Schweiz
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
epa04904475 People walk on waste during the 24nd Street Parade, in the city center of Zurich, Switzerland, 29 August 2015. Hundreds of thousands of ravers participate in the, an annual dance music event, which runs this year under the claim

Hitze, fette Bässe und tonnenweise Abfall: Die erste Bilanz der Street Parade 2015. Bild: EPA/KEYSTONE

Alle Hände voll zu tun, trotzdem: Polizei und Sanität ziehen positive Bilanz zur Street Parade



Eine Million Raver haben am Samstag an der Street Parade in Zürich der Hitze getrotzt – so viel wie seit 2005 nicht mehr. Die grösste Freiluft-Disco der Schweiz verlief weitgehend friedlich. Dafür bescherte das Traumwetter den Rettungskräften aber auch mehr Arbeit als im Vorjahr.

Tatsächlich blieb es bis zum Ende der Parade weitgehend friedlich. Allerdings bescherten das gute Wetter und die hohen Besucherzahlen der Stadtpolizei sowie Schutz & Rettung viel Arbeit.

Laut Mitteilung wurden der diesjährigen Street Parade über 1000 Personen an den Behandlungsposten medizinisch versorgt. Dies seien rund vierzig Prozent mehr Patienten als im Vorjahr. Die häufigsten Behandlungsgründe waren Schnittverletzungen und übermässiger Alkohol- und Drogenkonsum. Insgesamt ziehe man «eine positive Bilanz».

epa04904044 A Participant dance on a statue during the 24nd Street Parade, in the city center of Zurich, Switzerland, 29 August 2015. Hundreds of thousands of ravers participate in the, an annual dance music event, which runs this year under the claim

Nicht alle Aktionen bei der Street Parade gingen glimpflich aus. Die Rettungskräfte können davon ein Liedchen singen. Bild: EPA/KEYSTONE

Auch der späte Abend und die Nacht der diesjährigen Street Parade verliefen ohne grössere Zwischenfälle, wie die Stadtpolizei mitteilte. Trotzdem sei man häufig gerufen worden, wegen Lärmklagen aber auch zu Auseinandersetzungen und Schlägereien, bei denen Personen zum Teil leicht verletzt wurden.

Aerial view, made with a tilt-shift-lense, of hundreds of thousands of participants dancing through the streets during the 24th Street Parade, an annual dance music parade, in the city center of Zurich, Switzerland, 29 August 2015. The annual dance music event Street Parade runs this year under the claim

Die Stadtpolizei zieht «eine vorwiegend positive Bilanz». Bild: KEYSTONE

34 Männer verhaftet

Insgesamt verhaftete die Stadtpolizei Zürich im Verlauf des Samstags und in der darauffolgenden Nacht 34 Männer im Alter von 18 bis 43 Jahren. Gründe für die Festnahmen waren: Widerhandlung gegen das Betäubungsmittelgesetz, Körperverletzung, Diebstahl, Verbotenes Waffentragen und Hinderung einer Amtshandlung. Bis zur Stunde seien 9 Personen nach erfolgten Befragungen wieder entlassen worden, heisst es in der am Sonntagmorgen verschickten Medienmitteilung. Die Festgenommenen stammten aus der Schweiz (8), Gambia (5), Italien (12), Algerien (4), Guinea Bissau (1) und Deutschland (4).

Detektive und Betäubungsmittelfahnder der Stadtpolizei stellten rund 470 Ecstasy-Tabletten, 260 Gramm Marihuana sowie kleinere Mengen Kokain, Amphetamin und MDMA sicher. Zudem wurden 520 Franken beschlagnahmt.

(egg/sda)

«Magic Moments» an der Street Parade – und irgendwo mitten drin ist Walter

Das könnte dich auch interessieren:

«Die Schweiz ist eine Gold-Weltmacht – ein enormes Risiko»

Link zum Artikel

Turbo Jens ist alles, was du heute gesehen haben musst (wer hat den Typen eingestellt?)

Link zum Artikel

YouTuberin verwandelt Teslas Model 3 in Pick-up – und das Resultat ist grandios

Link zum Artikel

«Ab 30 kann Mann keine kurzen Hosen mehr tragen!» – watson-Chef klärt uns auf 🙄

Link zum Artikel

Diese Schweizer Fussballer haben noch keinen Vertrag für nächste Saison

Link zum Artikel

Herr Matthes, wie gross ist die Schadenfreude bei Nokia über Huaweis Trump-Schlamassel?

Link zum Artikel

Ein Streik kommt selten allein – so wollen die Frauen weitermachen

Link zum Artikel

Nach 27 Jahren kommt der Nachfolger der SMS – das musst du über RCS wissen

Link zum Artikel

Merkel beginnt bei Staatsbesuch plötzlich zu zittern – Entwarnung folgt kurz darauf

Link zum Artikel

Empörung nach Landung am Mont-Blanc

Link zum Artikel

Ohrfeige für Bundesanwalt vom Bundesstrafgericht – Lauber ist im FIFA-Fall befangen

Link zum Artikel

40 Millionen Liter Trinkwasser verschwunden? Das Rätsel von Tägerig ist gelöst

Link zum Artikel

OMG – wir haben Knoblauch unser ganzes Leben lang falsch geschält

Link zum Artikel

Warum Donald Trump 2020 wiedergewählt wird – und warum nicht

Link zum Artikel

Ein 3-jähriges Mädchen zerstört eine Fliege – das macht dann 56'000 Franken

Link zum Artikel

«Kann man sich in einen guten Freund verlieben?»

Link zum Artikel

Khashoggi-Mord: Hinweise belasten Saudi-Kronprinz

Link zum Artikel

Federer vor Halle-Auftakt: «Rasen hat seine eigenen Regeln – vor allem für mich»

Link zum Artikel

We will always love you – vor 60 Jahren veröffentlichte Dolly ihre erste Single

Link zum Artikel

Fazit nach Frauenstreik: Hunderttausende Menschen protestierten für Gleichstellung

Link zum Artikel

«Er hat nicht unrecht» – das sagt Christoph Blocher zu SVP-Glarners Handy-Terror

Link zum Artikel

Du willst dein Handy sicherer machen? Dann solltest du diese 10 Regeln kennen

Link zum Artikel

FCB-Sportchef Streller tritt mit emotionalem SMS zurück: «Es bricht mir s’Herz»

Link zum Artikel

Trump hat sich im Persischen Golf verzockt

Link zum Artikel

5 Action-Heldinnen, die die Filmwelt ordentlich gerockt haben

Link zum Artikel

Preisgeld-Vergleich: So viel mehr kassieren Männer im Sport als Frauen

Link zum Artikel

14 Gründe, warum die Frauen heute streiken

Link zum Artikel

«Das stimmt einfach nicht» – Martullo-Blocher wird in der «Arena» vorgeführt

Link zum Artikel

Nach Handy-Terror: Betroffene Mutter rechnet mit SVP-Glarner ab – und wie

Link zum Artikel

Trump setzte Kopfgeld auf unschuldige Schwarze aus – jetzt melden sie sich zu Wort

Link zum Artikel

9 spannende Geisterstädte und ihre Geschichten

Link zum Artikel
Alle Artikel anzeigen

Abonniere unseren Newsletter

11
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
11Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Tilman Fliegel 30.08.2015 14:24
    Highlight Highlight Auf jeden Fall hatte die Polizei Zeit, unsere Personalien aufzunehmen um uns der KESB zu melden, weil unsere Kinder kein Oropax hatten!
    • Zarclay 30.08.2015 23:20
      Highlight Highlight Na ja. Und wieso hatten sie kein Oropax?
    • Rafaela Roth 31.08.2015 09:43
      Highlight Highlight Herr Fliegel, würden Sie sich kurz bei mir melden und mir den Vorfall schildern? 044 508 39 39 oder rafaela.roth@watson.ch
      besten Dank!
  • Hierundjetzt 29.08.2015 23:09
    Highlight Highlight 0,005% der Besucher mussten in ärztliche Pflege. Wow. Das soll mal ein anderer Event nachmachen. Techno ist und bleibt einfach friedlich.
    • Mafi 30.08.2015 09:18
      Highlight Highlight Dazu gibt es zu erwähnen, dass die Verletzten aufgrund von Unfällen/übertriebenem Klettern und wegen der Wärme behandelt werden mussten. Gewalt gab es kaum.
    • Adrian_ 30.08.2015 11:58
      Highlight Highlight Es gab leider auch dieses Jahr genügend Gewalt. Diverse Typen haben einfach Jugendliche von hinten abgeschlagen und wenn sie am Boden lagen noch weitergetreten. So landeten dann einige, die ich kenne, im Spital.
      Im Zug hätte es auch sehr schlimm enden können, wäre nicht jemand im letzten Moment dazwischen gegangen.
    • Schreiberling 30.08.2015 13:35
      Highlight Highlight An Rockkonzerten und -festivals gibt es ähnlich wenige Verletzte und viel Nächstenliebe.
    Weitere Antworten anzeigen

In der Schweiz hat eine App gerade 330'000 Menus gerettet – bald sollen es 1 Million sein

Es sind erschreckende Zahlen: Jedes Jahr landet ein Drittel unserer Lebensmittel im Abfall. Das entspricht 300 Kilogramm pro Kopf – oder insgesamt 140'000 Lastwagenladungen.

Die App «Too Good To Go» gibt Gegensteuer. Seit der Lancierung im Juni 2018 konnten bereits unzählige Lebensmittel vor dem Abfallkübel gerettet werden, wie die Betreiber am Dienstag mitteilten. In Zahlen:

«Das erste Jahr war ein überwältigender Erfolg. Unser Ziel ist es nun, bis Ende 2019 eine Millionen Mahlzeiten zu …

Artikel lesen
Link zum Artikel