Ex-Mitarbeiterin: «Es war uns verboten, die Notausgangstür zu öffnen»
Nach dem Drama, bei dem es in Crans-Montana zu Neujahr 40 Tote und 119 Verletzte gab, werfen die Sicherheitsvorkehrungen in der Bar «Le Constellation» Fragen auf.
Wenn das Feuer durch brennende Kerzen ausgelöst wurde, muss die Untersuchung insbesondere klären, ob die Renovierungsarbeiten und Kontrollen den Normen entsprechend durchgeführt wurden.
Die Journalisten von BFMTV haben eine ehemalige Angestellte der Bar befragt, in der sich der dramatische Brand ereignet hat. Diese arbeitete 2023 im «Constellation» und wohnte in demselben Gebäude, in dem sich die Bar befand. Der Journalist fragt:
Das Interview auf BFMTV:
Incendie à Crans-Montana: "La porte de secours était fermée [...] On avait interdiction de l'ouvrir", avance une ancienne employée du bar pic.twitter.com/Wx3HIJTrCt
— BFM (@BFMTV) January 4, 2026
Es ist jedoch nicht bekannt, ob diese Tür am Abend des Dramas verschlossen war. Zeugen gaben jedoch laut «20 Minuten» an, dass sie blockiert war.
BFMTV erwähnte anschliessend die Ausgangstreppe. Dieser einzige Fluchtweg aus dem Untergeschoss schien in der Tat viel zu eng zu sein, wie zahlreiche Zeugen nach dem Brand berichteten.
Die Behörden haben bislang keine Informationen zu diesem Thema bekannt gegeben. BFMTV erwähnte anschliessend die Arbeiten, die in der Einrichtung durchgeführt wurden.
(joe)
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