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ARCHIVBILD -- ALS VORSCHAU ZUR ZUERCHER STREET PARADE AM SAMSTAG, 10. AUGUST 2019, STELLEN WIR IHNEN FOLGENDES BILDMATERIAL ZUR VERFUEGUNG -- Waste lies on a street after the technoparade

Abfall auf den Strassen an der Street Parade 2017. Bild: KEYSTONE

Die Street Parade schreibt sich Klimaschutz auf die Fahnen – wie soll das funktionieren?

Morgen Nachmittag wummern in Zürich wieder die Bässe, Tausende ziehen durch die Innenstadt – und hinterlassen ihren Abfall. Wie passt das zum Umweltschutz, zu dem sich die Organisatoren nun bekennen?

Daniel Fuchs / ch media



Raver-Herzen zucken, morgen steigt in Zürich die 28. Ausgabe der Street Parade. Zwar sprechen die eher trüben Wetteraussichten am Samstagnachmittag für Zuschauerzahlen, die deutlich unter dem letztjährigen Millionenmarke bleiben.

Trotzdem: Die Parade ist der grösste wiederkehrende Anlass der Schweiz unter freiem Himmel. Und ein Anlass mit mehreren Hunderttausend Besuchern geht nicht emissionsfrei über die Bühne.

Zwar versteht sich die Parade primär als politische Demonstration für Liebe, Frieden, Freiheit und Toleranz. Nun, im Jahr, in dem die Klimajugend die Umwelt zum grossen Thema gemacht hat, schreibt sich auch die Street Parade den Klimaschutz auf die Fahne.

Erstmals will das OK Speiseabfälle zu Biogas verwerten. «Wir sammeln die Reste direkt bei den Essensständen ein und auch der Abfall wird nach Wertstoffen getrennt. Alles, was kompostierbar ist, wird nach der Parade einer Biogasanlage gebracht», sagt der Parade-Sprecher Stefan Epli

Der Berg

Rund 130 Tonnen Abfall kamen an der Parade in Rekordjahren zusammen. Zuletzt war es deutlich weniger.

Kein Depotsystem für Geschirr und Becher

Die Parade unterstreicht auch ihre nachhaltige Infrastruktur. So wurde Holz vom letztjährigen Wintersturm «Burglind» verwendet für den Bau der Hauptbühne. Teile davon standen bereits beim Züri Fäscht in der Stadt. Die durch die motorisierten Love Mobiles verursachten Emissionen werden laut OK mit Zahlungen in Klimaprojekte der Organisation Myclimate kompensiert.

«Früher war die Grundhaltung die, den Abfall kann man einfach auf den Boden werfen, danach kommt ja sowieso die Putzequipe.»

Street-Parade-Sprecher Stefan Epli

Bleibt die Frage, weshalb führt die Parade nicht ein Depotsystem ein für Trinkbecher , Geschirr und Besteck? «Wir haben uns immer wieder Überlegungen in diese Richtung gemacht», betont Epli.

«Aber es ist leider nicht machbar an der Parade, sie ist schlicht zu gross.» Epli nennt zwei Gründe: Zum einen müssten die Besucher Geschirr und Becher wieder zurückgeben, was zu mehr Geläuf und Bewegung in der zum Teil dicht gedrängten Menschenmasse führe.

Zum andern müssten solche Rückgabestationen immer mit ausreichend Münz versorgt werden, was beim Getümmel in der Parade, die sich mitten in der Stadt befindet und auch noch in Bewegung ist, schlicht unmöglich sei.

Epli kennt die Parade seit ihrem Beginn 1992. Er glaubt, einen Wandel beim Verhalten der Besucher zu erkennen: «Früher war die Grundhaltung die, den Abfall kann man einfach auf den Boden werfen, danach kommt ja sowieso die Putzequipe.»

Das habe sich mit den Jahren verbessert. «Heute sehen sich die Besucher um nach einem Abfallcontainer und entsorgen ihren Müll dort.» Voraussetzung ist, dass überall genügend solcher Behälter stehen. So kommen dieses Jahr noch einmal 100 grosse Container dazu.

Klimafranken mittels Konsum

Neben Sponsoring finanziert sich die Parade vor allem vom Getränkeverkauf, Eintritt kostet der Umzug keinen. Zudem verspricht die Parade, pro verkauftes Getränk fliesst ein Franken in die Umwelt. Überschüsse landen als Spende bei lokalen Hilfsorganisationen.

Kind, wie bist du gross geworden! 26 Jahre Street Parade in 45 Bildern

Street Parade: Was wäre noch schweizerischer?

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    Alle Leser-Kommentare
  • covfefe 09.08.2019 13:45
    Highlight Highlight Pfand auf alle Flaschen, Büchsen, Teller und Tassen. Das würde schon helfen. In Deutschland funktioniert das recht gut
    • PC Principal 09.08.2019 21:06
      Highlight Highlight Das Problem ist, dass wahrscheinlich mehr als 95% der Getränke im Coop gekauft werden oder von sonst wo mitgebracht werden. Selbst wenn man an den Getränkeständen ein Pfand einführt, würde das sehr wenig bringen. Und die Menge an Müll wird ja dadurch auch gar nicht weniger, also ist es für das Klima egal.
  • Stambuoch 09.08.2019 13:43
    Highlight Highlight Wie viele Leute wohl extra für dieses Wochenende nach Zürich fliegen werden.....? ;)
  • Freischütz 09.08.2019 13:28
    Highlight Highlight Ich finde das eigentlich nicht so schlimm mit dem ganzen Müll, denn es zeigt die ehrliche Grundhaltung der Menschheit, von zumindest 90% der Krone der Schöpfung. Denen ist doch der Abfall, die Umwelt und das Klima scheissegal....Hauptsache Spasssssssss..... Sauglattismus in seiner Vollendung.
    • Schönbächler 09.08.2019 14:45
      Highlight Highlight Siehst du richtig und ist auch richtig so. Der Mensch geht so oder so unter. Mit oder ohne Spass. Also ich lieber mit Spass :)
    • PC Principal 09.08.2019 21:10
      Highlight Highlight @Freischütz: Ich hoffe sehr, dass du morgen vorbildlich bist und keinen Spass hast und 0 Müll produzierst.

      Der durchschnittliche Street-Parade Besucher produziert 40 Gramm Müll, das sind zum rund 2-3 Dosen.
  • IMaki 09.08.2019 10:41
    Highlight Highlight Es ist an der Zeit, diese Liturgie des Hedonismus der Geschichte zu überlassen - und abzuschaffen.
    • PC Principal 09.08.2019 21:11
      Highlight Highlight Ab ins Kloster. Wir schaffen gar nichts ab, man wird ja wohl noch tanzen dürfen.
  • Elmas Lento 09.08.2019 10:17
    Highlight Highlight Hat es Zürich noch nicht geschafft für Anlässe ab einer bestimmten Grösse eine Pflicht für Mehrweggeschirr einzuführen? Sogar in meinem Nachbardorf mit 3000 Einwohner ist das seit kurzem vorgeschrieben, in der Stadt schon länger. Das Geschirr kann vom Veranstalter organisiert oder von der Gemeinde gemietet werden. Bedeutet zwar einen gewissen Aufwand, verhindert aber viel Abfall.
    • Ganjabuur 09.08.2019 11:07
      Highlight Highlight 3000 oder 1‘000‘000 Teilnehmer...ein entscheidender Faktor oder nicht??
    • Elmas Lento 09.08.2019 13:23
      Highlight Highlight @Ganjabuur: An Festivals funktioniert es ja auch, als Beispiel Greenfield. Da gab es auch schon 100'000 Besucher und ich behaupte mal die trinken da mehr als an der Street Parade. Nicht (nur) wegen den anderen Drogen sondern weil vermutlich viele die Getränke selbst mit nehmen was an einem Festival nur eingeschränkt möglich ist. Selbst wenn es zehn mal mehr braucht wäre das möglich. (ich bin sicher es gibt Veranstaltungen im Ausland mit ähnlicher Grösse welche das schaffen)
    • AenduF 09.08.2019 15:24
      Highlight Highlight Das Problem ist die Bewegung und die Menschenmenge an der Streetparade.
      Bei einem Lokal begrenzten Event (z.b. Openair) sind sowohl die Menschenmenge wie auch die Bewegungsströme kalkulier- und steuerbar, bei einem Anlass in dieser Grössenordnung und diesem Verlauf, ist das ein Ding der Unmöglichkeit ohne kritische Massenbewegungen und Panik auszuschliessen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Kri Tik 09.08.2019 09:41
    Highlight Highlight «Früher war die Grundhaltung die, den Abfall kann man einfach auf den Boden werfen, danach kommt ja sowieso die Putzequipe.»

    Auch ich war von Beginn an dabei. Keiner von uns dachte damals, hey lass uns doch den Müll einfach auf den Boden werfen! Das Problem, es hatte keine zusätzlichen Mülleimer. Den Veranstalter hats damals scheinbar wenig gekümmert.
  • sturzendiego 09.08.2019 08:52
    Highlight Highlight «Früher war die Grundhaltung die, den Abfall kann man einfach auf den Boden werfen, danach kommt ja sowieso die Putzequipe.» Das wird auch in diesem Jahr wieder der Fall sein, Klima hin oder her...
  • Jacques #23 09.08.2019 08:36
    Highlight Highlight Jede viertel Stunde Musik aus. Darauf hinweisen und ins Bewusstsein damit. Schon mal ein Anfang.

    Im kommenden Sommer und den darauf folgenden werden alle Festivals und Grossanlässe jährlich deutliche Innovationen liefern können.

    Idealerweise proaktiv.

    Viel Spaß, dancing midlifers 🤣❤️
  • iisprinzässin 09.08.2019 08:24
    Highlight Highlight Hä? Die 28. Street Parade? Wenn die erste im 1992 war dann wäre es doch die 27.? Bin ich noch so verpennt?
    • sephiran 09.08.2019 08:39
      Highlight Highlight zähl nochmal nach, es sind 28
    • Weltruumelefant 09.08.2019 08:40
      Highlight Highlight Klassisches Zaunproblem :)
      Ein Zaun mit 28 Pfosten in einer Reihe hat 27 Zwischenräume. So ist es auch bei jährlich wiederkehrenden Ereignissen. Falls es letztes Jahr erst die 1. Streetparade gewesen wäre, ist zwar erst ein Jahr vergangen aber dieses Jahr wäre es bereits die zweite Ausgabe. Ich hoffe du verstehst es :)
    • Coffeetime 09.08.2019 08:47
      Highlight Highlight Ja, verwende deine Finger zum zählen und das hilft evtl. 92 ist 1, 93 ist 2, 94 3, etc. Bei 2001 ist es 10, 2011 20 und 2019 sind es dann 28 😉
    Weitere Antworten anzeigen
  • abacaxi 09.08.2019 07:49
    Highlight Highlight wenn die Streetparade Alkohol- Nikotin und sonst Drogenfrei wäre, würde es allenfalls auch besser klappen mit dem Klimaschutz
    • 19th Hole 09.08.2019 09:28
      Highlight Highlight Alkohol- UND drogenfrei? Dann würde aber niemand diese schrecklich monotone EDM / Technomusik aushalten 😂
    • Hardy18 09.08.2019 09:35
      Highlight Highlight Ja, weil keiner hingeht 😂
  • Ass 09.08.2019 07:46
    Highlight Highlight Die Formel e macht ja auch auf grün, dagegen ist die Strassenparade gerade ein super umweltfreundlicher Anlass
  • Mario Conconi 09.08.2019 07:25
    Highlight Highlight Immerhin wird mehr getan als am Zürichfest🤷‍♂️
    Es wird versucht, eine gut umsetzbaren Lösung zu finden. Aber auch dieser Versuch scheint nicht zu passen! Hauptsache: mimimimi
  • Blitzesammler 09.08.2019 07:24
    Highlight Highlight Ich finde es super, dass etwas ausprobiert wird!!! Ich habe nicht mer alles in Erinnerung, doch beim Zürifest habe ich nichts derartiges gesehen oder gelesen??? Und trotzdem bin ich überzeugt, dass es noch bessere Möglichkeiten gäbe. Ich denke die ,,Standverkäufer,, müssten mehr in die Pflicht genommen werden. Mit den dortigen Preisen könnten sie auch was dafür machen.
  • Toerpe Zwerg 09.08.2019 07:14
    Highlight Highlight Alkohol schneidet auf der verpackungstechnichen Klimaanlage unter den Drogen klar am schlechtesten ab. Am besten ist wohl Extasy in Pillenform. Braucht gar keine Verpackung und keinen Applikator. Kokain ist auch gut. Bloss ein kleines Minigrip und Geld als multiuse Applikator. Gras, na ja, CO2 bei der Verbrennung.
    • Zwingli 09.08.2019 09:49
      Highlight Highlight Kokain ist sehr schlecht, Urwald wird dafür abgeholzt damit Koka gepflanzt werden kann und die Chemikalien die zur Herstellung gebraucht werden, werden einfach in die Natur gekippt.
    • dä dingsbums 09.08.2019 09:54
      Highlight Highlight Interessantes Gedankenexperiment.

      Kokain mit dem Transport hat wohl auch eine miserable CO2 Bilanz.

      Bei Ecstasy kommt es wohl darauf an, wo die Inhaltstoffe ursprünglich herkommen.

      Lokales Gras hat das CO2 das bei der Verbrennung entsteht, beim Wachstum schon gebunden.
  • PC Principal 09.08.2019 07:11
    Highlight Highlight Eigentlich ist es nicht die Streetparade, die Müll produziert, sondern die Menschen. Jeder der einen Million produziert ein paar Gramm Abfall, ganz egal ob er zuhause bleibt oder and die Street Parade geht. Für das Klima spielt es keine Rolle, wo dieser Abfall anfällt.
    • Frankygoes 09.08.2019 07:41
      Highlight Highlight Waffenlobbyargument?
      "Es sterben weniger Menschen durch Waffen als bei Autounfällen" - "Es macht ja eh jeder Müll, auch wenn er nicht an der StreetParade ist.."
      ..vielleicht essen wir tatsächlich alle von Papptellern und trinken aus PET-Flaschen, auch zu Hause.. aber wenigstens trennen tun wir den Müll zu Hause schon, oder?

      ..oder hast Du eine gesunde Einstellung gegenüber der Menschheit? "Die Menschen sind das Problem" - Dann ist morgen Deine Chance. Es stehen morgen ein paar hunderttausend dichtgedrängt zusammen..
    • lilie 09.08.2019 08:02
      Highlight Highlight @PC: Würde die Street Parade nicht stattfinden, würden natürlich trotzdem alle potentiellen Teilnehmer Müll produzieren, das stimmt. Aber vermutlich doch nicht so viel, weil ja die Leute zuhause kein Wegwerfgeschirr haben.

      Ungeachtet dessen finde ich es toll, dass das OK sich um ein gutes Abfallmanagement bemüht. Denn was die Leute zuhause mit ihrem Abfall machen, können sie nicht beeinflussen - aber was mit dem Abfall, den die Leute an der Street Parade produzieren, schon.

      Jeder sollte sich dort um Umweltschutz bemühen, wo er Einfluss hat. Deshalb finde ich das Engagement toll. 👍
    • Bündn0r 09.08.2019 08:37
      Highlight Highlight Die Fische im See und auch die freiwilligen Taucher, die das Seebecken jährlich säubern sehen das anders.

      Verpflegung unterwegs verursacht im Schnitt deutlich mehr Müll, die Recyclingquoten sind tiefer und der Anteil in der Natur entsorgtem Müll höher.
    Weitere Antworten anzeigen
  • p4trick 09.08.2019 07:11
    Highlight Highlight Klimaschutz wäre, den Event abzusagen.
    • PC Principal 09.08.2019 09:23
      Highlight Highlight Dem Klima ist der Event völlig egal. Die Meisten Leute reisen mit dem Zug an und würden an einem normalen Wochenende auch Zug fahren. Natürlich gibt es Leute, die mit dem Auto anreisen und das ist klimaschädlich, aber wenn überhaupt müsste man konsequent sein und das Autofahren verbieten, nicht die Street Parade.
    • Bündn0r 09.08.2019 10:28
      Highlight Highlight Suizid wäre radikaler Klimaschutz. Trotzdem lasse ich es lieber sein, alles muss man auch wieder nicht für das Klima tun.
    • Hallo I bims. Ein AfterEightUmViertelVorAchtEsser 09.08.2019 11:58
      Highlight Highlight PC Principal

      ...Meisten Leute reisen mit dem Zug an ...

      Definitiv! Ich denke mal, die meisten ausländischen Gäste werden den Zug von Flughafen Kloten nach Zürich HB nehmen, und kein Auto mieten. 😉
    Weitere Antworten anzeigen
  • MetalUpYour 09.08.2019 07:10
    Highlight Highlight Ein völliger Witz.

    Solche Bekenntnisse schaden dem Ernst der Sache (auch wenn natürlich insgeheim schon zu begrüssen ist, dass das OK die Rahmenbedingungen für die Umwelt verbessern will).
  • Petitsuisse 09.08.2019 06:59
    Highlight Highlight Ich weiss, das OK meint es gut, aber man kann die Emissionen nicht kompensieren, zumindest nicht innerhalb einer nützlichen Frist. Trotzdem allen viel Spass.
    • Gipfeligeist 09.08.2019 07:49
      Highlight Highlight Was genau meinst du mit 'man kann die Emissionen nicht kompensieren'? Myclimate steckt das Geld in Aufforstungsprojekte, die CO2 aus der Atmosphäre entziehen. Natürlich kontert das keine Stickoxide oder Ressourcenverbrauch des Events, aber unter dem Strich steigt das CO2 nicht an
    • Petitsuisse 09.08.2019 14:51
      Highlight Highlight Hm, dann bin ich ja mal gespannt wenn eines Tages (ich es ja nicht) die Leute ersticken und Du Ihnen sagst, naja die Bäume sind noch am wachsen, bis dann müsst Ihr durchhalten. Es müssen die Emissionen verringert werden, alles andere ist Firlefanz. Ich meine es ja nicht böse aber das ist wie ein Brand, den muss man jetzt löschen nicht in absehbarer Zeit. Es ist ein Brand der uns aktuell noch nicht wehtut, dennoch brennt es. Ich mag den Vergleich des Frosches der in einer Pfanne sitzt und immer mehr erhitzt wird und erst merkt was passiert wenn es zu spät ist.
  • Nate Smith 09.08.2019 06:40
    Highlight Highlight Klar gibt es ein bisschen klimaschädlichen Abfall. Aber man hat ja nur kurze und wenige Kleider an was wiederum klimafreundlicher ist. ;)

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