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Küken
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Bild: Imgur

Diese 5 Ansätze sollen die Oster-Bibeli vor dem Schredder retten

Nach Ostern werden 20 Prozent der Schweizer Legehennen zur Wegwerfware, ihre Brüder verenden bereits davor im Schredder oder werden vergast. Industrie, Wissenschaft und Tierschutz tüfteln fieberhaft an Lösungen, die dem Bibeli-Töten ein Ende bereiten sollen.



Kaum geschlüpft und schon dem Tod geweiht: In der Schweiz werden pro Jahr eine halbe Million männliche Bibeli vergast oder geschreddert, weil sie das falsche Geschlecht haben. Den Peak erreicht die Industrie jeweils Ende März, da «Eiertütschen» an Ostern Tradition ist. 

Ursprünglich hatten Hühner in der Landwirtschaft zwei Nutzen: Die Henne legte das Ei und der Hahn lieferte das Fleisch. Um die Effizienz zu steigern, wurden jedoch Rassen gezüchtet, die jeweils auf eine spezielle Nutzrichtung ausgerichtet sind – das Eierlegen oder die Fleischproduktion. So gibt es heute Mastgeflügel, das sich für die Fleischproduktion eignet, weil es in kurzer Zeit viel Fleisch ansetzt sowie Legehennen, die fleissig Eier legen.

Schlüpfen für den Schredder

Die Rassen unterscheiden sich stark im Körperbau. So setzen die Hähne aus der Legerasse kaum Fleisch an und brauchen zum Wachsen fast dreimal so lange wie die Masthühner. Wegen ihres Körperbaus sind für die Fleischproduktion somit nicht rentabel. Die Folge: Die Eierindustrie kann nichts mit ihnen anfangen und tötet sie schon am ersten Lebenstag.

Doch auch den Hennen geht es in diesen Tagen vermehrt an den Kragen: An Ostern kaufen Herr und Frau Schweizer rund 20 Prozent mehr Eier ein als sonst – dafür sind mehr Legehennen nötig. Nach den Festtagen werden dann 20 Prozent die Tiere überflüssig, das sind rund eine halbe Million Hühner. Sobald deren Legeleistung nachlässt und sie nicht mehr rentabel sind, werden auch sie getötet. 

Über diese Praxis beschweren sich die Konsumenten immer häufiger. Die Industrie sucht deshalb seit Jahren nach einer wirtschaftlichen Alternative. Heute liegen folgende Lösungsvorschläge auf dem Tisch:

Der Schwangerschaftstest für das Ei

Es bliebe viel Leid erspart, würden die männlichen Küken gar nicht erst schlüpfen. Seit Jahren wird deshalb über die Geschlechtserkennung im Ei gesprochen. Dabei gibt es mehrere Methoden. Die eine erinnert an Schwangerschaftstests für Frauen: Experten entnehmen am achten Bebrütungstag aus dem embryonalen Harnsack etwas Flüssigkeit und bestimmen den Gehalt des Hormons Östradiol, das sich zu dem Zeitpunkt nur beim weiblichen Tier nachweisen lässt.

Dann werden die Eier mit männlichen Küken aussortiert. Noch befindet sich diese Methode im Entwicklungsstadium. In Deutschland sollen laut der «Neuen Osnabrücker Zeitung» aber noch dieses Jahr die ersten Eier auf diese Weise maschinell aussortiert werden.

Doch auch diese Technik wirft ethische Fragen auf. Zwar müssten damit keine fertig entwickelte Küken mehr getötet werden, Embryonen aber gleichwohl. Ausserdem: Würde die Methode flächendeckend eingeführt, müssten jedes Jahr Millionen von Eiern entsorgt werden, da diese aus technischen Gründen nicht für die Lebensmittelverarbeitung zugelassen sind, schreibt der «Tages-Anzeiger».

Infrarot-Test

Damit die mit befruchteten Hühnereier nicht zum Abfallprodukt werden, arbeiten Forscher auch an einer Geschlechtsbestimmung am Tag null, also bevor das Ei in den Brutschrank kommt. Zu diesem Zeitpunkt hat sich noch kein Embryo entwickelt, die aussortierten Eier könnten also weiter vermarktet werden.

Bei dieser Methode wird das angebrütete Ei mit Infrarotstrahlen durchleuchtet, um das Geschlecht des Kükens eruieren. Maria Krautwald-Junghanns, Direktorin der Klinik für Vögel und Reptilien der Universität Leipzig, erläutert im «Tages-Anzeiger»: «Ohne Bedenken könnte die Industrie es dann noch zum Beispiel in Teigwaren verarbeiten.» Diese Technik ist jedoch sehr zeitaufwändig. Standardisierte Geräte für den Grosseinsatz fehlen bisher. 

Hühnerrasse für Ei und Fleisch

In grösseren Verkaufsstellen von Coop sind seit 2014 Eier von sogenannten Zweitnutzungshühner erhältlich. Diese Hühner wachsen zwar langsamer, haben aber einen grossen Vorteil: Sie können zur Ei- und Fleischproduktion genutzt werden. Die männlichen Küken müssen also nicht getötet werden, weil sie später zu Fleisch verarbeitet werden können.

Das bessere Gewissen hat aber seinen Preis. Im Coop kostet ein Sechserpack der tierfreundlicheren Eier einen Franken mehr als herkömmliche Bio-Eier. 

Für den Schweizer Bauernverband sind die Zweitnutzungshühner keine zufriedenstellende Lösung. Markus Ritter, Präsident des Verbands, sagt zu SRF: «Die Kosten bei der Mast sind noch zu hoch, man braucht mehr Tage, bis die Tiere die Schlachtreife erreicht haben. Und das bringt zusätzliche Kosten.»

Bild

Das Label «Zweinutzungshuhn» kennzeichnet die Eier von Legehennen, deren Brüder zur Fleischproduktion genutzt werden. quelle: coop

Für jedes Label-Ei ein Küken

Auch Aldi setzt seit diesem Jahr auf mehr Tierwohl und bietet Eier mit dem Label «Henne & Hahn» an. Dabei wird pro verkauftes Ei ein Hahn, der sonst kurz nach der Geburt getötet würde, aufgezogen und gemästet. Migros setzt auf ein ähnliches Konzept wie Aldi. Die Eier und das Fleisch des Masthahns werden dafür teurer verkauft.

Vegane Ostern

Tradition und Tierwohl, das schliesse sich nicht aus, sagen Schweizer Tierschützer, und plädieren deshalb für Ostertage ohne Eier. Die Tierrechtsorganisation Animal Rights Switzerland ruft beispielsweise dazu auf, anstatt Eier Steine,Tassen, Früchte oder Gemüse zu bemalen. Pablo Labhardt, Geschäftsleiter der Tierrechtsorganisation, hält die anderen Alternativen für Pseudo-Lösungen: «Es sind lediglich Varianten, wie man das routinemässige Töten von Hühnern in der Fleisch- und Eierindustrie aufrecht erhalten kann. Wie man es dreht und wendet, eine bedarfsdeckende Eierproduktion ist nur mit massivem Tierleid möglich». (kün)

Bild

Ethische Alternative zu den traditionell bemalten Eiern. bild: screenshot facebook animal rights

Hier im Video: Die verdrängte Schattenseite der Oster-Tradition 

abspielen

Video: watson

Zum Thema Ostern: Fröhliche Ostertage ... wünschen diese Hasen aus der Hölle

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    Alle Leser-Kommentare
  • "Das Universum" formerly known as lilie 03.04.2018 17:34
    Highlight Highlight Solange das nicht gelöst ist:

    1. Auf Eier und Poulet verzichten.

    2. Das gleiche Problem gibts natürlich bei Rindfleisch und Milch.

    3. Oder diese Produkte ausschliesslich aus zertifizierter Bio/demeter-Produktion beziehen.

    Und übrigens: Die ausgeschossenen Legehennen werden auch im jungen Alter geschreddert. Lange leben die auch nicht...
  • Leee 03.04.2018 16:39
    Highlight Highlight Und genau darum esse ich keine Eier mehr! <3
  • redeye70 02.04.2018 08:07
    Highlight Highlight Es wird wohl nur den wenigen Idealisten vorbehalten sein, hier den Unterschied zu machen. Wenn unsere Grossverteiler Gewinnrückgänge verzeichnen weil immer mehr Konsumenten im billigen Deutschland einkaufen, wird die nachhaltige und möglichst tierfreundliche Haltung der Nutztiere einen schweren Stand haben. Der Konsument hat die Macht aber wie es aussieht obsiegt die Geizmentalität und der schiere Egoismus zusehends.
  • Burdleferin 01.04.2018 19:48
    Highlight Highlight Ich suche, seit ich hier mal davon gelesen habe, diese Eier von Zweitnutzungshühnern. Ich finde sie einfach nicht. Wie sieht die Packung aus? Oder sind es einfach naturaplan-Eier?
    • vanushka 01.04.2018 22:33
      Highlight Highlight im artikel hat es ein foto, gibts im coop
      Benutzer Bild
    • demokrit 01.04.2018 23:57
      Highlight Highlight Die gibt's nur in sehr wenigen Coop-Shops. Musst beim Kundendienst nachfragen.
    • loadmaster 02.04.2018 00:38
      Highlight Highlight Gibt's leider nicht in allen Coops und (soweit ich beobachtet habe, keine Garantie) auch nicht immer. Anmerken beim Personal, irgendwann dringt die Kundennachfrage dann bis oben durch! Sind etwas teurer, kann aber eingespart werden, indem etwas weniger konsumiert wird :)
    Weitere Antworten anzeigen
  • Herr Ole 01.04.2018 18:20
    Highlight Highlight "Die männlichen Küken müssen also nicht getötet werden, weil sie später zu Fleisch verarbeitet werden können."

    ...
    • demokrit 02.04.2018 00:01
      Highlight Highlight Ja, heisst dann mathematisch ein totes Lebewesen statt Zwei pro Poulet. Allerdings ist das Poulet kleiner.
  • AlteSchachtel 01.04.2018 18:02
    Highlight Highlight "Das bessere Gewissen hat aber seinen Preis. Im Coop kostet ein Sechserpack der tierfreundlicheren Eier einen Franken mehr als herkömmliche Bio-Eier. "

    Boah krass, 1 Stutz mehr für 6 Eier!!? Der volle Ruin!!

    Mir scheint, wir haben ein ziemlich krankes Verhältnis zum Wert von Nahrungsmitteln und haben vor allem Null Ahnung von der Produktion. Natur, Sorgfalt und Qualität sind nicht billig zu haben. Wer das nicht anerkennt, soll Batterieeier kaufen, dazu stehen und aufhören die Preise dafür verantwortlich zu machen.

    https://demeter.ch/weiteres/hahn-im-glueck/
  • Geo1 01.04.2018 16:52
    Highlight Highlight Mich erstaunt, dass die Anbieter ohne gross angelegten Boykott der KonsumentInnen dieses Problem angehen. Ob die Lösungsansätze praktikabel bzw. sinnvoll sind, bleibe dahingestellt; für mich stellt sich damit jedenfalls die Frage, warum sich andere Industrien (Mode, Rohstoffe, Kakao, Kaffee, Palmöl etc.), die ebenfalls moralisch begründeter Kritik ausgesetzt sind, so schwer tun, sich der Problematik zu stellen.
    • ponebone 01.04.2018 20:08
      Highlight Highlight 💰
    • Geo1 01.04.2018 22:22
      Highlight Highlight Die Lösungen fürs Eierproblem gibts aber auch nicht gratis 😉
    • demokrit 02.04.2018 07:29
      Highlight Highlight Eine maschinelle Lösung ist für die Produzenten 1. günstiger und 2. effizienter als Personen zu beschäftigen, die dem Bibeli unter den Rock gucken. Die Entwicklung der Methoden wird vom Staat bezahlt.

      Palmöl ist z.B. viel billiger als Raps und die Umweltfolgen bezahlt kein aktuell lebender Mensch.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Dominic Marc Morgenthaler 01.04.2018 16:08
    Highlight Highlight #OsternOhne
  • Silent_Revolution 01.04.2018 15:55
    Highlight Highlight Wir feiern also Jesus, indem wir diesen Lebewesen nicht mal einen angenehmen Tag ermöglichen. Zusammengepfercht gleich nach der Geburt in engsten Kisten in Tötungsstationen gefahren zu werden, währenddem einige schon bei der Fahrt erdrückt und erstickt werden.

    Sind das die christlichen Werte die wir so dringend verteidigen müssen?
  • Valon Gut-Behrami 01.04.2018 15:50
    Highlight Highlight Null Respekt vor Tieren.
  • BaDWolF 01.04.2018 15:21
    Highlight Highlight #OsternOhne
  • Maya Eldorado 01.04.2018 15:02
    Highlight Highlight Sind unsere Bräuche an Ostern mit Eiern und Hasen nicht heidnische Bräuche und könnten somit weggelassen werden. Es ist dort das Fest der Fruchtbarkeit.

    Ostern im christlichen Sinn ist das Fest der Auferstehung und hat eine ganz andere Bedeutung, als das, was wir fast ausschliesslich feiern.
    • The Origin Gra 01.04.2018 15:59
      Highlight Highlight Die Katholische Kirche hat gezielt Heidnische Bräuche in ihr System integriert damit die Konvertierung leichter fällt.
      Klappte das nicht, wie z.B. bei den Sachsen wurde das Schwert als Argumentationsverstärker benutzt.

      Seis drum, wieso das Heidnische Weglassen? Was ist daran bitte falsch?
    • Hoppla! 01.04.2018 16:12
      Highlight Highlight Heidnisch, christlich,... Egal. Von mir aus kann das alles weg.

      Nebenbei, wer feiert das heute noch im ursprünglichen Sinne?
    • Maya Eldorado 01.04.2018 17:10
      Highlight Highlight Ich wollte damit einfach sagen, dass man um wirkliche Ostern zu feiern, diese Fruchtbarkeitssymbole wie Eier, Hasen und Co. gar nicht braucht.
      Somit hätten wir Ostern und das Leidige mit verschredderten männlichen Bibeli und zu viele Hennen nach Ostern wären wir los.
  • Badummtsss 01.04.2018 14:56
    Highlight Highlight Im Video wird Werbung für das bemalen von Avocados gemacht. Welch Ironie, für diese Frucht werden ganze Regenwälder gerodet!
    • öpfeli 01.04.2018 15:53
      Highlight Highlight Was wohl alle Osterlämmer gegessen haben🤔 vielleicht Getreide / Mais / Soja dass auf Regenwaldgebiet angepflanzt wurde?

      Ja, wir alle könnens nicht mehr hören. Wir haben alle das Wissen und dennoch wird die Rodung weiter fleissig (indirekt und direkt) unterstützt.
  • legis 01.04.2018 14:52
    Highlight Highlight Es wird daran geforscht, weil Konsumenten sich immer mehr über die Zustände beschweren! Höchst integer! 🤥

    Eigentlich unfassbar mit welcher Kälte da Lebewesen wegrationalisiert werden!

    Frohe Ostern!

Wie der Schweizer Arzt Ruedi Lüthy in Simbabwe tausende Menschen vor dem Aids-Tod rettete

Ruedi Lüthy war einer der Pioniere der Aids-Medizin in der Schweiz. Seit 2003 lebt er hauptsächlich in Harare, wo er eine Aids-Klinik aufgebaut hat. Im Interview mit watson spricht er über seine erste Begegnung mit der Krankheit, seinen Umgang mit afrikanischem Aberglauben und die Entwicklung in Simbabwe seit dem Sturz von Diktator Mugabe. 

Anfang der 80er-Jahre war Ruedi Lüthy (77) einer der ersten Ärzte in der Schweiz, der sich mit Aids auseinandersetzte. Als Leiter der Abteilung für Infektionskrankheiten am Universitätsspital Zürich musste er zunächst zusehen, wie seine HIV-positiven Patienten wegstarben, ohne dass er etwas dagegen tun konnte. In der zweiten Hälfte der 90er-Jahre war er mit dabei, als in der Schweiz grosse Fortschritte bei der Behandlung von HIV-positiven Menschen erzielt wurden.

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