Schweiz
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Menschen bewegen sich unter Wegweisern auf dem Flughafen, aufgenommen am Samstag, 25. Juli 2015 in Zuerich. (KEYSTONE/Ennio Leanza)

Mehr und mehr Leute rufen sich ein Uber und nehmen kein Taxi.  Bild: KEYSTONE

Am Flughafen Zürich ist der Ärger über Uber gewaltig

Die Interessengemeinschaft der Flughafen-Taxifahrer in Kloten wirft dem umstrittenen Fahrdienst vor, illegal Passagiere aufzunehmen. 

30.08.15, 01:17 30.08.15, 10:07

Benjamin Weinmann / schweiz am Sonntag



Ein Artikel von Schweiz am Sonntag

Der Taxi-Onlinedienst sorgt mit seinen günstigen Preisen weltweit für Knatsch mit lokalen Taxifirmen. Die US-Firma vermittelt über eine Smartphone-App Fahrten, die unter dem Namen Uber X und Uber Black von Taxi- und Limousinen-Chauffeuren ausgeführt werden. Nun melden sich auch die Zürcher Flughafen-Taxichauffeure erbost zu Wort. «Die Uber-Taxis sind zu einem echten Problem geworden», sagt Rudolf Näpflin, Vertreter der IG Airport Taxi Fahrer Zürich. Täglich würden bis zu zehn Uber-Chauffeure Passagiere aufgabeln. 

epa04858839 Taxi drivers protest against the Uber car service, in Rio de Janeiro, Brazil, 24 July 2015. Taxi drivers in Rio de Janeiro stopped their activities during a protest against Uber; an app-based service that allows people to order rides using their smartphones. In response, Uber offered free rides to its users.  EPA/ANTONIO LACERDA

Millionen Menschen nutzen Uber. Zu reden gibt der Taxis-Service aber vor allem, wenn Taxifahrer lautstark gegen das US-Unternehmen protestieren, wie hier in Rio de Janeiro. Bild: EPA/EFE

Die Flughafen Zürich AG bemüht sich, nicht zu viel Öl ins Feuer zu giessen. Aber auch Sprecherin Sonja Zöchling sagt: «Wir sehen es nicht so gerne, wenn Uber-Taxis Passagiere am Flughafen aufnehmen.» Denn eigentlich ist es den rund 130 lizenzierten Airport-Taxis vorbehalten, direkt beim Ausgang des Flughafen-Terminals auf ankommende Passagiere zu warten. In der Branche nennen das die Fahrer Wischen, im Gegensatz zum Bestellen des Taxis per Telefon, der sogenannten Auftragsfahrt. Zuletzt wurde die Lizenz 2012 an die Firma 7×7 Airport Taxis ausgestellt. Sie läuft noch bis Ende 2017.  

Mit den konzessionierten Chauffeuren könne man gewisse Qualitätsstandards garantieren, sagt Zöchling. Etwa dass der Fahrer Englisch spricht, dass er Kurzstrecken nicht verweigert und auf die Sauberkeit bei sich und im Fahrzeug achtet. «Das Gesamterscheinungsbild der Taxi-Flotte ist für uns sehr wichtig.»  

Auch sei mit den offiziellen Airport-Taxis garantiert, dass während des Flugbetriebs immer genügend Fahrzeuge zur Verfügung stünden, sagt Zöchling. Verwehren könne man es den Passagieren aber nicht, ein Uber-Taxi zu bestellen. «Wir können lediglich unterbinden, dass sich diese Taxis in die offizielle Wartezone einreihen.» 

Dies sei allerdings leichter gesagt als getan, sagt Chauffeur-Vertreter Rudolf Näpflin. «Es kommt immer wieder zu Wortgefechten, weil die Uber-Taxis in unsere Zone fahren. Die Flughafen Zürich AG scheint dies nicht zu interessieren, und die Vollzugsbehörden schlafen.»  

Tiefe Preise dank Sozialdumping

André Küttel, Geschäftsführer der Airport-Taxi-Betreiberfirma 7×7, gibt sich etwas pragmatischer: «Ich habe nichts dagegen, wenn jemand ein Uber-Taxi am Flughafen bestellt, das gehört zum normalen Konkurrenzkampf.» Doch auch ihn störe es, wenn sich die Uber-Taxis in die konzessionierte Wartezone begeben. 

Gar als illegal bezeichnet er das Produkt Uber Pop. Unter diesem Namen kann sich jedermann selbstständig als Taxi-Fahrer betätigen – mit besonders billigen Tarifen und ohne Taxibetriebsbewilligung. Uber bewirbt dies nicht als Gewerbe-Betrieb, sondern als Mitfahrgelegenheit. «Für diese Fahrten bezahlt Uber keine Mehrwertsteuer und auch keine Sozialleistungen», sagt Küttel. Nur deshalb seien derart günstige Preise möglich. «Das führt zu einer klaren Wettbewerbsverzerrung.»  

Rasoul Jalali, Chef von Uber in der Deutschschweiz, versteht die Aufregung nicht: «Die Fahrer wischen nicht, sondern kommen nur an den Flughafen, wenn der Passagier die Bestellung auf der App auslöst.» Auftragsfahrten seien erlaubt, auch ohne Konzession. Die Bedenken der Flughafen Zürich AG bezüglich der mangelnden Qualität hält er für unbegründet. «Die Qualität der Uber-Fahrer ist unser oberstes Gut», sagt Jalali. 

Hol dir die App!

Markus Wüthrich, 5.5.2017
Tolle Artikel jenseits des Mainstreams. Meine Hauptinformations- und Unterhaltungsquelle.

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    Alle Leser-Kommentare
  • fabi 30.08.2015 17:42
    Highlight also ich versteh nicht ganz. UBER-taxis wischen bestimmt nicht am flughafen, die sind ja als "taxis" gar nicht erkennbar von aussen.
    wenn dann holen sie menschen am flughafen ab, weil sie von diesen (per UBER-App) bestellt wurden. und wo sind wir bitte, wenn ich als taxi-kunde nichtmal mehr selber wählen kann, welches angebot ich wahrnehmen will? ich werde mir auf jeden fall nicht nehmen lassen, falls ich am flughafen ein taxi brauch, ein UBER-taxis zu bestellen.
    3 2 Melden
  • flyingdutch18 30.08.2015 17:33
    Highlight Uber X ist der gewerbliche Fahrdienst, nur besser und günstiger als alle Taxis, mit voller Versicherung, ungefähr halben Preisen, Kostentransparenz (Schätzung des Fahrpreises vor Bestellung des Autos) und einer tollen App, die festen Taxiständen weit überlegen ist. Uber erhält 20% des Fahrpreises, der ganze Rest geht an die Fahrer, die gemäss meinen Gesprächen mit ihnen voll zufrieden sind. Nicht nur das Taxigewerbe wird die "Uber Economy" zu spüren bekommen, wo sich Anbieter und Nutzer einer Leistung mit mobilen Geräten und Apps direkt über die Leistung verständigen.
    1 2 Melden
  • Hierundjetzt 30.08.2015 16:23
    Highlight Tolle Sache das mit Uber.
    - Ich bin als Fahrgast nicht versichert, da es ein gewerblicher Transport ist, der Fahrer aber meint er mache Mitfahrgelegenheit (hahaha
    )
    - Die Fahrer arbeiten zu 90% Schwarz (keine Gewerbesteuern et al), da sie ansonsten Taxipreise wie die Konkurrenz verlangen müssten

    - Ich kriege gemäss geltendem Gesetz eine Anzeige wenn ich einen Schwarzarbeiter beschäftige. Oder davon auszugehen haben der Auftragnehmer arbeite Schwarz (ZHR - City 10.- klar voll legal)

    Mol das lohnt sich, ich habe 20 Fränkli gespart und endlich einen Eintrag im Strafregister.
    9 8 Melden
    • ⚡ ⚡ ⚡☢❗andre ☢ ⚡⚡ 30.08.2015 18:31
      Highlight Gegen was willst du den als Fahrgast versichert sein? Du kannst dir bei Uber auf jeden Fall sicherer sein, dass du nicht abgezockt wirst.
      Da die Fahrer nicht in deiner Anstellung sind, sondern selbstständig, ist es ihre Pflicht für ihre AHV, ALV etc zu zahlen, und nur sie machen sich strafbar, wenn sie dem nicht nachkommen.
      Die CHF 10 sind, wenn du UberPop nimmst, private Hobby-Fahrer die nicht kostentragend arbeiten und keine Konkurrenz für Taxis sind.
      0 1 Melden
  • Marco Rohr 30.08.2015 14:21
    Highlight So funktioniert die freie Marktwirtschaft. Das Taxigewerbe hat jahrelang geschlafen, dann kam Uber und nun schreien alle. Das Tolle an Uber ist die Transparenz bzgl. Kosten, Fahrtstrecke und Komfort Level.
    20 12 Melden
    • koks 30.08.2015 15:53
      Highlight rohr, menschen wie dir wünsche ich, dass dein job selbst wegrationalisiert wird. und dir nachher von einer amerikanischen gesellschaft wieder angeboten wird: zum halben lohn ohne jeglichen sozialleistungen, während deinem militärdienst erhältst du keinen lohn, mutterschaftsurlaub gibts auch keinen mehr, arbeiten musst du neu in der nacht, und ferien hast du anstatt bisher 4 wochen 0 wochen. voilà. das ist das arbeitsmodell von uber.
      16 6 Melden
    • Hierundjetzt 30.08.2015 18:01
      Highlight Rohr: Das Taxigewerbe hält sich an die Gesetze. Wie sonst ist es erklärbar, dass Uber überall verboten wird?
      1 0 Melden
  • tomdance 30.08.2015 11:50
    Highlight Das Problem ist nicht der Preis, sondern die Qualität. Wenn ich dem Taxifahrer der Weg erklären muss, weil sein GPS das letzte Update vor gefühlten 50 Jahren erhalten hat, und dann noch darauf hingewiesen werde, dass er (der Fahrer) schon wisse, dass Oerlikon in der Nähe de Hauptbahnhofs sei, wechsle ich gerne zu Uber.
    35 4 Melden
    • tomdance 30.08.2015 12:58
      Highlight @watson: auf dem iPhone sind etwas längere Kommentare nicht ganz sichtbar und deshalb auch nicht kontrollierbar. Update?
      @Rest: sorry für die Fehler.
      7 0 Melden
  • ben_fliggo 30.08.2015 10:54
    Highlight Mir geht dieses ewig gestrige genörgele der Taxibranche auf den Sack. Uber Pop finde ich auch nicht wirklich sauber. Aber die Taxibranche täte gut daran, sich selber auf die Suche nach Innovationen zu machen, anstatt faul im geschützten Gärtchen zu hocken und dauernd den Papi Staat zu rufen wegen den bösen neuen Buben im Quartier.
    48 3 Melden
  • Karl33 30.08.2015 10:20
    Highlight An die UBER-Ideologen: Habt ihr euch mal überlegt, wer den Uber-Fahrer bezahlt, wenn der krank ist? Arbeitslos? Pensioniert? Genau, es ist keine Sozialversicherung, sondern der Staat mit unseren Steuergeldern. Der Firma Uber den Gewinn, uns Steuerzahlern die Kosten der Arbeitskräfte.
    Und wie wäre der Aufschrei, wenn alle globalen Firmen, von Starbucks über Apple bis Syngenta bekanntgeben würden, sie bezahlen von jetzt an wie Uber in der Schweiz keine Mehrwertsteuer mehr, der Schweizer soll die Steuern bei seinen eigenen Firmen holen?
    60 28 Melden
    • Formalutaion 30.08.2015 10:58
      Highlight Uber, weil:
      - Kostenvoranschlag
      - Fahrer geben sich deutlich mehr Mühe die Fahrt als Dienstleistung zu versehen
      - Prinzipiell effizientere Nutzung von Fahrzeugen
      - GPS auf Fahrzeug und Handy hilft, dass der Fahrer keine unnötigen Umwege fährt, vor allem wenn man in einer neuen Stadt ist

      Ich fahre nur UberX und würde es unterstützen, wenn eine ähnliche Dienstleistung inkl. Sozialleistungen für den Fahrer gewährleistet wäre.
      27 6 Melden
    • Mia_san_mia 30.08.2015 11:09
      Highlight Das machen andere aber nicht, also bleib cool 😎
      8 5 Melden
    • Amboss 30.08.2015 11:28
      Highlight Sehr treffend beschrieben.

      Sofern im Taxigewerbe wirklich alles mit rechten Dingen her und zu geht...


      Ob das so ist, das bin ich mir gar nicht sicher.
      13 0 Melden
    • sentir 30.08.2015 11:35
      Highlight ja Karl,
      da du die Grossen schon selber nennst, schau zu dass diese auch Steuern zahlen in der Schweiz, nicht nur Mwst..
      Diese nutzen unsere Infrastruktur, aber an den Kosten beteiligen wollen sie sich auch nicht. Gewinn wird da versteuert, wo am billigsten und wir geben ihnen die Mittel, dass das sogar legal ist.
      Bin kein Fan von Uber usw. aber bei den Taxipreisen tut Konkurrenz gut.
      17 1 Melden
    • ⚡ ⚡ ⚡☢❗andre ☢ ⚡⚡ 30.08.2015 12:16
      Highlight Genau wie jeder selbstständig Erwerbende ist es Sache des Fahrers, sich darum zu kümmern. Uber ist kein Arbeitgeber, sondern ein Portal das zwischen selbständigen Fahrern und Kunden vermittelt. Bist du gegen selbständig Erwerbende?
      19 14 Melden
    • LisaSimpson 30.08.2015 13:19
      Highlight Bitte Uber Pop nicht mit BlackCar oder UberX vergleichen, das sind unterschiedliche Produkte und mal selber mit Uber fahren und mit dem Uber-Fahrer reden, dann hört ihr mal das Feedback von einem Fahrer und nicht vom Taxifirma-Chef.......
      Wer schon in New York mit Uber gefahren ist, fährt nie mehr Yellow Cab, und so ist es auch in Zürich, und übrigens mit BlackCar von Uber fühle ich mich immer wie ein kleiner Star :-) zumindest für ein paar Minuten ;-)
      7 4 Melden
    • koks 30.08.2015 15:57
      Highlight das ist eine scheinselbständigkeit. wenn ich einen billigmaurer aus polen für 5 fr. pro stunde anstellen lasse, pardon, selbständig arbeiten lasse, dann trifft das exakt die definition scheinselbständigkeit. wartet ihr alle bloss, bis ihr von eurer bank oder eurem arbeitgeber dazu gezwungen werde, zum halben lohn übrigens, dann überlegt euch, ab ihr das so toll findet. weh tuts nämlich nicht, wenn man die löhne der anderen drückt, sondern beim eigenen lohn.
      8 1 Melden
    • ⚡ ⚡ ⚡☢❗andre ☢ ⚡⚡ 30.08.2015 18:34
      Highlight @koks, UberPop ist nicht selbsttragend, aber mit den Uber X und BlackCar verdient ein Uber-Fahrer mehr als ein Taxi Fahrer, hat mehr Freiheiten für seine Arbeitseinteilung und höhere Auslastung. Das mit einem Maurer aus Polen zu vergleichen ist weltfremd.
      0 2 Melden
  • Timä 30.08.2015 09:35
    Highlight Die Taxipreise sind sowieso überrissen... aber in Zürich und am Flughafen wurde ich schon regelrecht verarscht, weil sie dachten eine längere Strecke fahren zu müssen. Uber ist nur die Alternative, die jeder nutzt wegen der schlechten Leistung vieler Taxifahrer. Wohlgemerkt, ich hatte auch schon extrem nette Taxifahrer, die mir beinahe gratis halfen. Tut mir leid für die guten Leute!
    62 10 Melden
    • Karl33 30.08.2015 10:14
      Highlight Und deshalb unterstützt du Arbeitsverhältnisse ohne Sozialleistungen, zudem Arbeitgeber, welche die Mehrwertsteuer nicht bezahlen etc.? Wenn du das toll findest, sollten das wohl alle Arbeitgeber in der Schweiz machen, damit du auch in diesen Genuss kommst. Mei, wie könnten da die Arbeitgeber Millionen sparen, ohne diese lästigen Sozialleistungen, AHV, ALV, IV etc.
      30 19 Melden
    • ⚡ ⚡ ⚡☢❗andre ☢ ⚡⚡ 30.08.2015 12:18
      Highlight @Karl33: Uber ist kein Arbeitgeber, nur eine Auftragsvermittlung. Uber-Fahrer sind selbstständig Erwerbende und haben alle Pflichten und Risiken wie andere Selbstständige.
      18 10 Melden
    • Timä 30.08.2015 18:14
      Highlight Habe noch nie Uber benutzt, Karl. Mir ist au bewusst, das Taxifahrer kein Schoggi-Job ist und das die Preise in der Schweiz mehr oder weniger gerechtfertigt sind. Dennoch habe ich Verständnis wenn viele zu Uber greifen, weil man schlechte Erfahrung anderswo gemacht hat.
      0 0 Melden
  • gfc 30.08.2015 09:03
    Highlight Das Wort "Qualitätsstandard" bei den Zürcher Flughafen-Taxis überhaupt in den Mund zu nehmen ... Dreckige Taxis, pöbelnde Taxifahrer, die nicht Deutsch können und nicht wissen, wo Oerlikon liegt... WTF?
    75 5 Melden
    • Amboss 30.08.2015 09:59
      Highlight Musste auch fast laut loslachen als ich dies las.

      41 3 Melden
  • Max Heiri 30.08.2015 07:49
    Highlight Gehört zu den strengen Qualitätsstandards auch, dass man 100 CHF für eine 20-minütige Fahrt in die Stadt Zürich zahlt...
    82 2 Melden
    • Oban 30.08.2015 08:46
      Highlight Da zahlst du eben die Stunde warten auf den Fahrgast mit (auch wenn er nur 10 Minuten auf den Fahrgast warten musste).
      12 23 Melden
    • cube8902 30.08.2015 11:10
      Highlight und zusätzlich wird noch die Fahrt zurück an den Flughafen bezahlt, wohlgemerkt die leere Fahrt, da dieser Taxifahrer in Zürich auch nicht "wischen" darf, da dort andere Taxis die Konzession haben.

      was schon aus sicht der umwelt keinen sinn macht! auch aus diesem sichtpu ktachen uber taxis sinn, gibt awhr wenige öeerfahrten.
      10 2 Melden

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