Schweiz
Ukraine

So will die Ukraine gestohlene Janukowitsch-Gelder zurückholen

Dürfte noch Jahre dauern

So will die Ukraine gestohlene Janukowitsch-Gelder zurückholen

16.08.2014, 09:2216.08.2014, 09:22
  • Die ukrainische Regierung vermutet das Vermögen von Ex-Präsident Janukowitsch im Ausland.
  • Um dieses Geld zurückzubekommen, sind in Bern drei Rechtshilfegesuche aus der Ukraine eingegangen – die Schweiz hat über 100 Millionen Franken eingefroren.
  • Auf Anweisung der Behörden wurden auf Schweizer Konten über 100 Millionen Franken eingefroren, nun muss bewiesen werden, dass das Janukowitsch-Regime die Vermögen zu unrecht erworben hat.
  • Bis das Geld tatsächlich wieder im Ursprungsland ist, dauert es in der Regel mehrere Jahre.

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Was ein EU-Parlamentarier von der Personenfreizügigkeit hält
Christophe Grudler kommt aus dem französischen Belfort und sitzt für die liberale Modem-Partei im EU-Parlament. Was hält er von der Personenfreizügigkeit?
In ihrer Region leben Grenzgänger im Camper, weil es zu wenige Wohnungen gibt. Sorgt die Personenfreizügigkeit auch auf französischer Seite für Probleme?
Christophe Grudler: Ein intensiver Austausch bringt immer positive und negative Effekte mit sich, das ist normal. Neben den Vorteilen für Wirtschaft und Beschäftigung gibt es immer auch negative Auswirkungen, darunter den Druck auf den Wohnungsmarkt, den wir auch auf französischer Seite kennen. Aber die Bilanz bleibt positiv. Die Schweiz profitiert von den qualifizierten Arbeitskräften. Und die Grenzgänger bringen gute Löhne nach Hause.
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