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Kantonsfinanzen: Uri rechnet für 2016 mit einer schwarzen Null



In Uri trüben sich die Haushaltszahlen: Das Budget 2016 schliesst nur noch mit einem kleinen Plus von 0.4 Millionen Franken. Wegen seiner verbesserten Finanzkraft erhält der Kanton deutlich weniger Geld aus dem Finanzausgleich (NFA).

Dank strikter Ausgabendisziplin und der Umsetzung von Sparmassnahmen im Massnahmenpaket 2014 bis 2017 resultiere im Budget unter dem Strich ein positives Gesamtergebnis, teilte die Urner Regierung am Donnerstag mit.

Der Ertrag beläuft sich auf 401.9 Mio. Franken. Das sind 8.9 Mio. oder 2,2 Prozent weniger als im Budget des laufenden Jahres.

Zwar erwartet die Regierung mehr Steuergelder, gleichzeitig rechnet sie aber mit weniger Einnahmen aus dem Ressourcenausgleich des Bundes, tieferen Wasserzinsen und einem Ausbleiben des Nationalbank-Gewinnanteils.

Uri sei es gelungen, im nationalen NFA seine Ressourcenstärke gegenüber den anderen Kantonen spürbar zu verbessern, heisst es in der Mitteilung. Uri gelte nicht mehr als jener Kanton mit dem grössten Pro-Kopf-Beitrag aus dem Ressourcenausgleich. Diese Entwicklung sei grundsätzlich erfreulich, bedeute aber deutliche tiefere Zahlungen aus dem NFA-Topf.

Der Aufwand im Budget wurde gegenüber dem laufenden Jahr um 3.9 Mio. Franken oder 1 Prozent reduziert. Tiefere Aufwände plant die Regierung unter anderem beim Subventionsprogramm für die Gotthard-Region.

Das Budget für Investitionen soll im nächsten Jahr leicht kleiner werden. Geplant sind Nettoausgaben von 22 Mio. Franken. Das sind 1.4 Mio. Franken oder gut 6 Prozent weniger als im Budget 2015. Investitionen stehen an etwa im Strassenbau, im Hochwasserschutz, bei der Berufsfachschule und beim Kantonsspital.

Der Kanton kann gut die Hälfte der geplanten Vorhaben aus eigener Kasse finanzieren. Der Selbstfinanzierungsgrad von 57 Prozent verschlechtert sich damit zum vierten Mal in Folge. (sda)

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