Schweiz
USA

In den USA gibt es mehr Museen als McDonald's- und Starbucks-Filialen zusammen. Und wie sieht es in der Schweiz aus?

In den USA gibt es mehr Museen als McDonald's- und Starbucks-Filialen zusammen. Und wie sieht es in der Schweiz aus?

28.03.2015, 12:2328.03.2015, 13:23

Von wegen keine Kultur!

Die Washington Post veröffentlichte vor knapp einem Jahr einen Artikel mit der entsprechenden Feststellung. Auf Reddit wurde der Text wieder hochgespült.

14'000 McDonald's-Restaurants und 11'000 Starbucks-Filialen stehen 35'000 Museen gegenüber. Das ergibt für die USA einen Museum-zu-Burgerkaffee-Quotienten von 1,4.

1,4! Interessant, nicht? Hättest du das gedacht? Wir nicht. Anyway. Wie sieht dieses Verhältnis in der Schweiz aus?

Schauspielerin Kate Bosworth bestaunt Coca-Cola-Flaschen im High Museum of Art in Atlanta, Georgia.
Schauspielerin Kate Bosworth bestaunt Coca-Cola-Flaschen im High Museum of Art in Atlanta, Georgia.Bild: Getty Images North America

In der Schweiz gibt es 1107 Museen (im Jahr 2013). 

Dem entgegen stehen 160 McDonald's- und 55 Starbucks-Filialen. 

Der Schweizer Museum-zu-Burgerkaffee-Quotient liegt also bei 5,15. 

Und wenn wir schon am rechnen sind: In der Schweiz verteilen sich die 1107 Museen auf 8'211'700 Einwohner. Das ergibt 7418 Einwohner pro Museum.

Emil Steinberger betrachtet seine eigene Arbeit im Historischen Museum Luzern.
Emil Steinberger betrachtet seine eigene Arbeit im Historischen Museum Luzern.Bild: KEYSTONE

Und, USA? Schlägst du das mit deinen 320'206'000 Einwohnern? Nope. In den USA kommen 9149 Einwohner auf ein Museum.

2:0 für die Schweiz.

War aber auch fies. 

Trotzdem: Es hat mehr Museen in den USA als McDonald's- und Starbucks-Filialen zusammen. Und mit dieser Erkenntnis geben wird das Wort an Homer Simpson weiter:

(tog)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Das könnte dich auch noch interessieren:
Du hast uns was zu sagen?
Hast du einen relevanten Input oder hast du einen Fehler entdeckt? Du kannst uns dein Anliegen gerne via Formular übermitteln.
6 Kommentare
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
6
Referendum hin oder her: Eine Milliarde Franken spart das Parlament sowieso am Volk vorbei
Das Entlastungspaket des Bundes kommt auf die Zielgeraden. Das Parlament kürzt ein Drittel weniger als der Bundesrat - also rund zwei Milliarden Franken. Auch wenn die Linke das Referendum ergreift, kann die Stimmbevölkerung nur über die Hälfte des Betrages befinden.
Sparen ist Kleinstarbeit: 57 Massnahmen hat der Bundesrat vorgeschlagen, um die Bundeskasse in den nächsten Jahren zu entlasten – um 2,4 Milliarden Franken (im Jahr 2027) respektive 3,1 Milliarden Franken (2029). Sparen ist allerdings ein zu grosses Wort, es geht um ein Dämpfen des Ausgabenwachstums. Auch mit diesem Entlastungspaket steigen die Ausgaben des Bundes von 80 Milliarden Franken im Jahr 2023 auf über 100 Milliarden Franken im Jahr 2029. AHV und Armee brauchen deutlich mehr Geld – deshalb wird in anderen Bereichen gekürzt oder das Ausgabenwachstum eingefroren. Der Bund setzt die Prioritäten beim Geldausgeben neu.
Zur Story