Schweiz
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Beim bündnerischen Küblis ist es am Nachmittag zu einem tragische Schlauchbootsunglück gekommen. Zwei Personen starben, eine weiter wird noch vermisst.   Kurz vor 13 Uhr meldete eine Frau der Einsatzleitzentrale der Kantonspolizei Graubünden, dass sie beobachtete, wie bei Schiers zwei Schwimmwesten, ein Helm und ein gekentertes Schlauchboot in der Landquart flussabwärts trieben. Aufgrund dieser Meldung wurden umgehend die Einsatzkräfte aufgeboten.  Nach ersten Erkenntnissen wasserte eine aus zehn Personen bestehende Gruppe mit zwei privaten Booten bei Küblis in den Fluss Landquart ein, wie die Kapo mitteilte. Zwischen Küblis und Fideris kenterte das vordere, mit fünf Personen besetzte, Boot. Zwei Gekenterte konnten sich selbständig an Land begeben. Eine Person konnte von den Einsatzkräften zwischen Schiers und Grüsch aus der Landquart geborgen werden. Trotz Reanimation verstarb diese Person. Eine zweite Person konnte bei Maienfeld aus dem Rhein geborgen werden. Sie wurde ebenfalls reanimiert, starb aber noch vor Ort. Eine dritte Person wird noch vermisst. Sämtliche Insassen des zweiten Boots konnten die Landquart selbständig verlassen. Die Staatsanwaltschaft und die Kantonspolizei Graubünden haben die Ermittlungen zum genauen Unfallhergang aufgenommen.  Im Einsatz stehen mehrere Patrouillen der Kantonspolizei Graubünden, der Kantonspolizei St. Gallen und der Landespolizei des Fürstentums Liechtenstein. Weiter wurden aufgeboten: Ambulanzen des Spitals Schiers und des Kantonsspitals Graubünden in Chur, diverse Feuerwehren aus dem Raum Prättigau und Landquart, die Feuerwehr und der Pontonierfahrverein Buchs/SG, die Feuerwehr Sargans/SG und die Seerettung der Landespolizei Liechtenstein. Weiter im Einsatz stehen der SAC, die Rega mit zwei Helikoptern und die Swisshelicopter mit einem Helikopter. Als Spezialeinheiten stehen Taucher, Hundeführer und fliegende Einsatzleiter im Einsatz. Zur Betreuung der restlichen Gruppenmitglieder der Schlauchboo

Rettungskräfte suchen nach Bootsunglück noch immer nach einer vermissten Person.
bild: Newspictures

Fluss-Drama im Prättigau: Zwei Tote, zwei Verletzte, eine Person vermisst



HANDOUT - Zwei Helikopter der Rega beteiligen sich an der Suche nach einer vermissten Person nach einem Bootsunfall auf der Landquart bei Schiers am Freitag, 27. Mai 2017. Nach ersten Erkenntnissen wasserte eine aus zehn Personen bestehende Gruppe mit zwei privaten Booten bei Kueblis in den Fluss Landquart ein. Zwischen Kueblis und Fideris kenterte das vordere, mit fuenf Personen besetzte, Boot. Zwei Gekenterte konnten sich selbstaendig an Land begeben. Eine Person konnte von den Einsatzkraeften zwischen Schiers und Gruesch aus der Landquart geborgen werden. Trotz Reanimation verstarb diese Person. Eine zweite Person konnte bei Maienfeld aus dem Rhein geborgen werden. Sie wurde ebenfalls reanimiert, starb aber noch vor Ort. Eine dritte Person wird noch vermisst. (POLIZEI GRAUBUENDEN) *** NO SALES, DARF NUR MIT VOLLSTAENDIGER QUELLENANGABE VERWENDET WERDEN ***

Die Rega im Einsatz an der Landquart.
Bild: KAPO GR

Bei einem Bootsunfall auf dem Fluss Landquart im bündnerischen Prättigau sind am Freitag zwei Personen ums Leben gekommen, zwei weitere wurden verletzt. Eine Person blieb bis am Abend vermisst.

Die Suche wurde um 19.30 Uhr eingestellt, wie Marcus Corai, Mediensprecher der Kantonspolizei Graubünden, am Freitagabend auf Anfrage der Nachrichtenagentur sda sagte. Ohne Konkrete Hinweise werde die Suche nicht wiederaufgenommen. Landquart und Rhein führen derzeit viel Wasser.

Ob es sich bei den Toten und Verletzten um Männer oder Frauen handelt, ist laut Angaben der Bündner Kantonspolizei noch unklar. Ebenso unklar sind die Nationalitäten der Verunfallten.

In Küblis gestartet

Wie die Kantonspolizei mitteilte, meldete eine Frau am Freitagmittag kurz vor 13 Uhr, sie habe beobachtet, wie bei Schiers im Prättigau zwei Schwimmwesten, ein Helm und ein gekentertes Schlauchboot in der Landquart flussabwärts trieben.

Nach ersten polizeilichen Erkenntnissen war eine Gruppe von zehn Personen mit zwei privaten Booten bei Küblis in den Fluss Landquart eingestiegen. Zwischen Küblis und Fideris kenterte das vordere, mit fünf Personen besetzte Boot.

Bild

Rega über der Landquart um 15.14 Uhr zwischen Küblis und Fideris Station.
bild: watson-User MrDudley

Nach der Reanimation gestorben

Zwei Gekenterte konnten sich selbständig an Land begeben. Eine Person konnte von den Einsatzkräften zwischen Schiers und Grüsch aus der Landquart geborgen werden. Trotz Reanimation verstarb diese Person. Eine zweite Person konnte bei Maienfeld aus dem Rhein geborgen werden. Sie wurde ebenfalls reanimiert, starb aber auch noch vor Ort.

Sämtliche Insassen des zweiten Boots konnten die Landquart selbständig verlassen. Die Staatsanwaltschaft und die Kantonspolizei Graubünden haben die Ermittlungen zum genauen Unfallhergang aufgenommen.

Grossaufgebot unterwegs

Der Unfall führte zu einem Grossaufgebot an Polizei und Rettungskräften. Im Einsatz standen mehrere Patrouillen der Kantonspolizei Graubünden, die Kantonspolizei St.Gallen und der Landespolizei des Fürstentums Liechtenstein. Weiter wurden Ambulanzen aufgeboten, diverse Feuerwehren, die Seerettung der Landespolizei Liechtenstein sowie drei Helikopter, Taucher und Hundeführer.

Um die Gruppenmitglieder der Schlauchboote nach dem Unfall kümmerte sich das Care Team Grischun vor Ort. Die Landquart ist ein bei Kajakfahrern beliebter Fluss. Für das Rafting wird der Fluss sporadisch sowohl kommerziell als auch von Privaten genutzt.

(feb/sda/newspictures/phi)

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