Schweiz
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Eine Birke, die von einer Sturmboehe umgerissen wurde, liegt in einem Garten im Rossfeld-Quartier,  am Donnerstag, 13. August 2015 in Bern. (KEYSTONE/Peter Klaunzer)

Eine umgestürzte Birke in einem Garten in Bern. Bild: KEYSTONE

Gewitter beendet Hitzewelle – es wird kühl und nass

Heftige Unwetter haben am Donnerstagabend den Westen der Schweiz heimgesucht. Im Flachland wurden sehr verbreitet Sturmböen registriert. Nach den Böen setzten Regen und Hagel ein. Lokal bis zu 36 Liter Regen pro Quadratmeter gemessen.



Die Wetterlage hat sich nach den gestrigen Gewittern zwar etwas beruhigt, doch auch heute Abend und am Wochenende ist nochmals mit Regen zu rechnen. Damit dürfte die Hitzewelle vorbei sein: Die Höchsttemperaturen werden am Samstag und am Sonntag 18 Grad nicht überschreiten.

Nebel und Wolken umhuellen die Landschaft bei Grindel im Kanton Solothurn am Montag, 10. August 2015. (KEYSTONE/Georgios Kefalas)

Vorgeschmack auf den Herbst? Dicke Wolken um die Landschaft bei Grindel, Solothurn Bild: KEYSTONE

Begonnen hatten die gestrigen Unwetter auf dem Moléson. Ein Gewitter nahm dort seinen Anfang, welches zuerst Richtung Fribourg, dann nach Bern und später weiter nach Basel zog – begleitet von heftigen Winden. Im Flachland lagen die Böenspitzen zwischen 60 und 90 km/h, auf dem Bantiger gab es sogar mit 119 km/h eine Orkanböe. Innert kürzester Zeit fielen zwischen 10 und 36 Liter Regen pro Quadratmeter.

Am meisten Regen wurde in Marsens im Kanton Fribourg und auf dem Chaumont mit rund 36 Litern gemessen, ebenfalls über 30 Liter Regen gab es auf dem Chasseral sowie in Courtelary. Zeitweise hagelte es auch.

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Feuerwehreinsatz in Bern wegen des Gewitters. Bild: watson-user

Mit dem Gewitter folgte die Abkühlung: Die Temperaturen sanken in weniger als 30 Minuten um 10 Grad. Das Gewitter hatte Auswirkungen bis nach Zürich: Es zog so viel Luft an, dass auch im Kanton Luzern, Aargau und Zürich Windspitzen zwischen 60 und 75 km/h registriert wurden.

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Bäume auf einer Terrasse in der Thunstrasse in Bern sind dem Gewitter zum Opfer gefallen. Bild: watson-user

(dwi/sda)

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    Alle Leser-Kommentare
  • Lady in White 13.08.2015 23:12
    Highlight Highlight Ich genoss einen letzten Schwumm im Burgäschisee, als innert Minuten ein Sturm aufzog. Ein Naturschauspiel der Extraklasse - aber nicht ganz ungefährlich. Bei der Heimfahrt lagen schon unzählige Äste auf der Strasse oder wirbelten durch die Luft. Hoffe sehr, dass es nicht zu Unfällen kam.
  • Ani_A 13.08.2015 23:06
    Highlight Highlight Böser Moléson, ganz böser Moléson ;-)
  • deepsprings 13.08.2015 21:55
    Highlight Highlight Der Kanton Aargau scheint wie von Geisterhand die Insel im Gewitterregen zu sein, westlich und östlich zogen starke Gewitter durch... (Quelle: Kachelofen Wetterradar)
    • Asmodeus 14.08.2015 08:46
      Highlight Highlight Das ist nur teilweise richtig.
      Vor Allem der/die/das westliche Aargau (Region Zofingen) hat dauernd die Situation, dass Stürme nördlich und Südlich daran vorbei ziehen.

      Die Region Lenzburg dagegen ist immer in der vollen Breitseite der Wettekapriolen.
  • Propellerli 13.08.2015 21:41
    Highlight Highlight Bitte, wo regnet es und hat es Gewitter??? Hier in einem Seitental des Staffeleggtals ist es Knochentrocken, seit mehreren Wochen keinen Tropfen Wasser auf die Erde gekommen. und Gewitter?? Rundherum ja, aber hier leider nein.

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