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Gesellschaft & Politik

Roger Nordmann holt sich den Sitz im Waadtländer Staatsrat

Rebecca Ruiz, gauche, conseillere d'Etat vaudoise, et Roger Nordmann, droite, candidat du parti socialiste vaudois, reagit lors du 2eme tour de l'election complementaire au Conseil d'Et ...
Roger Nordmann hat das Rennen um den Sitz im Waadtländer Staatsrat für sich entschieden.Bild: keystone

Roger Nordmann holt sich den Sitz im Waadtländer Staatsrat

29.03.2026, 14:3129.03.2026, 14:31

Roger Nordmann zieht in den Waadtländer Staatsrat ein. Der SP-Politiker setzte sich gegen seinen SVP-Konkurrenten Jean-François Thuillard durch und rettete damit den Sitz seiner zurückgetretenen Parteikollegin Rebecca Ruiz.

Nachdem er im ersten Wahlgang noch knapp unterlegen war, schaffte Nordmann am Sonntag die Wende und entschied die Ersatzwahl im zweiten Durchlauf für sich. Der 53-Jährige erhielt 51,04 Prozent der Stimmen, 6800 mehr als sein Rivale.

Wie erwartet, errang der Sozialdemokrat Nordmann seinen Sieg in den Städten. Insbesondere in seiner Heimatstadt Lausanne erzielte er ein Spitzenresultat. Jean-François Thuillard dagegen holte die meisten Stimmen in den kleineren Gemeinden.

Nach über 20 Jahren als Nationalrat zieht Roger Nordmann damit zum ersten Mal in eine Exekutive ein. Mit seinem Sieg behält die Linke drei Sitze in der Kantonsregierung - zusammen mit Nuria Gorrite (SP) und Vassilis Venizelos (Grüne). Sie bleibt aber gegenüber den vier bürgerlichen Staatsräten in der Minderheit. (hkl/sda)

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Die beliebtesten Kommentare
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Peter D
29.03.2026 14:42registriert Januar 2023
Die Rechten behalten die Mehrheit, aber die Linke kriegt den Taktgeber. Mit Roger Nordmann zieht kein Neuling in den Staatsrat, sondern ein Polit-Profi, der in Bern alle Kniffe gelernt hat. Wer glaubt, dass in der Waadt alles beim Alten bleibt, unterschätzt Nordmanns strategisches Geschick. Die bürgerliche Mehrheit steht zwar noch, muss sich aber auf einen deutlich ungemütlicheren und clevereren Gegenspieler einstellen.
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