Schweiz
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Am 1. März 1969 demonstrierten über 5000 Frauen und Männer mit einem Marsch auf Bern für das Stimm- und Wahlrecht für Frauen. Was hat die Frauenbewegung seither erreicht? Bild: PHOTOPRESS-ARCHIV

Neue Zahlen zeigen: So steht es um die Gleichstellung in der Schweiz

Das Bundesamt für Statistik (bfs) hat am Montag Zahlen zur Gleichstellung von Mann und Frau in der Schweiz veröffentlicht. In manchen Bereichen wie in der Bildung und in der Erwerbstätigkeit gibt es Erfolge zu vermelden, noch sind aber nicht alle Ungleichheiten beseitigt. Hier ein Überblick.



Bildung

In Sachen Bildung haben die Frauen die Männer überholt. 1999 absolvierten nur 9,8 Prozent der 25- bis 34-jährigen Frauen eine Ausbildung auf Hochschulniveau, bei den gleichaltrigen Männern waren es 14,4 Prozent.

Taschenstatistik Gleichstellung Mann und Frau 2019

Bild: Bundesamt für Statistik

Im Jahr 2018 hingegen verfügen 42,3 Prozent der jungen Frauen über einen Abschluss auf Tertiärstufe. Bei den Männern liegt dieser Anteil bei 34,7 Prozent. Ebenfalls erfreulich: Immer mehr Frauen wagen sich in bisher von Männern dominierte Fächer vor.

So studieren heute immer mehr Frauen auf den Gebieten Naturwissenschaften, Mathematik und Statistik sowie Ingenieurwesen, verarbeitendes Gewerbe und Baugewerbe. «Die geschlechtsspezifische Berufs- und Studienfachwahl hat sich somit in den vergangenen zwei Jahrzehnten aufgeweicht», schreibt das Bundesamt für Statistik (bfs) in einer Medienmitteilung.

Erwerbstätigkeit

Auch bei der Erwerbstätigkeit hat sich die geschlechterspezifische Statistik angeglichen. 1991 waren noch 68,2 Prozent der Frauen zwischen 15 und 64 Jahren erwerbstätig, heute sind es bereits 79,9 Prozent. Bei den Männern ist diese Quote im gleichen Zeitraum von 91,1 Prozent auf 88,5 Prozent gesunken.

Taschenstatistik Gleichstellung Mann und Frau 2019

Bild: Bundesamt für Statistik

Es arbeiten aber weiterhin mehr Frauen Teilzeit als Männer. Die Vollzeitbeschäftigung ist aber bei beiden Geschlechtern um 10 Prozentpunkte zurückgegangen. In beiden Fällen zu Gunsten einer Teilzeitbeschäftigung zwischen 50 und 89 Prozent.

«Ein Teilzeitpensum von unter 50% haben 24,4% der erwerbstätigen Frauen und 6,6% der erwerbstätigen Männer», schreibt das bfs. Bei den Frauen würden 11,4 Prozent gerne mehr arbeiten, bei den Männern 3,6 Prozent.

Erwerbsbeteiligung

In Familien gehen heute sehr viel mehr Mütter einer Erwerbstätigkeit nach als noch vor 25 Jahren. 1992 lebten noch 59,2 Prozent der Paare nach dem Erwerbsmodell mit Vollzeitbeschäftigung des Vaters und erwerbsloser Mutter. 2017 ist dieses Modell nur noch bei 23,3 Prozent der Paare Tatsache. Diese Zahlen beziehen sich auf Paarhaushalte, in denen das jüngste Kind unter vier Jahre alt ist.

Taschenstatistik Gleichstellung Mann und Frau 2019

Bild: Bundesamt für Statistik

Diese Verschiebung fand zu Gunsten von Paaren statt, bei denen der Vater Vollzeit und die Mutter Teilzeit arbeitet. 1993 war das noch etwa bei einem Viertel aller Paare der Fall, heute leben rund die Hälfte der Paare nach diesem Modell.

Bei 11,4 Prozent der Paarhaushalte arbeiten beide Elternteile Vollzeit, bei 9 Prozent beide Teilzeit. Auch diese Anteile haben sich im Vergleich zu 1993 (5,6 beziehungsweise 1,7 Prozent) deutlich gesteigert.

Lohn

Die Lohngleichheit ist das wohl am stärksten diskutierte Thema, wenn es um die Gleichheit von Mann und Frau geht. Hier haben Frauen weiterhin das Nachsehen. Frauen verdienten im Jahr 2016 im privaten Sektor durchschnittlich 19,6 Prozent weniger als die Männer.

«42,9% dieser Lohndifferenz können nicht durch objektive Faktoren wie Bildungsniveau, Anzahl Dienstjahre oder Ausübung einer Führungsfunktion erklärt werden», so das bfs. Es besteht also weiterhin ein unerklärter Lohnunterschied von rund 8 Prozent.

Taschenstatistik Gleichstellung Mann und Frau 2019

Bild: Bundesamt für Statistik

Weiterhin führend sind Frauen bei den tiefen Löhnen – trotz Vollzeitpensum. Im Jahr 2016 erhielten 16,5% der vollzeitbeschäftigten Frauen einen monatlichen Nettolohn von höchstens 4000 Franken, bei den Männern liegt dieser Anteil bei 5,3 Prozent. Über einen Nettolohn von über 8000 Franken im Monat verfügen hingegen 26,1 Prozent der Männer und nur 13,8 Prozent der Frauen.

Dies wirkt sich auch auf die Renten aus. Nur 28,3 Prozent der Frauen beziehen fünf Jahre nach der Pensionierung eine Rente aus der Säule 3a. Bei den Männern sind es 42,1 Prozent.

Politik

Die erfreuliche Nachricht in der Politik: Seit den 1980er-Jahren gab es einen deutlichen Zuwachs an weiblichen Volksvertreterinnen. In den letzten Jahren hat diese Tendenz aber wieder abgenommen.

Taschenstatistik Gleichstellung von Männern und Frauen Schweiz 2019

Bild: Bundesamt für Statistik

2003 sassen im Ständerat noch elf Frauen, 2018 waren es nur noch sieben. Dies entspricht einem Rückgang von fast 10 Prozentpunkten oder 60 Prozent. Im Nationalrat gab es eine gegenteilige Entwicklung. Hier waren in der Amtsperiode von 2003 bis 2007 genau 26 Prozent Frauen (52 Nationalrätinnen).

In der aktuellen Legislatur (2015 bis 2019) ist der weibliche Anteil auf 32 Prozent gestiegen. Es sassen also 64 Frauen im Nationalrat.

Hausarbeit

Die Hausarbeit ist in der Schweiz weiterhin vorwiegend in der Hand der Frauen. «In 70,8% der Familien mit Kleinkindern wurde im Jahr 2013 die Hausarbeit hauptsächlich von der Frau übernommen», schreibt das bfs.

Taschenstatistik Gleichstellung Mann und Frau 2019

Bild: Bundesamt für Statistik

In rund einem Viertel der Haushalte wird die Hausarbeit gleichmässig von beiden Partnern ausgeführt. Weiter investieren Frauen deutlich mehr Zeit als Männer in Haus- und Familienarbeit. Besonders für zeitaufwändige Aufgaben wie die Kinderbetreuung, das Kochen und das Putzen opfern Frauen mehr Freizeit als ihre Partner.

Zusammen mit der Entwicklung, dass immer mehr Mütter mindestens Teilzeit, manche sogar Vollzeit arbeiten, führt dies zu einer Doppelbelastung der Frauen im Job und zu Hause. (leo)

Vaterschaftsurlaub: So sieht es in den Nachbarländern aus

Lohngleichheit zwischen Mann und Frau – Fehlanzeige!

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Video: srf

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    Alle Leser-Kommentare
  • Cybot 07.05.2019 09:54
    Highlight Highlight Zweite Frage: Wenn also ein Arbeitgeber einer Frau systematisch weniger Lohn geben kann für die gleiche Arbeit, wieso sollen denn noch Männer eingestellt werden? Das ist für mich ökonimisch nicht nachvollziehbar.
    • Elephant Soup slow cooker recipes 07.05.2019 20:07
      Highlight Highlight Eventuell weil Frauen Kinder kriegen und dann entsprechend am Arbeitsplatz fehlen?
    • Citation Needed 07.05.2019 20:47
      Highlight Highlight Elephant soup: das sollte nicht der Grund sein, ist es aber zum Teil. Auch bei Frauen, die keine Kinder kriegen. Die blosse Gebärfähigkeit macht's.

      Was auch zählt: wir (Frauen UND Männer) sind voreingenommen und neigen dazu, Männer (unbewusst) als kompetenter einzuschätzen als Frauen. Wurde x-fach in Studien nachgewiesen. Ergo denkt eine Firma WIRKLICH, beim Mann einen wertvolleren Arbeitnehmer an der Angel zu haben und ist bereit, mehr zu zahlen. Hohe Lohnforderungen von Frauen werden aber (weil man sie unbewusst als weniger kompetent schätzt) als frech/überhöht empfunden und abgeblockt.
    • Elephant Soup slow cooker recipes 07.05.2019 21:07
      Highlight Highlight Citation Needed: encore une fois, mich musst du nicht überzeugen ;)
    Weitere Antworten anzeigen
  • Cybot 07.05.2019 09:52
    Highlight Highlight Frauen werden also systematisch diskrimminiert. Wer sind denn diese Firmen die das tun? Die müssten doch längst in einem Social-Media-Shitstorm untergegangen sein, bei der Masse an diskrimminierten Frauen. Irgendwie passt das nicht zusammen. Könnte es denn an einem Überlegungsfehler liegen, der meiner Ansicht nach auch das BfS macht: "Quantifiziertes Ziel: Mann und Frau erhalten den gleichen Lohn für gleichwertige Arbeit." Das funktioniert ja auch innerhalb des Geschlechtes nicht. Müsste nicht "Arbeit" durch "Leistung" getauscht werden? Es erinnert irgendwie an Schattenboxen...
    • Elephant Soup slow cooker recipes 07.05.2019 20:09
      Highlight Highlight Eventuell die Angst davor den Arbeitsplatz zu verlieren? Du hast Recht, die Leistung mit entsprechender Entlöhnung müsste definitiv mehr zum Tragen kommen, auf allen Ebenen. Dann würde in der Teppichetage eventuell ein bisschen Budget frei werden.
    • Citation Needed 07.05.2019 20:53
      Highlight Highlight Cybot: es läuft unbewusst (cognitive bias). Wurde x-fach in Studien belegt. Man hat z.B. dieselbe Bewerbung einmal mit weibl. und einmal mit männl. Namen gesandt und in signifikant höherem Mass wurde dem Mann (bzw. dem männlichen Namen) eher der Job gegeben und mehr Lohn geboten. Klar entscheidet im realen Leben auch das Gespräch und die individuelle Persönlichkeit. Da aber alle entsprechenden Studien klar Männlichkeit als wertvoller/kompetenter einstuften wird Männlichkeit auch in echt eher positiv bewertet. Heute gab's eine gute Rezension zum Thema in der Republik, von M. Stokowski.
  • Lucida Sans 06.05.2019 20:23
    Highlight Highlight Über das Militär und den ganzen Rest dürft Ihr gerne diskutieren, sobald alles andere stimmt. Solange die Lohnfrage, Karrierechancen, Haushalt, etc. noch nicht im Gleichgewicht sind, gibt es keinen Grund für etwelche Forderungen seitens der Männer.
    • sheshe 07.05.2019 08:42
      Highlight Highlight Und genau diese Einstellung bringt weder Frau noch Mann weiter. Ich bin ganz klar für die meisten Forderungen der Frauen (gem. Manifest z.B.), möchte aber auch die Forderungen der Männer anerkannt haben. Ist denn das so schwierig?!
    • Mutzli 07.05.2019 13:17
      Highlight Highlight @sheshe

      Gab ja bereits mehrere Intiativen z.B. zur Abschaffung der Wehrpflicht, welche jedoch auch von einer Mehrheit der Männer verworfen wurden.

      Parlamentarische Vorschläge zu einem Norwegen-Modell im Militär mit Dienstpflicht für Frauen wurde auch mehrmals bestimmt vom Militär (das ja notabene immer über Personalmangel klagt) abgelehnt.

      Ich würde das System auch gerne umkrempeln (kürzer, Zivi für alle, Militär als Option etc.) aber solche Ideen sind offensichtlich schlicht nicht gewollt.

      D.h. an meiner Dienstzeit sind definitiv nicht Feministinnen schuld.
    • sheshe 07.05.2019 13:33
      Highlight Highlight @Mutzli, Ich sage aber nicht, das Matriarchat habe Schuld daran!! Ich möchte eigentlich die Schuld gar niemandem zuschieben sondern nur eine Stimme bekommen, auf dass all diese Missstände irgendwann hoffentlich beseitigt werden.

      Nur ist "wenn du nicht, dann ich erst recht nicht" der falsche Weg, der leider niemanden zufriedenstellen wird.
  • Matrixx 06.05.2019 19:42
    Highlight Highlight Vielleicht sollte man aufhören von Männer und Frauen zu reden, und stattdesen das Wort "Mensch" brauchen.
    Wenn man Menschen nämlich unterscheidet, kann man kein Gleich dazwischen schreiben.
    Simple Mathematik.
    Eine 2 ist nicht mit einer 1 gleichzusetzen, eine Frau ist nicht einem Mann gleichzusetzen.
    Aber ein Mensch kann einem Mensch gleichgesetzt werden.
  • Feuerwanze 06.05.2019 19:03
    Highlight Highlight Ich habe noch etwas vergessen: Der Militärdienst ist nicht unbezahlte Freiwilligenarbeit. Dafür gibt’s EO. Für mich war der Militärdienst immer auch ein bisschen Ferien 😊
  • Feuerwanze 06.05.2019 18:55
    Highlight Highlight Wie viele Männer absolvieren überhaupt noch den Militärdienst? Immer weniger, wenn ich richtig informiert bin. Und immer weniger lang. Und den Militärpflichtersatz kann Mann sich ja leisten, er verdient ja auch mehr.
    • Cyman 06.05.2019 21:15
      Highlight Highlight Ich verdiene weniger als meine Arbeitskollegin und zahle dazu noch Militärpflichtersatz. Merkst du etwas? Viele Männer sind es leid, dass sie sich immer für Lohnungleichheiten verantworten müssen, die es vielleicht in anderen Unternehmen, in ihrem aber nicht gibt...
    • Citation Needed 07.05.2019 21:06
      Highlight Highlight Ich verdiene gleich viel wie meine Arbeitskollegen (Kanton) und wir haben es gut. Dennoch wurde ich beim Einstellungsgespräch gefragt, ob ich Kinder wolle, die Herren nicht. Und ich glaube nicht, dass ich den Job bekommen hätte, wenn ich nicht überzeugend (und wahrheitsgemäss) nein geantwortet hätte. Männer sind es leid? Die, die ich kenne, sind sich der Thematik durchaus bewusst und sind nichts leid, sie fühlen sich aber auch nicht benachteiligt oder verantwortlich. Man sollte diese Themen ohne Pauschalverurteilung angehen; also weder Männer noch FeministInnen sind an allem schuld... ;-)
  • andrew1 06.05.2019 18:50
    Highlight Highlight Mitlerweile ist der mann deutlich benachteiligt. Da ist das jammern von frauen schon fast "dummdreist".
    • Elephant Soup slow cooker recipes 07.05.2019 09:51
      Highlight Highlight so könnte man auch deinen Kommentar nennen, ehrlicherweise.
      Und wenn du nur Jammern hörst, und keine Inhalte, warum sollte es dann "umgekehrt" anders sein?
    • Citation Needed 07.05.2019 21:19
      Highlight Highlight andrew, hast Du die Tabellen oben angeschaut? Wer pauschal von benachteiligten Männern spricht, hat nicht gesehen, dass z.B. (unbezahlte) Haus- und Familienarbeit heute zwar besser verteilt ist als früher, aber noch immer weitestgehend von Frauen geleistet wird.
      Auch höre ich primär Forderungen von Frauen, nicht etwa Jammern. Jammern nennst Du es abwertend, weil es Dir inhaltlich nicht passt. Nun, Du wirst noch viele Forderungen zu hören bekommen und sie als Jammern abtun, so ist das nun mal.
  • Christopher Tracy 06.05.2019 18:04
    Highlight Highlight Leider ist die Statistik falsch. Es gibt keinen ungerechtfertigten Lohnunterschied.
    1. Muss man die Bevorzugung der Frauen bei den Altersrenten berücksichtigen. Nicht nur dass die Frauen ein Jahr weiniger arbeiten müssen, sie leben im Schnitt 7 Jahre länger, bekommen aber dieselben Renten wie die Männer. Hier geschieht eine Geldumverteilung in x Mia.. Da sind die 8% Lohnunterschied ein Klax.
    2. Männer Zahlen durch den Militärersatz mehr Steuern
    3. Zeigt doch mal die Studie wer mehr arbeitet in Sollstunden für den Monatslohn. Hier findet ihr die 8%.
    • Elephant Soup slow cooker recipes 07.05.2019 18:52
      Highlight Highlight Chris: genau, Frauen mit Teilzeitpensen (weil Mami) können voll viel in die AHV einbezahlen und kriegen dann voll viel Rente. Den Abschnitt mit der unbezahlten Arbeit, welche mehrheitlich weiblich ist, ignorierst du gekonnt. Reality bites.
  • a-minoro 06.05.2019 18:00
    Highlight Highlight Männer, die das Gefühl haben, den Frauen gegenüber benachteiligt zu werden, sind irgendwie bemitleidenswert und peinlich. Keine Angst, keine Frau wird euch das Schnäbi abschneiden.
    • Nevermind 06.05.2019 18:43
      Highlight Highlight Und mit dieser leichten Überheblichkeit und entsprechendem Selbstvertrauen gehen wir dann zur nächsten Lohnverhandlung.
      Dann werden aus -8% vieleicht sogar +3%.
    • Valius 06.05.2019 19:07
      Highlight Highlight Ach a-minoro. Lernen Sie es doch endlich. Sie werden von beiden Seiten ausgelacht. Von den Männern und von den Frauen. Und selbstverständlich gibt es Bereiche, in welchen die Männer benachteiligt sind. Fehlt es ihnen so fest an Allgemeinbildung und Vorstellungskraft? OK. Von einem männlichen Feminist kann man ja eigentlich nichts erwarten. Generell gehe ich davon aus, dass solche Typen zu wenig Liebe von der Mutter bekommen haben und dann ein Leben lang versuchen, die Leere irgendwie zu kompensieren. Scheint irgendwie logisch, dass daraus ein männlicher Feminist geworden ist.
    • Elephant Soup slow cooker recipes 06.05.2019 19:38
      Highlight Highlight Nevermind: also fehlt es den Frauen an Überheblichkeit und Selbstvertrauen, welches den Männern gegeben ist? ui.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Fritz N 06.05.2019 17:14
    Highlight Highlight An alle, die sich aufregen, dass hier nur Probleme für Frauen angesprochen werden und es nicht um gleiche Rechte für Mann und Frau geht:
    Im Titel steht doch ganz klar GleichSTELLUNG und nicht GleichBERECHTIGUNG!

    On another Note möchte ich auf die zur Thematik mE unglaublich passende Beschreibung der letzten Menschen durch Nietzsche aufmerksam machen: https://gutenberg.spiegel.de/buch/also-sprach-zarathustra-ein-buch-fur-alle-und-keinen-3248/6
    • the elder 07.05.2019 06:21
      Highlight Highlight Achso, ich bin also als Mann zwar nicht gleichberechtig - aber gleichgestellt bin ich schon? All.

      Zitat von Wikipedia: "Gleichstellung der Geschlechter ist der Prozess tatsächlicher Gleichstellung von Geschlechtern in rechtlicher Hinsicht und im Hinblick auf ihr persönliches und berufliches Entfaltungspotential in einer Gesellschaft (Chancengleichheit)."

      Man achte auf den Teil mit " in rechtlicher Hinsicht"
    • Fritz N 07.05.2019 10:03
      Highlight Highlight Ich glaub Du verstehst mich falsch. Ich finde Gleichstellung ein schreckliches Wort. Der Wortteil Stellen klingt für mich so nach Zwang oder Gewalt.. :)
  • glass9876 06.05.2019 16:58
    Highlight Highlight Was man in der Kommentarspalte hier sieht: Männer dürfen im Jahr 2019 ungehemmt flennen. Echt ein bisschen peinlich, so dass ich mich für meine Geschlechtsgenossen ein wenig schäme.
    • Toerpe Zwerg 06.05.2019 17:07
      Highlight Highlight Wieso dürfen Männer nicht flennen?
    • glass9876 06.05.2019 17:44
      Highlight Highlight Doch, wir dürfen. Aber viele Männer geben sich sonst gerne ach so stark.
    • Toerpe Zwerg 06.05.2019 17:51
      Highlight Highlight Wieso schämen Sie sich denn?
    Weitere Antworten anzeigen
  • the elder 06.05.2019 16:50
    Highlight Highlight
    "Im Jahr 2018 hingegen verfügen 42,3 Prozent der jungen Frauen über einen Abschluss auf Tertiärstufe. Bei den Männern liegt dieser Anteil bei 34,7 Prozent. Ebenfalls erfreulich: Immer mehr Frauen wagen sich in bisher von Männern dominierte Fächer vor"

    Wieso "ebenfalls erfreulich"? Ist es ebenfalls erfreulich, weil es für den/die AutorIn eine gute Sache ist, dass Männer eine schlechteres Ausbildungniveau haben als Frauen?
    • Elephant Soup slow cooker recipes 06.05.2019 20:15
      Highlight Highlight Gratuliere, du hast das Haar in der Suppe gefunden. Darfst es behalten.
    • the elder 06.05.2019 20:40
      Highlight Highlight Es ist mein gutes Recht, dass ich es nicht erfreulich finde, dass Männer und Frauen nicht das gleiche Bildungsniveau haben. Deine Reaktion ist genau eines der Probleme in der Gleichstellungs-Diskussion, wenn jemandem die andere Meinung nicht passt, heisst es schnell "halt die Klappe".
    • Elephant Soup slow cooker recipes 07.05.2019 14:03
      Highlight Highlight Nein, elder, das stimmt nicht. keineswegs halt die Klappe. Wir können gerne sinnstiftende Diskussionen führen, aber deine Interpretation (und das Rumgereite) auf dem Ausdruck "erfreulich" ist eher polemisch als sonst etwas.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Baruch de Spinoza 06.05.2019 16:36
    Highlight Highlight "26 Tote bei Anschlag auf Flüchtlingskonvoi, auch Frauen und Kinder unter den Opfern"
    (https://www.bazonline.ch/ausland/naher-osten-und-afrika/26-tote-bei-anschlag-auf-fluechtlingskonvoi/story/22658369)

    "Unter den getöteten Zivilisten sind viele Frauen und Kinder" (https://www.zeit.de/politik/ausland/2017-07/afghanistan-zivilisten-opfer-unama)

    "Geiselnehmer lassen 26 Frauen und Kinder frei" (https://www.sueddeutsche.de/politik/drama-im-kaukasus-geiselnehmer-lassen-frauen-und-kinder-frei-1.929172)

    Ein friedliebender Zivilist ist gleich "wertvoll" wie eine friedliebende Zivilistin?
    • Shura 06.05.2019 17:05
      Highlight Highlight Frauen werden in diesen Statistiken vor Männern genannt, weil diese für eine Zivilisation insofern wichtiger sind, als dass eine Frau nur wenige Kinder gebären kann. Ein Mann könnte hingegen mehrere Millionen Frauen in seinem Leben schwängern.
    • Grohenloh 06.05.2019 17:19
      Highlight Highlight Shura:
      365 mal 60 gibt 21 900...
      Also mit den mehreren Millionen, das wird etwas erschöpfend...
      🤣
    • Baruch de Spinoza 06.05.2019 19:01
      Highlight Highlight @Shura: Diese Form der "Gewichtung" zementiert meines Erachtens eine paternalistische Machtordnung. Weder ist eine Frau eine blosser Gebärmaschine, noch ein Mann ein blosser Samenspender. Dass den Kindern aufgrund ihrer Machtlosigkeit ein spezielles Schutzrecht zugesteht, verstehe ich. Doch bei den Geschlechtern führt es eben genau zu paternalistischen Verhältnissen.
      Bei Geiselnahmen werden Frauen deshalb freigelassen, weil sonst die Kinder ihre wichtigste Bezugsperson verlieren. Werden so traditionelle Familienmodelle nicht klar bevorzugt? Die Kinder mit zwei Papis haben besonders Pech?
    Weitere Antworten anzeigen
  • EvilBetty 06.05.2019 16:01
    Highlight Highlight In Berlin ist’s grossartig mit der Gleichberechtigung, da steht die «Emma» direkt neben «Penthouse» im Regal (kein Scherz!)
  • RowRow 06.05.2019 15:50
    Highlight Highlight Ich denke es wird Zeit das die Medien die Benachteiligung von Männer durch Frauen zum grossen Thema der Zukunft machen!
  • JoeyOnewood 06.05.2019 15:44
    Highlight Highlight Die Antifeminsiten scheinen eine grosse Whatsapp-Gruppe zu haben, oder ticken wirklich 85% der Watsonleser so wie Scaros_2, deedee und Tölpe?

    Leute, die gleich Militärdienst schreien, wenn es darum geht, dass Frauen weniger verdienen, mehr unbezahlte Arbeit leisten und in der Politik untervertreten sind? Das sind die Überbleibsel des Patriarchats und wir sollten das Ding endgültig begraben.

    Und ja. es gibt auch Diskriminierungen gegen Männer, bestreitet gar niemand. Und auch die sollten wir beheben.

    Aber Bitte, bitte, hört mit diesem unerträglichen Whataboutism auf.
    • sheshe 06.05.2019 16:43
      Highlight Highlight Es geht um die Unterscheidung der strukturellen vs. Der freiwilligen Diskriminierung. Männer werden per Gesetz benachteiligt - Frauen weitestgehend aus persönlichen Motiven. Das ist imho ein wesentlicher Unterschied und darf nicht kleingeredet/vergessen werden.
    • specialized 06.05.2019 17:04
      Highlight Highlight Da es in diesem Artikel
      ja grundsätzlich, so suggeriert der Titel, um die Gleichberechtigung geht, finde ich gehört der Militärdienst und das Rentenalter unbedingt dazu.
      In diesem Fall hat das nichts mit Whataboutism zu tun sondern stellt nur klar, dass wichtige Punkte in Sachen Gleichberechtigung „vergessen“ gingen.
    • Shura 06.05.2019 17:07
      Highlight Highlight Und wer ist für den Militärdienst verantwortlich? Fürs höhere Rentenalter? Das wurde alles vor dem Frauenstimmrecht beschlossen- alo nur von Männern! Wehrt euch doch gegen eure Diskriminierung anstatt wegen des Feminismus‘ herumzuheulen
    Weitere Antworten anzeigen
  • koks 06.05.2019 14:51
    Highlight Highlight Solche Beiträge ignorieren seltsamerweise immer die Benachteiligung von Männern (Dienststeuer 3%, 90% Arbeitstodesfälle Männer, Rentenalter, Familienrecht, keine Wittwerrente etc).

    Man kann die Erkenntnis nicht wegreden, dass es eben nicht um Gleichstellung geht, sondern um Benachteiligung der Männer. Muss ich Weltwoche lesen, damit die erhebliche Benachteiligung der Männer mal erwähnt wird?
    • Eh Doch 06.05.2019 15:29
      Highlight Highlight Ne aber dafür einsetzen? Oder etwa nicht?
    • Menel 06.05.2019 16:56
      Highlight Highlight Die Gleichberechtigung der Frau widerspricht doch nicht der, der Männer!
    • I don't give a fuck 06.05.2019 17:06
      Highlight Highlight Leider doch. Weil einige Unterbelichtete es so sehen, dass die Gleichberechtigung der Frau erreicht ist, wenn der Mann weniger Rechte hat als die Frau - Die Logik im heutigen Zeitalter.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Eh Doch 06.05.2019 14:47
    Highlight Highlight Wir Männer müssen uns emanzipieren. Das heisst, wir dürfen nicht zB Wehrpflicht für Frauen verlangen nur weil wir uns an unsere maroden Vorstellungen von allem männlichen klammern (zB Militär). Und nur wenn Frauen die gleichen negativen Einschneidungen wie die Männer erleben sind wir zufrieden? Hä was ist denn das für eine Logik? Wäre es nicht wünschenswert neue Lösungen anzustreben? Kommen wir doch weg von ala wenns mir scheisse gaht denn dörfs dir au ned guet gah. Daraus entsteht ganz sicher kein Mehrwert.
    • Menel 06.05.2019 16:57
      Highlight Highlight Danke! Genau so sehe ich das auch. Emanzipation für alle; das widerspricht sich ja nicht.
    • the elder 06.05.2019 16:58
      Highlight Highlight @eh doch: Dem will ich widersprechen. Es geht nicht darum, dass ich will, dass Frauen die gleichen "negativen Einschneidungen" erleben müssen, wie z.B. die Dienstpflicht.

      Ich kann nämlich akzeptieren, dass es stark unterschiedliche Meinungen zum Militärdienst gibt. Was für die einen eine Zeit-/Geldverschwendung ist, ist für die anderen eine sinnvolle Institution. Ich kann hingegen nicht akzeptieren, dass Männer und Frauen in der Verfassung ungleich behandelt werden. Man sollte deshalb ein Gleichberechtigungs-Thema nicht mit einer Grundsatzfrage übers Militär vermischen.
    • SJ_California 06.05.2019 18:19
      Highlight Highlight Das Militär sollte für alle sein, aber auf freiwilliger Basis. Das wäre eine emanzipierte Gesellschaft!
    Weitere Antworten anzeigen
  • Fabio Haller 06.05.2019 14:30
    Highlight Highlight Also ernsthaft. Jedes mal wenn etwas über Gleichberechtigung steht. Kommt es aus der Kommentarspalte nicht weit herumgekrochen: Männer müssen ins Militär, Alimente zahlen etc.

    Ja! Diese Ungleichheit ist ebenfalls ein grosses Problem was zur Gleichberechtigung auch dazu gehören sollte.

    Jedoch habe ich noch nie eine Feministin gehört sagen, dass dieser Status quo berechtigt sein sollte. Im Gegenteil sie wollen ja diese Pflichten. Auch stehen diese Forderung wie zum Beispiel Vaterschaftsurlaub im Frauenstreik Manifest und in der Geschichte waren Frauen schon immer benachteiligt so nebenbei.
    • koks 06.05.2019 19:03
      Highlight Highlight @Haller, entweder nennt man es Gleichberechtigung. Oder man nennt es ehrlicherweise Frauenprivilegierung. Wenn man über Gleichberechtigung spricht, muss man doch über die Dinge sprechen, die diskriminierend sind. Weshalb willst du Diskriminierung schönreden und unter den Teppich kehren?
    • Citation Needed 07.05.2019 19:40
      Highlight Highlight Koks, Gleichstellung will ausgleichen, was jahrelang zum Nachteil der Frauen geregelt wurde. Obschon viel erreicht wurde, brauchen manche Veränderungen ihre Zeit. Militär galt früher als Dienst am Vaterland, der weibliche Beitrag war Mutterschaft & Haushalt. In den Tabellen sieht man ja, dass gerade dort der Wandel langsam geht. Mütter haben immernoch z.B. pkto Karriere mehr Nachteile als Väter. Schon darum ist es falsch, hier generell von Privilegien reden zu wollen.
      Wichtiger Punkt (siehe Fabio): Frauen wollen ja bessere Elternrechte für BEIDE, nicht gegen die Väter.
  • why_so_serious 06.05.2019 14:29
    Highlight Highlight Warum sind Gleichstellungsbeauftragte meist weiblich? --> weils günstiger ist
    • Knety 06.05.2019 16:36
      Highlight Highlight Made my day 😂🤣
    • I don't give a fuck 06.05.2019 17:07
      Highlight Highlight 😂😂😂
    • Eh Doch 06.05.2019 19:20
      Highlight Highlight Da lacht das shnäbi
  • Lowend 06.05.2019 14:08
    Highlight Highlight Wenn das Volch schon damals blind dem Chefmacho Dr. jur. Ch. B. gefolgt wäre, hätten wir noch heute Zustände, wie früher, wo die Frau den Mann noch fragen musste, ob sie arbeiten darf. Ach, wären die strammen rechten Mannen da glücklich! ;-)


    Benutzer Bild
    • Shlomo 06.05.2019 18:21
      Highlight Highlight Schlimmer noch, Dr. jur. Blocher war dafür, dass die Vergewaltigung der eigenen Frau straffrei bleibt.
  • JackMac 06.05.2019 14:00
    Highlight Highlight 8‘000 netto bei über 25%? Ja wer solls denn glauben? Wohher führen diese Zahlen?
    • Easypeasy 06.05.2019 14:53
      Highlight Highlight Das habe ich mich auch gefragt? Vorallem netto?
  • Abu Nid As Saasi 06.05.2019 13:54
    Highlight Highlight Ich habe kein Problem mit der Gleichstellung, ob Moto Guzzi (sie oben) oder Missionar. Manchmal machen wir es auch auf die japanische Art
  • EndrisM 06.05.2019 13:53
    Highlight Highlight So viele Männer hier, die wütend sind, weil sie von anderen Männern zum Militärdienst gezwungen werden. Weil sie bei der Scheidung durch männliche Richter benachteiligt werden. Und weil Männer beschlossen haben, dass Männer länger arbeiten müssen als Frauen.

    Ich will ja gar nicht dran denken, was los wäre, wenn Männer weniger verdienen würden als Frauen oder wenn 90% der CEOs und Verwaltungsräte Frauen wären. Die Schweiz würde brennen.
    • Leon1 06.05.2019 14:14
      Highlight Highlight Die letzte Abstimmung über die Wehrpflicht war 2013. Wurde sie historisch von Männern eingeführt, so ist sie heute von einer Mehrheit beider Geschlechter bestätigt.

      Selbiges gilt für das Familienrecht oder das Rentenalter, also was genau war die Aussage?
    • Sherlock.H 06.05.2019 14:18
      Highlight Highlight Guter Fake-News-Versuch. In der Schweiz gibt es mehr weibliche Wahlberechtigte als männliche, als direkte Demokratie wird ihre Politik also von den Frauen bestimmt. Frauen zwingen also Männer zum Militärdienst. Cool, oder?
    • Eh Doch 06.05.2019 14:26
      Highlight Highlight Leon, ja aber die ursprüngliche Idee dahinter hatten Männer, sörry
    Weitere Antworten anzeigen
  • Tepesch 06.05.2019 13:44
    Highlight Highlight Mal ehrlich, Lohnunterschiede gibt es auch innerhalb der einzelnen Gruppen. Seh ich auch bei mir ihm Büro, selbe Ausbildung, Erfahrung, etc. Aber manche Leisten halt mehr oder bringen andere Fähigkeiten, solche Faktoren lassen sich schlecht erfassen.
    Da Frauen eher im Niedriglohnsektor Arbeiten, wo diese Faktoren leider weniger gewürdigt werden, verfälscht es die Statistik. Ich neheme an, der Unterschied wird automatisch mit der Zeit verschwinden, wenn mehr Frauen in besserbezahlte Jobs vorstossen.
    • Citation Needed 07.05.2019 20:13
      Highlight Highlight Es ändert sich am schnellsten, wenn eine Arbeitgeberin (insbes. KMU) für einen jungen Vater genausoviel Kohle liegen lassen muss wie für eine junge Mutter und sich etwa gleiche Chancen auf die Rückkehr des Vaters nach Vaterschaftsurlaub wie auf ihre Rückkehr nach Mutterschaftsurlaub ausrechnen kann. Erst dann tut sich wirklich was. Ich wurde so oft gefragt, ob ich Kinder wolle (ich weiss, muss nicht antworten, die fragten aber trotzdem), dass ich überzeugt bin, dass Frauen im gebärfähigen Alter schlechtere Karten haben bzgl. Lohn und Employability.
  • inmi 06.05.2019 13:36
    Highlight Highlight Wie wärs mal mit ner Auflistung, wo Frauen überall privilegiert sind? Es gibt keinen Grund mehr zum jammern, erst Recht nicht zum Streiken...
    • Eh Doch 06.05.2019 14:27
      Highlight Highlight FRAUENSTREIK, 14. Juni 2019
    • Eh Doch 06.05.2019 14:48
      Highlight Highlight Indem du darüber jammerst, ist die Situation für dich als Mann sowie für Frauen ebenfalls eben noch nicht zufriedenstellend.
      ;)
    • Elephant Soup slow cooker recipes 06.05.2019 18:50
      Highlight Highlight inmi, diese Auflistung findest du in dieser Kommentarspalte haufenweise :)
    Weitere Antworten anzeigen
  • skisandtrail 06.05.2019 13:32
    Highlight Highlight Wie wird das eigentlich beim Lohn berechnet? Im Durchschnitt? Einige-eher "weibliche" gelastete Berufe (z.B. Sozialwesen, Gastro) werden direkt mit anderen z.B. Bauarbeitern verglichen? Oder wird jeweils innerhalb der Berufsgruppe verglichen? Fände dies ein ziemlich wichtiger Punkt.

    Nebenbei: beängstigend bei der Ausbildung finde ich eher, dass mittlerweile so viele einen "höheren" (höher nicht gleich besser ;-) ) Abschluss haben.. Wer wird uns in Zukunft die Häuser / Strassen bauen? Die Landwirtschaft betreiben? Forst? usw...?
    • Sandro Lightwood 06.05.2019 16:50
      Highlight Highlight Roboter. 🙈
  • Schnog 06.05.2019 13:30
    Highlight Highlight An alle, die hier kommentieren, dass Männer ins Militär müssen und bei Scheidungen oft den Kürzeren ziehen: Ja genau! Gleichberechtigung muss für alle gelten. Wir (Feministinnen) setzen uns übrigens auch dafür ein. Also anstatt sich über uns zu nerven und die äusserst relevante Diskussion hier mit einem Kommentar abzutun, wir wärs mit Ärmel hochkrempeln und sich auch aktiv dafür einsetzen, dass wir alle die gleichen Rechte haben. Wäre doch schön für alle. Es geht nicht um Frauen gegen Männer! Es geht um Menschen für Menschen <3
    • JackMac 06.05.2019 14:04
      Highlight Highlight und wo haben Frauen weniger Rechte?

      Wo kommen die 8% weniger Lohn her?
      Setzt ihr euch auch für AHV-Alter 65 für alle ein? Wie sieht es aus mit Vaterschaftsurlaub?
    • Eifach öpis 06.05.2019 14:07
      Highlight Highlight Starke Aussagen! Schade dass diese aus feministischen Kreisen nicht öfter so getätigt werden. Denn so würden mehr Männer diese Bewegung Unterstützen oder zumindest nicht dagegen ankämpfen, was die Gleichberechtigung deutlich vereinfachen würde.
    • Eh Doch 06.05.2019 14:28
      Highlight Highlight Absolut Schnog, wie ich oft zu sagen pflege, es wird Zeit, dass wir Männer uns auch emanzipieren.
    Weitere Antworten anzeigen
  • wolge 06.05.2019 13:22
    Highlight Highlight Irgendwie ist mir dieser Artikel zu sehr aus der Sicht der Frauen geschrieben...

    Die Gleichstellung müsste ja in beide Richtungen gehen oder etwa nicht?
    • Sherlock.H 06.05.2019 14:21
      Highlight Highlight Alice Schwarzer zum Thema Dienstpflicht für Frauen: "Umso unhaltbarer scheint es, dass es ein Pflichtjahr für Männer gibt - aber keines für Frauen. Frauen haben dafür ihre Pflichtjahre im Haushalt? Aber gerade das wollen wir doch abschaffen! Und wenn wir von den Männern ernsthaft erwarten, dass sie die Hälfte des Hauses übernehmen - ja, dann müssen wir Frauen auch die Hälfte der Welt übernehmen."
      https://www.emma.de/artikel/editorial-von-alice-schwarzer-rechte-pflichten-263413
  • einmalquer 06.05.2019 13:18
    Highlight Highlight Männer beklagen sich, dass Frauen nicht ins Militär müssen.
    Männer beklagen sich, dass Frauen die AHV (gerade mal) ein Jahr früher bekommen.

    Männer beklagen sich nicht darüber, dass sie dieses System geprägt haben, sich lustig gemacht haben über Frauen im Militär.

    Männer beklagen sich nicht darüber, dass Frauen weniger Rente erhalten, weil sie nicht über die gleichen Karriere und Lohnbedingungen verfügen.

    Männer beklagen sich mimosenhaft und übersehen, dass die in diesem Forum beklagten Ungleichheiten von Männern eingeführt wurden.
    • DemonCore 06.05.2019 13:26
      Highlight Highlight Nachteile für Männer sind egal, sind ja nur dumme/böse/weisse/alte Männer. Bei Nachteilen für Frauen (auch imaginären) wird sofort Himmel und Hölle in Bewegung gesetzt. Klingt gut.
    • Toerpe Zwerg 06.05.2019 13:27
      Highlight Highlight Und entsprechend gilt nur als "Ungleichheit", was nicht vom eigenen Geschlecht "eingeführt" wurde?
    • p4trick 06.05.2019 13:33
      Highlight Highlight Von welchen Männern sprichst du?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Toerpe Zwerg 06.05.2019 13:14
    Highlight Highlight Ich habe eine Frage:

    Gibt es eine Statistik darüber wie gross der Anteil der durch Männer entrichtete Einkommenssteuern oder allgemein am Steueraufkommen natürlicher Personen ist? Gibt es eine Berechnung zum netto nach Steuern verfügbaren Einkommen?

    Darf ich raten?

    Nein.

    Ich mutmasse: Nach Steuern bleibt vom Unterschied nichts mehr übrig.
  • wydy 06.05.2019 13:04
    Highlight Highlight Wie von einigen hier angedeutet redet der Artikel zwar von Gleichstellung Mann & Frau, listet aber nur einseitige Ergebnisse. Also stellen wo die Frau diskriminiert wird. Es wäre doch sehr erfreulich, wenn auch aufgezeigt wird, wo der Mann heutzutage noch diskriminiert wird.
    Wie einige genannte Beispiele: Wehrpflicht, Alimente, Selbstmordrate, Diskriminierung in der Berufswelt (Kinderbetreuung)...
    Bei einer Scheidung ist es nur auf Papier so, dass der Vater auch die Kinder bekommen kann. In den meisten kriegt immer noch die Frau das Sorgerecht.
    • Harvey Dent 06.05.2019 13:16
      Highlight Highlight Spannend auch, dass das Titelbild eben nicht Gleichberechtigung zeigt, sondern zwei Frauen abgebildet sind...
    • Elephant Soup slow cooker recipes 06.05.2019 20:29
      Highlight Highlight Hey Harvey, ist es schwierig so etwas dünnes wie ein Haar zu spalten?
  • utopia 06.05.2019 13:03
    Highlight Highlight Es wird weiterhin erwartet, dass Frauen (möglichst gratis) sich um das Wohl ihrer Familien kümmern, kochen, Kinder aufziehen, Alte pflegen, putzen, zuhören und trösten sollen. Ganz selbstverständlich.
    • Sherlock.H 06.05.2019 14:23
      Highlight Highlight Von wem? Es sind immer noch ausschliesslich die beiden Partner, die über die Aufteilung der gemeinschaftlichen Pflichten entscheiden.
    • Nevermind 06.05.2019 14:49
      Highlight Highlight Wie jetzt? Meine Frau soll für das Betreuen unserer Kinder Lohn erhalten? Von wem?
    • Shura 06.05.2019 17:20
      Highlight Highlight @nevermind: von dir- da sie weniger oder gar nicht mehr arbeitet, müsstest du ihr eigentlich die hälfte des dadurch entstandenen Lohnausfalls überweisen- so wäre das fair geteilt und sie hätte auch ihr ansehen für ihre harte arbeit
    Weitere Antworten anzeigen
  • Burdleferin 06.05.2019 13:02
    Highlight Highlight Und die armen Männer grännen wegen dem Militär und dem Scheidungsrecht... war sowas von vorhersehbar...
    • andrew1 06.05.2019 18:54
      Highlight Highlight Deshalb haben sie nicht recht weil es vorhershbar ist?
    • Elephant Soup slow cooker recipes 06.05.2019 19:10
      Highlight Highlight Warum die Blitze, war ja wirklich vorhersehbar ;)
  • Ichiban 06.05.2019 12:52
    Highlight Highlight Bei all den „aber frauen müssen nicht ins militär oder dafür zahlen“ argumentierern. Verstehe ich das korrekt dass gemäss eurer Meinung sich zuerst die negativen punkte angleichen sollten bevor zb der lohn gleichgestellt wird?
    • Konstruktöhr 06.05.2019 13:02
      Highlight Highlight Der Lohn wird sich nicht kaum durch Gesetzte angleichen, dafür braucht man einen Gesellschaftlichen wandel. Dieser Wandel kann herbeigeführt werden, denke ich, wenn Väter z.B. sich mehr um die Familie und ihre Kinder kümmern. Dazu braucht es Vaterschaftsurlaub etc.
      Die Dienstflicht nur für Männer und die Anpassung des Rentenalters sollten jedoch bedingungslos umgesetzt werden.
    • Cédric Wermutstropfen 06.05.2019 13:18
      Highlight Highlight Ist denn der Lohn heute überhaupt in ungerechtfertigter Weise ungleich bei den Geschlechtern? Ich halte das für ein Märchen; man trete mir den Gegenbeweis an.
    • Globidobi 06.05.2019 13:28
      Highlight Highlight Für die Lohngleichheit muss eine offenere Diskussion über den Lohn gefügrt werden. Wie zum Beispiel im American Football, wo die Löhne bekannt gegeben werden und so die anderen Spieler bei den Verhandlungen eine Vorstellung haben. Dies würde auch den Frauen helfen zu merken, ich kann ja noch mehr fordern. Gibt aber auch Männer, welche weniger verdienen als ihre Kollegen.
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  • Mätse 06.05.2019 12:46
    Highlight Highlight Punkt 1 Bildung:
    Hier haben die Frauen ja die Männer nun überholt.
    Was tun die Gleichstellungsbüros und -beauftragten nun, um die Diskrimierung der Männer zu korrigieren?
    • Eh Doch 06.05.2019 14:31
      Highlight Highlight Das stimmt, darum, auch die Männer müssen sich emanzipieren.
  • Reli 06.05.2019 12:45
    Highlight Highlight Bei der Vertretung in Parlamenten und Regierungen begreife ich nicht, warum das so ist: würden die Frauen mehrheitlich Frauen wählen, könnte man diesen Punkt abhaken. Oder ist es nicht so einfach?
    • Xnce 06.05.2019 12:58
      Highlight Highlight @Reil

      Wieso sollte irgendjemand, irgendjemanden nur wegen seinem Geschlecht wählen?

      Klar ist es so einfach, es ist einfach eine sehr schlechte Idee.
    • mostlyharmless 06.05.2019 13:00
      Highlight Highlight Es war lange Zeit jedenfalls nicht einfach, jedenfalls für bürgerlich Wählende. Die Auswahl war in vielen Kantonen dürftig.
      Widerspiegelt sich ja eindeutig in der SVP-Fraktion im NR.
    • PhilippS 06.05.2019 13:26
      Highlight Highlight Im Prinzip hast du recht. Aber es fängt halt schon vor den Wahlen an. Frauen werden weniger häufig Mitglied einer Partei. Dass macht es diesen wiederum schwieriger, ausgeglichene Listen zu präsentieren.

      Und zuguterletzt weiss ich als Vorstandsmitglied einer Partei: Pro Listenplatz müssen deutlich mehr Frauen angefragt werden und diese auch massiv aufwändiger überzeugt werden. Männer sind schneller dazu bereit, sich zu exponieren.

      Ein Teil mag durch Rahmenbedingungen erklärt werden können, aber wenn mehr Frauen gewählt werden sollen, müssen sich auch mehr zur Wahl stellen, exponieren.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Konstruktöhr 06.05.2019 12:38
    Highlight Highlight Ganz ehrlich, ich fühle mich als Mann diskriminiert. Ich bin diese Gleichstellungsdebatte leid und werde dabei richtig hässig.
    Vor 2 Wochen have ich 300 Tage DienstPFLICHT abgeschlossen. Für Frauen gibt es keine solche oder vergleichbare Pflicht. Ich und alle meine (Schweizer) Freunde werden von der unserer Verfassung, nur weil wir mit einem Schnäbi geboren sind, diskriminiert. Zudem ist das Rentenalter nicht gleich, wir haben kaum einen Vaterschaftsurlaub und vieles mehr. Kann jemand dies anprangern und anpassen?
    • p4trick 06.05.2019 13:34
      Highlight Highlight Eine Frechheit! Sogar das Kinderkriegen ist den Männern untersagt!
    • Schnog 06.05.2019 13:35
      Highlight Highlight Und was machst du dafür, dass sich das ändert? Da muss man sich dafür einsetzen. Nur weil wir Frauen uns organsieren und für unsere Rechte einstehen, heisst ja nicht, dass ihr das nicht auch könnt. Also ich würde an jede Demo gehen, die sich für Vaterschaftsurlaub, Militär für Alle etc. einsetzt. Ich wüde mich sogar freuen :)
    • Elephant Soup slow cooker recipes 06.05.2019 13:49
      Highlight Highlight Ich lese hier im Forum jeweils wenn es um dieses Thema geht davon, dass Männer bei Dienstpflicht und Scheidungen schlechter gestellt sind. Habe aber noch nie mitbekommen, dass nebst der GSoA jemand an der Dienstpflicht rüttelt, geschweige denn sich aktiv für einen fairen Vaterschaftsurlaub stark macht. Sowie ich es wahrnehme, müssten solche Lobbys ja enorm starken Zulauf und Rückhalt haben aus der Gesellschaft.
      Hier noch ein Link zum Eidg. Büro für die Gleichstellung, bzgl Bundesgerichtsentscheid: https://www.ebg.admin.ch/ebg/de/home/dokumentation/haeufige-fragen/militaerdienstpflicht.html
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  • Fitamine 06.05.2019 12:38
    Highlight Highlight Mit den verwendeten Regressionsmodellen wird sich der Unterschied nie komplett erklären lassen. Wer jetzt in diesen 8% eine Bestätigung seiner Hypothese sieht, dass die Unterschiede auf Diskriminierung beruhen, hat schlicht nichts von Statistik und den verwendeten Modellen verstanden. Aber ich bin mir sicher, dass das gewisse Leute nicht davon abhält, damit hausieren zu gehen (wenn sie sich nicht sowiso mit den nakten Mittelwerten argumentieren).
    • PeteZahad 06.05.2019 13:56
      Highlight Highlight Merci für diesen Beitrag. Die ganze Diskussion nach dem Motto: "Die Kausalität lässt sich nicht feststellen ergo muss es Diskrimierung sein" hängt mir zum Hals raus. Hauptsache es wird dann während der Arbeitszeit noch die Teilnahme am Frauenstreik organisiert.
    • Eh Doch 06.05.2019 14:33
      Highlight Highlight FRAUENSTREIK am 14. Juni!
    • Elephant Soup slow cooker recipes 06.05.2019 14:44
      Highlight Highlight PeteZahad: Meinst du die Arbeit, welche man der AHV anrechnen kann oder die Arbeit beim Goofen versorgen und bettlägerigem Schwiegermami pflegen?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Cédric Wermutstropfen 06.05.2019 12:34
    Highlight Highlight Was soll daran erfreulicher sein, dass z.B. jetzt mehr Frauen Naturwissenschaften, etc. studieren als früher? Das ist doch völlig egal, solange sie dieselben Möglichkeiten haben wie die Männer. Man sieht, dass es hier mehr um Gleichmachung der Geschlechter geht, als um Gleichberechtigung. Ich kenne persönlich keine einzige Frau, nicht einmal eine linke, die wegen des heutigen Feminismus nicht genervt die Augen verdreht, denn jener treibt die Gesellschaft wohl eher in Richtung Misogynie als dass er noch irgendetwas positives bewirkt.
    • DanielaK 06.05.2019 13:54
      Highlight Highlight Das sehe ich auch ungefähr so. "Die gleichen Möglichkeiten haben" und "das gleiche tun", ist nicht unbedingt immer das selbe. Es ist sehr gut, wenn niemand davon abgehalten wird, etwas zu machen weil man "nur eine Frau" oder "nur ein Mann" ist. Das heisst aber noch nicht, dass dieselbe Arbeit unbedingt gleich vuele Frauen und Männer mögen müssen.
    • Eh Doch 06.05.2019 14:35
      Highlight Highlight Häää. Cedi..wie sollen denn Frauen die gleichen Möglichkeiten haben aber es egal ist ob sie Naturwissenschaften studieren können..?
    • Cédric Wermutstropfen 06.05.2019 15:33
      Highlight Highlight @Eh Doch: Ich kann dir da nicht ganz folgen...

      Aber falls ich deine Aussage richtig verstanden habe, dann soll dies meine Antwort sein: Es ist völlig egal, ob jetzt 0% der Naturwissenschaftler Frauen sind oder 50%, das ist kein Fortschritt in der Gleichberechtigung. Das Einzige was zählt ist, dass den Frauen dieselben Möglichkeiten offenstehen. Nicht Gleichheit sondern Chancengerechtigkeit sollte angestrebt werden. Der moderne Feminismus mit seinem Quotenstreben geht aber genau in Richtung des Ersteren.
  • Der müde Joe 06.05.2019 12:30
    Highlight Highlight Wie sieht es mit der Gleichstellung bei der Wehrpflicht aus?

    Versteht mich nicht falsch! Ich bin absolut für die Gleichstellung von Mann und Frau, aber das beinhaltet auch die Nachteile.

    Entweder Wehrpflicht für alle, oder für niemand.
    • JaneSoda*NIEwiederFaschismus 06.05.2019 13:03
      Highlight Highlight Für niemanden, bitte
    • Eh Doch 06.05.2019 14:36
      Highlight Highlight Its not Pie Joe.
      Wie wäre es einfach gar kein Militär..oder fällt dann wieder etwas Männliches weg?
    • Garp 06.05.2019 14:55
      Highlight Highlight Militär für niemanden, und Trösten und Haushalt und alte Eltern pflegen für alle.
    Weitere Antworten anzeigen
  • IZO 06.05.2019 12:25
    Highlight Highlight Sorry nur kurz;
    Frau und Mann.
    So alles wieder richtig.
    XX ist primär.
    Danke ✌
    • Duscholux 06.05.2019 13:21
      Highlight Highlight Warum tangiert dich die Reihenfolge in einem Text?
    • RowRow 06.05.2019 15:53
      Highlight Highlight Mann und Frau
      Vater und Mutter
      Sohn und Tochter
      Bruder und Schwester
      😄
    • IZO 06.05.2019 17:47
      Highlight Highlight Duscholux. Kernproblem dieser Diskusion ist meiner Meinung nach genau das. Die Frau ist das Primäre Geschlecht. Wissenschaftlicher Fakt. Wieso geht ihr bei diesem Kernthema immer ab? Was nimmt dir das weg? Ach wahrscheinlich hattetst du den gleichen Grund wie ich den Kommentar zu schreiben. Versteh dich, aber diese Aussage war mir zu wichtig.
  • Leon1 06.05.2019 12:21
    Highlight Highlight Kann mir jemand bei der Interpretation helfen?

    Dass heute mehr Frauen als Männer eine Ausbildung auf Tertiärstufe abschliessen und sich dieser Trend aller Anzeichen nach so fortsetzen wird, ist das jetzt ein Fortschritt oder eine (neue) Baustelle beim Thema Gleichstellung?
    • RatioRegat 06.05.2019 12:41
      Highlight Highlight Das Thema Bildung wird deswegen zur Baustelle, weil immer häufiger unnötigerweise ein Hochschulabschluss verlangt wird, wodurch unser duales Bildungssystem gefährdet wird.

      Interessant wäre eine weitere Aufschlüsselung der Zahlen. Zählt etwa die die höhere Fachschule für Pflege auch zu den tertiären Abschlüssen?
    • Queen C 06.05.2019 12:45
      Highlight Highlight Im Artikel wird das sogar als ‚erfreulich‘ bezeichnet...
    • mostlyharmless 06.05.2019 13:06
      Highlight Highlight Eine Bekannte hat mir gerade erzählt, ihr Sohn müsse wegen seines Berufswunsches –er will Kindergärtner werden – die BMS machen, da ein Studium dafür verlangt wird. Ich kanns nicht so recht fassen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • deedee 06.05.2019 12:15
    Highlight Highlight 7. Frauen müssen auch heute noch weder ins Militär noch in den Zivildienst oder Zivilschutz und zahlen auch keinen Wehrpflichtersatz.

    Wenn wir schon gleichstellen, dann bitte richtig =)
    • IZO 06.05.2019 12:29
      Highlight Highlight Gut sobald Männer gleich viel unbezahlte Arbeiten leisten wie die Ladys, gehen sie vielleicht auch mal in den Wehrdienst. Nur so zum Spass( macht zumindest den eindruck wenn man in letzter Zeit mal was über die Arme gelesen hat). Was für eine Geldverschwendung.
    • aglio e olio 06.05.2019 12:51
      Highlight Highlight Das ist richtig. Ich finde auch, dass die Wehrpflicht geschlechtsunabhängig bestehen sollte.
      Die heutige Situation ist aber von Männern herbeigeführt worden und es sind auch selbige die entsprechende Fortschritte ausbremsen. Das sollte man m.M.n. nicht unterschlagen.
    • walsi 06.05.2019 13:07
      Highlight Highlight @IZO: Wenn ich ihren Kommentar richtig verstehen sitzen die Männer in ihrer Freizeit nur fail herum während die Frauen sich um den Haushalt kümmern. Ich frage mich da nur wer dann all diese Rasen mäht, das Laub zusammenfegt, den Garten umsticht und sonst all die Arbeiten im Haushalt vor denen Frauen sich gerne drückt und meint, dass ist Männerarbeit.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Toerpe Zwerg 06.05.2019 12:11
    Highlight Highlight Gleichberechtigung ist keine Einbahnstrasse.
    • IZO 06.05.2019 12:29
      Highlight Highlight Genau es braucht engament von allen Seiten.
    • Toerpe Zwerg 06.05.2019 13:09
      Highlight Highlight und auf alle Seiten
    • Elephant Soup slow cooker recipes 06.05.2019 20:43
      Highlight Highlight Immer diese verdammten Schlaglöcher.
  • Scaros_2 06.05.2019 12:03
    Highlight Highlight Scheidungsrecht, „werzahlt alimente“, wer bekommt die kinder?
    militär etc. Alles auch Baustellen.
    • Aglaya 06.05.2019 12:10
      Highlight Highlight Die Kinder "bekommt" seit Jahren die Person, die sich während der Ehe hauptsächlich um sie gekümmert hat, Alimente bezahlt, wer die Kinder nicht (oder nur selten) selbst betreut. Da sehe ich keine Baustelle.
    • Normi 06.05.2019 12:15
      Highlight Highlight Wer begeht die meisten Suizide?

      Obdachlosigkeit betrifft auch fast nur Männer...
    • Eh Doch 06.05.2019 14:25
      Highlight Highlight Ja dann ab auf die Strasse!
    Weitere Antworten anzeigen
  • Erster-Offizier 06.05.2019 11:59
    Highlight Highlight Warum werden in keinem Wort die rechtlichen Ungleichheiten zwischen Mann und Frau erwähnt?
    • IZO 06.05.2019 12:23
      Highlight Highlight ?????????
    • aglio e olio 06.05.2019 12:53
      Highlight Highlight Welche die gleiche Ursache haben wie die im Artikel angesprochenen Punkte.
    • Erster-Offizier 06.05.2019 12:54
      Highlight Highlight @IZO
      Satzzeichen sind keine Rudeltiere. Schon gar nicht, wenn sie ohne jeglichen Kontext zusammengepfercht werden. Was ist deine Frage?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Leckerbissen 06.05.2019 11:55
    Highlight Highlight 1999 absolvierten sehr wenige Frauen eine Hochschule. Da liegt es ja auch auf der Hand, dass in den Konzernleitungen (noch) fast keine Frauen vertreten sind. Also liebe Feministinnen, das nennt sich nicht Diskriminierung, sondern "Logik". Alles andere wäre ein Erfüllen einer Quote. Die Geschäftsleitungen werden in 10-15 Jahren einiges durchmischter sein als heute. Man wird Frauen, Männer, Schweizer und Secondos in der Wirtschaftselite vorfinden.
    • Dr. Zoidberg 06.05.2019 12:43
      Highlight Highlight bah pfui. logik. fang doch nicht mit sowas an, das macht die ganze schöne empörung kaputt.
    • Eh Doch 06.05.2019 14:42
      Highlight Highlight Ach Leckerbissen, nein nein so einfach ist das nicht, es haben heute mehr Frauen einen Hochschulabschluss aber trotzdem gibt es immer noch nicht mehr Frauen in der Chefetage.
      Ein Wort:
      Kinder
    • Elephant Soup slow cooker recipes 07.05.2019 19:00
      Highlight Highlight Dr. Zoidberg, mir scheint die Empörung ist männlich.

Gymi-Verbot, weil die Eltern Sozialhilfe beziehen – jetzt ist der Bundesrat gefragt

Im Kanton Obwalden wollte das Sozialamt einer jungen Frau den Besuch der Fachmittelschule verbieten, weil ihre Eltern von der Sozialhilfe leben. Das ist laut der Sozialhilfe-Konferenz rechtens. Ein No-Go, sagt die grüne Nationalrätin Sibel Arslan. Sie bringt das Thema nun in Bundesbern auf den Tisch. 

Was tun nach der obligatorischen Schule? Ist die Berufslehre der Königsweg oder geht man lieber ins Gymnasium? Für Rahel* aus der Gemeinde Kerns im Kanton Obwalden war der Fall klar. Sie wollte nach den Sommerferien die Fachmittelschule besuchen. Ihr Weg dahin war jedoch alles andere als einfach.

Die Sozialbehörde in ihrer Wohngemeinde untersagte der 16-Jährigen den Besuch der Fachmittelschule, wie der «Beobachter» im Sommer 2018 schrieb. Der Grund: Rahels Familie bezieht Sozialhilfe. 

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