Wirtschaft
Schweiz

Zollstreit mit den USA: Parmelin sieht noch viel Arbeit

Parmelin nach Treffen mit US-Handelsbeauftragten: «Wir haben noch Arbeit vor uns»

Der Schweizer Bundespräsident verhandelt in der US-Hauptstadt mit Jamieson Greer über ein Handelsabkommen. Einen Durchbruch kann er nicht verkünden.
18.04.2026, 11:4318.04.2026, 11:43
Renzo Ruf
Renzo Ruf

Die Verhandlungen um ein Handelsabkommen zwischen der Schweiz und den USA dauern an. Bundespräsident Guy Parmelin hat sich am Freitag in Washington mit dem amerikanischen Handelsbeauftragten Jamieson Greer zu einem längeren, «sehr angenehmen» Gespräch getroffen.

An einer anschliessenden Pressekonferenz wollte der Wirtschaftsminister aber die Verhandlungen nicht kommentieren oder auf die Knackpunkte eingehen. «Wir haben noch Arbeit vor uns», sagte er stattdessen. Die Frage, ob die Amerikaner zugesichert hätten, die Schweiz wirtschaftspolitisch gleich wie ihre europäischen Nachbarn zu stellen, liess Parmelin ebenfalls unbeantwortet.

KEYPIX - Switzerland's Federal President Guy Parmelin, left, shakes hands with US Trade Representative Jamieson Greer, right, next to State Secretariat for Economic Affairs (SECO) Helene Budliger ...
Budliger Artieda, Parmelin und Greer im Januar am WEF.Bild: keystone

Die Schweizer Delegation, zu der auch Staatssekretärin Helene Budliger Artieda gehörte, die Seco-Chefin, habe die Gelegenheit aber genutzt, den Schweizer Standpunkt noch einmal darzulegen. Ursprünglich hatten die Amerikaner im vorigen Herbst darauf gedrängt, die Verhandlungen mit der Schweiz im 1. Quartal 2026 abzuschliessen.

Eine neue Frist habe Greer nun nicht gestellt, sagte Parmelin. Aber natürlich hätten beide Seiten ein Interesse daran, die offenen Punkte rasch zu klären. Das sei Aufgabe der Unterhändler. Er werde aber sicherlich nach Washington zurückkehren, auch wenn er noch nicht wisse, zu welchem Zeitpunkt, sagte der Bundespräsident.

Parmelin, Budliger Artieda und Greer hatten zuletzt im Januar während des WEF in Davos miteinander gesprochen. Der Bundespräsident befand sich in den vergangenen Tagen in Washington, um an den Frühjahrstagungen der Bretton Woods-Institutionen teilzunehmen. (aargauerzeitung.ch)

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21 Kommentare
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Die beliebtesten Kommentare
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idiocracy ist heute, nicht morgen!
18.04.2026 13:08registriert März 2026
Sorry, mit dieser Regierung ist es zum Verzweifeln.
Was nutzen Verhandlungen wenn ein Durchgeknallter Demenzkranker im WH sitzt und 2-7 Tage nach dem Erfolgreichen Ende der Verhandlungen, einfach die Grundlagen oder Ergebnisse neu Deutet und wieder unzufrieden ist. Dieses Spiel läuft seit 10J. mit Verhandlungen mit Trump.
Also Vergesst es. Spart eure Zeit + mühe bis ein einigermassen Intelligente Person im WH sitzt.
Okay, dann bräuchte es all diese Unterjochungs Gespräche gar nicht.
P.S. in der nähe gibt es einen grösseren Wirtschaftsraum mit Gesprächspartnern die sogar Ergebnisse Akzeptieren.
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Verbesserer
18.04.2026 12:32registriert Mai 2020
Ausser angenehme Gespräche haben Guy Parmelin und Helene Budliger Artieda bei den Gesprächen mit dem amerikanischen Handelsbeauftragten Jamieson Greer nichts vorzuweisen.
Vielleicht möchten die Amerikaner gerne noch einige Rolex Uhren und einige Golbaren, um die Gespräche weiterführen zu können.
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Litten
18.04.2026 13:01registriert Oktober 2020
Ich hoffe mit "Arbeit" meint er, dass wir endlich zuverlässigere Handelspartner suchen müssen.
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