Schweiz
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Schweizer Bezahl-App Twint kommt für iOS (iPhone) und Android

Twint ist Marktführer in der Schweiz Bild: Twint

2 Millionen Schweizer nutzen Twint – Tendenz steigend



Der mobile Zahlungsanbieter Twint gibt sich ambitionierte Pläne für 2020. Die Anzahl Transaktionen soll von rund 60 Millionen im 2019 auf 100 Millionen im laufenden Jahr 2020 steigen, wie das Unternehmen am Montag mitteilt. Twint, das inzwischen über 2 Millionen Nutzer hat, sieht sich als Schweizer Marktführer.

Um diese Grenze zu erreichen, setzt das von grossen Schweizer Finanzinstituten gemeinsam betriebene Unternehmen auf immer mehr Einsatzmöglichkeiten. Die Verwendung von Twint soll demnach den gänzlichen Verzicht auf Bargeld möglich machen.

Bild

bild: twint

«Wir wollen 2020 zeigen, dass wir sämtliche für die Kundschaft wichtigen Zahlungssituationen meistern können», lässt sich Twint-CEO Markus Kilb in der Mitteilung zitieren. Für 2020 sei etwa neben dem Bezahlen von Rechnungen über QR-Codes auch geplant, dass Ausgaben einer Gruppe zusammengetragen werden, um sie später auf die einzelnen Gruppenmitglieder aufteilen zu können.

Anfang September wurde zudem bekannt, dass Twint als Gründungsmitglied der European Mobile Payment Systems Association (EMPSA) auch an Einsatzmöglichkeiten im Ausland arbeitet. Twint plant die Expansion ins Ausland, mit dem Ziel, dass Schweizer Smartphone-User über die Twint-App auch ennet der Landesgrenze kontaktlos bezahlen können. Dies, «obwohl die Transaktionen des durchschnittlichen Schweizers zu fast 97% in der Schweiz stattfinden», wie Twint schreibt. (sda/awp)

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    Alle Leser-Kommentare
  • DerZürcher 14.01.2020 12:51
    Highlight Highlight Interessant wäre zu wissen, wieviele Transaktionen lokal und wieviele Überweisungen. Meiner Meinung nach, kann es eine Alternative zur KK in Onlineshops sein. Für die Bezahlung in lokalen Geschäfte ist es zu umständlich solange die Gerätehersteller Twint nicht direkt in das OS integrieren...
  • Realist20 14.01.2020 12:34
    Highlight Highlight Wie immer stellt sich hier in erster Linie die Frage ob TWINT Nutzer in Form von Downloads misst oder effektive angemeldete Kunden mit mindestens 1 Zahlung pro Jahr. Diese Zahlen sehen dann wohl gleich wieder deutlich anders aus. Ich bin nicht gegen Twint, es soll ruhig bestehen bleiben und genutzt werden, wenn aber etwas anderes wegen TWINT blockiert wird habe ich dafür null verständnis und für mich ist das ein Grund den/die Blockierer zu meiden. Es gibt genug Alternativen. Twint brauche ich höchstens 1 Mal im Jahr wenn ein Käufer bei Ricardo unbedingt damit zahlen will.
  • ursus3000 14.01.2020 10:34
    Highlight Highlight Bei 2 Millionen Nutzern 60 Millionen Zahlungen? Das heisst das jeder Nutzer etwa alle 5 Tage eine Zahlung macht . Ist ja voll erfolgreich!
    • Pümpernüssler 14.01.2020 11:36
      Highlight Highlight Oder die Eltern den Kindern ihr Taschengeld überweisen.
  • Rethinking 13.01.2020 22:44
    Highlight Highlight Mitte 2020 werden die neuen Rechnungen mit QR Codes eingeführt. Ich hoffe ab dann wird es auch möglich sein jegliche Rechnung mit QR Code über Twint zu bezahlen...
    • bancswiss 14.01.2020 07:58
      Highlight Highlight Coole Idee!
  • Weltatlas 13.01.2020 21:17
    Highlight Highlight Als Software-Engineer habe ich eine persönliche Meinung zu Twint. Twint ist ein Fass ohne Boden für die Banken und Postfinance. Twint hat bis jetzt schon über 500 Mio. Franken in der Entwicklung gekostet und ein Ende ist nicht in Sicht. Und wenn man die Verfügbarkeit des Systems als ganzes bewertet, ist es einfach nur traurig. Was haben sich die Entscheidungsträger dabei gedacht, als sie die Entscheidung fällten, zwei vorhandene Systeme zu einem neuen System zu fusionieren. Wenn Twint eines Tages gekillt wird, kann der Steuerzahler einen Teil der Zeche bezahlen, dank Postfinance (Staatsbetrieb).
    • Pascal Mona 14.01.2020 11:26
      Highlight Highlight Naja als Software-Engineer solltest du auch wissen, dass 500 Mio. (über mehrere Jahre und auf praktisch alle Schweizer Banken aufgeteilt) ein recht kleiner Anteil an den jährliche IT Kosten ausmacht. Nur die UBS alleine gibt für die IT jährlich mehrere Milliarden aus. Zudem sehe ich Twint nicht dermassen schlecht wie du, auch wenn es durchaus Verbesserungspotenzial hat. Betreffend Verlust bei Staatsbetrieb... da sehe ich gewisse fragliche Sponsoring (auch von Postfinance) von Staats(nahen)betrieben als fraglicher an... als hier ein “Investition“ im Kerngeschäft.
  • der_senf_istda 13.01.2020 15:42
    Highlight Highlight Leider musste ich mehrmals erleben, das Twint an den Self-Checkout Kassen im Coop nicht funktioniert.
    • foxtrottmikelima 14.01.2020 09:21
      Highlight Highlight Ja, beim Bezahlen über das Beacon ist TWINT relativ schwach. Oftmals kann man aber über das Kartenterminal den QR-Code mit TWINT scannen und so bezahlen - das funktioniert zuverlässig.
    • der_senf_istda 14.01.2020 11:10
      Highlight Highlight Danke für den Hinweis, werde es probieren.

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