Schweiz
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Trotz Griechenlandkrise – Euro steigt über 1.05 Franken



Der Franken hat sich am Donnerstagmorgen erneut abgeschwächt. Der Euro stieg gegen Mittag über die Marke von 1.05 Franken. Das ist der höchste Stand seit Mitte Juni.

Um 12 Uhr notierte die europäische Gemeinschaftswährung im Interbankenhandel bei 1.0524 Franken. Kurz vor 8 Uhr hatte er noch ein vorläufiges Tagestief von 1.0462 Franken erreicht. Zum Dollar stand der Euro am Mittag wenig stärker bei 1.1080.

Gespanntes Warten auf das Referendum

Die Schweizerische Nationalbank (SNB) hatte am Montag bekannt gegeben, angesichts der Verunsicherung wegen der Griechenland-Krise sei sie stabilisierend am Markt aufgetreten. Zu weiteren möglichen Interventionen äusserte sie sich nicht.

Die Finanzmärkte warten gespannt auf den Ausgang des Referendums zu den Gläubigerforderungen in Griechenland. Finanzminister Giannis Varoufakis will bei einem Ja der Bevölkerung zurücktreten. (whr/sda)

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