Schweiz
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bild: watson/SVP

SVP-Extrablatt zur Zuwanderung: 6 Aussagen im Faktencheck

Am letzten Freitag flatterte ein weiteres SVP-Extrablatt in die Briefkästen der Schweizer Haushalte. Die grösste Partei macht darin gegen die Zuwanderung mobil und weibelt für die hauseigene «Begrenzungsinitiative». Wir prüfen sechs Behauptungen im Faktencheck. 



«Mit 25 Prozent hat die Schweiz einen doppelt so hohen Ausländeranteil wie die übrigen Staaten Europas»

Die Zahl der ständigen ausländischen Wohnbevölkerung liegt laut Bundesamt für Statistik (BFS) am 1. Januar 2016 bei 2'048'667 Personen. Total leben in der Schweiz 8'419'550 Personen. Das macht einen Ausländeranteil von 24,3 Prozent aus.

Ebenfalls grundsätzlich richtig ist, dass die Schweiz nach Luxemburg den höchsten Anteil an ausländischer Bevölkerung hat.

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quelle: statista

Aber: Der Vergleich mit anderen europäischen Staaten ist mit Vorsicht zu geniessen. Denn die Höhe des Ausländeranteils in den jeweiligen Ländern hat mit deren Einbürgerungspraxis zu tun. Diese ist in der Schweiz strenger, was automatisch dazu führt, dass es hierzulande auch mehr Ausländer gibt.

Einbürgerung pro hundert Ausländer:

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quelle: eurostat

Die Einbürgerungsziffer, also die Zahl der Einbürgerungen im Verhältnis zur ausländischen Bevölkerung ist in der Schweiz tief. 2015 erhielten über sechs von hundert Ausländern in Schweden die Staatsbürgerschaft. In der Schweiz waren es zwei Personen.

Die obige Aussage der SVP ist darum inhaltlich zwar nicht falsch, verschweigt aber einen Teil der Wahrheit. 

Tachos Faktencheck

«Fast die Hälfte der Bezüger von Sozialhilfe und Arbeitslosengeldern sind Ausländer»

2016 gab es in der Schweiz 273'273 Personen, die Sozialhilfe bezogen. Davon waren 47 Prozent Ausländer.

Arbeitslos waren in der Schweiz im selben Zeitraum 238'000 Personen, wovon 47 Prozent ausländische Staatsbürger waren.

Die Aussage stimmt also.

Tachos Faktencheck

«Einwanderung komplett aus dem Ruder gelaufen»

Die SVP lancierte die Zuwanderungsinitiative, weil die Einwanderung in die Schweiz mit der Einführung der vollen Personenfreizügigkeit «komplett aus dem Ruder gelaufen» sei. 2008, ein Jahr nach der Einführung der vollen Personenfreizügigkeit betrug die Nettozuwanderung – Einwanderung minus Rückwanderung – 98'974. Seither nimmt sie konstant ab. 2017 betrug die Nettozuwanderung aus der EU und Efta noch 30'799. Vom Schreckgespenst der 80'000 Personen, um das die Schweiz mit der PFZ jährlich wachse sind wir momentan weit entfernt.

Fazit: Die Nettozuwanderung stieg zwar seit der Einführung der vollen Personenfreizügigkeit, wurde aber in den letzten Jahren wieder gebremst.

Tachos Faktencheck

bild: watson

«Die Personenfreizügigkeit hat uns eine deutlich höhere Ausländerquote und mehr Arbeitslose gebracht»

«Die Personenfreizügigkeit hat uns eine deutlich höhere Ausländerquote und mehr Arbeitslose gebracht», schreibt Nationalrätin Magdalena Martullo-Blocher. Die Ausländerquote stieg in den letzten Jahren tatsächlich, und auch die absolute Zahl an Arbeitslosen nahm zu. Die Arbeitslosenquote hingegen blieb stabil. 2003, ein Jahr nach der Einführung der PFZ lag die Arbeitslosenquote gemäss Seco bei 3,7 Prozent, 2017 bei 3,2.

Arbeitslosenquote in der Schweiz

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bild: screenshotsrf/seco


Ob die Zunahme der Einwanderung direkt auf die Personenfreizügigkeit zurückzuführen ist, ist allerdings nicht klar. Die Personenfreizügigkeit habe keinen grossen Einfluss auf die Zuwanderung, sagt der renommierte Arbeitsmarktökonom George Sheldon in der Thurgauer Zeitung. Entscheidender Faktor sei vielmehr die Konjunktur. «Der starke Anstieg hat Mitte der 1990er-Jahre eingesetzt – also noch unter dem alten Kontingentsystem.»

Sheldon relativiert die starke Zuwanderung seit 2007, als die Schweiz die volle PFZ einführte und die Finanzkrise Europa schüttelte. Diese Statistik berücksichtige nur die ständige Wohnbevölkerung und lasse diejenigen Ausländer weg, die weniger als ein Jahr im Land sind.  

Eine Kündigung der PFZ, wie sie die SVP mit der «Begrenzungsinitiative» in Kauf nimmt, würde zwar die Zuwanderung gemäss Sheldon bremsen. Allerdings nicht wegen des Kontingentsystems, sondern weil die Konjunktur abkühlen und die Schweiz somit weniger attraktiv für ausländische Arbeitnehmer würde. 

Fazit: Die Arbeitslosenquote blieb seit der Einführung der PFZ stabil. Die Zuwanderung stieg zwar an. Ob diese der PFZ oder der Konjunktur geschuldet sind, ist aber unklar.  

Tachos Faktencheck

«Bald 11-Millionen-Schweiz?»

«Ohne Kontrolle und Begrenzung erstickt die Schweiz an zu vielen Einwohnern», warnt Nationalrat Thomas Matter im SVP-Extrablatt. Eine 10- oder 11-Millionen-Schweiz sei bald realistisch. «Das Bundesamt für Statistik berechnet für 2035 die runde Zahl von 10 Millionen Einwohnern». Tatsächlich veröffentlicht das BFS regelmässig Szenarien zur Bevölkerungsentwicklung. In der neusten Ausgabe von 2016 prognostiziert das BFS in seinem Referenzszenario – das heisst der plausibelsten Voraussage – für für 2035 9'856'971 Personen und für 2040 eine ständige Wohnbevölkerung von etwas mehr als 10 Millionen. Im sogenannten «hohen Szenario» geht das BFS von 10'459'605 Einwohnern aus, im «tiefen Szenario» von 9'280'322. Die massgebenden Faktoren sind dabei der Geburtenüberschuss sowie die Zuwanderung. Die in der Fragestellung im Titel insinuierten 11 Millionen kommen allerdings nur im «hohen Szenario» vor – und auch dort erst 2045.

Tachos Faktencheck

bild: watson

«Dichtestress in Kinos & Einkaufszentren?»

Nationalrat Thomas Matter graust es davor, «eines Tages als Fremde[r] im eigenen Land» zu erwachen. Seine paradiesische Vision für die Schweiz: Eine grössere Abwanderung. «Wenn wir weniger würden, gäbe es weniger Stau auf den Strassen und weniger überfüllte Züge. Wir fänden sogar in den Städten wieder Parkplätze und müssten weniger lang Schlange stehen, sei es vor dem Kino, im Swisscom-Shop oder im Einkaufscenter.» Die NZZ meint dazu süffisant, offenbar sei Matter schon lange nicht mehr im Kino gewesen. Tatsächlich nahmen die verkauften Kinoeintritte laut BFS in den letzten Jahren massiv ab. Und auch beim Dichtestress in den Einkaufszentren handelt es sich gemäss NZZ um ein Phantom – Online-Shopping und Einkäufe im grenznahen Ausland sei Dank.

Eher eine «gefühlte Wahrheit» als Fakt.

Tachos Faktencheck

bild: watson

(sar/wst)

SVP-Abstimmungsplakate

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275Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • exeswiss 09.02.2018 18:07
    Highlight Highlight watson ist bei einigen barometern äusserst gütig... bei politifacts würde es bei 2/4 ausgeglichenen mostly false heissen, also halb im falsch. also wenn man ein barometer hat es wenigstens ausnutzen.
  • Frauen Unihockey WM 7.-15.12.2019 Neuenburg 09.02.2018 07:29
    Highlight Highlight Trivia: Um in der Schweiz eingebürgert zu werden,darf man nicht SozialhilfebezügerIn sein.
  • Schneider Alex 08.02.2018 06:18
    Highlight Highlight Wichtig wäre vorerst einmal, den Leuten klar aufzuzeigen, welche Nutzen und Kosten uns die Personenfreizügigkeit bis heute gebracht hat. Von der Kostenseite habe ich bisher aus offiziellen Quellen noch gar nie etwas gehört.
  • sigma2 07.02.2018 23:55
    Highlight Highlight Was mich mal interessieren würde, wie sehen denn die Befürworter der PFZ die Zukunft? Seid ihr für eine absolut unbegrenzte Einwanderung in die Schweiz? Wie viele Einwohner sollte die Schweiz nach eurer Meinung idealerweise haben? Kann es nach euerer Meinung ein unbeschränktes Wachstum geben? Gibt es gar keine negativen Auswirkungen der PFZ? Wie hoch soll der Ausländeranteil nach euren Vorstellungen sein?

    Ich würde mich auf eure konkreten Antworten freuen, damit man mal sieht, für was ihr steht und was eure Vorstellungen und Ziele sind.
    • You will not be able to use your remote control. 08.02.2018 14:35
      Highlight Highlight > Wie viele Einwohner sollte die Schweiz nach eurer Meinung idealerweise haben?

      Warum stellst du dir solche Fragen? Man kann mit einer Antwort die Einwohnerzahl nicht beeinflussen.

      > Wie hoch soll der Ausländeranteil nach euren Vorstellungen sein?

      Wenn du Ausländer genügend offen definierst, dann sind wir alles Ausländer. Niemand, der hier ist, ist hingegen im Ausland.


      Die Fragen sind nicht relevant, denn sie suchen beide nach einem idealen Resultat. Besser wäre nach Ursachen von den sowieso niemals idealen Realitäten zu suchen.
  • Pirat der dritte 07.02.2018 23:19
    Highlight Highlight Ich mag die SVP mit ihrem Ausländerbashing überhaupt nicht. Ich bin beruflich viel unterwegs und solch einfältige Initiativen schaden dem Ansehen der CH enorm.
  • Shin Kami 07.02.2018 21:43
    Highlight Highlight Also anstatt gleich zu lügen dieses Mal Halbwahrheiten und ungenauigkeiten... Das könnte man als Verbesserung ansehen.
  • Fiona Odermatt 07.02.2018 20:15
    Highlight Highlight Wenn man sich jedes Wochenende in Einkaufszentren quetscht kann man schon in Dichtestress kommen.
    Aber da ich im Moment gerade der einzige Gast in einem grossartigen Restaurant bin macht mir das kein Kopfzerbrechen. Ich denke das mit dem Stress ist sehr subjektiv. So wie sich manche Menschen mehr vor fremdem fürchten und manche weniger.
  • B-Arche 07.02.2018 15:09
    Highlight Highlight Leider auch hier: Ein SVP Pamphlet gibt Themen vor und man beackert nur diese und verbreitet den Blödsinn von Begrenzung.

    Diese Initiative schafft die Bilateralen ab. Darum geht es. Die PFZ ist nicht verhandelbar mit der EU. Das weiss auch die SVP. Stattdessen diskutieren wir wieder über den "Dichtestress". Das Wort ist international mittlerweile so bekannt als typisch Schweizerisch wie die "German Angst" für DE.

    Seit Trump und Brexit scheinen diese ganzen Rechtsnationalisten jeglichen Anstand verloren zu haben und meinen Europa gehörte auch Trumpisiert. Und ihr redet über "Dichtestress".
  • Swizzi 07.02.2018 14:39
    Highlight Highlight Dieser Faktencheck macht die prekäre Situation deutlich. Ich gratuliere Watson zu diesem Artikel, der für einmal nicht versucht die SVP schlecht hinzustellen.

    Die SVP spricht in vielen Bereichen Klartext und versucht nicht, Fakten zu beschönigen. "Ja aber" Phrasen nützen eben auch nichts.

    Leider führen diese klaren Botschaften bei vielen Menschen zu einem SVP Antireflex, da sie mit unangenehmen Fakten nicht umgehen können.
    • äti 07.02.2018 15:57
      Highlight Highlight Nein, unangenehme Fakten sind eher kein Problem. Die Antipathie basiert auf der fehlenden 'konstruktiven Kritik'. Was heisst, Kritik ist gut, allerdings sollte sie mit machbaren Lösungsvorschlägen (meist deren drei) begleitet sein. So wird simples, destruktives Bashing durch sachliche (Fachwissen) ersetzt. Zugegeben, konstruktive Kritik erfordert viel Aufwand.

      Von Seiten SVP habe ich praktisch nie 'konstruktive Kritik' noch ausgegorene Lösungsvorschläge oder Alternativen gesehen. Meist so banale Sätze wie 'So nicht' und fertig.
    • Burkis 07.02.2018 16:40
      Highlight Highlight Haben Sie den Bericht nicht verstanden oder nicht gelesen? Halbwahrheiten, Übertreibungen und unausgewogene Schlagzeilen. Mehr hat dieses Propagaganda Papier nicht zu bieten.
    • Fanta20 07.02.2018 17:02
      Highlight Highlight Nun, das mag schon stimmen. Allerdings stellt die SVP die Folgen der Zuwanderung sehr einseitig negativ dar. Eine Begrenzung der Zuwanderung löst zwar ein Problem (z. B. Überlastung der Infrastruktur) und schafft gleichzeitig ein neues (fehlende Arbeitskräfte, vornehmlich in niederschwelligen und wenig attraktiven, aber letztlich eminent wichtigen Jobs).
      Mir fehlt da halt von der SVP schon noch eine konkrete und realistische Idee, wie dann bspw. im Gesundheitswesen oder in der Gastronomie vermehrt mit inländischen Arbeitskräften die Versorgung sichergestellt werden soll.
    Weitere Antworten anzeigen
  • dorfne 07.02.2018 13:58
    Highlight Highlight Das Problem sind nicht die Ausländer. Das Problem ist das Bevölkerungswachstum. und der masslose Konsum im Westen und die Armut anderswo!
    • sigma2 07.02.2018 23:56
      Highlight Highlight Und durch eine ungebremste Zuwanderung wächst die Bevölkerung nicht?
  • AdmPWN 07.02.2018 13:51
    Highlight Highlight Toller Artikel. Gut aufgearbeitet. Werde die Zeitung aber trotzdem Unfrankiert wieder zurückschicken (;
    • Swizzi 07.02.2018 14:43
      Highlight Highlight @AdmPWN bravo:
      Kopf in den Sand stecken.
  • SteveLaCroix 07.02.2018 13:42
    Highlight Highlight Lustig, wie im Punkt 1 noch auf die Einbürgerungen verwiesen wird, im Punkt 2 aber nicht. Wenn man noch die Schweizer dazurechnen würde, welche in den letzten 5 Jahren eingebürgert wurden, wäre die Aussage wohl eher falsch, weil es dann eher gegen 2/3 ginge. Dort liegt eines der grossen Probleme der Zuwanderung, ein gewisser Anteil der Ausländer, welche in die Schweiz kommen will hier gar nicht arbeiten, sondern so schnell wie möglich nur an den Honigtopf.
    • Radesch 07.02.2018 16:23
      Highlight Highlight @SteveLaCroix

      Fake news vom feinsten... Man wird gar nicht eingebürgert, wenn man z. B. Sozialhilfebezüger ist... Aber Hauptsache am Stammtisch prahlen...
    • Shlomo 07.02.2018 17:39
      Highlight Highlight So ein Bullshit, von wo willst du das wissen? Diese elende Behaupterei geht mir sowas von auf den Sack.
  • Lukas Figliuolo 07.02.2018 13:35
    Highlight Highlight Warum muss ich mir dieses Zwangsblatt eigentlich antun? Wurde nie gefragt ob ich so eins in meinem Briefkasten will. Will die SVP nicht auch Zwangsgebüren abschaffen? Warum belästig man dann die Bevölkerung mit sowas? Schade um die Bäume die dafür gefällt wurden...
    • Maragia 07.02.2018 15:37
      Highlight Highlight Ich kriege auch dauernd Werbung von allen Parteien, die SVP ist nicht die Einzige!
    • bastardo 07.02.2018 19:53
      Highlight Highlight 1. Das Ding wurde aus Altpapier gefertigt.
      2. Niemand zwingt dich, das Blatt anzuschauen und es war gratis. Der Vergleich mit den Zwangsgebühren hinkt gewaltig.
      3. Wenn du's nicht willst, schick es mir. Es hat die perfekte Papierstärke für Filter.
      4. Trotz deines billigen Kommentars bekommst du rund 80% Zustimmung. Das sagt viel über die Leserschaft hier aus...
    • Me, my shelf and I 08.02.2018 09:43
      Highlight Highlight Mit ein bisschen Vorstellungskraft passt's als Klopapier. Hab' ich schon getestet.
  • einmalquer 07.02.2018 13:24
    Highlight Highlight Sie wollen die Löhne massiv senken
    Sie wollen die Arbeitszeiten massiv erhöhen
    Sie wollen die Krankenkassenprämien nicht verbilligen
    Sie wollen die Sozialleistungen kürzen
    Sie wollen die AHV und Pensionskassen-Leistungen kürzen

    und lenken ab durch AusländerInnen-Bashing
    • Oberon 07.02.2018 19:26
      Highlight Highlight Ja, dass ist halt die stärke der SVP und sie schaffen es auch immer wieder das die Jünger die gleichen falschen Rückschlüsse ziehen.


      Aber es gab immer "Schafe" oder "Wölfe" unter den Menschen. Also einer der Grundprobleme der Menschheit, leider.
    • sigma2 08.02.2018 00:03
      Highlight Highlight Zumindest bei der AHV und den Pensionkassen-Leistungen macht die FDP und die CVP immer mit.

      Und die Zuwanderung drückt die Löhne, indem teure Schweizer durch günstigere Ausländer ersetzt werden.

      Und weshalb sollte man die Krankenkassenrämien verbilligen? Man sollte vielmehr die Löhne der Ärzte kürzen und das Mengenwachstum bekämpfen.
    • einmalquer 08.02.2018 12:16
      Highlight Highlight sigma2
      j
      es ist richtig, dass andere rechte Parteien auch mitmachen

      Löhne: im Extrablatt verlangt Martullo, dass Mindestlöhne und GAVs aufgehoben werden

      es ist die SVP die tiefere Löhne verlangt, es sind nicht die Ausländer

      die normalen Hausärzte haben keine überhöhten Löhne - es sind die Pharmafirmen und die Spital-Konzerne die zu hohen Prämien führen
  • karl_e 07.02.2018 13:20
    Highlight Highlight Und wer "importiert" die bösen Ausländer? Landwirte, Gewerbetreibende, Bauunternehmer, Industrielle wie die Blochers. Das sind gewiss keine Sozialisten, welche die schöne Schweiz mit Fremden überschwemmen wollen, sondern vor allem treue $VP-Wähler
    • Shabina 07.02.2018 17:39
      Highlight Highlight @karl
      gemäss deiner Aussage müsste man einem Blocher doch glauben! Obwohl er von der masslosen Zuwanderung profitiert, stellt er sich im Interesse der Bevölkerung gegen diese Fehlentwicklung...
    • sigma2 08.02.2018 00:04
      Highlight Highlight Ich glaube du hast es immer noch nicht verstanden: Es geht nicht gegen Ausländer sondern um die Kontrolle der Zuwanderung.

      Ist das so schwer zu verstehen?
    • karl_e 08.02.2018 15:23
      Highlight Highlight Wer wandert denn zu? Doch wohl eher Ausländer als Schweizer.

      Ich habe nichts gegen die Kontrolle der Zuwanderung, wenn kein Lohndumping gemacht wird. Blocher & Consorten aber wollen die Zuwanderung steuern und gleichzeitig die flankierenden Massnahmen abschaffen. Dann können Bau- und Landarbeiter und andere Niedriglöhner endlich für einen Appel und ein Ei angestellt werden.
  • geissenpetrov 07.02.2018 13:16
    Highlight Highlight Das kapitalistische System geht nun mal von einem stetigen Wachstum aus.
    Der Zwang, der Gewinnoptimierung wegen, die Löhne zu drücken und die rückläufige Geburtenrate der Schweizer, dürften die beiden Hauptursachen für die Zuwanderung sein.
    Der gefühlte «Dichtestress», dürfte dem jährlich steigenden Konsum geschuldet sein.

    In meinen Augen ist es völlig verkehrt, den Ausländer als Sündenbock darzustellen. Er hält den ganzen Laden ja am Laufen.
    • sigma2 08.02.2018 00:05
      Highlight Highlight Und was ist dein Vorschlag? Einfach weiter so? Wo ist deine Lösung?
  • D(r)ummer 07.02.2018 13:00
    Highlight Highlight Bin kürzlich umgezogen und brauchte Papier für mein Cheminee. (hab keine Zeitungen abonniert)

    Merci SVP.

    Übrigens, wenn ihr immer mit denselben Themen Politik/Stimmenfang betreibt, wird's langweilig und dumm. Gibt's nicht noch andere Dinge die ihr hervorheben könnt? Ja, aber wäre strategisch schlecht.
  • Booker 07.02.2018 12:15
    Highlight Highlight Bezüglich Ausländeranteil gibt es zu erwähnen, dass die Schweiz sehr viele Doppelbürger hat. Mich würde es nicht Erstaunen wenn diese hier als Schwrizer gezählt werden. Wir haben seit jeher einen hohen Ausländeranteil und dieser hat die letzten Jahre zugenommen. Den Dichtestress kann man auf den Strassen, im Zug, am Bahnhof sehen und spüren. Die 11 Mio Schweiz wird leider kommen.
    • Radesch 07.02.2018 16:27
      Highlight Highlight @Booker

      Es gab früher sogar mal Zwangseinbürgerungen :D... Nix mit 1291 und schon immer Schweizer. Viele Zeitgenossen sind wahrscheinlich Eidgenossen Widerwillens :)
    • Shlomo 07.02.2018 17:41
      Highlight Highlight Wenn man den Schweizer Pass hat ist man Schweizer.
    • EvilBetty 07.02.2018 18:11
      Highlight Highlight Wenn sie Doppelbürger sind, sind sie Schweizer. 🙄
  • Karl Bukowski 07.02.2018 12:11
    Highlight Highlight Bei aller Dialektik sollte nicht vergessen werden: je höher der Ausländeranteil einer Schweizer Stadt, desto höher ihre Attraktivität
    • andrew1 07.02.2018 17:33
      Highlight Highlight Ja biel zum Beispiel hat einen sehr guten ruf und ist äusserst beliebt. Zudem sind auch die kriminalitätsraten gering und die arbeitslosenquoten(ironie).
    • Pisti 07.02.2018 20:49
      Highlight Highlight Stimmt Biel, Spreitenbach, Emmenbrücke sind wahre Schönheiten. 😉
  • piedone lo sbirro 07.02.2018 11:52
    Highlight Highlight reiche ausländer und ausländische konzerne werden durch die steuergeschenkstrategie von SVP/FDP in die schweiz gelockt.

    sie kommen zu uns um noch weniger steuern zu zahlen.

    die dadurch fehlenden steuereinnahmen muss der schweizer steuerzahler berappen.

    das heisst:

    der mittelstand zahlt der steuerprivilegierten ausländerschicht die infrastruktur - reiche ausländer und ausländische konzerne sind die grössten sozialschmarotzer.

    https://www.blick.ch/news/politik/superreiche-russen-lieben-die-schweiz-oligarchen-willkommen-id7940772.html
    • Oberon 07.02.2018 19:32
      Highlight Highlight Naja, ein gutes Beispiel dazu ist aktuell die Postauto AG. Mich würde da auch interessieren wieviel Steuergelder für die Linien in Frankreich drauf gehen.

      Diese Ausländer sollte man sofort ausweisen... (Ironie off)
  • piedone lo sbirro 07.02.2018 11:51
    Highlight Highlight weshalb hat die SVP die USR III gutgeheissen, wenn sie keine zuwanderung möchte?

    weshalb hat die SVP aufs MEI referen. verzichtet?

    weshalb beschäftigt t.matter in seinem kursaal in arosa ausländer?

    in der spedition von a.glarners firma careproduct arbeiten 80% muslimische albaner, weshalb?

    weshalb hat köppel eine DE-sekretärin angestellt & eine vietnamesin geheiratet?

    einwanderung aus drittstaaten: weshalb hat die SVP mitgeholfen das kontingent zu erhöhen?

    weshalb beschäftigt stadler-rail&der autokönig frey ausländer?

    weshalb beschäftigt die EMS chemie 2/3 auslän. aus der EU&asien?
    • EvilBetty 07.02.2018 18:13
      Highlight Highlight 💰💰💰
    • Oberon 07.02.2018 19:40
      Highlight Highlight Klar, die Leute aussaugen und dann wegschmeissen sind ja Ausländer oder halt irgendwas zwischen Affe und Floh.

      Dann gegen diese Gruppe hetzen weil sie zum RAV müssen und nicht mehr wissen wie sie ihre Rechnungen zahlen sollen.

      Diese Entwicklung wird irgendwann eskalieren.
  • piedone lo sbirro 07.02.2018 11:51
    Highlight Highlight wieso wollen die wirtschafts&banken partein SVP/FDP die einwanderung nicht stoppen? weil die zuwanderung unter anderem die immo&mietpreise kräftig in die höhe treiben, und ihre klientel kräftig daran verdient.

    die SVP parteileitung will keine abschottung - die EU-hetze dient der SVP einzig um wähler zu ködern, denn blocher und die geldelite der SVP haben ihr vermögen dank der EU&PFZ vervielfacht! frau martullo verdient dank bundessubventionen, EU&PFZ 40`000.- pro stunde.

    offshore geschäfte bzw. bankgeheimnis=steuer-hinterziehung=korruption=ausbeutung= wohlstands-gefälle=flüchtlingsströme!
  • TheMan 07.02.2018 10:14
    Highlight Highlight Die SP hätte halt gerne ein 2tes Schweden sie wären gerne Fremde im eigenen Land.
    • Radesch 07.02.2018 10:50
      Highlight Highlight Ja genau die SP hasst die Schweiz und liebt die Asuländer... Aus Prinzip versteht sich...

      Überleg mal wer Initiativen lanciert hat, die den Schweizern etwas bringen sollten (Einheitskasse, ...)

      Egal ob diese angenommen wurden oder nicht... Die SVP hat noch keine Initiative lanciert die wirklich etwas bringt... Stattdessen fokussiert man sich auf Kriminelle und co. Welche nicht mal 1 Promill der Gesellschaft ausmachen...
    • ChlyklassSFI 07.02.2018 10:53
      Highlight Highlight Beim Sektenblog setzt du dich immer wieder für dein Christentum ein.
      Hier aber zeigt dein Kommentar, wie es bei dir wirklich um die Nächstenliebe steht.
    • Lord_Mort 07.02.2018 10:59
      Highlight Highlight Hast du das im Parteiprogramm der SP gelesen?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Frausowieso 07.02.2018 10:06
    Highlight Highlight Der Ton macht die Musik. Auch wenn sie mit gewissen Aussagen recht haben und ich sogar teilweise gleicher Meinung bin, stösst mich der Ton extrem ab. Die SVP macht es sich auch extrem leicht. Sie denken, dass alle Probleme gelöst wären, würde man nur diese lästigen Ausländer los werden. Das ist ein Irrglaube. Die Ausländer sind nicht ein Virus, welches die Schweiz krank macht. Es sind individuelle Gesellschaftsmitglieder wie du und ich. Viele von ihnen bringen der Schweiz viel und arbeiten mit uns daran, das Land weiterzubringen. Schränken wir sie ein, schränken wir uns auch ein.
    • Fly Baby 07.02.2018 12:18
      Highlight Highlight Ohne die lästigen Ausländer fangen die Probleme erst an.
    • AllknowingP 07.02.2018 12:23
      Highlight Highlight Und genau dieser Ton - welcher man dank Goldküstenmillionen - einem breiten Publikum in der Schweiz "schmackhaft" machen konnte ist das Problem. Jene die nicht wie du differenziert denken können, meinen der Ausländeranteil sei ein wahres Problem der Schweiz. Ist es nicht. Fragt Herrn Blocher mal wie viele Schweizer er in der EMS Chemie beschäftigt... ;-)
    • Blutgrätscher 07.02.2018 12:42
      Highlight Highlight Ca. 33% prozent der Leute blitzen deinen Beitrag und halten Ausländer wohl tatsächlich für einen Virus, ohne den es uns besser gehen würde.
      Das sind übrigens die gleichen die Fuchsteufelswild werden, wenn man sagt, dass es in der Schweiz viele Rassisten gibt.
  • reich&schön 07.02.2018 09:57
    Highlight Highlight Die Beispiele mit Einkaufszentrum und Kino sind natürlich lächerlich. Die Dichteprobleme zeigen sich nicht dort, sondern beispielsweise im Verkehr oder bei der Kinderbetreuung.

    Die Schweiz erträgt locker 11 Millionen Einwohner, aber dann müssen wir auch bereit sein, die Konsequenzen zu tragen: Mehr Wohnhochhäuser, wieder vermehrt Bauland einzonen, Verkehrsinfrastruktur inkl Strassen ausbauen, etc.
    Dies müssen sich vor allem die linken und grünen Zuwanderungsfreunde hinter die Ohren schreiben!
    Die Leute immer enger zusammenpferchen und Wachstum ohne massiven Infrastrukturausbau geht nicht.
    • Frausowieso 07.02.2018 10:45
      Highlight Highlight Ein Grossteil der Leute möchte sich jedoch frei bewegen können. Sie wollen ungehindert ins Ausland reisen können. Einkaufen in Deutschland, online Shopping aus der EU, Ferien überall auf der Welt, ein Auslandssemester in London und vielleicht noch ein paar Jahre in Berlin verbringen. Die Preise sollen doch bitte auch auf EU Niveau sinken. Das ist aber keine Einbahnstrasse. Wollen wir frei sein, müssen wir dies auch anderen gewähren. Wir können nicht erwarten, dass die EU sich uns öffnet, aber wir die Türe schliessen. Der Bevölkerungszuwachs ist die negative Seite.
    • hävi der spinat 07.02.2018 11:16
      Highlight Highlight Pond
      Immerhin hat es Lichtenstein geschafft, dank Willen und Verhandlungsgeschick, die PFZ zu vermeiden.
    • Frausowieso 07.02.2018 11:32
      Highlight Highlight Liechtenstein hat seltsame Gesetze wie z.B. ein Abtreibungsverbot. Es ist ehrlich gesagt nicht das Land meiner Wahl, an dem ich mich orientieren möchte. Allerdings kann ich sie beim Thema PFZ durchaus verstehen. Sie sind wirklich munzig klein und dank ihrer Steuergesetze würden sie wohl überrannt werden. Sie sind nur knapp 40 000 und können viel weniger Ausländer tragen, als ein Land mit 8 millionen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Bert der Geologe 07.02.2018 09:41
    Highlight Highlight Ich habe mal selber das Ganze durchgerechnet und dabei Sterbe- und Geburtsraten berücksichtigt. Dabei kam folgendes raus: Eine 11 Millionen-Schweiz bis 2050 gibt es, wenn jährlich im Schnitt ca. 90'000 Menschen zuwandern. Um den Bevölkerungsstand von 8 Mio zu halten braucht es eine Zuwanderung von durchschnittlich rund 25'000 Menschen. Bei 0 Zuwanderung wären es 2050 noch knapp 7 Mio (v.a. alte)
    • Bert der Geologe 07.02.2018 11:40
      Highlight Highlight Die Modellrechnung und der gesunde Menschenverstand sagen mir folgendes: Eine Zuwanderung von 20-30'000 jungen Leuten im gebährfähgen Alter ist gut für die Stabilität der Schweiz (siehe Altersstruktur). Eine Zuwanderung über 50'000 könnten wir hingegen auf längere Sicht nicht bewältigen. In dieser Hinsicht sind wir zur Zeit gut unterwegs und brauchen keine weiteren Einschränkungen
    • Bert der Geologe 07.02.2018 14:22
      Highlight Highlight Was ich damit sagen will, ist: ohne Zuwanderung hätten wir in 30 Jahren eine überalterte Gesellschaft. Eine leichte Zunahme der Bevölkerung bis 2050 mit rund 30'000 Wanderungssaldo pro Jahr (im Schnitt!!) wäre sicher das Erträglichste. 90'000 (im Schnitt!!) würden dem Szenario SVP entsprechen. Mit den rund 50'000 (2017) wären wir gar nicht so schlecht unterwegs.
  • hävi der spinat 07.02.2018 09:35
    Highlight Highlight Gerade Punkt 1 zeigt:
    Deutschland bürgert immer noch strenger ein als die CH, und hat trotzdem nur einen mageren Ausländeranteil von wieviel?

    10,6%?

    Zum EU Durchschnitt bürgert unsere CH auch nicht wesentlich strenger ein.
    Möchte mal Merkel und die Deutschen erleben, mit fast 25%!

    Dieser"Faktencheck" zeigt bei genauem lesen nur eines:

    Das SVP Blatt hält sich an die Fakten.

    (wenn man mal vom Joke mit dem Kino absieht, der aufgenommen wurde, um wenigstens eine Aussage als "falsch" qualifizieren zu können)
    Frau Serafini hat sich wohl kräftig die Zähne an diesem Extrablatt ausgebissen.
    • ChlyklassSFI 07.02.2018 10:49
      Highlight Highlight Das Extrablatt ist nicht so falsch wie auch schon. Ich gratuliere. Bist du stolz darauf?
    • hävi der spinat 07.02.2018 11:26
      Highlight Highlight Hier geht es nicht um Stolz, sondern darum, Verantwortung zu übernehmen.
      Herr Troll.
    • ChlyklassSFI 07.02.2018 14:39
      Highlight Highlight Dann übernimm bitte Verantwortung für die tiefen Qualitätsansprüche des "Extrablatts".
  • Trasher2 07.02.2018 09:28
    Highlight Highlight Wieviel tragen eigentlich Die Anhänger dieser Partei zur Zuwanderung bei?

    Die sind doch die Gewerbler, welche die billigen Arbeitskräfte aus dem Ausland anstellen.... Die EMS hat jetzt garantiert ein ganzes Bigeli ausländischer Angestellter (sonst müsste man ja auch nicht englisch schpeaken, you dreamer du)

    Auch gibts doch einige hohe Tiere dieses Vereins, welche Ihre Frau im Ausland kennengelernt hat...

    Am einfachsten würden die, welche hier auf dicke Hose machen, ihre Geschäftspolitik dem anpassen, was sie ständig erzählen...
    • Swizzi 07.02.2018 14:53
      Highlight Highlight So kann man es auch sehen. Peinlich.
  • Lowend 07.02.2018 09:21
    Highlight Highlight Der Hass und die Angst vor der Zukunft gebar schon die Nazis und Hass verbreiten und das Angstmachen vor der Zukunft ist der einzige Inhalt dieses üblen Machwerks der Angstmacherpartei einer gewissen Familie Blocher.

    Wenn ich mir vorstelle, dass es in der Schweiz nur solche griesgrämigen, engstirnige Schweizer gäbe, die auf solche dumme Parteipropaganda und zurechtgebogene Fakten hereinfallen, dann würde ich sofort auswandern!

    Die Frage ist nur wohin? Das Geschwür des Nationalismus und des als Liberal getarnten Neofaschismus wuchert inzwischen auf der ganzen westlichen Hemisphäre.
  • Ricky 63 07.02.2018 09:18
    Highlight Highlight Punkt 6 im Faktencheck ist zwar nur eine "gefühlte" Wahrheit und kann nicht 1:1 mit Zahlen belegt werden. Aber auch "gefühlte" Wahrheiten sind Meinungsbildend und ergeben Abstimmungsresultate, mit denen niemand unbedingt gerechnet hatte und die dann nicht umzusetzbar sind (siehe MEI)!
    Deshalb: Bauchgefühl nicht unterschätzen!
    • Frausowieso 07.02.2018 10:11
      Highlight Highlight Da geb ich dir recht. Unser Dorf hat ca 5000 Einwohner und schätzungsweise 180 Asylanten. So weit ich weiss, sind es alles junge Männer. Diese verbringen viel Zeit im Dorf und man erkennt sie natürlich, dank ihrer Hautfarbe, auf den ersten Blick. Ganz ehrlich- auch mein Bauchgefühl würde mir sagen, dass wir "Unmengen" an Asylanten bei uns haben. Ich kann mir gut vorstellen, dass das vielen Leuten Bauchweh macht und sie nicht hingehen und sich informieren, wie viele es wirklich sind. Man hört ständig nur "diese Eriträer sind ÜBERALL". Das Bauchgefühl ist oft stärker, als der Verstand
    • almlasdn 07.02.2018 13:18
      Highlight Highlight Die MEI hier zu erwähnen halte ich für falsch. Immerhin hat das Volk (leider) ja gesagt, somit müsste die Initiative umgesetzt werden. Die Schweiz müsste allgemein endlich einmal alle Initiativen 1zu1 umsetzen. Koste es was es wolle. Nur so können die Rechtstölpel sehen was für Schaden sie anrichten.
  • Ökonometriker 07.02.2018 09:14
    Highlight Highlight Dichtestress lässt sich auf zwei Arten bekämpfen: Ausbau der Infrastruktur oder Abwanderung. Eventuell sollten die finanziellen Nutzniesser der Zuwanderung - die Unternehmen und die Vermieter - auch für die zusätzlichen Infrastrukturkosten in die Pflicht genommen werden.
    • hävi der spinat 07.02.2018 09:39
      Highlight Highlight Dies werden wir Steuerzahler tun.
      Da nach der SP ja bekanntlich der Nutzen der Zuwanderung überwiegt.
    • Posersalami 07.02.2018 10:27
      Highlight Highlight Das ist natürlich wie bei der SVP nur die halbe Wahrheit.

      Der gefühlte "Dichtestress" lässt sich natürlich auch anders reduzieren. Der Zuwachs an Verkehr lässt sich mit der Zuwanderung nicht erklären. 1990-2011 +18%, in der gleichen Zeit hat sich das Verkehrsaufkommen aber mehr als verdoppelt (+118%). Es liegt schlicht an unserem verschwenderischen Lebensstil.
    • Maragia 07.02.2018 13:47
      Highlight Highlight @Posersalami: Doch, durch die Zuwanderung hat sich, laut SP, unser Wohlstand erhöht und darum gibt es auch entsprechend mehr Verkehr... eigentlich ziemlich logisch
    Weitere Antworten anzeigen
  • Jaspar Stupan 07.02.2018 09:14
    Highlight Highlight Ja die liebe SVP, die Zeigefingerpartei vom ganze Rand. Diese Partei hat noch nie eine Lösung präsentiert, für kein Problem.Sie kann nur mit dem Zeigefinger auf die Probleme zeigen und den anderen Parteien sagen, seht ihr, ihr seid Schuld und wenn man nachfragt was die Lösung ist, kommt immer das Gleiche.Die Ausländer! Ich bin auf keinen Fall "ein Linker" und mit gewissen Problemen die die SVP anspricht liegt sie gar nicht so falsch, aber wo ist die Lösung? Bist du nicht Teil der Lösung, bist du Teil des Problems, so einfach ist das.
    Die anderen Parteien sind leider nicht besser, nur blabla.
    • piranha 07.02.2018 10:06
      Highlight Highlight Das mit dem "kein Linker" darfst du hier nicht laut sagen 😂 siehst du, richtige Aussage, trotzdem 40% Blitze.
    • Jaspar Stupan 07.02.2018 11:30
      Highlight Highlight stimmt..aber ich bin auch nicht Rechts..ich bin für Lösungen, egal ob von Links,Mitte oder Rechts.

      Die SVP will keine Ausländer, bei der SP sind alle Menschen per se nett und gut ob Ausländer oder nicht, die FTP will nur die Ausländer die gut verdienen und arbeiten, die CVP? Stimmt, was will die CVP? kein Mensch weiss das so genau?
    • hävi der spinat 07.02.2018 16:14
      Highlight Highlight Kleine Korrektur.
      Die SVP will nicht "keine Ausländer".
      Sie will aber, dass die Schweiz selber bestimmen darf, wer kommt.
      Wie dies jedes unabhängige Land auf der Welt macht.
  • piedone lo sbirro 07.02.2018 09:09
    Highlight Highlight wird die migration durch politische massnahmen vor ort verhindert, verlieren köppel&somm ein wichtiges standbein ihrer mission.

    das «perpetuum mobile» muss in schwung gehalten werden. deshalb darf nicht das prinzip «gerechtigkeit» regieren, sondern das prinzip «herrliberg».

    https://www.infosperber.ch/Artikel/Medien/Guter-Journalismus-Somm-und-Koppel-ohne-Kompass

    zur erinnerung, DSI: alle „kriminellen“ ausländer sollen ausgeschafft werden.
    ausgenommen jene, welche steuern hinterziehen oder anderweitig kapitalverbrechen begehen.
    • Watson - die Weltwoche der SP 07.02.2018 09:45
      Highlight Highlight Du scheinst den Begriff Kapitalverbrechen nicht genau verstanden zu haben. Das Wort Kapital steht da nicht für "Geld", sondern für "Kopf".
    • TheMan 07.02.2018 10:04
      Highlight Highlight Ausgeschaft werden auch keine Härtefälle. Obwohl das CH-Volk dies nicht wollte, haben die Linken dies wieder eingeführt. Somit werden nur wenige Au geschäft. Da die meisten Härtefälle sind und Familien hier haben. Also hat die Linken eine Initiative gegen den Willen des Volkes nicht umgesetzt.
    • Radesch 07.02.2018 11:31
      Highlight Highlight @TheMan

      Was für Linke... Jede Partei ausser die SVP war für eine Härtefallklausel... Das Volk hat übrigens auch NEIN zur DSI gesagt... Also Thema beendet.

      Abgesehen davon haben die 0.001 Promille an Kriminellen nichts mit der Zuwanderung zu tun. Wenn die weg wären würde es auch nicht besser.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Deleted93 07.02.2018 09:09
    Highlight Highlight Ausländer hin Ausländer her, das Problem sind nicht die Ausländer generell sondern das permanente anwachsen unserer Spezies. Es hat keinen Einzigen Vorteil wenn wir immer mehr werden außer für das Schneeballsystem Wirtschaft. Die Nachteile sind enorm, das müsste mal angegangen werden. Ob es nun Ausländer in der CH hat oder Schweizer, es hat einfach zu viele Menschen. Die Mieten werden teurer, die Fläche wird immer mehr verbaut, man steht immer länger im Stau, die Züge sind voll, die Nahrung wird knapper, die Umweltschäden nehmen zu, der CO2 Ausstoß steigt, weniger Freiheit uvm, für was genau?
    • andrew1 07.02.2018 10:33
      Highlight Highlight Naja aber da kann man definitiv nicht den schweizern die schuld gebenm die geburtenrate in der schweiz liegt bei 1.5. um die bevölkerung konstant zu halten braucht es ca 2.1. da gibt es ganz andere "spezialisten-länder" mit einer geburtenrate von 6-7.
    • dorfne 07.02.2018 13:55
      Highlight Highlight @andrew1. Trotzden hatten wir 2016 einen Geburtenüberschuss von über 21000! Wegen der Zuwanderung von Menschen aus Ländern mit einer sehr viel höheren Geburtenrate als 1,5.
  • UrsK 07.02.2018 09:08
    Highlight Highlight Die SVP hebt eine typische schweizerische Eigenschaft, den Kompromiss, auf eine neue Stufe: Kompromisse bei der Wahrheit.
    • Makatitom 07.02.2018 12:45
      Highlight Highlight Probier es doch mal mit richtigen Argumenten, Peter. Wir nicht, die Anderen auch ist Kindergartenniveau
  • piedone lo sbirro 07.02.2018 09:08
    Highlight Highlight lustig wie die ökologie feindlichen rechtsnationalen wieder ihr "dichtestress" argument hervorklauben.

    eine partei, die unsere umwelt verschandelt und zerstört, schädliche energieträger aus der vergangenheit für die zukunft propagiert, tritt plötzlich als umweltschützerin auf.

    um den latenten fremdenhass zu kaschieren, kleidet sich unser rechtsnationalist sogar ins verhasste grün.
    • TheMan 07.02.2018 10:07
      Highlight Highlight Das genau die SP dies tut. Mehr Leute in der Schweiz, heisst mehr Autos, weniger Grün, mehr Verbrauch von Guter was mehr Produzieren heisst. Mehr Betonblöcke usw. Ich frage mich über Jahre, warum Grüne und Linke das wollen. Unser Land zerstören. Immer mehr Abgase, immer mehr Nahrung prozuieren usw.
    • Gonzolino_2017 07.02.2018 10:22
      Highlight Highlight Einfach mal auch für Sie: Das ewige schönreden der Linken, Geld ausgeben was nicht vorhanden ist und grundsätzlich alles bekämpfen was von Rechts kommt ist in nichts besser und genauso wenig lösungsorientiert. Und Ihre inhaltslosen Hasstiraden gegen alles was Rechts von Ihnen steht, auch nicht! Übrigens, der Bevölkerungszuwachs von über 1 Mio in den letzten 10 Jahren (also 80’000/Jahr) kommt ja nicht aus dem Nebel und lässt sich auch von Links nicht wegdiskutieren und klar, die brauchen keine Energie, Besetzen keine Arbeitsplätze, nutzen keine Verkehrsträger oder fahren nur Rad ...
    • hävi der spinat 07.02.2018 11:39
      Highlight Highlight Hört auf, auf Piedone rumzuhacken.
      Als Landschaftsgärtner stört er sich logischerweise an der Zerstörung der Umwelt.
      Schade nur, dass er es nicht richtig einordnen kann.

      Man sollte aber auch Menschen wie P trotzdem ernst nehmen. Sonnst radikalisieren sie sich immer weiter. Auch wenn dies bei besagtem Herrn fast nicht mehr möglich scheint.
    Weitere Antworten anzeigen
  • piedone lo sbirro 07.02.2018 09:08
    Highlight Highlight wie die SVP hasspredigern und kriminellen ausländern sozialhilfe gewährt:

    https://www.blick.ch/news/schweiz/bern/hassprediger-kassierte-600-000-franken-sozialhilfe-svp-politiker-merkten-jahrelang-nichts-id7195900.html

    milliarden ja, migranten nein:

    https://www.woz.ch/1745/paradise-papers/milliarden-ja-migranten-nein

    die armut in afrika ist die kehrseite des reichtums in zug:

    https://www.zentralplus.ch/de/news/politik/5552594/Jo-Lang-
    • TheMan 07.02.2018 10:09
      Highlight Highlight Nimm das V raus dan stimmts. Dank der SP haben so viele Sozialhilfebezügr die den Staat verarschen. Und du nimmst den Blick als Quelle. Das Käseblatt der Nation. Man kann dich so nicht ernst nehmen.
    • Platon 07.02.2018 13:34
      Highlight Highlight @TheMan
      Und schon wieder. Wie kann denn immer die SP schuld sein als 20% Partei?
    • hävi der spinat 07.02.2018 14:18
      Highlight Highlight Um Himmels Willen.
      Es gibt tatsächlich Leute, die Texte von Jo Lang lesen.

      Und diese dann noch weiterverbreitet. 😆
    Weitere Antworten anzeigen
  • Fanta20 07.02.2018 09:02
    Highlight Highlight Die im Extrablatt geäusserten Überlegungen und Befürchtungen sind - das sollte man ehrlicherweise eingestehen - nicht unbegründet. Das grosse, noch ungelöste Problem ist halt, dass wohl kaum genügend Schweizer bereit wären, die oft niederschwellige, teilweise wenig attraktive und schlecht bezahlte Arbeit der Zuwanderer zu erledigen (auf dem Bau, Gastronomie, Gesundheitswesen, Hausdienst & Reinigung etc.). Solange dieser Widerspruch nicht gelöst ist, sind wir auf Zuwanderung angewiesen; mit allen Vor- und Nachteilen. Also... Freiwillige vor!
    • reich&schön 07.02.2018 10:11
      Highlight Highlight Fanta, es wäre ja nicht so, dass es ohne PFZ keine Einwanderung mehr gäbe.
      Der grösste Unterschied zu heute wäre der Inländervorrang. Aber wenn ein Arbeitgeber im Inland niemanden findet, könnte er weiterhin im Ausland rekrutieren.
      Für die Arbeitgeber wäre dies natürlich lästig und potentiell kostentreibend, da knappheitsbedingt wieder höhere Löhne bezahlt werden müssten.
      Für einheimische Arbeitnehmer jedoch ein grosser Vorteil. Daher verstehe ich nicht ganz, dass so viele Angestellte die PFZ befürworten.
    • Darling 07.02.2018 10:16
      Highlight Highlight Danke!
      Ich selbst arbeite im Gastgewerbe und ich kann dir nicht sagen wie wichtig Ausländer hier sind.
      Und es ist nicht einmal, dass sie alle irgendwo aus dem bösen bösen Afrika oder dem noch schlimmeren Balkan stammen.
      Mitlerweile ist die Gastronomie eine kunterbunte Famile von Kulturen. Und DAS wäre nicht wegzudenken.

      Sie gehören, zumindest bei allen Betrieben wo ich arbeiten durfte, einfach zur Familie dazu!
    • reich&schön 07.02.2018 11:36
      Highlight Highlight @Darling: Das hat aber nicht viel mit der PFZ zu tun.
      Im Gastgewerbe arbeiteten schon vor der PFZ jede Menge Ausländer und diese würden dies auch nach einer Abschaffung der PFZ weiterhin tun, denn es liessen sich kaum genügend Schweizer(innen) rekrutieren.
  • dä dingsbums 07.02.2018 08:43
    Highlight Highlight Es wäre ein Paradies wenn all diese doofen Ausländer verschwinden die vor uns an der Kasse stehen, ja und ich wäre am morgen mal wieder alleine im Zug. Hach!

    Aber überlegen wir doch einfach mal:
    - Weniger Kunden, weniger Kassen, weniger Jobs, weniger Kunden, etc. Denkt ihr wirklich weniger Umsatz hat keine Auswirkungen?
    - Weniger Pendler und die S-Bahn fährt dann jede Stunde statt alle 15min.

    Aber auch das würde man irgendwie wieder der EU oder den Ausländern in die Schuhe schieben.

    Währenddessen in Bern, schaut die Partei der kleinen Leute, dass die Vermieter mehr Rendite machen dürfen...
    • Paddiesli 07.02.2018 10:13
      Highlight Highlight Auch zu bedenken, wenn (als Beispiel) die S-Bahn nunr noch jede Stunde fährt mit genügen Sitzplätzen: Die Preise werden logischerweise ansteigen, wenn die Qualität gehalten werden soll.
  • Pafeld 07.02.2018 08:38
    Highlight Highlight Die Benutzung des Wortes Dichtestress ist eh auf ein Dichtigkeitsversagen des Oberstübchens zurück zu führen.
    • reich&schön 07.02.2018 11:36
      Highlight Highlight Sehr gehaltvoller und konstruktiver Kommentar, Pafeld!
    • Pafeld 08.02.2018 09:37
      Highlight Highlight Dichtestress ist genau wie Asylchaos oder EU-Trainingscamp eine Worthülse, die man fleissig mit einer Serie von Emotionen gespickt hat. Es vereinfacht die Assoziation von negativen Emotionen im Zuge einer Abstimmungsfrage, ohne das man sich kritisch mit den eigentlichen Problemen auseinander setzen muss. So wird man empfänglich für Scheinlösungen und landet schliesslich in den Fängen einer politischen Bewegung, die trotz Wortführung ausser Blockade und Aufschiebung von Problemen nichts zustandegebracht hat. Wenn Orwell von Neusprech gesprochen hat, wäre Dichtestress wohl "Dummsprech".
    • hävi der spinat 09.02.2018 02:37
      Highlight Highlight Pafeld
      Ich glaube du irrst dich. Das erstarken der Rechten ist ein historische Notwendigkeit, um eine entfesselte Linke abzufangen.
      Nur weil es dir nicht passt, heisst dies noch lange nicht, es sich dabei um etwas schlechtes handelt.
      Bei deinem Verständnis, wohl eher im Gegenteil.
      Gerade Orwell überigens, ist für mich eine Leitfigur dieser neuen Rechten.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Gonzolino_2017 07.02.2018 08:21
    Highlight Highlight Danke Watson! Trotz dem krankhaften Versuch irgendwie jede Aussage schönzureden, bleibt offensichtlich das Fazit, dass das SVP Blatt korrekte Aussagen macht! Erstaunt auch nicht, weil irgendwoher ist ja die zusätzliche Million von 7 Auf 8 Mio in den letzten 10 Jahren und das ergibt - ob man will oder nicht - 80‘000/Jahr! In den von Watson genannten Zahlen fehlt übrigens die Asylzuwanderung!
    • Pafeld 08.02.2018 09:46
      Highlight Highlight Weil asylbedingte Zuwanderung nix mit der Personenfreizügigkeit am Hut hat. Aber erklärt mal jemandem mit simpler "Ausländaraus!!!"- oder "Ichglaubessindvielsuviele"-Gesinnung, dassdies zwei paar Schuhe sind und für praktische Lösungsansätze kaum über den gleichen Kamm geschoren werden können. Und ich verstehe ehrlich gesagt nicht, wie man die SVP noch immer mit der kackdreisten Lüge von der vom Bundesrat prognostizierten maximalen 8000 Personenzuwanderung durchkommen lässt. Die Leute glauben wirklich, sie seien vom Bundesrat bei der Einführung der PFZ verarscht worden. Wäre ja Medienarbeit.
  • Troxi 07.02.2018 08:19
    Highlight Highlight Ich kann die Scheinheiligkeit der SVP irgendwie nicht abnehmen. Sie legen zwar wider erwarten mal auf den Tisch, aber ich denke sollte das ganze durchkommen schert sich wieder keiner darüber. Die Schweiz ist auf die Ausländer angewiesen sonst müssen sämtliche, wenn nicht sogar ein Grossteil der Firmen und Dienstleistungen zwangsweise geschlossen werden, da zu wenig Personal oder zu teuer. In der Pharma arbeiten am meisten Ausländer gemäss der SRF: https://m.srf.ch/news/wirtschaft/viele-auslaender-aber-wenig-alte-und-lernende
    • reich&schön 07.02.2018 11:45
      Highlight Highlight Troxi, wie kommst Du auf die abstruse Idee, es kämen ohne PFZ keine Ausländer mehr in die Schweiz arbeiten?
      Es würde einfach wieder der Inländervorrang gelten und die Zuwanderung könnte gesteuert werden.
      Es würde aber bestimmt nicht so weit kommen, dass die Wirtschaft keine Arbeitskräfte mehr bekäme. Schon in der MEI stand drin, dass sich die Kontingente an den Bedürfnissen der Wirtschaft ausrichten würden... 🙄
    • Troxi 07.02.2018 18:55
      Highlight Highlight Mir ist durchaus bewusst und es ist mir Sonnenklar, dass Ausländer in der Schweiz arbeiten werden. Ich befürchte einfach einen Rattenschwanz. „Schon in der MEI stand drin, dass sich die Kontingente an den Bedürfnissen der Wirtschaft ausrichten würden“, gemäss dieser Formulierung ist ja die PFZ genau das Richtige. Es mag vielleicht sein, dass ich durch meine Rattenschwanz-Befürchtung einfach zu pessimistisch war. Es gilt auch hier einen vertretbaren Kompromiss zwischen Wirtschaft und Sozialem zu erarbeiten. Bzw eine Grundsatzfrage wie viel ist uns Wohlstand wert.
  • abuehl 07.02.2018 08:18
    Highlight Highlight Die SVP-Hetzer interessieren sich nicht im Geringsten dafür, die Zuwanderung zu begrenzen.

    Bei der Debatte im Parlament nach Annahme der MEI wurden die SVP-Vertreter immer wieder gefragt, wie hoch die Höchstzahl denn sein soll. Es kam nie eine Antwort. Ecopop haben sie abgelehnt.

    Sie wollen zwar Höchstzahlen und Kontingente, diese sollen aber immer genau so hoch sein, wie die Arbeitgeber Leute brauchen. Genau dafür sorgt die PFZ.

    Das Ziel der SVP ist die Beseitigung z.B. von Mindestlöhnen.

    Die SVP will keine Reduktion der Zuwanderung. Sie tun bloss so. Eine dreiste Lügentruppe.
    • Swizzi 07.02.2018 15:06
      Highlight Highlight @abuehl
      Augen zu und durch. Fakten als Lügen zu bezeichnen ist dreist. Und Leute die Fakten aufzeigen als Lügner zu bezeichnen ist noch dreister.
  • Frauen Unihockey WM 7.-15.12.2019 Neuenburg 07.02.2018 08:17
    Highlight Highlight Muss man jetzt klatschen, wenn die SVP sich an die Fakten hält? - Die gewählten "Fakten" sind immer noch selektiv, deren Auslegung immer noch manipulativ und die Lösungen eigennützig (Echt jetzt, Frau Martullo-Blocher, die Gewerkschaften haben zuviel Macht) https://www.woz.ch/1805/lohnschutz/jetzt-ist-blocher-was-bruessel
  • seventhinkingsteps 07.02.2018 08:09
    Highlight Highlight Es geht ja nicht unbedingt drum ob die Aussagen falsch sind, es geht um die suggestive Wortwahl und den Tonfall

    "Bald 11 Millionen Schweiz!!??😱😱😱"

    ist was anderes als

    "2045 könnte die Schweiz 11 Millionen Einwohner haben."
    • Watson - die Weltwoche der SP 07.02.2018 08:40
      Highlight Highlight Findest du eine 11 Millionen Schweiz erstrebenswert ?
    • Roman h 07.02.2018 09:05
      Highlight Highlight Das macht doch jeder so, egal ob eine Partei oder Medien.
    • Erwin B. 07.02.2018 09:14
      Highlight Highlight Von den 😱😱😱-Emojis habe ich nichts gelesen... Dieser Titel ist jetzt nicht wirklich provokant. Immerhin steht ein Fragezeichen da, das den ganzen Tonfall entschärft
    Weitere Antworten anzeigen
  • mrmikech 07.02.2018 08:07
    Highlight Highlight Auf meinen briefkasten steht deutlich " keine werbung". Leider wird meine bitte nicht respektiert von der SVP.
    • AbsolutelyChris 07.02.2018 08:35
      Highlight Highlight Oder vo jedem andere Füdlibürger. Die 'keine Werbung' sind genau für'd Post und fertig.
    • Einstürzende_Altbauten * 07.02.2018 08:37
      Highlight Highlight In Couvert stecken, beschriften und mit "Porto zahlt Empfänger" zurückschicken. Geht immer.
    • Watson - die Weltwoche der SP 07.02.2018 08:41
      Highlight Highlight Deine Bitte wird von der Post nicht respektiert, die SVP hat keinen Einfluss auf die Post..
    Weitere Antworten anzeigen
  • Alice36 07.02.2018 07:56
    Highlight Highlight Alle Jahre wieder, das SVP Gebet zur Zuwanderung. Schwarz-Weiss ohne Graustufen das kann nie ein Richtiges Bild ergeben.
  • mikri 07.02.2018 07:54
    Highlight Highlight In Punkt 6 stimme ich watson nicht zur Gänze zu.
    Wenn ich bei „Wein doch“ mitmachen dürfte, wäre mein Thema auch der Dichtestress.
    Natürlich sind daran nicht Ausländerinnen und Ausländer schuld. Dennoch droht unser kleines Land mit seinen kleinen Städten so langsam aus einer viel zu engen Hose zu platzen. Da niemand niemandem verbieten kann sich fortzupflanzen, muss auf andere Weise Einhalt geboten werden.
    Die Personenfreizügigkeit ist aber der falsche Hebel, denn durch die geregelte Personenfreizügigkeit kommen Menschen ins Land, die hier existieren und arbeiten wollen.
  • maljian 07.02.2018 07:51
    Highlight Highlight Jedes mal wenn ich in einem Text folgendes lese, muss ich an dieses Lied denken.

    Fremde[r] im eigenen Land

    Play Icon
  • mein Lieber 07.02.2018 07:44
    Highlight Highlight Ich hasse es wenn dieses Käseblatt jeweils in meinem Briefkasten landet, trotz "keine SVP Werbung" Aufkleber 😡
  • Wilhelm Dingo 07.02.2018 07:37
    Highlight Highlight Das Problem bei der SVP ist nicht primär die Faktentreue sondern die Tatsache, dass die SVP eine hidden agenda zugunsten des Grosskapitals verfolgt. Aber das hat auch Watson noch nicht gerafft.
    • 262d 07.02.2018 08:22
      Highlight Highlight Naja, so hidden ist die auch nicht mehr. Wenn sich SVPler offen für die Quasi-Abschaffung des Mietrechts einsetzen, dann braucht nicht viel Eigenleistung, um zu sehen, wessen Interessen da interessieren...
  • runner 07.02.2018 07:31
    Highlight Highlight Wir sollten alle daran denken, dass wir es sind, die mit unseren Steuern für Sozialausgaben aufkommen müssen. Wirtschaftsökonomen haben errechnet, dass ein Zuzug von schlecht qualifizierten Menschen lebenslang steuerlich schädlich sind.
    • dä dingsbums 07.02.2018 08:49
      Highlight Highlight Es gibt andere Wirtschaftsökonomen die errechnet haben, dass der Zuzug von schlecht qualifizierten Menschen in den meisten Fällen positiv ist.
    • Radesch 07.02.2018 09:55
      Highlight Highlight Lieber zahle ich mehr Steuern für Einwanderer und Flüchtlinge die sich ein besseres Leben erhoffen, statt für Unternehmenssteuersenkungen und steuersenkungen von Superreichen.

      Der Mittelstand verliert so oder so. Die Schere geht weiter auf. Deswegen darf man nicht die Armen die hier sind gegen die Armen die kommen ausspielen. Man muss schauen, dass der Wohlstand besser verteilt wird.
  • tagomago 07.02.2018 07:28
    Highlight Highlight Das schlimmste ist, dass je mehr Ausländer wir haben, desto eher wählen die Leute SVP. Mich würde auch interessieren, was die eingebürgerten Ausländer so wählen.
    • derEchteElch 07.02.2018 07:43
      Highlight Highlight SVP natürlich, Ausländer sind grundsätzlich konservativ. Das gefällt den Linken eben auch nicht.
    • Dan Rifter 07.02.2018 08:03
      Highlight Highlight Die SVP hat in jenen Gebieten den höchsten Stimmenanteil, in denen es am wenigsten Ausländer gibt
    • kupus@kombajn 07.02.2018 08:07
      Highlight Highlight Auf jeden Fall nicht SVP (ich)
    Weitere Antworten anzeigen
  • nine 07.02.2018 07:27
    Highlight Highlight Bei den Sozialhilfebezüger gilt es zu beachten, ob hier Asylsuchende einbegriffen sind. Falls ja, haben diese nur kleine Chancen aus der Sozialhilfe zu kommen, da ihnen die Arbeitserlaubnis z.T. verweigert wird - Dank u.A. der SVP. Hier wird das Resultat einer verfehlten (eigenen) Politik auch noch polemisch verwendend.
    • Pisti 07.02.2018 08:41
      Highlight Highlight Sobald Asylanten anerkannt werden oder vorläufig aufgenommen sind, dürfen sie arbeiten. Trotzdem leben danach immer noch um die 80% von der Sozialhilfe.
      Falsch ist auch dass sie die SVP am arbeiten hindert. Meist sind Unternehmer Mitglied von SVP und FDP. Also Personen die Jobs schaffen, dass die SP Jobs schafft wäre mir neu.
    • stabiler 07.02.2018 10:03
      Highlight Highlight @nikolas: Asylsuchende haben einen N-Ausweis und ein dreimonatiges absolutes Arbeitsverbot, zudem gilt für sie der Inländervorrang. Anschliessend können sie - selbst wenn das Verfahren noch läuft - mit Bewilligung arbeiten, wenn sie etwas finden. Nach dem Asylverfahren sind sie entweder anerkannte Flüchtlinge (B-Ausweis), vorläufig Aufgenommene/vorläufig aufgenommene Flüchtlinge (F-Ausweis) oder Schutzbedürftige (S-Ausweis). Damit gelten sie als Inländer und können grundsätzlich arbeiten.


      Vgl. (Folie 10 ff.): http://bit.ly/2nJtIep

      Dies zur Präzisierung.
    • SaraSera 07.02.2018 10:39
      Highlight Highlight @nikolas: Nein, Asylsuchende, vorläufig Aufgenommene und anerkannte Flüchtlinge werden in einer separaten Statistik erfasst, weil das Geld für ihre Sozialhilfe aus einem anderen Topf kommt.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Rectangular Circle 07.02.2018 07:27
    Highlight Highlight «und müssten weniger lang Schlange stehen, sei es vor dem Kino, im Swisscom-Shop oder im Einkaufscenter.»

    Ja genau, die doofen Ausländer blockieren unsere heissgeliebten Swisscom-Shops. Das ist ein echtes Problem! 😂
    • EvilBetty 07.02.2018 08:14
      Highlight Highlight Das geht gar nicht... es heisst ja Swisscom... SWISScom!
    • El Vals del Obrero 07.02.2018 08:40
      Highlight Highlight Wenn es weniger Swisscom-Kunden gibt, dann gibt es halt auch weniger Swisscom-Shops und/oder diese haben weniger Verkäufer. Man hätte also nur den Nachteil weiterer Wege, aber keine kürzere Wartezeit.

      Genau so z.B. auch beim ÖV. Wenn es in den Zügen weniger "Dichtestress" hätte, dann fahren einfach weniger Züge. Dann hätte man einen Quadratzentimeter mehr Platz, aber weniger oft eine Verbindung.

      Gerade die ach so marktwirtschaftliche SVP sollte das doch wissen. (Und weiss es wohl auch, aber es kommt ja nur darauf an, was die Leser wissen oder glauben ...)
    • iHero 07.02.2018 08:47
      Highlight Highlight Da musste ich auch lachen - der Typ hat vielleicht Probleme!

      Stoppt die Freizügigkeit! Wendet euch ab von der Welt! IM KINO HATS KEINEN PLATZ MEHR FÜR MEINEN BREITEN HINTERN!
    Weitere Antworten anzeigen
  • _kokolorix 07.02.2018 07:25
    Highlight Highlight Toll, der Matter hat uns gerade erklärt wie wir Wirtschaftswachstum mit sinkender Bevölkerung realisieren können. Wir sollten ihn mit einem Nobelpreis ehren, an diesem Paradoxon arbeiten sich die dummen Ökonomen seit 200 Jahren ab...
    • _kokolorix 07.02.2018 19:07
      Highlight Highlight @R. Peter
      Was aber de Fakto nichts mit der Zuwanderung zu tun hat, sondern einfach damit, dass Aktionäre und Management die ganzen Produktivitätszuwächse in die eigene Tasche steckt und für Löhne und Investitionen nichts mehr übrig lässt...
      Würden die flankierenden Massnahmen wie abgemacht umgesetzt gäbe es weniger Lohndumping, weniger Zuwanderung und mehr Qualität. Aber das will die SVP auf gar keinen Fall
    • _kokolorix 07.02.2018 22:51
      Highlight Highlight @peter
      Wir stagnieren nur aus einem Grund: Aktionäre und Management eignen sich die laufenden Produktivitätszuwächse rücksichtslos an, für Lohnerhöhungen und Investitionen jenseits der Quartalszahlen ist nichts mehr da. Know how wird hirnlos aufgelöst, Erfahrung wird entlassen und die Chefetage jedes Jahr ca 6% reicher. Die einzigen welche noch einigermassen vernünftig agieren sind die Kleinunternehmen wo der Chef noch jeden Tag selber Hand anlegt.
      Ohne Zuwanderung wäre die Schweiz mangels Nachfrage und Angebot längst in der Depression versunken...
  • derEchteElch 07.02.2018 07:15
    Highlight Highlight "Eine grössere Abwanderung. «Wenn wir weniger würden, gäbe es weniger Stau auf den Strassen und weniger überfüllte Züge"

    Damit hat Matter aber recht. Würde ja schliesslich auch den Linkgen gefallen; weniger Autos auf den Strassen, mehr Platz in den Zügen, man müsste keine Strassen ausbauen, die Natur bleibt geschont, es hat genug Freiflächen und es wird nicht alles vollgebaut...

    Die Linken würden sich gut tun, wenn Sie zum Wohl der eigenen Bevölkerung und Genossen schauen würden als zu irgendwelchen Fremden.
    • Ihr Kommentar hat 20min Niveau 07.02.2018 07:40
      Highlight Highlight Wieso macht die Rechte die Linke immer für alles verantwortlich obschon die Rechten in diesem Land immer die Mehrheit und damit das Sagen hatten?
    • iss mal ein snickers... 07.02.2018 07:47
      Highlight Highlight Naja....wenn du so denkst müsstest du aber sofort die Grenzen dicht machen...einen Teil des Verkehrs ist der Transitverkehr...Urlauber, Camions, etc....aber ob dies Sinn macht...ich bezweifle...
    • a-minoro 07.02.2018 08:05
      Highlight Highlight Der Versuch die sogenannte "Überfremdung" mit Ökologie zu kombieren gab es schon einmal. Die "Ecopop"-Initiative wurde mit 74,1 % Nein-Stimmen abgelehnt.
    Weitere Antworten anzeigen
  • atomschlaf 07.02.2018 07:14
    Highlight Highlight Wenn ich die obige Grafik zur Einbürgerungsziffer betrachte, dann stelle ich fest, dass diese in der Schweiz nicht "tief" ist, sondern im Mittelfeld und nur geringfügig über dem EU-28-Wert liegt.
    Diese Zahlen entkräften das beliebte Argument der restriktiven Einbürgerungspraxis weitgehend.
    • Luca Brasi 07.02.2018 08:43
      Highlight Highlight Hat aber wohl auch mit der Attraktivität des Landes zu tun. Es kommen wenige Ausländer in die osteuropäischen Staaten und bürgern sich dort ein.
    • Volare 07.02.2018 09:03
      Highlight Highlight In der Grafik finden sich nur reguläre Einbürgerungen. Viele europ. Länder erteilen aber bereits bei Geburt den Kindern ausländischer Eltern die Staatsbürgerschaft des Gastlandes. Darunter auch Länder wie Frankreich und Deutschland. Das, sofern die Eltern gewisse Anforderungen erfüllen. Aber spätestens bei der Geburt der 3. Generationen ist es bei allen so weit. Deswegen ist die Einbürgerungsziffer nicht wirklich vergleichbar bzw. lässt man diese Information noch einfliessen, kann man die CH-Einbürgerungsrate nur als tief bezeichnen.
  • bigfish 07.02.2018 07:13
    Highlight Highlight 11 Millionen 😍😍😍
    Dann nehmen wir noch Bayern als 27. Kanton = 24 Millionen
    Dann kann die Welteroberung beginnen!
    • iss mal ein snickers... 07.02.2018 07:49
      Highlight Highlight phaa..Bayern...Baden-Wüttenberg kommt gleich mit...und hab ich nicht mal gehört das Sardinien liebäugelt als neuer Kanton zur Schweiz zu stossen? Endlich haben wir Meeranschlussen...Fuck you Binnennation...wir werden die Meere erobern....auf gehts!
  • Chääschueche 07.02.2018 07:12
    Highlight Highlight Zu punkt 1
    Und wie viele "Ausländer" haben den Schweizer Pass?

    • Scaros_2 07.02.2018 07:31
      Highlight Highlight Bitte was?
    • who cares? 07.02.2018 07:41
      Highlight Highlight Weniger als "Ausländer" in anderen Ländern. Bei uns wohnen sogar Leute in der 3. Generation und haben keinen Schweizer Pass. Und diese sind nicht weniger schweizerisch wie wir. In anderen Ländern gibt's den bei der Geburt.
    • goatfoodcompany 07.02.2018 07:42
      Highlight Highlight irrelevant, da sie nebst ausländer auch schweizer sind, sobald sie den pass haben.
    Weitere Antworten anzeigen
  • grind 07.02.2018 07:12
    Highlight Highlight Von 6 punkten nur einen kreuzfalsch und 3 halbfalsch. Bin positiv überrascht von der svp
    • Sarkasmusdetektor 07.02.2018 08:19
      Highlight Highlight Die Wahrheit in manchen Punkten muss man allerdings schon mit der Lupe suchen, z.B. bei 4. Wahrheit und Lügen zu mischen ist oft fast noch schlimmer als reine Lügen, weil der unwahre Teil so noch glaubwürdiger wird.
    • ChlyklassSFI 07.02.2018 08:30
      Highlight Highlight War ich auch. Eigentlich schlimm...
    • JJ17 07.02.2018 08:57
      Highlight Highlight Oder 3 halbrichtig? ;)
    Weitere Antworten anzeigen
  • Karl Marx 07.02.2018 07:08
    Highlight Highlight Danke für den Faktencheck, stellt sich heraus, alle Fakten stimmen.
    • nine 07.02.2018 07:39
      Highlight Highlight Wer lesen kann ist im Vorteil.
    • Hans Gseh-Cho 07.02.2018 08:02
      Highlight Highlight Naja, sagen wir mal, keine ist Falsch :-)
    • kupus@kombajn 07.02.2018 08:10
      Highlight Highlight Genau! Die Fakten stimmen, der Rest ist falsch!
  • Scaros_2 07.02.2018 07:04
    Highlight Highlight Nun sie werden auch besser. Es ist nur noch 1 komplett falsch und die anderen sagen zumindest nicht alles aus.

    Früher war da viel mehr offensichtlich gelogen.

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