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Wer von Homeoffice die Schnauze voll hat, kann jetzt ins Hotel

Not macht erfinderisch: Die Schweizer Hotellerie reagiert auf die Notlage rund um das Coronavirus, indem sie luxuriöse Pandemie-Angebote lanciert.



Fred, enseignant dans l'ecole vaudoise et pere de famille fait du home office depuis le salon de sa maison, en gardant son fils Oscar, suite a la fermeture des ecoles dans le canton de Vaud et dans la Suisse entiere a cause de la propagation du coronavirus (Covid-19) le lundi 16 mars 2020 a Lausanne. (KEYSTONE/Jean-Christophe Bott)

Wenn Konzentration nicht möglich ist, könnte man statt ins Homeoffice ins «Hoteloffice» gehen. Bild: KEYSTONE

Das Arbeiten von zuhause aus birgt einige Nachteile: Vom verführerischen Sofa über schreiende Kinder bis hin zu unübersichtlichen Skype-Besprechungen. Einige Hotels und Anbieter von Luxuswohnungen offerieren als Alternativen zum Homeoffice spezielle Quarantäne-Angebote.

Das Angebot richtet sich an Menschen, die durch das Coronavirus im Homeoffice arbeiten müssen, sich daheim aber nur schwer konzentrieren können. «Es gibt Leute, die nicht die Möglichkeit haben, sich zu Hause zurückzuziehen. Sie brauchen einen Ort, wo sie konzentriert arbeiten können», sagt Daniel Kost, Direktor des Hotels Belvoir in Rüschlikon ZH gegenüber SRF.

«Es gibt Leute, die nicht die Möglichkeit haben, sich zu Hause zurückzuziehen. Sie brauchen einen Ort, wo sie konzentriert arbeiten können.»

Daniel Kost, Hoteldirektor quelle: SRF

Die Vorteile solcher luxuriösen Rückzugsmöglichkeiten sind unter anderem ein Zimmer- und Wäscheservice, gute Internetverbindungen und gegebenenfalls auch schöne Schweizer Panorama-Aussichten.

Isolation mit Privatkoch

Auch die Zürcher Privatklinik Calda Clinic möchte eine «Luxus-Quarantäne» für privilegierte Corona-Erkrankte anbieten. In den grosszügigen Wohnungen mit Terrasse, Pool und Ausblick auf den Zürichsee lässt sich normalerweise das reiche Klientel aus dem Ausland gegen Depression und Drogensucht behandeln. Der Preis beginnt bei 3000 Franken pro Nacht. Private Arztbesuche sowie ein Koch und ein Butler können zusätzlich gebucht werden.

Einen grossen Umsatz erwarten die Anbieter der Homeoffice-Alternativen aber nicht. Die Fixkosten liessen sich mit solchen Corona-Packages nicht decken, sie seien lediglich eine Übergangslösung, bis der Bund die Pandemie-Massnahmen wieder lockere. (adi)

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