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Wer profitiert eigentlich vom Black Friday – Händler oder Kunden?

An der Rabattschlacht vom Black Friday kann nur einer gewinnen. Je nach Sichtweise ist es der Verkäufer oder sein Kunde.

Niklaus Vontobel / ch media



epa06347820 A Black Friday advertisement in a shop in Speyer, Germany, 24 November 2017. Black Friday is the day following Thanksgiving and the traditional beginning of the Christmas shopping season.  EPA/RONALD WITTEK

Bild: EPA/EPA

Entweder siegt der Konsument, wenn er Geld sparen kann. Oder der Handel, wenn er Umsatz und Gewinn erhöht – und der Konsument am Wochenende mit allerlei Überflüssigem aufwacht. Einer wird über den Ladentisch gezogen. Beide hätten einen Sieg nötig am Black Friday. Die Löhne sanken zuletzt durch die Teuerung, die Krankenkassenprämien tun weh. Der Detailhandel, vor allem Kleider und Schuhe, haben heute weniger Umsatz als vor acht Jahren und mussten mit den Preisen runter.

Wen man als Black-Friday-Sieger erwartet – das hängt vom Bild ab, das man vom Detailhandel hat. Mal wird die Branche als gewiefte Manipulatorin gesehen, die mit psychologischen Tricks zum Geldausgeben verführt. Erst am Morgen danach zweifelt der Kunde, ob der künstliche Bambus tatsächlich gut angelegtes Geld war. Oder der Detailhandel wird als bedauernswerter Haufen gesehen, der entgegen seinem Eigeninteresse einem kollektiven Zwang gehorcht. Vor drei Jahren fing Manor mit dem Black Friday an; heute zwingt der Wettbewerb alle zu irrsinnigen Rabatten. Verweigerer verlieren noch mehr Geld.

Thomas Lang, Chef des Handelsberater Carpathia, zählt zu jenen Experten, die unter den Detailhändlern tatsächlich viele Verlierer vermuten. «Solche Aktionen wirken wie Heroin: hat ein Händler damit angefangen, kommt er nicht mehr los.» Die Kunden würden eine Wiederabschaffung verübeln. Mitmachen werde zur Pflicht, auch wenn es nicht rentiere. «Der Kunde hat einen Rabatt, der Händler oftmals kein Geld verdient.» Besonders weh tue dies, wenn das Geschäft ohnehin stocke, wie im nicht-digitalen Handel mit Kleidern und Schuhen. «Wenn ich nicht wachse, kann ich nicht investieren – irgendwann habe ich keine Zukunft mehr.»

Warum die Welt grad ein bisschen durchdreht? #Blackfriday

Den Black Friday würde es nicht geben in der Schweiz, wenn der Detailhandel geschlossen, rational und aus Eigeninteresse handeln könnte. Ein Indiz dafür ist der Termin, der 23. November. Damit muss der Handel kurz vor dem immens wichtigen Weihnachtsgeschäft stattliche Rabatte gewähren. «Viele Händler schenken damit Umsatz weg, der sonst eine vernünftige Marge eingebracht hätte», sagt Lang und weist auf vergangene Gepflogenheiten hin. Noch vor wenigen Jahren gab es den Ausverkauf erst nach Weihnachten, im Januar oder Februar. Die Kunden mussten vorher zuschlagen, wenn der Heilige Abend nicht durch laute Kinder-Proteste gestört werden sollte.

Die Tricks der Händler

Andere Experten sehen eher den Kunden als Verlierer. «Vor allem der Händler macht ein gutes Geschäft – besonders, wenn der Konsument nicht nur ein Produkt kauft, sondern noch weitere Artikel», sagt etwa der Professor Andreas Kaapke dem deutschen Fernsehen. Der Einkauf von «weiteren Artikeln» wird durch den Black Friday psychologisch begünstigt. Die Rabatte werden auf einen kurzen Zeitraum künstlich verknappt. Komm schnell, jetzt gleich, lockt der Detailhandel, dann gebe ich dir einen Discount. Zugleich wird der Kunde unter Zugzwang gesetzt: komm jetzt, oder du verpasst etwas; du wirst dich später ärgern, wenn du nicht zugreifst.

epa06347813 A Black Friday advertisement in a shop in Speyer, Germany, 24 November 2017. Black Friday is the day following Thanksgiving and the traditional beginning of the Christmas shopping season.  EPA/RONALD WITTEK

Bild: EPA/EPA

Hier kommt das Bild vom Detailhandel zum Zug, der mit zahlreichen Tricks agiert. Die zeitliche Verknappung gehört zum Repertoire. Manchmal genügt dafür der simple Hinweis: «Solange der Vorrat reicht.» Oder, was im Englischen treffend «Christmas creep» genannt wird: Die Dekoration, die Musik, das ganze weihnachtliche Klimbim wird lange vor Dezember aufgefahren. Marketingexperten erkennen darin den Versuch, die Kunden frühzeitig in Einkaufsstimmung zu versetzen – damit diese total mehr Geld ausgeben. Schnödes Shopping wird zum bahnbrechenden Ereignis emporstilisiert mit all dem Marketinggeplärr von Black Fridays, Single Days und Cyber Mondays.

So wird eine Art von kollektiver Psychose geschaffen, amerikanische Experten sprechen von einer Herden-Mentalität. Alles rennt in die Läden, weil der Hype allgegenwärtig ist. Kunden, die aus der Marketing-Befeuerung dennoch als Sieger hervorgehen wollen, sollten sich vor dem Gang in den Laden die eigenen Unzulänglichkeiten bewusst machen. Die Fähigkeit zu vernünftigem Handeln ist zumeist arg geschwächt inmitten von Glücksgefühlen versprechenden Schnäppchen. Wenn Erklärungen von Psychologen und Neurologen stark vereinfacht werden, könnte man sagen: Im Gehirn dankt das Frontalhirn ab, wo langfristiges Denken und Selbstbeherrschung verortet sind. Stattdessen wird die schnelle Belohnung gesucht. Am Ende steht jener künstliche Bambus im Haus, den man eigentlich nie haben wollte.

Schutz vor dem eigenen «Ich»

Der vorausschauende Kunde muss sich quasi vor seinem eigenen «Ich» schützen, das im Einkaufstummel den schnellen Glücksgefühl-Kick sucht. Dagegen hilft zumindest, sich vorher einen Einkaufsplan zurechtzulegen und dieses Vorhaben dann eisern in die Tat umzusetzen. Also lange vor dem Black Friday zu wissen, was wirklich später unter den Weihnachtsbaum soll.

Experten empfehlen auch, die Marketingmaschinerie zu hinterfragen. Ist es wirklich wahr, dass dieses Sonderangebot nicht auch später im Jahr angeboten wird? Noch immer ist es beispielsweise so, dass im Januar das Preisniveau nochmals gehörig absinkt. Was sich im Landesindex für Konsumentenpreise deutlich bei Schuhen oder Kleidern zeigt. Meist, so Experten, taucht der gleiche Jahrhundert-Deal später im Jahr wieder auf.

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    Alle Leser-Kommentare
  • tolgito 22.11.2018 14:56
    Highlight Highlight Erstens habe ich diesen Herdentrieb nicht und zweitens kaufe ich nicht einfach irgendwas dass ich nicht brauche. Angenommen ich bräuchte einen Staubsauger und dann finde ich einen mit einem riesen Schnäppchen Preis dann ist es klar aber wenn ich keinen brauche dann kann der Preis noch so tief sein.
  • bcZcity 22.11.2018 14:38
    Highlight Highlight Ganz ehrlich, ich mag den "Black Friday" bzw. dass dieser Vor-Weihnachts Ausverkauf importiert worden ist. Rabatte sind immer gut!

    Aber ich mag nicht dass daraus nun schon Wochen gemacht werden. Black Week klingt so idiotisch, Black Friday Angebote an einem Mittwoch oder Dienstag, wie idiotisch! Und dazu verunsichert es den Konsumenten, wann soll er jetzt kaufen. Am Freitag, oder doch vorher?!

    Reduziert es doch auf diesen einen Freitag, dann dafür mit richtig guten Schnäppchen und Rabatten, anstatt verteilt auf eine ganze Woche. Dazu mit angezogenen Preisen, wer vergleicht merkt es.



  • TanookiStormtrooper 22.11.2018 13:44
    Highlight Highlight Da ich mir seit längerem den Kauf eines neuen Handys überlege, werde ich morgen vielleicht mal bei diversen Händlern reinschauen. Ich kaufe aber definitiv nichts, was ich nicht auch so gekauft hätte und mich um die Ware prügeln werde ich schon gar nicht. Finde ich was ist's gut und wenn nicht auch egal.
    • Bits_and_More 22.11.2018 14:55
      Highlight Highlight Das hab ich letztes Jahr auch so gemacht. Mein altes Handy gab langsam aber sicher den Geist auf, hab dann 2 Wochen auf diesen Freitag gewartet und ca. 30% Rabatt erhalten. Hab es aber Online gekauft.
  • Qui-Gon 22.11.2018 13:11
    Highlight Highlight kollektive Psychose, Herden-Mentalität, Hype
    Nei danke, messi.
  • AlteSchachtel 22.11.2018 13:01
    Highlight Highlight https://www.stern.de/wirtschaft/news/robert-reich--wir-sind-einen-teufelspakt-eingegangen--3219266.html

    Gewinnen werden die Reichen dieser Welt. Langfristig wird kein Arbeitnehmer billig einkaufen können ohne irgendwann selbst zu Billiglöhnen arbeiten zu müssen.

    Ich musste letztes Jahr zufällig am Black Friday nach Winterthur, die Gier- und Geiz-ist-Geilmentalität hatte sämtliche Parkhäuser gefüllt und die Strassen verstopft...unglaublich.
  • Hades69 22.11.2018 12:36
    Highlight Highlight Grosse Verliererin ist die Erde (Raubbau). Leute ueberlegt doch, wenn etwas so billig ist dann wurde entweder jemand ausgebeutet oder betrogen.. Zweiter Verlierer ist unser Gewissen (falls noch vorhanden).
    • 3,2,1... vorbei 22.11.2018 14:17
      Highlight Highlight Die Sichtweise ist sicher gut, aber meiner Meinung nach nicht ganz zu Ende gedacht...
      Wenn ein Produkt mehr kostet, heisst dies nicht automatisch, das es auch fair entstanden wurde.
      Beispiel:
      Händler A kauft eine Speicherkarte direkt in China für 3.- / Stk. und verkauft diese Morgen für 19.- / Stk. als Aktion
      Händler B kauft diese Speicherkarten ebenfalls aber über einen Zwischenhändler für 8.-/ Stk.
      Verkaufspreis 39.-
      Wieso also sollte das nun besser sein, nur weil es teurer ist?

      Bei der Wegwerfgesellschaft muss ich Dir aber recht geben. Lange kann das nicht mehr funktionieren.
  • Skater88 22.11.2018 12:34
    Highlight Highlight Muss ich jetzt Mitleid haben mit den Grosshändlern mit riesigen Margen? Und tut mir leid, 50 CHF günstiger auf 1200CHF empfinde ich nicht als Rabatt - also jammern nicht nötig.

    Da tun mir eher die kleinen, fairen Läden leid die einfach mitziehen müssen, denn die sind es, die die Reduktion an Marge und Gewinn wirklich spüren.
  • nib 22.11.2018 12:22
    Highlight Highlight Für den rational kaufenden Konsumenten lohnt er sich. Habe schon jetzt viel gespart mit Produkten, welche ich schon in den Warenkörben der webshops hatte. Ich dachte, besser mal noch abwarten bis der BF Gutschein angeflattert kommt.

    Der Spontankauf lohnt sich vermutlich nicht.
  • Magnum44 22.11.2018 11:47
    Highlight Highlight Bei mir ist immer black friday, ich vergleiche die Preise und kaufen wenn möglich direkt in China.
  • Scaros_2 22.11.2018 11:15
    Highlight Highlight Da ich an diesem Tag ganz normal arbeiten muss habe ich keine Zeit für dieses pseudohafte Event. Auch brauche ich nichts zwingend im Leben und muss mich den angeblichen Druck nicht beugen.

    Ob es wirklich Leute gibt die Extra dafür frei nehmen?

    Ob Watson morgen ein Liveticker haben wird in der Zürcher innenstadt?🤔
    • Garp 22.11.2018 15:01
      Highlight Highlight Man kann auch online profitieren, falls man etwas braucht oder sich schon lange wünscht. Am besten ein paar Tage vorher kucken, bei vielen Onlineanbietern dauern die Aktionen mehrere Tage.
  • tzhkuda7 22.11.2018 10:57
    Highlight Highlight Beide


    Grosse elektronische Anschaffungen wie Fernseher, Homecinema aber auch Konsolen/Computer etc. lohnen sich bei bis zu 60% Rabatt extrem. Das lässt man dafür den Rest des Jahres sein ;-)

    Die qualität ist ja dedwegen nicht schlechter. Apple ist Apple


    Aber ein neues Macbook für 600.- statt 1300.- ist leider geil!
    • droelfmalbumst 22.11.2018 11:26
      Highlight Highlight Leider geil eigentlich nicht. Den Apple könnte 365 Tage im Jahr das Macbook für 600.- verkaufen und hätte immer noch tonnenweise Marge. Das zeigt lediglich dass der Käufer in den restlichen 364 Tagen gemolken wird. :)

      Aber genau wegen diesem Denken was du hast, funktionieren solche "Aktionstage" und logisch macht es Sinn das Zeug dann zu kaufen. Zwischen Ultra Teuer und Teuer ist Zweiteres schon besser.
    • Bits_and_More 22.11.2018 11:53
      Highlight Highlight Glaubst du wirklich das Apple ein Marge von über 100% hat?
      Gerade Händler verdienen an Elektronik fast nichts mehr.
    • Vortex_86 22.11.2018 12:19
      Highlight Highlight eben... du sagst es selber. Die Händler verdienen fast nichts mehr.
      Apple ist aber (leider) Hersteller und Händler in einem und kann so natürlich locker über 100% Marge einstreichen...
      Die Herstellungskosten eines Premiumsmartphones bewegen sich zwischen 400 und 600 US$ (Iphone XS Max geschätzt bei 443 US$)
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  • Damo Lokmic 22.11.2018 10:20
    Highlight Highlight Ich hab mir zum Ziel gesetzt, in gute Wireless-Kopfhörer zu investieren, wenn es der Black Friday hergibt und es sonst zu lassen. Dass es noch einmal einen Digitec-Deal für das iPhone X gibt wie letztes Jahr, wage ich zu bezweifeln - aber man weiss nie, was die vorhaben. Freue mich aber trotzdem irgendwie, lol.
  • DichterLenz 22.11.2018 10:11
    Highlight Highlight Ich werds nie verstehen. Wieso kauft man irgendwas, nur weil es Rabatt gibt, obwohl man es gar nicht braucht?
    • Triumvir 22.11.2018 11:56
      Highlight Highlight Weil viele Menschen einen Frontallappenschaden haben ;-P
    • Tyreese Williams 22.11.2018 12:22
      Highlight Highlight Ich würde mir gerne den DXRacer Bürostuhl kaufen, ich warte bis morgen damit.

      Wenn es eine Aktion in einem Laden gibt schlage ich zu und wenn nicht ebenso.
    • aglio e olio 22.11.2018 12:39
      Highlight Highlight Dagobert Duck hat's gesagt:
      Sparen ist gleich verdienen.
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