Schweiz
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In this photo taken on Wednesday, April 15, 2020, a COVID-19 patient lies on a bed at one of the intensive care units (ICU) of the Moulay Abdellah hospital in Sale, Morocco. Coronavirus has upended life for Morocco's medical workers. They enjoy better medical facilities than in much of Africa but are often short of the equipment available in European hospitals, which also found themselves overwhelmed. (AP Photo/Mosa'ab Elshamy)

Die Spitäler wären bei zu späten Eingreifen der Regierung wahrscheinlich auch in der Schweiz überlastet gewesen. Bild: AP

Neue Studie zeigt: Lockdown eine Woche später hätte über 8000 Opfer gefordert

Eine neue Studie gibt darüber Aufschluss, was geschehen wäre, wenn der Bundesrat eine Woche früher oder später reagiert hätte. Die Zahlen sind eindrücklich, doch die Studie berücksichtigt nicht ganz alle Faktoren.



Das Coronavirus ist am 25. Februar 2020 in die Schweiz gekommen und am 17. März 2020 ging die Schweiz in den Lockdown – ein Ereignis, das es so noch nie in der Geschichte gegeben hatte. Der Bundesrat sprach die Ausserordentliche Lage und damit die rigorosen Massnahmen aus: Schulen, Restaurants und andere Betriebe wurden geschlossen, Versammlungen bis 5 Personen untersagt und die Social Distancing Regeln verschärft. Die Universität Bern hat unter dem Epidemiologen Christian Althaus eine neue Studie veröffentlicht.

>>> Alle News zum Coronavirus im Liveticker.

Untersucht wurde der Einfluss, den der Lockdown auf die Ausbreitung des Coronavirus hatte. Was wäre passiert, hätte der Bundesrat mit den strikten Massnahmen zugewartet? Wie hätten sich die Zahlen entwickelt, hätte er bereits früher die Ausserordentliche Lage ausgerufen?

Das Fazit der Studie: Wäre der Lockdown eine Woche später gekommen, hätte dies rund 8700 Opfer gefordert. Rund 6700 mehr, als die Wissenschaftler bis zum Ende der ersten Welle erwarten.

Lockdown eine Woche früher

Die Verbreitung eines Virus wächst exponentiell – deshalb haben sogar nur wenige Stunden eine grosse Auswirkung auf die Ansteckungsrate. Hätte die Regierung die Schweiz eine Woche früher stillgelegt, so wären gemäss der Studie «nur» 399 Menschen dem Coronavirus zum Opfer gefallen. Die Studie geht von circa 2000 Opfer bis zum Ende der ersten Welle aus – es wären also etwa 1600 Menschenleben gerettet worden.

Lockdown eine Woche später

Dramatischer hätte es ausgesehen, wenn der Bundesrat eine Woche später reagiert hätte: Wie die Modellrechnungen ergeben, hätten nur eine Woche später rund 8700 Menschen das Zeitliche segnen müssen. Das ist mehr als das Vierfache der fast 2000 Opfer, die laut Studie bis zum Schluss der ersten Welle zu erwarten sind.

Das Gesundheitssystem wäre überlastet gewesen

Auch die Situation in den Spitäler wurde beleuchtet. Die maximale Auslastung der Schweizer Intensivstationen mit 1275 kurzfristig verfügbaren Betten wurde nicht erreicht. Wenn jedoch zu spät reagiert worden wäre, wären zu Spitzenzeiten 1908 Betten gebraucht worden. Wenn das eingetreten wäre, wäre das Gesundheitssystem auch bei uns überlastet gewesen.

Ein Blick ins Ausland zeigt: Die Studie ist realistisch

Was in Österreich oder in Grossbritannien vonstatten ging, unterstreicht die Ergebnisse der Studie. Österreich hat früher reagiert als die Schweiz und so konnte die Zahl der Opfer entsprechend gering gehalten werden. Grossbritannien hingegen reagierte später – diese Verzögerung hatte somit auch mehr Todesopfer gefordert.

Gewisse Faktoren wurden nicht berücksichtigt

Althaus zeigt aber auch auf, dass einige Faktoren in der Studie nicht berücksichtigt wurden. So etwa die Alters- und Gesundheitszustandunterschiede der Bevölkerung. Ebenfalls unterscheidet die Studie auch nicht zwischen den verschiedenen Lockdown-Massnahmen. Wie viele Todesfälle also speziell das Versammlungsverbot oder Schulschliessungen verhindert haben, wird nicht klar.

Ebenfalls geht die Studie nicht auf die Unterschiede zwischen den Auswirkungen in den einzelnen Kantonen ein. «Im Tessin und in Genf wären die Auswirkungen eines längeren Zögerns zweifellos stärker ausgefallen als in der Deutschschweiz», sagt Althaus gegenüber dem «Tagesanzeiger». «Im Tessin wäre die Lage schon Tage später eskaliert.»

Der Epidemiologe am Institut fuer Sozial- und.Praeventivmedizin (ISPM) der Universitaet Bern und Experte in der Corona-Krise, Christian Althaus, am Freitag, 26. Juni 2020 im Institutsgebaeude in Bern. (KEYSTONE/Alessandro della Valle)..Christian Althaus, Head of Research Group in Immuno-Epidemiology at the Institute of Social and Preventive Medicine (ISPM) at the Universitiy of Bern, poses for a portrait in the institute, Friday, June 26, 2020 in Bern, Switzerland. (KEYSTONE/Alessandro della Valle)

Epidemiologe Christian Althaus ist neuerdings auch Mitglied der Schweizer Corona-Taskforce. Bild: keystone

Fazit: Schnelles Handeln lohnt sich

Eine wichtige Erkenntnis der Studie: Eine Woche Verzögerung bei der Einführung der Gegenmassnahmen braucht einen drei Wochen längeren Lockdown, um auf das ursprüngliche Niveau der Zahlen zu gelangen. Konkret bedeutet das laut Althaus: «Wenn man eine Woche früher harte Massnahmen ergreift, kann man dafür auch bis zu drei Wochen früher wieder öffnen. Damit könnten auch die sozialen und wirtschaftlichen Kosten entsprechend begrenzt werden.»

Die Wissenschaftler fassen in der Studie zusammen: Wenn eine Situation ausser Kontrolle gerät und die Infektionsketten nicht mehr verfolgt werden können, dann lohnt sich ein sofortiges und regionales Eingreifen mit starken Massnahmen. Zwar gibt es dann abrupt Einschränkungen – dafür kann man erheblich früher wieder eine Lockerung in Betracht ziehen. (cki)

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56Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Woichbinistvorne 28.07.2020 18:47
    Highlight Highlight Wenn man lange genug mit den Zahlen jongliert, findet man auch herus, dass der gesamte Pandemieverlauf an den Abmessungen einer Toblerone-Schoggi hätte ablesen können. Das ist nur eine Zahlenspielerei die nichts mit Wissenschaft zu tun hat und für künftige Seuchen nicht anwendbar ist. Aber die Epidemiologen haben sich jetzt eben an ihre mediale Popularität gewöhnt und nun wollen sie ständig wieder ins Rampenlicht.
  • P. Meier 27.07.2020 22:14
    Highlight Highlight Einige Selbstprofilierer der Taskforce/Fachleute gehen mir definitiv auf die Nerven. Die Herren Salathe, Althaus, Cerny und Verrazza pauken wiederholt ihre eigenen Meinungen raus und werden von den Medien entsprechend gefeiert. Die Infektiologen möchten, dass alle zu jederzeit Maske tragen. Die Epidemiologen bringen rein rechnerisch mögliche Verläufe, die auf eher vagem Zahlenmaterial beruhen. Die Virologen werten die Übertragungsvarianten immer wieder anders. Nur die Immuniologen sind überraschend still. Es ist an der Zeit, dass sich die Taskforce auf eine einheitliche Info einigt.
  • Ah_geh 27.07.2020 20:24
    Highlight Highlight Watson: Wenn ein Beitrag lediglich auf einem Preprint basiert, dann deklariert das bitte so, und nennt es nicht "Studie", das weckt falsche Assoziationen.

    Es kann sein, dass gewisse Annahmen oder Methoden im Peer Review auseinandergenommen werden, dass Änderungsvorschläge einfliessen, neue Fragen auftauchen und/oder dass sich dadurch die Schlussfolgerungen ändern.

    Es kann - das möchte ich Althaus aber nicht unterstellen - sogar sein, dass ein Preprint gar nie zur Veröffentlichung in einer Fachzeitschrift findet, da der Inhalt einfach ein Schmarrn ist. Daher: Vorsicht bei Preprints!
  • Ökonometriker 27.07.2020 19:34
    Highlight Highlight Hmm, Schweden hatte keinen Lockdown und bei 10.2 Mio. Einwohnern die zu 88% in Städten leben "nur" 5700 Tote. Wie genau soll die Schweiz mit ihren 8.6 Mio. Einwohner die nur zu 74% in Städten leben auf 8000 Tote kommen?
    Ich würde da nochmals über die Bücher...
  • Hakuna!Matata 27.07.2020 18:18
    Highlight Highlight Ich verstehe die ganzen "im Nachhinein ist man immer schlauer" Kommentare nicht. Schweizer Wissenschaftler haben früh in einem offenen Brief Massnahmen empfohlen und gefordert. Die verantwortliche Wissenschaftlerin im BAG hat ebenfalls früh Massnahmen empfohlen. Auch von politischer Seite haben die Tessiner früh um Hilfe gefleht. Der Bundesrat und das BAG haben sie alle ignoriert. So sehr ich die ruhige und sachliche Kommunikation geschätzt habe: Das Blut dieser 1'600 toten Menschen klebt an den Händen vom Bundesrat und BAG weil sie nicht auf Experten und Wissenschaft gehört haben.
    • ursus3000 28.07.2020 13:36
      Highlight Highlight Du weisst was dein Name bedeutet ? Und kommst mit Schuldzuweisungen ? Hakuna matata - macht nichts ( auf deutsch )
  • Pisti 27.07.2020 15:52
    Highlight Highlight Althaus hat auch mal behauptet es gäbe 30‘000 Tote. Er macht langsam fortschritte mit seinen Fehldiagnosen.
  • ursus3000 27.07.2020 13:20
    Highlight Highlight hypothesen die eine genaue Zahl nennen kann möchte ich sehen . Und wieso wenn nicht eine Woche früher 399 weniger und nicht 400?
    • Völkerrechtler 27.07.2020 15:54
      Highlight Highlight 399 oder 400...

      Spielt den diese Differenz eine wesentliche Rolle bei der Entscheidubgsfindung?
    • ursus3000 27.07.2020 17:48
      Highlight Highlight bei einer nachtäglichen berichtigung schon , es heisst das die berechnungen angepasst wurden , so dass sie Wissenschaftlich tönen und mit nachträglich publizierten Daten wurde nichts Entschieden
  • smartash 27.07.2020 12:58
    Highlight Highlight „Neue Studie zeigt: Lockdown eine Woche später hätte über 8000 Opfer gefordert“

    „....doch die Studie berücksichtigt nicht ganz alle Faktoren“

    🙄🙄🙄

    erst eine knallige Schlagzeile, um sie gleich wieder zu relativieren

    Journalismus 2.0

  • Emil Eugster 27.07.2020 11:39
    Highlight Highlight Im Rückblick Massnahmen auf ihre Wirksamkeit zu prüfen um bei dem nächsten Eintreffen eines Problems die Massnahmen besser zu gestallten wird hier von vielen versucht lächerlich zu machen.
    Wieso bloss?
    • Der P 27.07.2020 12:06
      Highlight Highlight Ich würde nicht diese Studie lächerlich machen, sondern den kompletten Umgang mit einem Virus, der zu 80% völlig harmlos verläuft, bei 17% ein grippeähnliches Krankheitsbild zeigt und bei 3% einen ernsten Verlauf nimmt. Für sowas die ganze gesellschafftliche Welt in den Abgrund zu karren, das ist wahrlich lächerlich!
    • nadasagenwirjetzteinfachmal 27.07.2020 12:22
      Highlight Highlight Vielleicht weil das keine ernst zu nehmende Studie ist, sondern nahe beim Kaffeesatzlesen angesiedelt ist ?
    • Rabbi Jussuf 27.07.2020 13:20
      Highlight Highlight Wieso bloss ?
      Vielleicht weil in dieser Studie ausgerechnet nicht auf die verschiedenen Massnahmen eingegangen wurde?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Goldjunge Krater 27.07.2020 11:33
    Highlight Highlight Gehen Leute die solche Studien machen am Ende der Tages zufrieden nach Hause?
    • Emil Eugster 27.07.2020 12:18
      Highlight Highlight Ganz sicher. Sie schaffen einen Wissensgewinn.
      Falls sie das jemals auch schaffen, werden sie auch wissen, wie sich das anfühlt, wenn man zufrieden nach Hau­se gehen kann.
    • mrmikech 27.07.2020 12:30
      Highlight Highlight @Goldjunge: Du warst doch nach SF geflogen um dort mit eigene augen zu sehen wie es mit der pandemie ging? Bist du zufrieden nach hause gekommen?
    • aglio e olio 27.07.2020 12:44
      Highlight Highlight Welche Beitrag leistest du für die Gesellschaft?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Merida 27.07.2020 11:24
    Highlight Highlight Die Studie nützt natürlich nichts für die jetzige Situation (hätte, würde - Kommentare). Für zukünftige Pandemien sind diese Erkenntnisse aber äusserst wertvoll.
    • Völkerrechtler 27.07.2020 15:53
      Highlight Highlight Die Studie gibt auch eine Antwort darauf, wann bei einem Wiederanstieg der Covid-19-infektionen erneut Massnahmen oder gar ein (regionaler) Lockdown verfügt werden sollte (nämlich möglichst frühzeitig)...

      ...damit gibt sie sehrwoll auch Antworten auf die jetzige Situation.
  • Projektionsfläche 27.07.2020 11:16
    Highlight Highlight Da wird ja wieder munter auf Artikel und Studie eingeprügelt. Wieso?

    Das Fazit der Studie deckt sich mit den Pandemieverläufen in anderen Ländern und letztlich auch mit der Intuition: Je weniger man macht resp. je später man reagiert, desto mehr Infektionen und Tote gibt’s.

    Ob die angegebenen Zahlen völlig akkurat sind, halte ich für zweitrangig.
    • Der Bademeister 27.07.2020 11:32
      Highlight Highlight Retrograd bringt doch nichts.Mit wievielen Opfern müssen wir bis Ende Jahr rechnen?kann Herr Althaus das?
    • Glücklicher 27.07.2020 12:00
      Highlight Highlight Die Ressourcen würden eben besser in Studien investiert, die die genannten Lücken schliessen (z.B. Ländervergleiche bezügl. Gesundheitssystem, Alterstruktur, Umweltverschmutzung, Vorkommen der Vorerkrankungen usw.). DAS würde endlich etwas Licht ins Dunkle bringen. Keine Vergleiche suf Basis von unterschiedlich und über die Zeit verändert erhobene Zahlen.
    • invisible 27.07.2020 12:12
      Highlight Highlight Bademeister: hast du einen Zahlenfetisch oder bist du an Lösungen interessiert? Reicht dir "wenn wir uns alle Mühe geben sterben wahrscheinlich weniger Menschen" denn nicht? Wieviele müssen vorausgesagt werden bis es spannend genug ist?
    Weitere Antworten anzeigen
  • IMaki 27.07.2020 11:01
    Highlight Highlight Mein Kaffeesatz hat mir soeben mitgeteilt, dass es genau genommen nur 8682 Tote gewesen wären.
    • nadasagenwirjetzteinfachmal 27.07.2020 12:21
      Highlight Highlight Dein Kaffeesatz lügt, meiner sagt 8691. Können wir uns auf 8686.5 einigen ?
    • ursus3000 27.07.2020 15:05
      Highlight Highlight @ nadasagenwirjetzteinfachmal pass auf das ist gegen den Glauben
  • tyche 27.07.2020 10:58
    Highlight Highlight Hätte, wäre, könnte ... und dann noch preprint ...(which was not certified by peer review)
    eigentlich völlig wertlos der Artikel :-)
  • El Ninio 27.07.2020 10:57
    Highlight Highlight 1woche später den lockdown und wir hätten ähnlich viele tote als Schweden das gar keinen lockdown hatte das bei einer kleineren Bevölkerung. Das geht für mich irgendwie nicht auf.
    • Theo Rehtisch 27.07.2020 11:18
      Highlight Highlight Gemäss Google hat Schweden momentan 5’697 Corona Tote. Wir hätten also mehr Tote als Schweden. Sorry diese Zahl von 8700 ist unrealistisch hoch.
    • ChillDaHood 27.07.2020 11:20
      Highlight Highlight Schweden hat keine Grenze zu Norditalien...
    • El Ninio 27.07.2020 11:58
      Highlight Highlight Italien und Spanien haben auch keine Grenze zu China. Und wie sind die Fälle in Brasilien und USA entstanden?🧐
    Weitere Antworten anzeigen
  • O.Brady 27.07.2020 10:56
    Highlight Highlight Immer wieder so eine blöde Studie nur um zu versuchen den Buzz zu machen. Die Vorersagen der Epidemiologen waren immer falsch.
    • DrMedFacharztFürStatistischeKrankheiten 27.07.2020 11:28
      Highlight Highlight Nein. Wodargs Prognose war richtig.
    • olaus 27.07.2020 13:25
      Highlight Highlight Das ist ja auch das Ziel von solchen Prognosen ;-) Wissenschaftliche Prognosen sind ja immer an Bedingungen geknüpft. Zum Beispiel: "Wenn wir nichts tun, dann sterben X Leute". Worauf man dann etwas tut. Was dazu führt, dass weniger Leute sterben. Womit die Prognose natürlich nicht eingetreten ist. Was ja eben das Ziel der ganzen Sache ist.
    • ursus3000 27.07.2020 19:57
      Highlight Highlight @ olaus Da laust mich aber der Affe . Prognosen in die Vergangenheit ? Und ich dachte immer Prognosen betreffen die Zukunft
  • COVID-19 ist Evolution 27.07.2020 10:49
    Highlight Highlight Ich finde es bedenklich wenn die den BR beratende "Taskforce" mit einem doch recht eiseitigen Mindset bestückt ist. Es gäbe viel mehr Aspekte zu betrachten als es die Taskforce momentan tut, nicht nur die klinische Epidemiologie.

    Die "Taskforce" wurde erst im April gegründet um den BR zu beraten. Die erfolgreiche initiale Bekämpfung des Coronavirus erfolgte auf andere Strategie-Beratung hin.

    Für Journalisten ein spannendes Recherchefeld über die Hintergründe dieser Entwicklung, nur so als Tip.
  • Calvin Whatison 27.07.2020 10:33
    Highlight Highlight Gestern 6600, heute über 8000!!! Lügenpresse?
    • Cécile Kienzi 27.07.2020 10:43
      Highlight Highlight @Calvin Whatison: Sehen Sie sich doch die Studie an. Die Wissenschaftler sprechen von insgesamt 8683 Toten, wenn der Lockdown 7 Tage später durchgezogen worden wäre.

      Seite 9: https://www.medrxiv.org/content/10.1101/2020.07.21.20158014v1.full.pdf
    • COVID-19 ist Evolution 27.07.2020 11:01
      Highlight Highlight @Cécile Kienzi: "Die Wissenschaftler" ignorieren aber auch dass der R-Faktor bereits am abklingen war und haben einfach linear/exponentiell weiter prognostiziert. Das, was sie selbst als Unsicherheiten in ihrer Studie angeben, ist halt wenig realistisch.
    • ursus3000 27.07.2020 11:20
      Highlight Highlight war das nicht der, der von 30-50000 toten geredet hat . Will er seine Prognosen schönreden
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