Schweiz
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A teacher wearing protective face mask as she teaches close to pupils at a primary school in Morges, Switzerland, Monday, May 11, 2020. Swiss primary and secondary schools reopened with half of the students during the ongoing coronavirus Covid-19 pandemic. (KEYSTONE/Laurent Gillieron).L'enseignante Corentine Gerber porte un masque alors qu'elle enseigne dans une classe d' ecole primaire a des eleves de 8P de l'Etablissement Primaire de l'ecole vaudoise, EP Morges EST, le jour du retour des eleves lors de la pandemie de Coronavirus (Covid-19) ce lundi 11 mai 2020 au College de Chanel a Morges. Des le 11 mai, les eleves de l'ecole primaire et secondaire vaudoise reprennent l'ecole obligatoire par demi classe et un jour sur deux. (KEYSTONE/Laurent Gillieron)

Eine Lehrerin im Kanton Waadt trägt eine Schutzmaske. In Israel stecken sich zurzeit viele Menschen in Bildungseinrichtungen an. Bild: KEYSTONE

An diesen Orten stecken sich die Menschen mit dem Coronavirus an

Noch immer veröffentlicht das Bundesamt für Gesundheit keine flächendeckenden Auswertungen, wo sich Personen mit dem Coronavirus infizieren. Daten gibt es aus einzelnen Kantonen und aus dem Ausland – und die geben einen interessanten Einblick.



Die Fallzahlen sind in der Schweiz seit Wochen so tief, dass man Contact Tracing betreiben kann. So wird versucht, herauszufinden, an welchen Orten sich am meisten Menschen mit dem Coronavirus infizieren. Allerdings werden diese Daten dann von den wenigsten Kantonen publiziert.

Herausforderungen beim Tracing

Es ist nicht ganz einfach bei jedem Coronafall herauszufinden, wo die Ansteckung stattgefunden hat. Meist gibt es zwar eine Vermutung, aber bei rund 50 Prozent der neuen Fälle kann nicht mit grosser Wahrscheinlichkeit ein Ort bestimmt werden.

Das Problem liegt auf der Hand: Wie soll man beispielsweise Ansteckungen im ÖV mit grosser Wahrscheinlichkeit bestimmen können? Und wenn jemand nach einem Clubbesuch positiv getestet wird, könnte er sich auch auf dem Weg dorthin im Zug oder vorher bei der Arbeit oder der Familie infiziert haben.

>> Coronavirus: Alle News im Liveticker

Einfacher zu verfolgen sind Ansteckungen im eigenen Haushalt. Diese machen daher auch in den allermeisten Auswertungen den grössten Teil aus. Das Risiko einer Ansteckung ist aus offensichtlichen Gründen auch sehr gross: Man hält kaum Abstand und befindet sich über mehrere Stunden täglich im geschlossenen Raum.

Laut einer südkoreanischen Studie haben sich von über 10'000 Mitbewohnern von Infizierten 11,8% ebenfalls mit dem Coronavirus angesteckt. Von den untersuchten 48'000 Kontakten, die aber nicht im gleichen Haushalt wohnen, waren es entsprechend nur 1,9%.

Wir blicken neben der Situation in einigen Schweizer Kantonen auch noch detaillierter auf die Ansteckungsquellen in Israel und Österreich:

Schweiz

In der Schweiz publizieren mit Aargau und Zug zwei Kantone die (vermuteten) Ansteckungsquellen. Bei anderen sieht es auf Anfrage zumindest ähnlich aus, auch wenn genaue Zahlen fehlen. Wir fokussieren auf folgende fünf Kantone.

Aargau

Im Aargau gab es seit dem Contact Tracing am 11. Mai insgesamt 302 Fälle (Stand 21.7., 8 Uhr). Bei 138 Fällen weiss man nicht, wo sich die Personen angesteckt hatten. Mediensprecher Michel Hassler sagt auf Anfrage: «Teilweise hat man eine Vermutung, wo die Ansteckung erfolgt ist, aber wenn die Überprüfung der Infektionskette nicht einen sehr sicheren Schluss zulässt, dann wird der Ansteckungsort in die Kategorie ‹unbekannt› eingeteilt. Die Hürde zur Bestimmung des Ansteckungsorts ist also hoch.»

Damit bleiben 164 Fälle, bei denen ein Ansteckungsort bekannt ist. Der grösste Teil (95 Personen) hat sich im familiären Umfeld angesteckt. So verteilen sich die restlichen 69 Ansteckungen:

Wo sich die 69 Aargauer angesteckt haben

Ansteckungsorte Coronavirus nach Region / Land

Details auf der interaktiven Version Bild: watson

Bei bekannten Ansteckungsorten ausserhalb der eigenen vier Wände wurden am häufigsten «Arbeitsplatz/Schule» und «Einreise Ausland» genannt. Woher diese 17 Personen einreisten, die sich im Ausland mit Covid-19 angesteckt haben, gibt der Kanton genauso wenig bekannt, wie ob es sich um Ferien oder eine Geschäftsreise handelte.

Die viel gescholtenen Clubs und Bars kommen mit bisher 13 Fällen im Aargau erst an vierter Stelle. Ein Teil davon dürfte mit dem Ausbruch in einem Spreitenbacher Club Ende Juni zusammenhängen.

Zug

Auch der Kanton Zug veröffentlicht die vermuteten Ansteckungsquellen seiner Coronafälle. Die Daten stammen von der Lungenliga Zentralschweiz, welche die Angaben erfasst. Das Resultat ist ausgeglichener als im Kanton Aargau. In Zug wurden nur knapp 30 Prozent der Fälle als «unbekannt» bezeichnet.

Lässt man nebst den unbekannten auch die im Haushalt stattgefundenen (18,5%) Ansteckungen aussen vor, bleiben noch 139 Infektionen. Sie verteilen sich relativ ausgeglichen auf die vier Bereiche «Ausland», «Freizeit», «Gesundheit / Pflege» und «Arbeit / Schule».

Woher die Infizierten aus dem Ausland zurückkehrten, wird auch im Kanton Zug nicht veröffentlicht.

Wo sich 139 Zuger angesteckt haben

Ansteckungsorte Coronavirus nach Region / Land

Details auf der interaktiven Variante Bild: watson

Zürich

Beim Kanton Zürich werden die Ansteckungsorte nicht publiziert. Auf Anfrage wird aber auch von der kantonalen Gesundheitsdirektion bestätigt, dass «Familie», «Arbeit» und «Auslandsreise-Rückkehrer» zu den häufigsten genannten wahrscheinlichen Ansteckungsquellen gehören.

Basel-Stadt

Ähnlich wie in Zürich tönt es auch in Basel-Stadt. In einer kürzlich veröffentlichten Medienmitteilung berichtete das Gesundheitsdepartement: «Die neu positiv getesteten Personen haben sich in den letzten 30 Tagen mutmasslich hauptsächlich in den Bereichen Reisen, Freizeit und Familie angesteckt. Rund jeder Fünfte hat sich im Ausland angesteckt. Eine Zuordnung in Ansteckungskategorien gelingt in rund 50 Prozent der Fälle.»

Aufgrund der aktuell relativ kleinen Anzahl Neuinfektionen wird die detaillierte Statistik im Moment nicht geführt. Seltener seien aktuell Fälle im Berufsumfeld.

Genf

Nicht so detailliert Auskunft über den Ansteckungsort gibt der Kanton Genf. Dafür wird am Lac Léman ausgewiesen, aus welchen Risikoländern Personen nach Auslandsaufenthalten in die Selbst-Quarantäne gingen. In der Woche vom 6. bis 12. Juli (aktuellste Daten) waren dies 220 Personen. 40 Prozent davon kehrten aus dem Kosovo zurück in die Schweiz, 31 Prozent aus den USA. Mit Schweden kommt ein drittes Land über die 10-Prozent-Marke (13 %), alle anderen Nationen weisen kleinere Anteile aus.

Israel

Als transparentes Beispiel voran geht Israel: Die Regierung hat die Erfahrungen der Contact Tracer ausgewertet. Das Land erlebt zurzeit gerade eine zweite Welle und hat einen erneuten Lockdown verhängt.

Von den in Israel 7998 positiv Getesteten zwischen dem 10. und 17. Juli 2020 konnte man bei gut einem Viertel nachverfolgen, wo sich die Person angesteckt hat: Auch hier handelte es sich beim allergrössten Teil um Ansteckungen innerhalb der eigenen vier Wände.

Interessant ist allerdings, wo sich Personen ausserhalb des eigenen Haushalts angesteckt haben. Das ist die Auswertung der verbleibenden 727 Personen:

Wo sich 727 Personen in Israel angesteckt haben

Ansteckungsorte Coronavirus nach Region / Land

Details auf der interaktiven Version Bild: watson

Mehr als die Hälfte der bekannten Ansteckungen ausserhalb des eigenen Haushalts fanden in der Freizeit statt, also beispielsweise bei Events oder bei religiösen Veranstaltungen. Gut ein Drittel der Ansteckungen fand ausserdem in der Schule statt.

Österreich

Detailliert über die Ansteckungsorte Auskunft gibt auch das Österreichische Bundesamt für Ernährungssicherheit. Die einzelnen nachverfolgten Cluster werden sauber ausgewertet.

Das folgende Diagramm zeigt die Ansteckungen in der dritten Phase der Lockerung seit dem 12. April bis zum 14. Juli 2020. Von 2392 Personen in Österreich ist bekannt, wo sie sich angesteckt haben. Lässt man auch hier die rund 1000 Personen weg, die sich im eigenen Haushalt angesteckt haben, zeigt sich dieses Bild:

Wo sich 1324 Personen in Österreich angesteckt haben

Ansteckungsorte Coronavirus nach Region / Land

Details auf der interaktiven Version Bild: watson

Knapp die Hälfte hat sich am Arbeitsplatz angesteckt. Rund ein Viertel setzt sich zusammen aus Ansteckungen im Gesundheits- und Freizeitbereich und aus importierten Fällen. Bei einem Viertel vermuten die Contact Tracer einen Mix aus einer Ansteckung in der Freizeit, im Haushalt, am Arbeitsplatz oder in der Schule.

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    Alle Leser-Kommentare
  • Antiypanikmacher 23.07.2020 01:56
    Highlight Highlight Ist doch ziemlich logisch diese Verteilung. Bedenkt man wo man wieviel Zeit verbringt, ist das Risiko sich zu Hause oder bei der Arbeit anzustecken am grössten. Verbringt man doch an diesen beiden Orten min. 2/3 der Zeit.
    Darum macht auch die Aufhebung der Homeoffice Empfehlung nach den lockerungen Sinn. Ist das Risiko doch zu Hause wie bei der Arbeit in etwa gleich. Warum man in den Grafiken die Ansteckungen zu Hause und die Unbekannten rausrechnet, Schule und Arbeit in eine Kategorie steckt verfälscht aber die Statistik. Suggeriert dies eine gleiche Verteilung bei unbekannt wie bekannt.
  • Ernstli 22.07.2020 15:15
    Highlight Highlight Ist schon gesundheitsgefährdent dass ZH nichts veröffentlicht nur weil Datenschutz höher gewertet wird als unsere Gesundheit.
  • therationalist 22.07.2020 12:28
    Highlight Highlight Bei den Grafiken werden die nicht bestimmten Ursachen einfach weggelassen? Ich finde, dass ist nicht gerade seriös.
    • Koshka60 22.07.2020 13:25
      Highlight Highlight Wieso nicht? Es wird ja gesagt, bei wie vielen die Quelle nicht bekannt ist.
    • therationalist 22.07.2020 14:46
      Highlight Highlight Weil die Grafik so aus dem Kontext gerissen werden kann und eine falsche Grundgesamtheit der Analyse suggeriert. Aber eben, trau keiner Statistik die du nicht selbst frisiert hast.

      Der Artikel behauptet zu zeigen, wo sich die Menschen anstecken. Beim Beispiel Israel ist eine solcher Schluss jedoch nicht aussagekräftig, da drei Viertel der Fälle unbestimmt sind.
      So etwas ist ohne Zweifel nicht best practice.
  • Clank 22.07.2020 11:37
    Highlight Highlight Wie jetzt? Witzig... mit all diesen "Superspreader im Club" "Einreisende bringen Virus zurück" Schlagzeilen wurden doch von den Medien die perfekten Sündebocke erschaffen. Man bekam ja schön den Eindruck, dass allein sie für den Anstieg verantwortlich waren.
    Stellt sich also doch heraus, dass es nur die Spitze des Eisbergs ist und wir das grosse Ganze gar nicht sehen.
  • drüber Nachgedacht 22.07.2020 11:01
    Highlight Highlight Wenn alle bei Google ihren Zeitachsenverlauf im Handy freischalten würden, wüsste jeder Infizierte wo er die letzten beiden Wochen war. Wenn man diese Daten von allen Infizierten miteinander abgleicht, weiss man sehr bald sehr viel mehr darüber wer wann wen wo angesteckt hat. Und könnte die Infektionsherde eindämmen.

    Aber da es immer noch Leute gibt, die glauben dass Google nicht weiss wo man war, wenn dies nicht freigeschaltet ist, ist dies leider nicht möglich.....

    Also schaltet euren Standortverlauf bei Google frei, dann weiss nicht nur Google, sondern auch ihr selbst wo ihr wart.
    • lilie 22.07.2020 15:03
      Highlight Highlight @drüber: Also, ganz ehrlich, ich brauche nicht mein Handy, um zu wissen, wo ich war. 🤔😳
  • Rüebliraupe 22.07.2020 10:56
    Highlight Highlight Sofern die Infektionsrate aktuell stabil bleibt mit allen Möglichkeiten und Massnahmen, ist doch das was wir jetzt haben eine Lebbare Strategie für die nächsten Monate (oder Jahre).

    Die Infektionsrate wird nicht mehr so tief sein, wie nach dem Lockdown.
    Sollte die Infektionsrate wieder dramatisch ansteigen, sollten wir einen Plan haben, worauf wir in einer lebbaren Form wieder Massnahnen treffen können (Homeoffice, Club- und Veranstaltungsverbote, Reisebeschränkungen, Quarantäne nach Reisen, Sicherheitsabstände bei der Arbeit erhöhen, u.s.w.)
  • Lonzia 22.07.2020 10:05
    Highlight Highlight Mir hat dieser Artikel jetzt nichts gebracht. Dass man sich in der Freizeit oder bei der Arbeit/Schule ansteckt, hätte ich mir auch denken können.
    Spannend wäre bei welchen Freizeitaktivitäten die Übertragung am ehesten passieren und welcher Arbeit die Personen nachgehen, die bei der Arbeit angesteckt werden. Dann könnte gezielte Prävention betrieben werden.
    • SeboZh 22.07.2020 11:14
      Highlight Highlight @Lonzia wenn sie in der Freizeit online mit Kollegen zocken, ist das Risiko klein. Wenn sie aber mit Freunden zusammen hocken (den Abstand nicht einhalten) steigt das Risiko. Das gilt auch bei Festen, Mannschaftssport etc

      Das gleiche bei der Arbeit, also auf Baustellen, in Grossraumbüros und allgemein bei jedem Beruf wo man Kontakt zu anderen Leuten hat
    • Clank 22.07.2020 11:45
      Highlight Highlight @Lonzia Hast du lieber faktisch inkorrekte Clickbaits Artikel à la "Clubgänger sind schuld!!"

      Dieser Artikel klärt nun genau auf, dass solche Annahmen trotz Tracer schwer bis hin zu unmöglich zu machen sind. Es gibt keinen Sündenbock, den man gezielt präventiv einschränken kann. Die Aussagekraft, der gesammelten Daten ist minim, wenn 50% doch unbekannt sind. Aus einer so kleiner Stichprobe, wo man den Ansteckungsort kennt, Schlüsse für die Allgemeinheit zu ziehen, ist unseriös.
      Fakt ist: Wir wissen, dass wir eben nicht so viel wissen.
    • Lonzia 22.07.2020 16:18
      Highlight Highlight @Clank. Nein, der Artikel ist mir bereits Clickbait genug, weil er nicht hält was er verspricht. Schuldzuweisungen sind nicht mein Ding. Die meisten von uns fallen täglich Entscheidungen, bei denen wir uns potentiell anstecken können.
      Für eine aufgeklärte Entscheidung könnte es hilfreich sein zu wissen, wie risikobehaftet eine Tätigkeit ist.
      @SeboZh. Ich mag Ihre "zocken oder hocken" Einteilung :-D. Nur ist uns das alles bekannt. Der Artikel suggeriert detailliertere Erkenntnisse zu vermitteln, dem ist nicht so.
  • IMaki 22.07.2020 09:53
    Highlight Highlight Wie schon früher angemerkt: Es gibt überhaupt keinen einzigen überzeugenden Beweis für eine statistisch verwertbare Ansteckungsrate im öffentlichen Verkehr. Das Maskentheater wird jetzt seit zwei Wochen in Zug, Tram, Bus und auf dem Schiff (!) aufgeführt, ohne den geringsten statistischen Ausschlag (offenbar auch beim Personal nicht). Passagiere werden grundlos in Zombies verwandelt oder in Lachnummern. Aber Frau Bundespräsidentin ist der Meinung, dass alles bloss eine Frage der Gewöhnung sei. Ich habe mich daran gewöhnt, nichts mehr von all dem zu glauben.
    • Autokorrektur 22.07.2020 18:52
      Highlight Highlight Wie, Leute werden durch Masken zu Zombies? Und ich Doofkopp dachte, das wären sie wegen des Handys...
  • Luca89 22.07.2020 09:53
    Highlight Highlight Bravo, nach 5 Monaten endlich einmal solche Statistiken. Viel wertvoller als die ganzen falschen Horrorkurven von den ganzen super (von Steuern bezahlten) Wissenschaftlern.
  • Sternengucker 22.07.2020 09:48
    Highlight Highlight Aber jetzt schleunigst Maskenpflicht zu Hause...! Singlehaushalte natürlich ausgeschlossen.
    • _andreas 22.07.2020 10:40
      Highlight Highlight Habe jetzt meinem Hamster eine Maske angezogen. Sicher ist sicher 😂
  • gigus 22.07.2020 09:40
    Highlight Highlight Beim Kanton Zürich werden die Ansteckungsorte nicht publiziert. Auf Anfrage wird aber auch von der kantonalen Gesundheitsdirektion bestätigt, dass «Familie», «Arbeit» und «Auslandsreise-Rückkehrer» zu den häufigsten genannten wahrscheinlichen Ansteckungsquellen gehören.

    Aber hauptsache immer auf den Clubs rumhacken. Sauerei.
    • Jonaman 22.07.2020 11:17
      Highlight Highlight Ansteckungen in Clubs sind aber komplett unnötig. Erstens muss niemand in einen Club gehen (wohnen und arbeiten aber schon), zweitens gäbe es mit Einhalten der richtigen Massnahmen auch in Clubs kaum Ansteckungen.

      Aber Hauptsache immer über andere empören und Fehler nicht bei sich selbst suchen. Sauerei.
    • Nate Smith 22.07.2020 11:17
      Highlight Highlight Doppelt so viele Leute sehen es trotz der Fakten anders. Schon sehr speziell.
    • Zappenduster 22.07.2020 15:16
      Highlight Highlight @Jonaman

      Etwas weiter getrieben und ohne ausklammer der eigenen Interessenheisst das:

      Alle Ansteckungen bei Freizeitaktivitäten sind unnötig.

      Auf was müsstest du alles verzichten?

    Weitere Antworten anzeigen
  • Liselotte 22.07.2020 08:57
    Highlight Highlight Aus meiner Sicht ist diese Reiserei mit dem Flugzeug das Hauptproblem. Offenbar hat es sehr viele Menschen vor allem in der Schweiz denen ist es Egal, ob sie sich und andere infizieren. Hauptsache günstig irgendwohin Jetten. Reisebeschränkungen in Oesterreich werden um einiges besser durchgeführt, da wird auch gleich mal ein Landverbot für den Balkan Flüge ausgesprochen, nicht wie bei uns, da wird Munter weiter geflogen.
    • bokl 22.07.2020 09:13
      Highlight Highlight Genau. Super gemacht von Kurz. Bei Umsteigeflügen steckt man sich nämlich viel weniger an.
    • Tschowanni 22.07.2020 09:34
      Highlight Highlight Es ist mir nicht egal ob andere sich infizieren. Nur habe ich keine andere Möglichkeit als zu fliegen um meine Partnerin zu sehen. Ein zusammen ziehen ist derzeit leider nicht möglich. Vielleicht mal weiterdenken?
    • drüber Nachgedacht 22.07.2020 11:06
      Highlight Highlight @ Andy y
      Da hat es in Deutschland zwischen Ost und West auch viele solche Paare gegeben. Die hatten aber noch kein Skype und...
      Wenn man will, gibt es immer ein Lösung.

      Aber solange Fliegen so einfach und günstig ist, ist man nicht bereit andere Lösungen zu suchen..
    Weitere Antworten anzeigen
  • landre 22.07.2020 08:44
    Highlight Highlight Dass die Home-Office-Empfehlung (es war nur eine Empfehlung) schon so früh aufgehoben/ zurückgezogen wurde, verstehe ich nicht und werde es wohl auch niemals.

    Oder weiss bzw hat hier jemand nachvollziehbare Argumente dies bezüglich?
    • Firefly 22.07.2020 08:58
      Highlight Highlight Damit dem Management die Arbeit nicht ausgeht. Sonst würde noch zu Tage kommen, dass der Karren auch ohne läuft.
    • _andreas 22.07.2020 09:02
      Highlight Highlight Einigen Lobbisten war warscheinlich wichtiger,das die Arbeitgeber die Arbeiter weiterhin gut kontrollieren können obwohl das Homeoffice gut funktioniert hat.Und natürlich dürfen die Arbeitgeber nicht drauf kommen alles nurnoch per Homeoffice zu machen,ist nicht gut für die Wirtschaft(weniger Einnahmen für sbb,weniger einnahmen für shops rund um den ÖV,weniger Einnahmen für die örtlichen Läden und Takeaways usw)Dazu kommt nich, wenn alle nurnoch von zuhause aus arbeiten,würden viele Geschäftamieten wegfallen usw.Die Entscheidung die Homeoffice Empfehlung zurückzuziehen ist rein Wirtschaftlich.
    • Olifant 22.07.2020 09:12
      Highlight Highlight Ich könnte mir auch vorstellen, dass die ÖV-Branche Druck gemacht hat. Sie war ja aufgrund der fehlenden Pendler stark betroffen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • drüber Nachgedacht 22.07.2020 08:39
    Highlight Highlight Leider sind die Statistiken nicht wirklich sinnvoll auszuwerten.

    Spannend zu wissen wäre wie die Ansteckungsketten verlaufen. Wie vieme Personen indirekt von einem Auslandreisenden angesteckt wurden.
    Einfach Arbeit hilft niemandem weiter. Wie haben die Leute gearbeitet. In einem Grossraumbüro, auf der Baustelle, im Spital oder als Monteur zB. bei Kunden im Haushalt.
    Wo in der Freizeit haben sich die Leute angesteckt. In einer Ausstellung, einem Club, oder Campingplatz.
    Weiter frage ich mich wie die kantonalen Datentracer vernetzt sind. Werden die Wege der infizierten verglichen?
    • Koshka60 22.07.2020 13:28
      Highlight Highlight Fuer solch detaillierte Analysen braucht es viel mehr Daten. Aber stimmt - das waere viel spannender und aussagekraeftiger.
  • koalabear 22.07.2020 08:24
    Highlight Highlight Wie oft wurde bei der Angabe geschummelt? Stecke ich mich im Ausgang oder in den Ferien an, habe ich eventuell mit Konsequenzen zu rechnen, da ich mich freiwillig dem Risiko ausgesetzt habe. In der Schule kann sich zur Zeit sowieso niemand anstecken, da Ferien sind.
    • lilie 22.07.2020 09:53
      Highlight Highlight @koalabear: Den Contact Tracern ist es egal, ob du dich zuhause, bei einer illegalen Party oder auf einer Reise in ein Risikoland angesteckt hast, sie leiten das auch nicht weiter. Contact Tracer unterstehen der Schweigepflicht - genau aus dem Grund, dass die Leute keine Konsequenzen fürchten müssen, wenn sie ehrlich Auskunft geben.
  • Nate Smith 22.07.2020 08:10
    Highlight Highlight Danke für dieses differenzierte Bild. So kann endlich vernünftig diskutiert werden jenseits von verallgemeinerndem Fingerpointing auf Clubbesucher und Ausländer.
    • Team Insomnia 22.07.2020 08:32
      Highlight Highlight Wart ab bis die Kosovo und Serbien Urlauber mit CH Pass wieder in zurück in der Schweiz sind. Dann gehts erst richtig los hier bei uns...
    • IchSageNichts 22.07.2020 08:48
      Highlight Highlight Club ist das Problem beim CT. Wenn du 300 Leute aufsuchen, informieren und betreuen musst ist das aufwändig. Und wenn man den Anteil der Clubs/Bars an der gesamten Freizeit ansieht dann sieht es echt düster aus.
      Der Import von Fällen aus dem Ausland ist ebenfalls kritischer als man auf der Grafik meinen könnte. Diese Leute werden nicht unter Quarantäne positiv getestet sondern stecken zuerst whrsch. noch andere an bevor sie erfasst werden.
      Heisst Besucher im Club und anderen Veranstaltungen wieder auf 100 und viel striktere Kontrollen bei Rückkehrern!
    • Nate Smith 22.07.2020 09:13
      Highlight Highlight @IchSageNichts: Es kann auch sein dass diese in Clubs einfach besser zugeordnert werden können da dort als einer der einzigen Orten das tracing zwingend ist?
    Weitere Antworten anzeigen
  • sheshe 22.07.2020 08:05
    Highlight Highlight Wieso ist der Arbeitsplatz in Ö doppelt aufgeführt?
    • sheshe 22.07.2020 08:10
      Highlight Highlight Sorry, habe nicht aufgepasst beim Lesen. Ist im Text erklärt!
    • esmereldat 22.07.2020 08:14
      Highlight Highlight Einmal klar zuweisbar und einmal im Mix, sprich dort wissen sie einfach nicht genau, wo es war (ist meine Interpretation).
    • Lea Senn 22.07.2020 08:16
      Highlight Highlight Der innere Ring ist jeweils die Kategorie, wobei wir «Arbeitsplatz» und «Schule» jeweils in die gleiche (blaue) Kategorie gezählt haben. Die Kategorien gibt es, damit man die Auswertungen vergleichen kann, obwohl jedes Contact Tracing Team leicht unterschiedliche Ansteckungsorte publiziert.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Saraina 22.07.2020 07:54
    Highlight Highlight Jetzt ist mir der der Maskenverordnung endlich klar!
    • Saraina 22.07.2020 09:06
      Highlight Highlight Bevor Elsa kommt und die Grammatik korrigiert, hier noch mal korrekt:

      Jetzt ist mir der Sinn der Maskenverordnung endlich klar!
    • Nate Smith 22.07.2020 09:25
      Highlight Highlight Wieso?
  • Chalbsbratwurst 22.07.2020 07:53
    Highlight Highlight Irgendwie nicht wirklich überaschend. Wenn sich einer aus der Familie ansteckt ist es fast logisch das sich die anderen Familienmitglider dadurch auch anstecken. Es ist also eigentlich nur interessant wo sich das erste Familienmitglid angesteckt hat. Nehmen wir an der Sohn steckt sich im Ausgang an, danach infiziert er seine Familie. Die Mutter steckt danach die Nachabrin an und der Vater steckt seine Arbeitskollegen an. Klar sind dann die meisten im privaten oder beruflichen Umfeld angesteckt worden. Schlussendlich ist aber alles auf den Ausgang des Sohnes zurück zu führen.
    • Oliver (3) 22.07.2020 08:34
      Highlight Highlight Man kann es auch einfach so sehen, wie man es sehen will. Im Moment sollen einfach die Clubs an allem Schuld sein. Verlängern wir die Kette doch einen Schritt: und der infizierte Clubbesucher hat sich im Büro/ÖV/Supermarkt/Ausland usw. angesteckt. Also ist schlussendlich alles darauf zurückzuführen. Zum Schluss landen wir am Markt in Wuhan:)
    • Vinu 22.07.2020 08:41
      Highlight Highlight Nicht zwingend, eine Freundin von mir hatte auch unwissend COVID-19. Sie hat sich "aus spass" testen lassen, weil Sie in einer Arztpraxis arbeitet. Siehe da: Positiv.
      Alle anderen wurden bei ihr Zuhause negativ getestet! Dieser Virus ist echt heimtückisch und bleibt mir ein Rätsel.
    • phiwi80 22.07.2020 08:41
      Highlight Highlight Oder bei der Mutter auf der Arbeit...
    Weitere Antworten anzeigen
  • Eyeore 22.07.2020 07:51
    Highlight Highlight Ausland und Arbeit sind also die häufigsten Ursachen. Dies kann man ja mit Fixer Qarantäne nach der Einreise als auch Home Office Pflicht gut auffangen. Für alle anderen Berufe müssten Schutzkonzepte ausgearbeitet werden
    Interessant wäre zudem eine Auswertung aus Ländern, welche nicht so Rücksicht nehmen auf Datenschutz und Privatsphäre. Dort wo GPS Daten etc. ausgewertet werden. Die würden wohl mehr Aufschluss geben.
    • PlayaGua 22.07.2020 08:17
      Highlight Highlight Wieso die Home-Office-Empfehlung aufgehoben wurde, muss man wohl die SBB fragen...
    • lilie 22.07.2020 08:34
      Highlight Highlight @Eyeore: Nein, die häufigste Ansteckungsart ist zuhause in den eigenen vier Wänden. Da dies etwa die Hälfte der Fälle ausmacht, wurde das in den Grafiken jeweils weggelassen. Arbeit, Freizeit und Reisen kommen erst danach.

      Und sämtliche Firmen mussten Schutzkonzepte ausarbeiten. Keine darf ohne Schutzkonzept arbeiten, der Betrieb wird sonst geschlossen.
    • skisandtrail 22.07.2020 08:57
      Highlight Highlight die meisten stecken sich bei Arbeit und zu Hause an.. Also nützt dir Home Office eigentlich nichts - nach meinem Verständnis macht man das ja zu Hause ;-).. Aber ich versteh da nicht viel davon, werde wohl nie HO haben
    Weitere Antworten anzeigen
  • easy skanking 22.07.2020 07:50
    Highlight Highlight ach corona..
    ich mochte die cerveza mit der zitrone im hals..

    Play Icon
  • Militia 22.07.2020 07:50
    Highlight Highlight Homeoffice scheint hier gleich einen doppelten Vorteil zu haben: Abgesehen vom Gedränge im ÖV kann man auch die Ansteckungen am Arbeitsplatz vermeiden.
    • KOHL 22.07.2020 13:05
      Highlight Highlight Frage mich schon lange, weshalb da die Empfehlung aufgehoben wurde... Schaded ja absolut niemandem
  • schnupperi 22.07.2020 07:48
    Highlight Highlight Mich verwunderts, dass v. a. Arbeitgeber nicht mehr zur Verhinderung von Neuansteckungen unternehmen. Es müsste ja in ihrem grössten Interesse liegen, dass ihre Mitarbeitenden nicht krank werden und dann auch noch weitere in Quarantäne müssen. Da wird mal eine Email mit Regelungen des BAG versendet und dann hat es sich. Obwohl es gerade im Büro sehr einfach wäre die Sicherheit zu erhöhen (Abstand halten, Maske tragen). Na ja, ich bin überzeugt auch die Arbeitgeber werden es mal merken und die Regelungen verschärfen.
    • ChillDaHood 22.07.2020 08:13
      Highlight Highlight Kann man so nicht verallgemeinern. Mein Arbeitgeber kommuniziert wöchentlich und hat eine ganze Reihe Massnahmen ergriffen (v.a. Homeoffice, Distanzregeln (x Personen pro Raum), Desinfektionsstationen und Tracing. Müssen wir aber auch, wir können es uns nie und nimmer leisten die ganze Belegschaft 2 Wochen in Quarantäne zu stecken...
    • p4trick 22.07.2020 08:23
      Highlight Highlight Ich arbeite in einem grösseren internationalen Konzern. Generell Homeoffice global voraussichtlich bis ein Impfstoff verfügbar ist!
      Wir haben nun alle 2 Wochen 1 Tag an dem wir ins Office dürfen, müssen aber nicht. Maskenpflicht überall bis du an deinem Desk sitzt, Fiebermessung am Eingang. Zugang nur zu dem Gebäude in dem du arbeitest, Einbahn Wege markiert, nur 1 Person pro WC Raum. Etc. Etc
      Ich kenne andere bei anderen internationalen Firmen die Handhaben das ähnlich.
      Es gibt Firmen die sich nicht leisten können auch nur 1 Mitarbeiter zu verlieren. Anscheinend sehen das CH Firmen anderst?
    • Coffeetime ☕ 22.07.2020 08:58
      Highlight Highlight @p4trick bei uns ganz ähnlich, ohne Fiebermessen... ich denke, dass viele Firmen einfach den IT Wandel verschlafen haben... sie haben zwar jetzt aufgerüstet, ist aber immer noch ungenügend 🤷🏻‍♀️
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  • Dieser Nickname wird schon verwendet. 22.07.2020 07:46
    Highlight Highlight Ich finde diese Darstellung in einem Kuchendiagramm etwas irreführend. Es werden nur die klar zurückführbaren Daten gezeigt, ohne der grossen Zahl an unbekannten einen Platz zu geben.
    • lilie 22.07.2020 09:56
      Highlight Highlight @Dieser Nickname: Plus die grösste Gruppe, nämlich die Ansteckung zuhause, wurde auch weggelassen.

      Ich hätte es auch besser gefunden, alle Fälle aufzuführen. So entsteht ein falscher Eindruck.
  • lilie 22.07.2020 07:38
    Highlight Highlight Kurz und gut: Es ist wieder einmal schwierig, weil entweder keine Daten erhoben werden oder weil jeder Kanton und jedes Land andere Kriterien ansetzt.

    Zumindest kann man wohl zusammenfassend sagen, dass es ausser der Ansteckung innerhalb der Familie keine typischen Ansteckungsorte gibt.

    In Israel habe ich allerdings den Verdacht, dass die Leute nicht richtig Auskunft geben oder die Behörden zu wenig gründlich nachforschen. Denn warum können sie nur bei 25% sagen, wo sie sich angesteckt haben? So kriegt man das Problem doch nie in den Griff. 😔
    • McStem 22.07.2020 08:01
      Highlight Highlight Angenommen ich wäre vor Juli krank geworden (also noch vor den Sommerferien). Da wären bei mir folgende Orte denkbar:
      -Arbeitsplatz (4 Tage/Woche)
      -Schule (2 Tage/Woche)
      -Öv (6 Tage/Woche à 2h)
      -Einkaufen (divers)
      -Barbesuch (1x)
      -Restaurantbesuch (1x)
      -Familie/Freundin (divers)

      Hat jemand aus der Familie, der Arbeit oder der Schule einen asymptomatischen Verlauf, habe ich keine Chance herauszufinden wo. Bei den Gastro-Besuchen, dem ÖV und dem Einkaufen ist diese Chance von Anfang an gleich 0. Ich finde daher 75% eine relativ gute Quote.
    • lilie 22.07.2020 08:17
      Highlight Highlight @McStem: Tut mir leid, aber ich verstehe nicht, worauf du dich beziehst? Ich glaube, niemand hat eine Aufklärungsquote von mehr als 50%. 🤔

      Und zumindest bei uns werden ja Kontaktdaten von Gruppen in Restaurants erhoben. Zumindest eine kleine Chance gibt es also, das nachzuverfolgen (und gegen die Ansteckung zwischen den Gästen haben wir den Tischabstand).
    • McStem 22.07.2020 08:45
      Highlight Highlight Ich beziehe mich auf den Satz "Denn warum können sie nur bei 25% sagen, wo sie sich angesteckt haben? So kriegt man das Problem doch nie in den Griff."

      Wobei ich mich verlesen habe, denn ich sehe gerade, dass du geschrieben hast, dass sie nur bei 25% den Ort herausfinden. Halte ich aber für einen relativ realistischen Wert.

      Das Problem der ganzen Sache ist ja, dass man (mehr oder weniger) gezwungenermassen relativ mobil ist und es dutzende Ansteckungsmöglichkeiten gibt. Dazu kommen noch Ausgang etc. (Was bei mir mit einem Barbesuch auch eher moderat ausfällt).
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  • Notabik 22.07.2020 07:26
    Highlight Highlight Ein Drittel der Schweizer stecken sich im Ausland mit dem Corona Virus an. Die masslose Globalisierung fordert ihren Tribut. Leider verwechseln viele Schweizer die Freiheit mit dem kommerziellen „Immer und überall sein“ Idealismus unserer Zeit,
    • Lea Senn 22.07.2020 08:18
      Highlight Highlight Es ist nicht ein Drittel, es sind rund 10% insgesamt. (Quelle: Pressekonferenz vom Freitag, 17. Juli 2020)

      Die obigen Grafiken zeigen nur die Herkunft der bekannten Ansteckungsorte ausserhalb des eigenen Haushalts.
    • Notabik 22.07.2020 08:31
      Highlight Highlight @ Lea Senn
      Besten Dank für diese wertvolle Info! Dann habe ich diese Grafik falsch interpretiert. Aber jede Neuansteckung ist eine zu viel. Schliesslich hat die Globalisierung dieses Virus zu uns nach Europa gebracht.
  • Posersalami 22.07.2020 07:13
    Highlight Highlight Für meinen Geschmack sind viel zu viele Fälle dabei, die sich im Ausland und am Arbeitsplatz angesteckt haben.

    Führt doch wenigstens sofort die Homeofficepflicht wieder ein!
    • PlayaGua 22.07.2020 08:18
      Highlight Highlight Es gab nie eine Home-Office-Pflicht.
  • Stefan Morgenthaler-Müller 22.07.2020 06:48
    Highlight Highlight Wie viele haben sich während dem Schlafen angesteckt?
    • Völkerrechtler 22.07.2020 07:42
      Highlight Highlight Viele, wenn du diejenigen mitzählst, die die Pandemie verschlafen haben...
    • lilie 22.07.2020 08:39
      Highlight Highlight @Stefan: Vermutlich einer der häufigesten Fälle: Partner steckt sich an, ist aber symptomlos, steckt Partner zuhause an, beide werden krank.

      Im Bett ist man am längsten nah beieinander in einem geschlossenen Raum.
    • Suchlicht 22.07.2020 09:41
      Highlight Highlight Wie wäre es mit einer Maskenpflicjt daheim und insbesondere im Bett? Die Statistik spricht dafür. 😉😷
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  • chrimark 22.07.2020 06:38
    Highlight Highlight Grafiken sollten immer die Gesamtheit abbilden, also hier auch Kategorien Familie und Unbekannt. So geben sie ein stark verzerrtes Bild wieder und laufen für mich unter 'ich Bastel mir meine Grafik wie ich will'.
  • Rethinking 22.07.2020 06:32
    Highlight Highlight In der Konsequenz sollten die Arbeitgeber wieder stärker auf Home Office setzen...

    Und wir reisen ins Ausland vermeiden...
  • Meinung 22.07.2020 06:22
    Highlight Highlight Ich glaube das wo ist eigentlich klar. Überall wo Herr und Frau Schweizer sich nicht an die Regeln halten.
    Händewaschen und Distanz halten, dann noch Eigenverantwortung und fertig ist das Rezept zum Gesund bleiben.

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