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epa08433287 People at Porta Palazzo market during the Phase 2 of the COVID-19 emergency, Turin, Italy, 20 May 2020. Italy is gradually easing lockdown measures implemented to stem the spread of the SARS-CoV-2 coronavirus that causes the COVID-19 disease.  EPA/TINO ROMANO

Masken dominieren auch am Porta-Palazzo-Markt in Turin. Bild: EPA

In Italien bleiben die Corona-Fallzahlen tief: Das sind die Gründe dafür

Italien war das erste Land Europas, das vom Coronavirus betroffen war. Lange Zeit blieb – insbesondere im Norden des Landes – die Lage sehr ernst. Doch jetzt scheint Italien das Virus im Griff zu haben. Trotz Touristen.



Italien scheint den Tanz mit dem Coronavirus zu beherrschen. Während in Spanien, Frankreich und anderen europäischen Ländern die täglichen Fallzahlen wieder anziehen oder die Regelungen verschärft werden, bleiben die Zahlen in Italien seit über einem Monat bei rund 200 und strenge Auflagen gab es auch praktisch nirgends.

Täglich neue Fälle in Italien seit dem 1. März

Italien neue tägliche Fälle seit März, Corona

bild: watson

Italiens Gesundheitsminister Roberto Speranza erklärte am vor einigen Tagen in einem Interview mit der Zeitung «Il Mattino» gar: «Das waren wohl die härtesten Monate seit dem 2. Weltkrieg. Aber wir sind aus dem Sturm.» Tatsächlich war dieser Sturm heftig. Als eines der ersten Länder nach China wurde insbesondere der Norden Italiens mit grosser Wucht vom Coronavirus getroffen. Spitäler waren hilflos überfordert, es kamen über 35'000 Menschen ums Leben. Mit rund 60 Toten pro 100'000 Einwohnern rangiert Italien auch weltweit im oberen Bereich.

Doch wie gesagt: Italien hat das Virus im Moment im Griff. Speranza ergänzte zwar in besagtem Interview: «Im sicheren Hafen sind wir noch nicht.» Aber aktuell kann sich das Land erholen. Wie hat das unser südlicher Nachbar geschafft?

>> Coronavirus: Alle News im Liveticker

epa08541593 A view of the Milanese nightlife along the Corso Sempione and Arco della Pace, in Milan, northern Italy, early 12 July 2020. Nightlife has returned to Milan amid restrictions due to the coronavirus disease (COVID-19) pandemic.  EPA/MATTEO CORNER

Auch das Nachtleben kehrt wieder in die Strassen Mailands zurück. Bild: keystone

Land geöffnet, aber strikte Regeln

Italien öffnete seine Grenzen am 3. Juni früh und überraschend für diverse europäische Staatsangehörige. Die Ferienzeit stand an und mit ihr eine wichtige Einnahmequelle für das gebeutelte Land.

Die Regeln im täglichen Umgang haben sich seither nur wenig geändert: Maskenpflicht praktisch überall im öffentlichen Raum. Im Restaurant darf diese beispielsweise nur zum Essen abgezogen werden.

epa08430218 People walking in the Vittorio Emanuele II gallery during phase 2 of the COVID-2 Coronavirus emergency in Milan, Italy, 18 May 2020. Several countries around the globe have started to ease COVID-19 lockdown restrictions in an effort to restart their economies and help people in their daily routines after the  outbreak of COVID-19.  EPA/MATTEO CORNER

In Italien prägen Masken das öffentliche Bild. Bild: EPA

Dazu werden vielerorts Einweghandschuhe vorgeschrieben, an diversen Punkten wird Fieber gemessen, bevor man beispielsweise ein Museum betreten darf.

Veranstaltungen mit mehreren Personen sind zwar wieder erlaubt, es braucht aber natürlich ein Schutzkonzept und die Obergrenze steht bei 1000 Personen draussen und 200 in geschlossenen Räumen.

Wer Strände besuchen will, muss natürlich den Abstand von einem Meter einhalten und teilweise seine Kontaktangaben hinterlassen.

epa08439017 A general view of the beach in Cesenatico, Italy, 23 May 2020. Italy's most popular beaches, in Sardinia, at Rimini and on the Ligurian Riviera, reopened as Italy is gradually easing lockdown measures implemented to stem the spread of the SARS-CoV-2 coronavirus that causes the COVID-19 disease.  EPA/MAX CAVALLARI

So viel Platz gab es an italienischen Stränden lange nicht mehr zwischen den Liegestühlen. Bild: EPA

Was sind die wichtigsten Punkte?

Gesundheitsminister Speranza wird nicht müde, die drei wichtigsten Regeln zu repetieren: «Abstand halten, Masken und regelmässiges Händewaschen.» Auch auf Facebook meldet er sich mit dieser Botschaft an seine Follower:

Wer gegen die Regeln verstösst, wird mit teilweise hohen Bussen bestraft. Das scheint alles zu wirken. Touristen können so beispielsweise das Kolosseum in Rom, die Kathedralen in Mailand und Florenz oder den schiefen Turm von Pisa besichtigen.

Welche Regionen sind noch am meisten betroffen?

Im Norden ist das Virus weiterhin weiter verbreitet als im Süden. In den letzten sieben Tagen steckten sich in der Region Lombardei mit 399 Personen am meisten Menschen an. Danach folgt die Emilia Romagna mit 315 neuen Fällen.

Die Lombardei ist mit insgesamt fast 100'000 positiv Getesteten seit Anfang der Epidemie auch die deutlich meist betroffene Region.

Beide Regionen sind auch einwohnermässig stark, was mit den vielen Fällen zusammenhängt. Dagegen sind andere Feriendestinationen wie Sardinien (5 Fälle in den letzten 7 Tagen) oder Sizilien (26 Fälle in den letzten 7 Tagen) aktuell sehr gut unterwegs.

Wie sieht es mit einer möglichen Quarantäne bei der Rückkehr aus?

Wer aus einem vom BAG bestimmten Risikoland in die Schweiz einreist, muss hier 10 Tage in Quarantäne. Der Hauptgrund, um auf diese Liste zu kommen ist die Überschreitung von 60 Neuinfektionen pro 100'000 Einwohner in den letzten 14 Tagen.

People stand next to the 17th century Barcaccia fountain, in front of the Spanish Steps, in Rome, Thursday, July 23, 2020. Like most tourists sites in Rome, the Spanish steps would usually be crowded with tourist during summer time and most of the year, before the coronavirus emergency limited travel. (Cecilia Fabiano/LaPresse via AP)

Der Barcaccia Brunnen und die spanische Treppe in Rom: In normalen Jahren tummeln sich hier Touristen. Bild: keystone

Italien steht da mit einem Wert von aktuell 4,8 weit weg von dieser Liste. 94 Länder haben eine höhere Quote. Natürlich: Es kann schnell gehen, aber derzeit liegen die Neuinfektionen pro 100'000 auch deutlich unter der Schweiz, die aktuell auf einen Wert von rund 16 kommt.

Wie geht es weiter?

Italien rief schon am 31. Januar den gesundheitlichen Notstand aus. Damals gab es zwei nachgewiesene Fälle im Land. Der Notstand gilt für sechs Monate, läuft also am 31. Juli ab. Es wird allerdings erwartet, dass Speranza diesen vorerst bis am 31. Oktober verlängern wird. Weil wie gesagt: Man ist aus dem Sturm, aber noch lange nicht im sicheren Hafen.

epa08503717 Roberto Speranza, minister of Health, during the visit of US Ambassador to Italy Lewis Eisenberg at the Spallanzani Hospital in Rome, Italy, 23 June 2020.  EPA/RICCARDO ANTIMIANI

Gesundheitsminister Roberto Speranza darf aktuell eher positive Nachrichten verbreiten. Bild: keystone

Auch wenn es aktuell gut aussieht. Die Angst vor einer zweiten Welle geht auch Italien um. Speranza erklärte gegenüber dem italienischen «Radio24»: «Natürlich wissen wir nicht, was im September oder Oktober passieren wird. Einige Länder haben schon die zweite Welle. Das war auch bei früheren Epidemien so. Darum ist es auch bei uns wieder möglich.»

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    Alle Leser-Kommentare
  • Morgenbrot 27.07.2020 05:01
    Highlight Highlight Ich werde nicht müde es zu sagen: Nackte Fallzahlen sagen nichts aus!
    Testkapazität und prozentualer Anteil positiver Tests zeigen die tatsächliche Entwicklung in einem Land und das wisst ihr. Warum berücksichtigt ihr das nicht endlich und gebt dem Leser diese essentielle Information an die Hand?
  • zaepfli 27.07.2020 03:48
    Highlight Highlight Ohne jemandem dem Brei verderben zu wollen... ich bin gerade in Italien (Venedig, nun Jesolo) und hier scheint fast alles normal zu sein. Am Strand keine grösseren Abstände der Liegestühle oder der Menschen. Strandbars und Restaurants auch nicht, auch keine Trennwände. Und es hat generell nicht spürbar weniger Leute als in an anderen Jahren. Im Restaurant Masken, aber nur beim Weg ab betreten bis man am Platz sitzt, danach kann man diese den Rest des Abends weglegen.
    In Spielhallen wird nichts desinfiziert, auch im Hotel nicht.
    Positiv: Keine offenen Buffets und Maskenpflicht in Supermärkten.
  • Locutus70 26.07.2020 14:42
    Highlight Highlight Weil hier Italien hochgejubelt und die Schweiz verdammt wird: Schaut euch mal statt der Zahlen zu den Neuinfektionen die Zahlen der Hospitalisierten und Todesfälle in den letzten Tagen und Wochen an.
    • Marhof 26.07.2020 21:40
      Highlight Highlight Die Anzahl Todesfälle pro 100'000 Einwohner sind in der Schweiz und Italien sehr ähnlich. Dies dürfte sich in den nächsten wenigen Wochen aber zu Ungunsten der Schweiz verändern. Die Todesfälle in der Schweiz sind leider wieder klar am steigen.
    • Locutus70 26.07.2020 23:56
      Highlight Highlight @Marhof - Nun, es kommt drauf an wer da positiv getestet wurde. Sind es eher jüngere werden die Todesfälle eher nicht steigen.

      Ich jedenfalls hoffe das Beste - du anscheinend nicht.
  • Wluca 25.07.2020 21:17
    Highlight Highlight Ich bin aktuell in Italien und fühle mich mit den Massnahmen sehr sicher. Alle Leute halten sich an die Regel und nehmen Rücksicht aufeinander. Sehr schön sowas zu erleben.
  • Locutus70 25.07.2020 21:03
    Highlight Highlight Es scheint als hätten die Italiener in vielen Bereichen tatsächlich dazu gelernt, wollen wir hoffen das es so bleibt.
    Von Frankreich und Festland-Spanien kann man das leider nicht behaupten.
  • Sagitarius 25.07.2020 20:47
    Highlight Highlight Gerade zurück! Bin beeindruckt von der Disziplin welche die Italiener an den Tag legen (Masken, Distanz)!
  • Maya Eldorado 25.07.2020 20:41
    Highlight Highlight Das muss ja komisch aussehen. Stirn und Augenpartie gebrtäunt von der Sonne. Der Rest des Gesichtes bleich wie im Winter.
  • massi.lucca 25.07.2020 15:26
    Highlight Highlight Italien mag sicherlich nicht das perfekte Land sein. Wir sind einerseits kreativ, genüsslich, lebensfroh und locker, aber auch gleichzeitig faul, launisch, unberechenbar und womöglich noch laut. Aber die Geschichte hat gezeigt - nicht nur während der Coronakrise - das wir ein Land sind, dass im schlimmsten Augenblick ein grosses Mass an Disziplin und Zusammenhalt entwickeln kann! So sehr ich mich manchmal über meine Heimat schämen muss, in den letzten Monaten habe ich Italien und die Menschen wieder lieben gelernt...
    • massi.lucca 25.07.2020 16:16
      Highlight Highlight ..und allen die mir hier die Blitze "schenken", denen widme ich diesen song :))
      Play Icon
  • GetReal 25.07.2020 14:16
    Highlight Highlight Urlaub in Italien ist sehr entspannt - die Leute freundlich und diszipliniert; es gibt keinen Grund, nicht hierher zu kommen - eher dafür: Weniger Touristen (vor allem keine Asiaten) und ein Sommer, der den Namen verdient.
  • Bougainvillea 25.07.2020 13:47
    Highlight Highlight Bin gerade aus Ligurien zurück. Die Covid 19 Massnahmen in Italien sind wirklich gut obwohl das viele Maskentraten in der Hitze nicht gerade angenehm sind. Ich wünschte die Massnahmen in der Schweiz wären ebenso. Zum Bild vom Strand: Habe ich so nicht erlebt. Die Sonnenstühle standen wie immer.
    • Dave1974 25.07.2020 14:53
      Highlight Highlight Hehe. Hab zuerst Maskenraten gelesen.
      Das wär dann wohl so ein Spiel, bei dem man raten muss, wer sich dahinter verbirgt. :)
  • F2 to Enter Setup 25.07.2020 12:34
    Highlight Highlight Es gibt noch einen 4. Grund nebst Abstand, Masken, Händewaschen, dass in Italien die Fallzahlen tief sind: SOLIDARITÄT. Lässt bei uns zu Wünschen übrig. Wer AKTIV gegen eine der vom BAG empfohlenen Massnahmen Stimmung macht, sollte bestraft werden. Es geht immerhin um Menschenleben.
    • bokl 25.07.2020 13:21
      Highlight Highlight Genau. Gesinnungspolizei hat in der Menschheitsgeschichte schon immer geholfen...
    • Antinatalist ⚠ Lockdown-Fan-Club 26.07.2020 09:36
      Highlight Highlight Klar doch, Menschenleben... 🙄
      Tiere kann man ja ungeniert und ungestraft abschlachten.
    • Gummibär 26.07.2020 09:59
      Highlight Highlight @boki Nicht die Gesinnung aber das Verhalten muss bestraft werden. Bei Straftaten wird vom Gericht die Gesinnung nur für das Strafmaß in Betracht gezogen.
      Wer fahrlässig oder mutwillig Chemikalien in den Dorfbach gießt.... wird bestraft.
      Wer fahrlässig oder mutwillig mit 120kmh durch ein Wohnquartier brettert ....wird bestraft
      Wer als Virusträger andere fahrlässig oder mutwillig gefährdet .... ???
      Wer dazu aufruft ....???
      Art. 259 Stgb
      1 Wer öffentlich zu einem Verbrechen auffordert, wird mit Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren oder Geldstrafe bestraft.
  • Thadic 25.07.2020 12:29
    Highlight Highlight Bei solchen Länder-Analysen ist es auch immer wichtig zu wissen wie viele Tests durchgeführt werden und wie viele davon positiv sind. Das italienische Gesundheitsministerium publiziert seit Monaten täglich dieses vorbildliche Bulletin
    http://github.com/pcm-dpc/COVID-19/raw/master/schede-riepilogative/regioni/dpc-covid19-ita-scheda-regioni-latest.pdf

    In letzter Zeit werden 50‘000 Tests täglich gemacht und davon sind um die 0.5% positiv. In der Schweiz sind wir bei etwa 8000 Tests und 2% positiv.
  • Fairness 25.07.2020 12:28
    Highlight Highlight Da erstaunt es nicht, dass sich so einige Schweizer Italienrückkehrer dort besser geschützt fühlten als hier. Kein anderes Nachbarland hat so viele Ignoranten wie wir. Bleibt nur zu hoffen, dass einige doch noch lernen oder merken, dass Rücksicht, Abstand und Solidarität ja nicht unbedingt vom Herzen kommen müssen, aber wenigstens vom Hirn kommen sollten. Das geht natürlich nur, wenn eines da ist.
    • Locutus70 25.07.2020 21:08
      Highlight Highlight @Fairness - Ich weiß gar nicht was das Geätze hier immer soll. Wir waren heute 4 Stunden auf dem Vierwaldstättersee unterwegs. Es war verhältnismäßig wenig los, die Leute haben nahezu alle die Desinfektionsmittel benutzt und man sah kaum jemand ohne Maske. Die Besatzung hat auch einige ermahnt.

      Ein paar Ausreißer gibt es halt immer und auch hier sind nicht alles Heilige, die sich heilig schreiben wollen.
    • Denkblase 26.07.2020 11:46
      Highlight Highlight Ist doch logisch, wir Schweizer sind gegen alles immun! Gegen Korruption, Kriege, Wirtschaftskrisen und auch gegen Viren, so denken halt viele hier!
    • raisma 27.07.2020 09:55
      Highlight Highlight In Ungarn finden sich sicher genau so viele Ignorante wie in der Schweiz. Sind auf Reisen im Osten und warmr bis vor ein paar Tagen in Ungarn und weder in Slowenien, der Slowakei oder Kroatien sind die Menschen so ignorant wie in Ungarn... Maskenpflicht besteht, aber die Ungaren tragen entweder keine oder nur als Hals- oder Kinnschutz. Als Antwort in einem Shop ob Maskenpflicht herrscht (frage immer bei der Einreise) meinte die Dame: „Ja klar, in Shops herrscht Maskenpflicht, aber bei uns nicht...“ Die einzigen die Masken konsequent tragen sind wir Touristen/andere Reisende.
  • Goldjunge Krater 25.07.2020 11:39
    Highlight Highlight Es scheit als testen die Italiener seit einiger Zeit etwa gleich häufig. Ansonsten würde man einen leichten Anstieg wie zB in der Schweiz erkennen.
    • Varanasi 25.07.2020 14:41
      Highlight Highlight Machst du eigentlich Copy/Paste mit deinen Testhäufigkeit/Fallzahlen Kommentaren?
      Das ist dein gefühlter 10ter Kommentar mit gleichem unqualifizierten Inhalt. Nur die Länder sind ausgetauscht....
    • Thadic 25.07.2020 16:06
      Highlight Highlight Neben der Anzahl Tests pro Tag ( Italien steht mit 50‘000 Tag gut da) spielt auch eine Rolle wie viel Prozent der Tests positiv sind. An fast jedem Tag sind in Italien nur 0.5% positiv. Kann man denn für einmal nicht einfach anerkennen dass es die italienische Regierung gut macht? Es gibt ja genügend viele andere Sachen die Italien gar nicht gut laufen.
  • Meierli 25.07.2020 11:32
    Highlight Highlight Bella Italia! Macht Freude auf September, 2 Wochen Toskana mit Camper😁
    • Martel 25.07.2020 13:14
      Highlight Highlight Freuen Sie sich nicht zu früh...
  • Lupe 25.07.2020 11:27
    Highlight Highlight Es ist bedenklich wie verantwortungslos unser Bund und die Kantone, so wie viele Einwohner mit dem Virus umgehen. Wir sind wie immer weit hinter den Massnahmen unserer Nachbarn und selber schuld wenn es uns wider voll trifft, dann geht dasse Jammern los....
  • Häuber Rotzenplotz 25.07.2020 11:23
    Highlight Highlight War gerade für 2 Wochen in Italien. Fand, dass sich alle an die Regeln gehalten haben. Man merkt auch den Respekt, den vorallem ältere Personen haben.
    Regionale Unterschiede sind teilweise vorhanden, daher informieren damit man keine Busse riskiert.
  • El Estupidoburro 25.07.2020 11:22
    Highlight Highlight Ein Grund könnte auch die hohen Bussen sein bei Nichteinhaltung der Regeln. Sollte man auch bei uns einführen. Ich bin überzeugt dass dann auch bei uns die Fallzahlen wieder sinken.
  • Indle 25.07.2020 11:22
    Highlight Highlight Wir sind gestern von unserem 2 wöchigen Sizilienurlaub zurück gekommen. Wir haben uns stets sicher gefühlt. Die Massnahmen und Abstände werden meistes eingehalten wobei es dann doch nicht so restriktiv umgesetzt wird wie im Artikel beschrieben. Die Italiener tragen oft die Make unter der Nase (kann ich in der Hitze zwar noch verstehen) und beim Eingang vor dem Supermarkt werden die Hände selten desinfiziert. Dennoch das Leben spielt sich draussen ab und so scheint die Gefahr gering zu sein. Scheinbar hat San Vito lo Capo ca. 60 % weniger Touristen als letztes Jahr.
  • John Galt 25.07.2020 11:12
    Highlight Highlight Das schöne, Italien lässt viel gesunden Menschenverstand walten wenn es um die Einhaltung der Regeln geht. In Einkaufszentren sind Masken immer auf, aber in kleinen Geschäften wird auch mal ein Auge zugedrückt.

    Touristen hat es zwar, aber viele sind es nicht. Umso entspannter ist der Urlaub hier dafür.
    • Tschowanni 25.07.2020 11:49
      Highlight Highlight Sowas kannst du hier gleich vergessen. Vernunft hat innerhalb unserer Gesetze, Verordnungen, Erlasse, Weisungen keinen Platz mehr
    • lilie 25.07.2020 15:02
      Highlight Highlight @John Galt: Naja, eigentlich wäre die Maske in einem kleineren Laden, wo die Abstände schwerer einzuhalten sind, nötiger als in einem grossen...
  • nadasagenwirjetzteinfachmal 25.07.2020 10:56
    Highlight Highlight Alles Kaffeesatzlesen was wir zur Zeit zum Thema Corona vorgesetzt bekommen.
    Das Virus wird uns die nächsten Monate/Jahre begleiten, mal da mehr, mal dort weniger.
  • Pumba 25.07.2020 10:55
    Highlight Highlight Nur wir Schweizer sind zu dumm mit solchen Pseudomassnahmen, statt strikter vorzugehen wie Italien. Aber solange die Leute ernsthaft das Gefühl haben, ihre Freiheit (was auch immer das bedeutet) sei in Gefahr, getraut sich kein Politiker strengere Massnahmen zu treffen.
    Schliesst endlich die Clubs, verteilt konsequent Bussen fürs Nichteinhalten der Maskenpflicht und kontrolliert endlich die Quarantänepflichtigen!
  • FrancoL 25.07.2020 10:37
    Highlight Highlight Eine gute Nachricht aus dem Süden und damit verbunden Die Hoffnung, dass das die Massnahmen trotz Tourismus weiterhin eingehalten werden.
    • F2 to Enter Setup 25.07.2020 12:36
      Highlight Highlight Wenn jemand ausbüxt, dann Touristen. Mallorca lässt grüssen.
    • FrancoL 25.07.2020 13:21
      Highlight Highlight Das dürften aber nicht die gleichen Touristen sein und ich denke das macht einen grossen Unterschied.

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