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Gesellschaft & Politik

Protest in Zürich gegen Tauben-Keulung

Protest in Zürich gegen Tauben-Keulung

18.04.2026, 16:1018.04.2026, 17:02
Demonstration gegen Tauben-Tötungen in Zürich, 18.04.2026.
Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer setzen sich für die Zürcher Stadttauben ein.Bild: Stadttauben Schweiz

Auf dem Zürcher Europaplatz hat am Samstag eine Kundgebung für die Zürcher Stadttauben stattgefunden. Laut der Veranstalter nahmen 250 bis 300 Personen daran teil.

Im Zentrum der Kundgebung sei die Forderung nach einem flächendeckenden Ausbau betreuter Taubenschläge nach dem sogenannten Augsburger Modell gestanden, hiess es in einer entsprechenden Medienmitteilung. Dieses ermögliche eine nachhaltige und tiergerechte Regulierung der Taubenpopulation durch den Austausch von Eiern.

Der Hintergrund: Vergangene Woche hatten Zürcher Wildhüter am Stadelhoferplatz Stadttauben eingefangen und anschliessend von den Blicken der Öffentlichkeit abgedeckt vor Ort gekeult (watson berichtete). Mit der Aktion sollte der Taubenbestand gezielt reguliert werden, erklärte die Stadt auf Anfrage.

In Zürich leben rund 16'000 verwilderte Haustauben, die jährlich gut 80 Tonnen Kot verursachen, welcher wiederum zu erheblichen Verschmutzungen sowie Schäden an Fassaden und Mauerwerk führe und als potenzielles Gesundheitsrisiko eingestuft werde. Jährlich töte die Stadt zwischen 910 und 1727 Tauben, so der Stadtrat auf Anfrage.

Berichte über diese Taubentötung hatten national wie auch international für Gesprächsstoff gesorgt. Unter anderem hatte sich ein bekannter deutscher Tierschützer gegen die Aktion ausgesprochen.

Am Mittwoch hatten Vertreterinnen der Grünen im Zürcher Gemeinderat eine Motion eingereicht, die auf eine tierfreundlichere Regulierung der Taubenbestände nach dem Augsburger Modell abzielt.

(cpf)

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Tote Tauben am Zürcher Hauptbahnhof – das sagen die SBB dazu
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51 Kommentare
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Die beliebtesten Kommentare
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Maurmer
18.04.2026 16:21registriert Juni 2021
Falls die Stadt Hilfe benötigt, um die Ratten der Lüfte zu dezimieren , melde ich mich freiwillig.

Falsch verstandener Tierschutz wie so oft. Man könnte auch drakonisch Strafen für das Füttern verhängen und durchsetzen, dann verhungern die Tauben
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H. Fröhlich
18.04.2026 16:31registriert März 2019
Irgend was stimmt da nicht.

"16'000 verwilderte Haustauben, die jährlich gut 80'000 Tonnen Kot verursachen,"

Das wär pro Taube ca. 13.5 kg Kot pro Tag.
So was bringt nicht mal ein Mensch zustande.
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Lai Nair
18.04.2026 16:38registriert Dezember 2016
und gehen all die Protestierer nun in Zürich die Umgebung vom Taubenkot zu befreien oder schwafeln viele einfach wieder mal so daher?
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