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ARCHIV - ZUR DEBATTE IM STAENDERAT ZU BESCHLEUNIGTEN ASYLVERFAHREN UND DER ASYLREFORM STELLEN WIR IHNEN FOLGENDES BILDMATERIAL ZUR VERFUEGUNG. - Ein Mann geht durch das Asylzentrum Juch AOZ, aufgenommen am Mittwoch, 11. Juni 2014, in Zuerich. (KEYSTONE/Steffen Schmidt)

Die Bauten auf dem Juch-Areal wurden als Asylunterkünfte genutzt. Bild: KEYSTONE

Besetztes Juch-Areal in Zürich muss wegen Corona (vorerst) doch nicht geräumt werden

Eigentlich hätten die Besetzer das Zürcher Juch-Areal am Freitag verlassen müssen. Wegen dem Coronavirus hat das Sozialdepartement jedoch entschieden, die Frist um einen Monat zu verlängern.



Die Frist zum Verlassen des Areals in Zürich-Altstetten endet neu am 22. Mai, wie das Sozialdepartement am Freitag mitteilte. Das Departement habe sich mit der zukünftigen Mieterschaft, der HRS Real Estate AG, geeinigt.

Eine Lagebeurteilung habe ergeben, dass sich auf dem Areal mehr Personen aufhalten als ursprünglich angenommen. Ein Auszug könne nicht unter Einhalten der Verhaltensregeln in der Coronakrise durchgeführt werden, begründet das Sozialdepartement den Entscheid. Mit der Verschiebung der Auszugsfrist wolle man den Besetzern einen gestaffelten Auszug ermöglichen.

Die Bauten auf dem Juch-Areal wurden bis Ende September 2019 für die Unterbringung von Asylsuchenden im Rahmen eines Testbetriebs genutzt, im Oktober wurde es besetzt. Die HRS Real Estate AG will das Areal während zweieinhalb Jahren für Bauplatzinstallationen nutzen, da sich das Gelände gleich neben dem Baugrundstück der neuen Eishockeyarena befindet. (chmedia/agl)

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11Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • frank frei 25.04.2020 15:54
    Highlight Highlight FCK! Die Law & Order Fraktion ist wieder unterwegs...
  • Eskimo 25.04.2020 07:12
    Highlight Highlight Häuser in Zürich besetzen? Kein Problem.
    Solange man nicht falsch parkiert...
  • Selbstverantwortin 25.04.2020 00:47
    Highlight Highlight Viele lernen als Kinder den Unterschied zwischen „mein und dein“. Manche nicht.
    Und das Amt scheint damit auch Mühe zu haben.
  • M.A.S.H2020 24.04.2020 18:55
    Highlight Highlight Warum soll man für die Besetzer auf Abstandsregeln schauen? Einfach mit dem Wasserwerfer beim verlassen des Geländes abspritzen, dann sind sie sicher genug.
  • H. Fröhlich 24.04.2020 17:49
    Highlight Highlight Ich vermute eher, dass die HRS Real-Estate AG gebeten wurde auf dem Juch-Areal doch bitte, bitte ein Bauinstallationsplatz zu errichten. So ist das Sozialdepartement ihre Scham, resp ihr Unvermögen mit ungenutzten Räumen umzugehen, los. Besser wäre gewesen die ungenutzten Baracken über die Städtische Raumbörse einer Zwischennutzung zuzuführen. Oder wenn dies nicht möglic und das Gelände besetzt ist, einfach ein Gebrauchsleihvertrag mit den Besetzern abzuschliessen, so wie das seit Jahrzehnten bei andern Hausbesetzungen meistens gut funktioniert hat.
  • CalibriLight 24.04.2020 17:35
    Highlight Highlight Die HRS Real Estate AG will also auf dem Areal gar nichts bauen, sondern Baumaschinen etc. darauf abstellen.
    Soviel zu den armen Besitzern dieses Grundstücks, die durch die pösen Besetzer gehindert werden, mit ihrem Neubau anzufangen......
    • K1aerer 24.04.2020 19:22
      Highlight Highlight Der Besitzer kann, solange das im gesetzlichen Rahmen ist, machen, was er will.
    • CalibriLight 24.04.2020 19:35
      Highlight Highlight Das kann er. Er muss aber nicht.
    • PC Principal 24.04.2020 20:24
      Highlight Highlight Der Besitzer könnte auf dem Areal auch ein Waisenhaus für querschnittsgelähmte Flüchtlingskinder bauen. Man findet immer eine Nutzung die noch edler ist.
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