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Riesenslalom Frauen

Tina Maze gewinnt zweites Gold – Schweizerinnen verpassen Diplom

Tina Maze sichert sich die Goldmedaille im Riesenslalom. Die Slowenin gewinnt vor Super-G-Olympiasiegerin Anna Fenninger und der Deutschen Viktoria Rebensburg. Lara Gut verbessert sich auf Platz neun.
18.02.2014, 07:3318.02.2014, 12:07

In fünf Riesenslaloms im Weltcup hatte es in diesem fünf verschiedene Siegerinnen gegeben. Doch in Rosa Chutor stieg weder Lara Gut (Sieg in Sölden), Jessica Lindell-Vikarby (Beaver Creek), Tessa Worley (St. Moritz), Tina Weirather (Val d'Isère) oder Anna Fenninger (Lienz) zuoberst aufs Podest, sondern Tina Maze.

Das Duell der Olympiasiegerinnen

Die 30-jährige Slowenin, die in der Saison 2012/13 in einer eigenen Liga gefahren war, kam in diesem Winter erst spät auf Touren. Ihren einzigen Saisonsieg erreichte Maze erst Ende Januar in Cortina d'Ampezzo (Abfahrt), kurz nachdem sie den Tessiner Mauro Pini als ihren neuen Trainer verpflichtet hatte. Pini war auch schon Privattrainer von Lara Gut sowie Cheftrainer des Schweizer Frauenteams.

Tina Maze gewinnt nach der Abfahrt auch den Riesenslalom.
Tina Maze gewinnt nach der Abfahrt auch den Riesenslalom.
Bild: AP/AP

Anna Fenninger verpasste ihrerseits die zweite Goldmedaille dieser Winterspiele nur ganz knapp. Die Super-G-Olympiasiegerin musste sich Maze nur um 0,07 Sekunden geschlagen geben. Damit muss Österreich, die Skination Nummer eins, bei den Frauen weiterhin auf den ersten Olympia-Triumph im Riesenslalom warten. Bronze ging an Viktoria Rebensburg (0,27 Sekunden zurück), die Riesenslalom-Olympiasiegerin von 2010. Die Deutsche verbesserte sich im Finaldurchgang mit Bestzeit noch vom 6. auf den 3. Platz.

Die Schweizerinnen

Ein guter zweiter Lauf reichte nicht für eine Spitzenplatzierung.
Ein guter zweiter Lauf reichte nicht für eine Spitzenplatzierung.
Bild: Keystone

Lara Gut zeigte ihr Können erst im zweiten Lauf. Mit der zweitbesten Zeit stiess sie vom 16. Platz noch um sieben Positionen vor. Alle Chancen auf eine zweite Medaille in Sotschi hatte die Abfahrts-Dritte allerdings am Morgen vergeben. Trotz der bei diesen schwierigen Verhältnissen idealen tiefen Startnummer hatte Gut über zweieinhalb Sekunden auf die Halbzeit-Führende Tina Maze eingebüsst. «Es hätte ein Wunder gebraucht, dass ich noch nach vorne komme», so Gut im TV-Interview. Der Rückstand der Tessinerin auf Maze betrug letztlich 1,77 Sekunden.

Gleich hinter Gut reihte sich Dominique Gisin als Zehnte ein (2,71 zurück). Fabienne Suter klassierte sich mit über fünf Sekunden Rückstand im 26. Rang. Olympia-Debütantin Wendy Holdener war im ersten Lauf gut unterwegs, ehe sie im Zielhang ausschied. Der wichtigste Einsatz in Rosa Chutor folgt für die 20-jährige Schwyzerin allerdings noch. Am Freitag steht mit dem Nachtslalom noch das letzte alpine Frauen-Rennen an. (si/qae)

Ski Alpin Frauen, Riesenslalom
1. Tina Maze (Sln)
2. Anna Fenninger (Ö)
3. Viktoria Rebensburg (De)
9. Lara Gut (Sz)
10. Dominique Gisin (Sz)
26. Fabienne Suter (Sz)
Ausgeschieden: Wendy Holdener (Sz)
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Lara Gut triumphierte mit 0,67 Sekunden Vorsprung vor der Österreicherin Stephanie Venier, die im Weltcup zuvor noch nie besser als Sechste gewesen war. Wie Gut, die nun alle drei Saisonrennen im Super-G gewonnen hat, stand auch Tina Weirather in dieser Disziplin zum dritten Mal in Serie auf dem Podest. Nach zwei 2. Rängen reichte es der Liechtensteinerin in Oberbayern mit 0,86 Sekunden Rückstand zum 3. Platz.

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