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Keine Angst vor Freitag, dem 13.! Diese 13 Menschen haben bereits alles Pech aufgebraucht

Am Freitag, dem 13. passieren vielleicht nicht mehr Unfälle als an anderen Freitagen (oder anderen Dreizehnten), aber das Pech hat dann immerhin einen Übeltäter.
13.09.2019, 08:4413.09.2019, 10:26

Hinweis für Lesefaule: Der erste Teil des Artikels ist eher historischer Natur, danach folgen schmissige Gifs und Bildli. Verzage nicht.

Wieso genau der Aberglaube, dass Menschen an Freitagen, die auf den 13. eines Monats fallen, besonders Pech-affin sind, lässt sich nicht eindeutig klären. 13 als Unglückszahl könnte ihre Ursprung in der Religion haben (Danke fürs Versauen einer eigentlich wunderbaren Zahl, Judas). Im deutschen Volksmund wurde die Zahl auch als «Dutzend des Teufels» bezeichnet.

Der Freitag ist bei Christen seit der Kreuzigung Christi ohnehin schon nur mässig beliebt (beim Rest hingegen schon - Danke für den KarFREItag noch an dieser Stelle). Zudem crashte die Börse 1929 ausgerechnet an einem Freitag, der auf den Dreizehnten fiel. Hinzu kommen Kinofilme aus den Jahren 1914 und 1944 (beide mit dem klingenden Titel «Freitag der 13.») und der Aberglaube war perfekt.

Viel scheint es für so einen Aberglauben ja gar nicht zu brauchen. Trotzdem huldigen auch wir dem Pech (damit du es nicht musst)!

Eine Auswahl an Menschen, die das Pech in ihrem Leben offensichtlich gepachtet haben

Tsutomu Yamaguchi

Bild: wikipedia

Der Japaner Tsutomu Yamaguchi hat beide Atombombenangriffe im Zweiten Weltkrieg vor Ort miterlebt. Zwar gibt es Berichte von insgesamt 70 Menschen, die dasselbe Schicksal wie er erlebt haben sollen, doch Yamaguchi ist der einzige, dessen Schicksal von der japanischen Regierung offiziell bestätigt und anerkannt wurde.

Immerhin: Yamaguchi wurde 93 Jahre alt, ehe er 2010 verstarb.

Ann Hodges

Bild: imgur

Hodges ist bis heute der einzige Mensch, der je von einem Meteoriten getroffen wurde. Das war 1954, während Hodges gemütlich zuhause auf der Couch fläzte. Meteoriten sind immerhin sehr wertvolle Gegenstände. Natürlich durfte sie den Meteoriten nicht behalten, er wurde – welch Überraschung – von der US Airforce beschlagnahmt.

bild: imgur

Nach Rechtsstreits mit der Airforce und später auch mit der Vermieterin, sowie der ungewünschten öffentlichen Aufmerksamkeit spendete Hodges das Gestein entmutigt ans Alabama Museum of Natural History.

bild: imgur

Costis Mitsotakis

Bild: youtube

Als sich das gesamte spanische 200-Seelen-Dorf Sodeto 2011 für die traditionelle Spanische Weihnachtslotterie zusammenschloss, blieb der ausgewanderte Grieche aussen vor. Wieso? Der Hausfrauenverein des Dorfes, die den Vertrieb organisierte, vergass ihn anzurufen. Als Einzigen.

Nun, das Dorf gewann, was bei einem Einsatz von ca. 6 Euro pro Kopf einen Minimalgewinn von 100'000 Euro für jede*n Bewohner*in bedeutete. Ausser für Costis Mitsotakis.

George Lawrence Price

Bild: wikipedia

Der kanadische Soldat gilt historisch als letztes Opfer des Ersten Weltkriegs. Er wurde von einem deutschen Sniper tödlich verwundet, als sein Bataillon sicherheitshalber sich zurückziehende deutsche Soldaten verfolgte. Er verstarb am 11. November 1918 um 10:58 Uhr. Der vereinbarte Waffenstillstand trat um 11.00 Uhr in Kraft.

Adolphe Sax

Bild: wikipedia

Adolphe Sax ist nicht nur Erfinder des Saxophons, sondern auch Pechvogel vom Dienst, wie diese Auflistung auf Wikipedia zeigt:

  • Fiel aus dem dritten Stock eines Gebäudes mit dem Kopf auf einen Stein
  • Mit drei trank er eine Schüssel mit Kupfersulfat versehenem Wasser
  • Verbrannte sich heftig bei einer Explosion mit Schiesspulver
  • Fiel auf eine heisse Gusseisenpfanne
  • Überlebte eine Vergiftung, die er sich in einer Nacht aufgrund von lackierten Möbeln in seinem Zimmer zuzog
  • Wurde am Kopf von einem Pflasterstein getroffen
  • Fiel in einen Fluss und ertrank beinahe

So. Und jetzt geht es los mit dem voyeuristischen Genuss der tragischen Helden unseres Aberglaubens.

Pech bedeutet manchmal einfach zur falschen Zeit am falschen Ort zu sein:

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gif: imgur

«Wo soll ich parken?» – «Als würde das eine Rolle spielen ...»

Freitag, der 13. so:

Bild: imgur

Manchmal ist Pech aber auch das Falsche mit den richtigen Absichten zu tun:

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Gif: imgur

Dasselbe einfach minus Bier, plus sportliche Betätigung:

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gif: youtube

Echtes Pech unterscheidet sich vom durchschnittlichen Pech oftmals dadurch, ob jemand im richtigen Moment abgedrückt ...

Bild: imgur

... oder gefilmt hat:

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Gif: imgur

Was an einem normalen Tag ein harmloser Unfall gewesen wäre, ist an einem deklarierten Pechstag dann in etwa so was:

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gif: imgur

Nicht selten ist Pech auch einfach ein fehlendes Quäntchen Glück:

Bild: imgur

Nur noch auf die Scheibe mit diesem Pfeil und das Spiel ist gew-

Bild: imgur

VORSICHT: Das traurigste Gif eines jeden Freitags!

Animiertes GIFGIF abspielen
gif: imgur

Sieht nicht schlimm aus. Aber ... wie holt man die Rolle wieder zurück? Verschissenes Pech!

Bild: reddit

Pech > Physik:

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gif: imgur

Wenn einem das Pech wirklich verfolgt, kann das tatsächlich fatale ...

Bild: reddit

... bis hin zu post-fatalen Folgen haben:

Bonus

Oder auch post-post-fatale Folgen ...

Bild: imgur

Ganz in diesem Sinne: Viel Glück ❤️🤞🍀

Bild: reddit
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52 Kommentare
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Die beliebtesten Kommentare
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nüme alli Nadle a de Tanne
12.09.2019 07:39registriert April 2019
Habe vor x-Jahren irgendwo mal von einem Parkhauswächter aus den USA gelesen. Der Mann wurde irgendwie zwischen 1955 und 1975 (oder so) insgesamt 13 mal vom Blitz getroffen. Er hatte 13 Eintritts und 13 Austritts Brandwunden. Jedes mal überlebt. Als ihn seine Frau verliess, hat er Suizid begangen. Der Blitz brachte ihn nicht unter die Erde, die Frau aber schon🙄.
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lilie ❤ Bambusbjörn
12.09.2019 08:08registriert Juli 2016
Adolphe Sax sieht für mich eher wie ein Glückspilz aus, wenn er das alles unbeschadet überlebte, oder irre ich mich da? 🤔
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goschi
12.09.2019 07:27registriert Januar 2014
Zu dem ersten Bild der abschliessenden Slideshow (die zwei Gewehrgeschosse, die sich trafen):
Das ist nicht in der Luft passiert, das getroffene Geschoss würde de nie abgefeuert (erkennt man an den fehlenden Riefen-Spuren des Laufs), sondern es wurde einfach irgendwo Munition getroffen, die herumlag, ob lose im Dreck liegend oder an einem Soldaten oder in einer Munitionskiste oder irgendwas.

Und das ist nicht so selten.
(Ja ich weiss, dass die Geschosse in einem Weltkriegs-Museum so ausgestellt werden wie in der Slideshow impliziert, bleibt trotzdem falsch)
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