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Streller gibt sich kämpferisch: «Der Weg zum Wunder ist lang, aber zu verlieren haben wir nichts mehr» 



Auf der Bühne im eigenen Land kommt Marco Streller in den Genuss einer mehrmonatigen Abschiedstournee. Im Europacup hingegen droht dem 33-Jährigen im 73. Einsatz die unwiderrufliche Derniere.

«Ich trete schon mit dem Bewusstsein an, dass es mein letztes internationales Spiel sein könnte. Aber selbstverständlich habe ich vor, dass meine europäische Karriere noch ein bisschen länger dauert», erklärte der FCB-Leader 24 Stunden vor dem Achtelfinal-Rückspiel in der Champions League gegen den 27-fachen portugiesischen Meister Porto. 

Im Prinzip spreche kaum mehr etwas für sie, senkte der Basler Captain die Erwartungshaltung bewusst und schob dann aber doch eine statistische Notiz nach: «Zwei ihrer erst drei Saisonniederlagen haben sie zu Hause bezogen.» Zweimal unterlag Porto im Dragão den Lissabonner Rivalen: 1:3 im Cup gegen Sporting und 0:2 gegen Benfica. «Der Weg zum Wunder ist lang, aber zu verlieren haben wir nichts mehr. Und aufgeben werden wir ganz bestimmt nicht.» 

FC Basel's Portuguese head coach Paulo Sousa, left, and captain Marco Streller, right, attend a press conference in the Dragao stadium in Porto, Portugal, on Monday, March 9, 2015. Switzerland's FC Basel 1893 is scheduled to play against Portugal's FC Porto in an UEFA Champions League round of sixteen second leg soccer match on Tuesday, March 10, 2015. (KEYSTONE/Georgios Kefalas)

Marco Streller will noch einmal alles geben, Paulo Sousa hofft auf eine Leistungssteigerung im Vergleich zum Hinspiel. Bild: KEYSTONE

Für Paulo Sousa steht nicht die Rückkehr in die Heimat im Zentrum, sondern die Herausforderung, «auf diesem Niveau mitspielen zu dürfen.» Der portugiesische Coach, eigenen Aussagen zufolge «voll von Emotionen, voll von Glück und voll von Vertrauen», will sich mit seiner Equipe dem gegnerischen Pressing mehr entziehen: «Dann werden auch wir Porto mehr Schwierigkeiten bereiten.» 

Der Stratege hofft, sich mehr Spielanteile verschaffen zu können. Die physischen Voraussetzungen für einem besseren Auftritt als im Hinspiel schätzt Sousa höher ein: «Wir haben inzwischen mehr Spiele in den Beinen.» (pre/si)

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