Sport
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
epa07487164 Switzerland's Ramona Bachmann (L) in action against Finland's Emma Koivisto during the Women's friendly soccer match between Switzerland and Finland at the Tissot Arena in Biel, Switzerland, Friday 05, April 2019.  EPA/PETER SCHNEIDER

Ramona Bachmann im Zweikampf gegen die Finnin Emma Koivisto. Bild: EPA/KEYSTONE

Analyse

Ohne Eier, dafür mit Pferdeschwanz – boomt der Frauenfussball bald auch in der Schweiz?

Analyse zum Aufschwung des Frauen-Fussballs anlässlich der Weltmeisterschaft in Frankreich.

Sébastian LAvoyer / ch media



Mehr als 53'000 Zuschauerinnen und Zuschauer bei einem Frauen-Fussballspiel? Das ist nicht die Gegenwart, sondern eine historische Marke, die bis vor knapp zwölf Wochen bestand hatte. Mehr als zehntausend Menschen mussten am 26. Dezember 1920 vor den Toren des Goodison Parks, der Heimat des FC Everton, kehrtmachen, als die Dick Kerr’s Ladies gegen die St. Helen’s Ladies antraten. 53'000 durften zuschauen. Das Stadion war voll. Ein Rekord für eine halbe Ewigkeit. Erst Mitte Märze 2019 geknackt bei der Partie Atletico Madrid gegen FC Barcelona vor 60'739 Fans. Das liegt auch daran, dass der englische Fussballverband kurz nach dem Rekordspiel den Frauen das Fussballspielen verbot. Die Begründung von 1922: Fussball sei für Frauen «nicht geeignet und sollte deshalb nicht gefördert werden».

Das Verbot, die Weltwirtschaftskrise, die beiden Weltkriege – was auch immer es war, in der Schweiz findet der Frauenfussball bis Mitte der 60er-Jahre praktisch gar keine Erwähnung. Erstmals für Aufsehen sorgt hierzulande Madleine Boll. 1965 stellt ihr der SFV aus Versehen eine Lizenz aus. Sie spielte dann in einem Vorspiel des ersten Europacup-Spiels des FC Sion gegen Galatasaray Istanbul. Journalisten aus aller Welt kamen ihretwegen. Eine Sensation damals. Wenig später wurde ihr Spielerpass annulliert.

Ab 1970 nahm die Entwicklung rund um den Frauenfussball richtig Schwung auf. Unterdessen gibt es längst Profi-Fussballerinnen. Doch während die Männer Millionen kassieren, hat eine Umfrage der Spielervereinigung «FifPro» unter Spielerinnen der Women’s Super League, der höchsten englischen Liga, ergeben, dass 88 Prozent weniger als 23'000 Franken im Jahr verdienen. Ganz zu schweigen von der Schweiz. Hier weiss Frau noch, warum sie Fussball spielt: aus Leidenschaft. Denn in der heimischen Liga reicht es maximal zur Halbprofi. Und das auch nur in Basel, Bern, Genf und Zürich. Wer mehr will, sportlich wie finanziell, wechselt ins Ausland. Sobald wie möglich. Von 23 Spielerinnen im Kader der Schweizer Nationalmannschaft spielen nächste Saison 20 im Ausland.

Frauen-Fussball-Boom, Pferdeschwänze und #Metoo

Reich werden nur ganz wenige Fussballerinnen. Manche können gut davon leben, die meisten eher knapp, etliche studieren nebenbei. Das könnte sich aber schon bald ändern. Denn Frauenfussball boomt. Auch in der Schweiz. Und das obschon die Frauen-Nationalmannschaft die Qualifikation für die heute in Frankreich startende WM der Frauen nicht dabei ist. Es geht hier um eine internationale Entwicklung. Begünstigt durch die #Metoo-Debatte ist unsere Aufmerksamkeit auf Fragen gerichtet, in denen es um Gleichstellung geht, um Gleichbehandlung. So überfällig dieser Mentalitätswandel war, so zügig zieht er nun weitere Veränderungen nach sich.

Ist der Fokus der Öffentlichkeit einmal auf einem Thema, beschleunigen sich Entwicklungen. Die Wirtschaft springt auf, so wie die englische Investmentbank Barclays, die während der nächsten drei Jahre rund 12 Millionen Franken in die höchste englische Frauenliga pumpen wird. Visa geht mit der Fifa eine langjährige Partnerschaft zur Förderung des Frauenfussballs ein, Adidas will den deutschen Fussballerinnen dieselben Leistungsprämien zahlen wie den Männern bei der WM in Russland vor einem Jahr und die Commerzbank wirbt mit der deutschen Frauen-Nationalmannschaft. «Wir brauchen keine Eier, wir haben Pferdeschwänze», heisst es in diesem Werbespot selbstbewusst.

abspielen

Der Commerzbank-Clip. Video: YouTube/Commerzbank AG

Zaghafte Regungen auch in der Schweiz

Natürlich hinkt die Schweiz den internationalen Entwicklungen wie so oft hinterher. Erinnern wir uns bloss daran, dass das Frauenstimmrecht in der Eidgenossenschaft erst 1971 eingeführt wurde. Aber es tut sich was, auch hier bei uns daheim. In Bern gibt es im Kulturlokal Turnhalle fast alle Spiele der WM in einem Public Viewing zu sehen, in Genf zeigen sie Halbfinal und Final auf einem öffentlichen Platz, Spielerinnen werden vor Ort sein. Es sind zaghafte Regungen in einem Land, in dem die Frauen ihre Spitzenspiele meist noch auf irgendwelchen Trainingsplätzen austragen müssen

SFV Praesident Peter Gillieron, links, ueberreicht den Zuercher Spielerinnen den Pokal im Schweizer Fussball Frauen -Cupfinal zwischen dem BSC YB Frauen und dem FC Zuerich Frauen, am Ostersamstag, 20. April 2019, in der Tissot Arena in Biel. (KEYSTONE/Peter Schneider)

Die FCZ-Frauen bejubeln den Cup-Sieg in der Bieler Tissot-Arena. Bild: KEYSTONE

Aber wir sind an einem Punkt, an dem man das Gefühl hat, dass es eigentlich nur noch eine Frage der Zeit sein kann, bis auch die YB-Frauen regelmässig im Stade de Suisse aufmarschieren, die Baslerinnen im Joggeli. Es kann nicht mehr lange dauern und erste Sponsoren begreifen auch hierzulande, dass man mit der Förderung des Frauenfussballs Punkte sammeln kann. Weil man Werte transportiert mit der Unterstützung der Frauen in ihrem Streben nach Gleichbehandlung. Werte, die eine Rolle spielen, die uns heute wichtig sind. Zuvorderst und zuerst die Gleichstellung.

Zuletzt der Blick in den Spiegel: Was kann ich tun? Als Mutter kann ich meine Tochter mitnehmen zum Spiel der Frauen-Nati, als Bruder die Schwester zum Saisonauftakt der FCB-Frauen, als Sohn den Vater zum Spiel der Schwester. Wir müssen uns bloss interessieren, zuschauen. Es ist unsere Aufmerksamkeit, es ist unser Sport, es ist Fussball.

So feiert Holland den EM-Titel im Frauen-Fussball

Das ist der moderne Fussball

«Beleidigung des Sports» – italienischer Drittligist kassiert eine 0:20-Klatsche

Link zum Artikel

Was VAR denn da los? In 1½ von 6 Fällen lag der Videobeweis gestern daneben

Link zum Artikel

Über Goldsteaks, eingeflogene Coiffeure und unsere Hassliebe zum Fussball

Link zum Artikel

So viele Schweizer Klubs hätte Liverpool statt Shaqiri kaufen können

Link zum Artikel

Ein Problem namens Wanda – wie Torjäger Mauro Icardi bei Inter in Ungnade gefallen ist

Link zum Artikel

GC-Trainer liess sich angeblich von den Eltern junger Talente schmieren

Link zum Artikel

Ausländer-Trios, werbefreie Trikots oder das Nasenpflaster – 16 Dinge, die aus dem Fussball verschwunden sind

Link zum Artikel

Die FIFA ist endlich die Korruption losgeworden – aber nicht so wie du denkst

Link zum Artikel

Gareth Bale, das Problemkind – nur noch Ersatzspieler und von den Teamkollegen verspottet

Link zum Artikel

Fussball im Jahr 2018 ist, wenn statt der Münze eine Kreditkarte geworfen wird

Link zum Artikel
Alle Artikel anzeigen

Abonniere unseren Newsletter

83
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
83Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Tribesman 07.06.2019 21:27
    Highlight Highlight Pro-Frauenfussball!
    Benutzer Bild
  • Ched 07.06.2019 16:19
    Highlight Highlight Eigentlich ist es doch schön ist der Frauenfussball noch nahbarer als der Männerfussball. Warum muss Frauenfussball unbedingt auf dem gleichen Stand sein wie die Männerfussball?
  • mrgoku 07.06.2019 15:36
    Highlight Highlight Ob Frauen oder Männer. In der CH wird beidem keine Beachtung geschenkt. Aus irgend einem Grund sind die Ligen ja so grottig... weil niemand fördert.
  • Joshuuaa 07.06.2019 14:17
    Highlight Highlight Ja, das Niveau im Frauenfussball ist niedriger. Aber: Die Gründe liegen nicht primär in der Physis (hier werden Differenzen immer bestehen) oder der Geschlechternatur. Der Unterschied erklärt sich, betrachtet man die Förderung. Es geht um Geld: Weniger Geld in der Jugendförderung führt zu niedrigerem Niveau des Spitzensports, führt zu weniger Anreizen zu investieren (ob als Jugendliche vor der Entscheidung, 《alles auf ein Pferd zu setzen》 oder als Sponsor). Frauen fordern zu Recht, den Teufelskreis zu zerbrechen. Gruss: Ein Mann, der am Spitzenfussball beinahe zu Grunde ging
    • Ched 07.06.2019 16:20
      Highlight Highlight Also ich habe als Junge bis 14 mit Mädchen in einer Auswahlmannschaft gespielt. Die wurden genau so gefördert wie wir Jungs, eine davon spielt heute in der Bundesliga.
  • äti 07.06.2019 14:11
    Highlight Highlight Als TV-Sender würde ich jetzt massig in Frauenfussball investieren.
  • Ulmo Ocin 07.06.2019 14:10
    Highlight Highlight Suche Mann mit Pferdeschwanz! Frisur, egal.
  • Devante 07.06.2019 14:07
    Highlight Highlight geiler titel!
    • AFir 07.06.2019 17:18
      Highlight Highlight Finde ich auch, aber leider nicht ganz zutreffend. Ohne Eier trifft auch auf 90% der Männerfussballer zu...
  • R. Peter 07.06.2019 13:46
    Highlight Highlight Boomt der Frauenfussball bald auch in der Schweiz? Nein, wird er nicht. Ganz einfach weil viel weniger Mädchen Fussball spielen als Jungs, es folglich weniger weibliche Toptalente gibt und die Auswahl im Frauenfussball darum deutlich schwächer ist als die männliche (anders z.B. beim Skifahren).

    Apropos gleicher Lohn, warum nicht gleich gemischte Teams? Weil Frauen dann körperlich unterlegen wären? Vielleicht, einige Männer sind anderen auch körperlich unterlegen. Dann wird sich such der Lohn angleichen. Obwohl unsere Feministen finden immer etwas gemeines vom bösen Patriarchat.
    • El Vals del Obrero 07.06.2019 15:29
      Highlight Highlight Man könnte bei den gemischten Teams (auch bei anderen Mannschaftssportarten) ja auch allenfalls festschreiben, wie viele Frauen und Männer im Team sein müssten. Dann wären generelle körpliche Unter- oder Überlegenheiten pro Geschlecht nicht mehr entscheidend.
    • Beggride 07.06.2019 15:57
      Highlight Highlight El vals
      Und Frauentore zählen doppelt? Gibts an Grümpis, aber ich denke nicht, dass es auf höherem Niveau funktionieren könnte...
    • El Vals del Obrero 07.06.2019 16:01
      Highlight Highlight Nein. Es hätte einfach 5 Frauen und 5 Männer auf dem Feld. Da das bei allen so wäre, bräuchte es sonst überhaupt keine Spezialregeln.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Chrigi-B 07.06.2019 13:23
    Highlight Highlight Da gehe ich lieber den U-16 Junioren des FCZ zusehen, die würden die Frauen Nati nämlich besiegen.
    • Pius C. Bünzli 07.06.2019 15:45
      Highlight Highlight Stimmt :)
    • jimknopf 07.06.2019 16:55
      Highlight Highlight U16 im Allgemeinen schon, aber beim FCZ wäre ich mir nicht sicher ;-)
  • Buttercup Bumbersplat 07.06.2019 13:20
    Highlight Highlight Habe den Artikel nicht gelesen. Den Titel finde ich sehr lustig 😂
  • herrkern (1) 07.06.2019 13:09
    Highlight Highlight Genau genommen haben Frauen *mehr* Eier als die Männer. Just sayin' ...
  • Chaose 07.06.2019 13:02
    Highlight Highlight "Ohne Eier, dafür mit Pferdeschwanz" - echt jetzt, DAS ist der beste Titel, der euch in den Sinn kam?
    • Schreiberling 07.06.2019 13:23
      Highlight Highlight Ist ja ein Zitat?
    • PostFinance-Arena 08.06.2019 08:19
      Highlight Highlight Das ist ein Werbespruch des DFB/Adidas in Bezug auf Frauenfussball.
  • Ig nid är 07.06.2019 12:49
    Highlight Highlight es gibt andere Sportarten in denen ich den Frauen sehr gerne zuschaue (Ski, Tennis, Volleyball...) wieso muss es Fussball sein? das ist schon bei den Männern genug langweilig. Ihr könntet ja z.B. auch mal über Frauen Teams im American Football schreiben! Das gibt es in der Schweiz auch
  • cal1ban 07.06.2019 12:49
    Highlight Highlight Habe noch nie einen Frauenfussballmatch über 90min gesehen. Vielleicht schaue ich mir mal ein Spiel an, wenn die Frauen es in einen EM oder WM Halbfinal schaffen.
    • äti 07.06.2019 14:16
      Highlight Highlight ... lohnt sich. Ist wie bei den männlichen Kollegen: es gibt sehr gute Spiele, aber nicht nur. Dafür mehr Fussball als tote Spieler und weniger Rudelgeheul bei Schiedsrichterentscheidungen.
  • losloco 07.06.2019 12:43
    Highlight Highlight Ich kann mir gut vorstellen, dass die Oberen des Weltfussballs bemerken, dass der Eierfussball am Limit läuft. Soll heissen, dass die Zitrone ausgepresst ist. Der Markt bei den Pferdeschwänzen ist noch ziemlich Jungfräulich und man erhofft sich daraus, ein neues Mia. Geschäft zu generieren. Obs klappt wird sich zeigen.
  • emptynetter 07.06.2019 12:36
    Highlight Highlight wer den hilflosen Auftritt von Nationalspielerin Meriam Terchoun im Zischtigs-Club gesehen hat, die gleichen Lohn für gleiche Arbeit wie die Männer gefordert hatte....Erich Vogel nebenan hatte nur ein müdes Lächeln übrig. Es ist auch im Frauenfussball wie überall: Angebot und Nachfrage. Wenn das Interesse nicht vorhanden ist, intressierts kein TV, keine Sponsoren, kein Geld. Man kann doch nicht etwas künstlich besser reden, als es ist, nur weil Gleichberechtigung und Frauenstreik grad Mainstreamthemen sind. Gilt übrigens auch fürs Frauen-Eishockey.
    • äti 07.06.2019 14:17
      Highlight Highlight Redest du jetzt über Sport oder Geldspiele?
    • losloco 07.06.2019 15:36
      Highlight Highlight Ich fands ebenfalls amüsant wie sich diese Terchoun zu profilieren versuchte. Was gar nicht geht, tägliche Arbeit mit Sport in Verbindung zu setzen. Sport, auch der Profisport ist im Gegensatz zu normaler Tätigkeit/Arbeit immer noch freiwillig!
  • Alle Aufmerksamkeit dem doofen Prozent 07.06.2019 12:24
    Highlight Highlight Gibt es public viewings in Zürich? - Please!
  • Freddie Quecksilber 07.06.2019 12:20
    Highlight Highlight Am Männerfussbal rennen den Teams die Zuschauer weg aber im Frauen Fussball sollte sich plötzlich das ganze Joggeli füllen?
    • Chrigi-B 07.06.2019 13:25
      Highlight Highlight Am Männerfussball rennen nicht die Zuschauer weg, die Nati A hat seit Jahren steigende Zuschauerzahlen.
    • peeti 07.06.2019 14:20
      Highlight Highlight Mennsgi, man soll nicht von GC auf andere schliessen;)
  • Frances Ryder 07.06.2019 12:19
    Highlight Highlight Die Frauenfussballerinnen sollen ihr Ding durchziehen, wenn sie attraktiven und unterhaltsamen Fussball zeigen, wirds auch immer mehr Zuschauer geben. Und das geht auch ohne die Vergleiche zum Männerfussball, in anderen Sportarten klappts ja auch, ohne dass man den Sport im Namen der Gleichberechtigung ständig politisieren muss.
    • mostlyharmless 07.06.2019 13:36
      Highlight Highlight Vergleichen wir trotzdem mal: Die US-Frauen waren haben 3 WM-Titel, 4 Olympiasiege, verkaufen mehr Tickets und Shirts als die Männer.
      Sie haben für den WM-Titel 2015 15'000$ bekommen, die US-Männer haben für die blosse Teilnahme 2014 55'000$ bekommen.
    • Ryponagar 07.06.2019 13:59
      Highlight Highlight @mostlyharmless
      Weil eben bei einer Männer-WM ein x-faches an Geld generiert wird (das dann u.a. an die Verbände und Spieler weitergeht)
  • Mynamesjeff 07.06.2019 12:18
    Highlight Highlight Ich will auch Männerballett sehen!
    Nicht.
    • ingmarbergman 07.06.2019 13:04
      Highlight Highlight Ballett ist immer mit Frauen und Männern.


      Wieso müssen Leute mit tiefem IQ das im Internet immer so sehr betonen? Check ich nicht..
    • Na_Ja 07.06.2019 13:07
      Highlight Highlight Männer, die Ballett tanzen gibt es! Ist jetzt nicht so exotisch im Balletsport, wie Sie es darstellen.
    • mostlyharmless 07.06.2019 13:21
      Highlight Highlight Und schwul sind die übrigens auch nicht alle, Jeff. Nicht, dass das relevant wäre, ausser für einen Jeff eventuell.
      Ausserdem ist Ballett, wenn Sie es unbedingt als Sport betrachten wollen, sehr viel härter als Fussball.
    Weitere Antworten anzeigen
  • demian 07.06.2019 12:05
    Highlight Highlight Wenn alle Frauen ins Stadion gehen würden, wäre Frauenfussball viel populärer.

    Liga, Pokal, CL, Länderspiele, WM oder EM, wo soll da noch Platz sein für Frauenfussball? Der Markt ist so schon übersättigt.

    Darum wird Frauenfussball nie eine Chance haben. Mal abgesehen davon,dass das Niveau im Männerfussball einfach höher ist und daher zumindest für mich zum zusehen viel interessanter ist.
    • Chanich das ändere? 07.06.2019 12:46
      Highlight Highlight "Mal abgesehen davon,dass das Niveau im Männerfussball einfach höher ist und daher zumindest für mich zum zusehen viel interessanter ist." - Sowas kann ja nur jemand sagen, der noch nie einen Frauen-Match gesehen hat.

      Es kommt natürlich stets darauf an, welches "Niveau" man sucht. Frauen spielen anders als Männer, das stimmt schon: weniger technische Fouls und Schwalben, dafür mehr echtes (und ja, durchaus auch elegantes) Spiel.
    • stadtzuercher 07.06.2019 12:57
      Highlight Highlight @Chanich, Frauen begingen weniger Fouls und spielten fairer - kannst du das belegen oder nur behaupten?
      Play Icon
    • Chanich das ändere? 07.06.2019 14:18
      Highlight Highlight @stadtzuercher
      Selbstverständlich: weil es schon mal grundsätzlich weniger Frauen-Teams und damit Matches und somit folglich auch deutlich weniger belegbare (oder nicht belegbare) Fouls gibt, ist doch logisch ;-)

      Nein im Ernst. Ich verstehe das Bashing einer tollen Sportart nicht. Bloss weil die Frauen das auch können? Wer es nicht mag, muss es ja nicht bejubeln. Aber muss man denn auch gleich vehement dagegen sein? Was soll das denn wem bringen?

      Leben und leben lassen oder wie im Sport: Bitte mehr Fairplay (auch neben dem Spielfeld).
  • schnipopipo 07.06.2019 12:04
    Highlight Highlight Mich interessiert der Frauenfussball nur wegen den Füdlifotis von Alisha Lehmann🙊 Ist das ein Problem?
    • Turi 07.06.2019 12:31
      Highlight Highlight Schnippo, weshalb meinst gucken Frauen Männerfussball?
    • I don't give a fuck 07.06.2019 13:00
      Highlight Highlight
    • Team Insomnia 07.06.2019 13:33
      Highlight Highlight Ja, in der Heutigen Zeit schon.

      5 Füdli-Tätsch und 3 Jahre Knast
      für dich😂 mindestens!

      Sonst kommt die Tamara🙈😈
      und das willst du bestimmt nicht😂.
  • dave1771 07.06.2019 12:02
    Highlight Highlight Wir müssen uns doch nicht interessieren, Interesse ist freiwillig? Wenn Frauen Fussball auf einem 1. Liga Niveau ist, dann sind die Sponsoren und Fans auch auf 1. Liga Niveau, auch wenn man krampfhaft versucht Frauenfussball gross und beliebt zu machen. Aber man muss sich als Mann ja schuldig fühlen.
    • Zrombi 07.06.2019 12:41
      Highlight Highlight Glaub mir kein Frauennationalteam könnte in der 1.Liga bestehen. Technisch sind die Frauen auch sehr gut. Was jedoch kraft, dynamik und genauigkeit im Passspiel anbelangt, sind sie meilenweit dahinter. Ist ja auch nicht schlimm, ist halt nunmal so. Wenn ich ein Frauenfussball-Spiel schaue erwarte ich auch nicht das Niveau eines Männerspiel. Ich finde man muss es als eine eigene Sportart betrachten.
    • JonSerious 07.06.2019 12:48
      Highlight Highlight Wer wird denn hier zu irgend etwas gezwungen? Du hast sogar freiwillig auf diesen Artikel geklickt
    • äti 07.06.2019 14:23
      Highlight Highlight @zrzombie: du hast noch nie Frauenfussball gesehen?
    Weitere Antworten anzeigen
  • LibConTheo 07.06.2019 12:01
    Highlight Highlight "Ohne Eier, dafür mit Pferdeschwanz"

    Wer sich auch immer den Titel ausgedacht hat. Geile siech!
    • peeti 07.06.2019 12:12
      Highlight Highlight Hmm war wohl ein Siech und keine Siechin.
    • barbapapa 07.06.2019 12:14
      Highlight Highlight Schon witzig, aber auch ziemlich doof... (v.a. weil "keine Eier" auch für Schwäche steht und auch Männer Pferdeschwänze haben)
    • LibConTheo 07.06.2019 12:19
      Highlight Highlight @peeti:
      Ich gendere diese Aussage bewusst nicht. "geile siech" ist für mich generell eine gute Person, was auch eine Frau sein kann.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Ricardo Tubbs 07.06.2019 12:01
    Highlight Highlight nein, da in CH auch der männerfussball die grossen massen nicht interessiert/mobilisiert.
    • Pascal Mona 07.06.2019 12:39
      Highlight Highlight Ah ja? Welche andere Sportart in der Schweiz mobilisiert denn grössere Massen als Fussball?
    • Göönk 07.06.2019 12:48
      Highlight Highlight Das ist falsch. Die Schweiz hat ebesoviele Zuschauer in den Stadien wie die Bundesliga. Halt einfach relativ gesehen, nicht absolut. Und die Schweiz hat wahrscheinlich sogar mehr Zuschauer in den Stadien als Italien, das Fussballland schlechthin!
    • Devante 07.06.2019 14:10
      Highlight Highlight danke göönk, dem ricardo den alu-hut abgenommen hoffentlich :)
  • Damo Lokmic 07.06.2019 11:59
    Highlight Highlight Schwer zu sagen. Nein.
  • Muselbert Qrate 07.06.2019 11:58
    Highlight Highlight Frauenfussball und Hockey ist unästhetisch
    • Fichtenknick 07.06.2019 12:24
      Highlight Highlight Aus deinem Mund überrascht so ein Statement überhaupt nicht.
    • nöd ganz. klar #161! 07.06.2019 12:27
      Highlight Highlight passt zu dir?
    • Sherlock_Holmes 07.06.2019 12:54
      Highlight Highlight Mann oh Mann... echt jetzt?!
      Ach Muselbert!
      🤦🏼‍♀️🤦🏼‍♂️

      Über Geschmack lässt sich ja diskutieren – zum Beispiel über Birkenstock-Sandalen – aber als Argument zu FrauenFussball / Hockey?

      Seufz...
  • raues Endoplasmatisches Retikulum 07.06.2019 11:58
    Highlight Highlight "in denen es um Gleichstellung geht, um Gleichbehandlung."
    Zwei Dinge, die sich per se ausschliessen, aber das nur am Rande.
    Nun wenn es sich wirtschaftlich lohnt oder man Mäzene findet, dann wird das sicherlich funktioniere, wenn nicht, dann halt nicht.
    Ein bisschen Konkurrenz kann dem Fussball sicherlich nicht schaden, vielleicht hat der Frauenfussball einen positiven Einfluss auf die bestehenden Strukturen.
    Es ist einfach zu hoffen, dass die oben beschriebene Entwicklung nicht zu noch mehr für den Fussball führt, es gibt so viele andere, interessanter Sportarten.
  • Kusi52 07.06.2019 11:57
    Highlight Highlight Ich bin allgemein ein fleissiger Leser von Watson. Aber der Titel dieses Artikels enttäuscht mich. Ich weiss, dass in Deutschland damit geworben wird. Sie haben es nicht nötig, mit solchen Schlagzeilen aufzutreten. Es reicht, wenn sie diese Aussage im Text erwähnen, und nicht zuoberst. Sorry! Kehren sie wieder zu ihrem Niveau zurück.
  • Turi 07.06.2019 11:57
    Highlight Highlight Zum Glück entscheiden noch immer die Zuschauer, was sie gut finden und was nicht. Hoffe, es schreibt uns nie der Staat oder eine Journalistenmacht vor, was wir zu schauen hätten.
  • Glenn Quagmire 07.06.2019 11:52
    Highlight Highlight Der Spruch ist kultig, auch wenn man als Mann empört sein könnte, anstatt sich über die echt gelungene Kampange zu amüsieren.

    Man stelle sich das Theater vor, wenn zB. ein männlicher Stürmer sagen würde "zieht euch meine Töpfe rein".
  • Pius C. Bünzli 07.06.2019 11:47
    Highlight Highlight Danke für den Titel 😂
  • Mate Barwas 07.06.2019 11:47
    Highlight Highlight Bester Titel 😂

So feierte das Stadion in Lyon die USA nach dem WM-Sieg

Die USA sind zum vierten Mal nach 1991, 1999 und 2015 Weltmeister im Frauenfussball. Die Titelverteidigerinnen gewannen an der WM in Frankreich den Final gegen Europameister Niederlande 2:0.

Für Megan Rapinoe, die auch wegen ihrer lautstarken Kritik an US-Präsident Donald Trump in den letzten Wochen weltweite Bekanntheit erlangte, war es der sechste Treffer im Turnier. Rapinoes Kampf für mehr Gleichberechtigung und Ansehen für den Frauenfussball hatte die gewünschte Wirkung erreicht.

Bei der …

Artikel lesen
Link zum Artikel