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Bundesliga, 10. Runde

Stuttgart – Wolfsburg 0:4

HSV – Leverkusen 1:0

Mainz – Werder Bremen 1:2

Hannover – Frankfurt 1:0

Bayern – Dortmund 2:1

Bundesliga, 10. Runde

HSV feiert bei Calhanoglu-Rückkehr ersten Heimsieg seit April, Bremen den ersten Saisonsieg

Während die Fussballwelt dem Schlager zwischen Bayern München und Borussia Dortmund entgegen fieberte, ereignete sich in den Nachmittagsspielen der Bundesliga Bemerkenswertes – besonders für die Klubs aus dem Norden.



» Die Highlights vom 2:1-Sieg der Bayern gegen Dortmund

Hamburger SV – Bayer Leverkusen  1:0

Die Rückkehr von Hakan Calhanoglu nach Hamburg sorgte für eine gehässige Atmosphäre auf den Rängen, die sich auf den Rasen übertrug.

Letzte Saison rettete er den HSV vor dem Abstieg, nun ist er bei den Fans die ihm eben noch zujubelten so beliebt wie eine Wurzelbehandlung.

Alleine in der sehr giftig geführten ersten Halbzeit sahen fünf Hamburger und zwei Leverkusener eine Gelbe Karte; wiederholt kam es zu einem Handgemenge. Oft mittendrin: Valon Behrami. Wie Nati-Kumpel Johan Djourou spielte er für den HSV durch, während bei Leverkusen Josip Drmic erst ab der 70. Minute zum Einsatz gelangte.

Mit einem umstrittenen Elfmeter brachte Kapitän Rafael van der Vaart den HSV nach 25 Minuten in Führung. Der Holländer bezwang Leverkusen-Keeper Bernd Leno mit einem wuchtigen Flachschuss in die Mitte des Tores. 

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Das Tor des Tages in Hamburg durch Van der Vaart. GIF: Vine/Erman

Beinahe hätte der HSV den Sieg noch verschenkt. Karim Bellarabi traf in der 94. Minute bloss den Innenpfosten. So war wenige Sekunden später der erste HSV-Heimsieg seit dem April Tatsache – auch damals gewannen die Hamburger gegen Bayer 04.

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Bellarabi mit dem Beinahe-Ausgleich. GIF: Vine/Zelimir

VfB Stuttgart – VfL Wolfsburg 0:4

Dem Wolfsburger Ivan Perisic gelang nach einer Viertelstunde das erste Tor der Partie, weil Stuttgarts Goalie Thorsten Kirschbaum den Ball unter seinem Bauch durchkullern liess.

Kurz vor Ablauf der ersten Halbzeit gelang Robin Knoche das 2:0 für die «Wölfe», bei denen Diego Benaglio im Tor stand und Ricardo Rodriguez verletzt fehlte. De Bruyne zirkelte einen Freistoss auf den Kopf von Knoche, der im Strafraum sträflich alleine gelassen wurde.

Bestimmt hatten sich die Stuttgarter in der Pause vorgenommen, möglichst rasch zu reagieren – aber nach 48 Minuten und dem 0:3 war die Partie entschieden. De Bruyne schloss einen mustergültigen Konter erfolgreich ab.

Wolfsburg's defender Robin Knoche (C) is congratulated by team-mates Brazilian midfielder Luiz Gustavo (L) and Belgian midfielder Kevin de Bruyne (R) after scoring during the German first division Bundesliga football match VfB Stuttgart vs VfL Wolfsburg in Stuttgart, southern Germany on November 1, 2014.  AFP PHOTO / THOMAS KIENZLE

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Wolfsburg feiert den sechsten Saisonsieg und verbleibt damit in der Spitzengruppe der Bundesliga. Bild: AFP

Danach war eine ungewöhnliche Auswechslung das einzig Interessante: Ein Linienrichter musste wegen einer Zerrung raus, der vierte Schiedsrichter an der Seitenlinie schnappte sich die Fahne und fertig war der Job-Tausch der beiden. Kurz vor dem Abpfiff sorgte Perisic mit seinem zweiten Tor zum 4:0 für den Endstand.

Mainz – Werder Bremen 1:2

Gerade mal drei Minuten war Viktor Skripnik Trainer in der Bundesliga, da lag sein bis dahin siegloses Team auch schon im Rückstand. Der Japaner Okazaki kurvte durch Bremens Strafraum und schoss das sehenswerte Führungstor für Mainz.

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Das frühe 1:0 von Okazaki. GIF: Dailymotion

Praktisch mit dem Pausenpfiff besorgte Di Santo den Ausgleich. Seinen Penalty parierte Loris Karius im Mainzer Tor zwar mit einem Reflex, doch den Abpraller verwertete Di Santo mit dem Kopf.

Derselbe Di Santo brachte Werder unmittelbar nach Wiederanpfiff in Führung. Herrlich lupfte er den Ball an Karius vorbei zum 2:1 in den Kasten.

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Di Santo mit dem 2:1 für Werder Bremen. GIF: Dailymotion

Hannover 96 – Eintracht Frankfurt 1:0

88 Minuten lang mussten die Fans der Niedersachsen warten, ehe sie einen Treffer bejubeln konnten. Dann traf Alexander Madlung unglücklich ins eigene Tor – es war zu diesem späten Zeitpunkt der Partie natürlich die Entscheidung.

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GIF: vine/Jonny Walsh

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