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Gotterons Viktor Stalberg, Mitte, jubelt nach seinem Tor (2-0) mit seinem Teamkollegen, an der Seite von Berns Goalie Niklas Schlegel, links, beim Eishockey Meisterschaftsspiel der National League zwischen dem SC Bern und den HC Fribourg Gotteron, in der Postfinance Arena in Bern. (KEYSTONE/Anthony Anex)

Fribourg schafft in Bern den Befreiungsschlag, der SCB dagegen rutscht noch tiefer in die Krise. Bild: KEYSTONE

SCB taucht gegen Fribourg +++ Derby-Sieg für Ambri +++ Coach's Challenge legt Lakers lahm

Biel gewinnt den Spitzenkampf gegen die ZSC Lions 4:3 nach Verlängerung verkürzte den Rückstand auf fünf Punkte. Die Schlusslichter Fribourg-Gottéron und Ambri-Piotta kommen zu überraschenden Derby-Auswärtssiegen.



Bern – Fribourg 1:2

Der SC Bern kann nicht zweimal hintereinander gewinnen. Der Schweizer Meister verlor das Zähringer-Derby zuhause 1:2 gegen Fribourg-Gottéron.

Seit der Entlassung von trainer Mark French geht es bei Fribourg-Gottéron zumindest leicht aufwärts. Fünf der letzten neun Spiele haben die Drachen gewonnen, und nirgends siegen sie lieber als beim Erzrivalen Bern. Verteidiger Ryan Gunderson nach nur fünfeinhalb Minuten und Matthias Rossi nach knapp fünf Minuten des Mitteldrittels brachten die Freiburger 2:0-Führung.

Der SCB, der nun in sieben Spielen in Folge abwechselnd gewonnen und verloren hat, war im Abschluss zu harmlos. Es brauchte schon einen kapitalen Fehler des ansonsten überzeugenden Reto Berra im Gottéron-Tor, um Andrew Ebbett einen Berner Treffer zu ermöglichen (37.). Es blieb bis zum Ende der einzige.

Fribourg gewann erst zum zweiten Mal in dieser Saison zwei Spiele in Folge und revanchierte sich für die Niederlage im ersten Heimspiel in der umgebauten eigenen Halle vor knapp einem Monat. Das Experiment mit Sportchef Christian Dubé als Chefcoach und Sean Simpson als so genannter Berater scheint fürs erste zu funktionieren.

Gotterons David Desharnais, links, und Berns Topscorer Mark Arcobello, rechts, kaempfen um den Puck, beim Eishockey Meisterschaftsspiel der National League zwischen dem SC Bern und den HC Fribourg Gotteron, in der Postfinance Arena in Bern. (PPR/Anthony Anex)

Die beiden Topskorer im Zweikampf. Bild: KEYSTONE

Biel – ZSC Lions 4:3 n.V.

Klar geführt, fast verloren, dann in der Verlängerung im Glück: Biel gewann einen verrückten Spitzenkampf gegen die ZSC Lions 4:3 in der Overtime.

Zwei Drittel machten die Bieler alles richtig, dann brach das zuvor so solide Fundament innerhalb von 52 Sekunden zu Beginn des Schlussdrittels ein wie ein Kartenhaus. Und dennoch lachten die Seeländer als Letzte. 64 Sekunden, bevor es zum Penaltyschiessen gekommen wäre, erzielte Jason Fuchs den Siegtreffer, dank dem der Rückstand der zweitplatzierten Bieler auf den ZSC noch fünf Punkte beträgt.

Kaum eine Minute zuvor war Roman Wicks vermeintliches 4:3 nach der Video-Konsultation wegen einer knappenBehinderung des Bieler Ersatzgoalies Elien Paupe aberkannt. Die Zürcher haben allen Grund, sich über die erste Niederlage nach fünf Siegen zu ärgern. Zum einen hatten sie 40 Minuten lang zu wenig gemacht, um sich den Erfolg zu verdienen. Zum andern kassierten sie den Ausgleich nach der grossen Wende durch Marc-Antoine Pouliot erst dreieinhalb Minuten vor Schluss.

Biel hatte sich in den ersten zwei Dritteln gegenüber der Niederlage am Vorabend gegen die SCL Tigers deutlich verbessert und wesentlich entschlossener als die Lions gezeigt. Sie waren durch Anssi Salmelas viertes Powerplay-Tor der Saison und Mike Künzle verdient 2:0 in Führung gegangen.

Biels Beat Forster, Mitte, im Duell mit Zuerichs Marco Pedretti im Eishockey Meisterschaftsspiel der National League zwischen dem EHC Biel und den ZSC Lions, am Dienstag, 29. Oktober 2019, in der Tissot Arena in Biel. (KEYSTONE/Peter Schneider).

Der ZSC zeigt in Biel seine Kämpferqualitäten. Bild: KEYSTONE

Lugano – Ambri 3:4 n.V.

Ambri-Piotta feierte mit einem 4:3-Sieg nach Penaltyschiessen den zweiten Derby-Ausswärtserfolg in Lugano nach einem 4:3 innerhalb von 60 Minuten von Anfang Jahr.

Lugano, das einen 0:3-Rückstand aufholte und dann in der Verlängerung mit 7:3 Torschüssen näher am Sieg stand, kassierte die vierte Niederlage im vierten Penaltyschiessen in der laufenden Meisterschaft. Für Ambri waren die ersten vier Penaltyschützen auf Anhieb erfolgreich, unter ihnen zum Abschluss Dominik Zwerger.

Alle vier Ambri-Spieler treffen im Penaltyschiessen. Video: SRF

Der Österreicher feierte gut zwei Wochen nach einer erlittenen Knöchelverletzung etwas früher als erwartet von Verletzungspause. Der wirblige Dauerarbeiter mit Skorerqualitäten war aufgrund der zahlreichen Ausfälle in der Offensive bei Ambri sehnlichst zurückerwartet worden. Luca Cereda setzte den Rückkehrer im Startdrittel zunächst nur als 13. Stürmer mit beschränkter Eiszeit ein. Ab dem Mitteldrittel kam Zwerger dann fast wie üblich zum Zug.

Und Timo Haussener mit dem 2:3 das erste Tor in der National League. 36 Sekunden vor Spielende erzwang Elia Riva mit dem 3:3 für Lugano das Nachsitzen.

Ambri, das mit drei Niederlagen in das Derby gegangen war, überzeugte gegen das zuvor dreimal in Folge siegreiche Lugano mit seiner Aufsässigkeit. In einer Ambri-Druckphase nutzte Bryan Flynn einen Abraller von Ambris früherem Goalie Sandro Zurkirchen zur 1:0-Führung des Underdogs aus. Der italienische Center Tommaso Goi sorgte mit einem direkten Abschluss in Luganos Slot im Mitteldrittel für das 2:0. Und Marco Müller erhöhte im Powerplay auf 3:0 (37.).

Lugano konnte im Finish der regulären Spielzeit nach einem Doppel-Ausschluss gegen Matt D'Agostini noch vier Minuten in Überzahl agieren, hatte gegen das beste Unterzahl-Team der Liga den 3:3-Ausgleich da aber noch nicht zu Stande gebracht.

From left Lugano?s player Atte Ohtamaa, Lugano?s goalkeeper Sandro Zurkirchen Lugano?s player Jani Lajunen, Ambri's player Fabio Hofer, for the 0-3 goal, during the preliminary round game of National League A (NLA) Swiss Championship 2019/20 between HC Lugano and HC Ambri Piotta at the ice stadium Corner Arena in Lugano, Switzerland, Tuesday,  October 29, 2019. (KEYSTONE/Ti-Press/Samuel Golay)

Ambri zeigt sich nicht nur in der regulären Spielzeit treffsicher, sondern auch im Penaltyschiessen. Bild: KEYSTONE/Ti-Press

Servette – Zug 2:4

Der meistgenannte Titelanwärter Zug stoppte dank einem überragenden Lino Martschini eine Negativserie von drei Niederlagen mit einem 4:2-Sieg bei Genève-Servette.Martschini erzielte das 1:0 und das 4:2 und bereitete im Powerplay das Siegtor von Raphael Diaz zum 3:2 (47.) vor. Für Martschini war es das 18. Doppelpack in der obersten Spielklasse und gleichzeitig seine Skorerpunkte Nummer 350 bis 352.

Genève-Servette startete schwach und lag nach zwei Gegentoren innerhalb von 85 Sekunden kurz vor und nach der ersten Drittelspause mit 0:2 zurück. Doch nach dem frühen Timeout (24.) spielten die Gastgeber für den Rest des Mitteldrittels wie verwandelt.

Die nur mit sechs Verteidigern in die Partie gegangenen Gastgeber machten da einen 0:2-Rückstand durch Tore von Daniel Winnik (26.) und Eric Fehr (32.) wett. Doch der EVZ vermochte im Schlussdrittel zu reagieren und verdiente sich den Erfolg redlich.

Zug's forward Lino Martschini #46 celebrates his goal with teammates defender Jesse Zgraggen, 2nd left, forward Gregory Hofmann, 3rd right, center Jan Kovar #43, of Czech Republic, and defender Miro Zryd, right, past Geneve-Servette's forward Guillaume Maillard, left, after strong the 0:1, during a National League regular season game of the Swiss Championship between Geneve-Servette HC and EV Zug, at the ice stadium Les Vernets, in Geneva, Switzerland, Tuesday, October 29, 2019. (KEYSTONE/Salvatore Di Nolfi)

Zug setzt sich gegen Servette doch noch durch. Bild: KEYSTONE

SCRJ Lakers – Lausanne 2:5

Die Rapperswil-Jona Lakers verloren erst zum dritten Mal in dieser Meisterschaft ein Heimspiel. Beim 2:5 gegen Lausanne sorgte eine umstrittene Coach's Challenge für die Entscheidung.

Als Lausannes schwedischer Verteidiger Jonas Junland nach 24 Minuten zum 1:1-Ausgleich traf, beanstandete Rapperswils Interims-Headcoach Niklas Gällstedt ein Offside der Gäste und nahm deshalb eine Coach's Challenge. Die Linienrichter schauten sich die Videobilder lange an, entschieden letztlich aber auf Tor. Obendrauf gab es für Rapperswil-Jona eine Zweiminutenstrafe – so will es das Regelbuch seit dieser Saison.

Das anschliessende Überzahlspiel nutzte Lausanne durch Nationalverteidiger Joël Genazzi prompt zum 2:1. Von diesem Schock erholte sich Rapperswil-Jona, das im Startdrittel klar das bessere Team war und durch zwei Pfostenschüsse von Cédric Hüsler (8.) und Juraj Simek (19.) zudem Pech bekundete, lange nicht. Lausanne zog bis zur 34. Minute auf 4:1 davon.

Noch eine erneut starke Aufholjagd wollten den Rapperswilern trotz grosser Anstrengungen diesmal nicht gelingen. Die St. Galler machten sich in diesem Monat einen Ruf als Comeback-Könige der Liga: Am letzten Freitag gegen gegen Biel (5:3 nach 0:3) und 14 Tage zuvor schon gegen Bern (5:4 n.V. nach 1:4) war es ihnen gelungen, einen Drei-Tore-Rückstand in einem Heimsieg zu verwandeln.

Lausanne brachte den zweiten Sieg aus den letzten fünf Spielen ins Trockene und festigte damit den 4. Tabellenrang. Rapperswil-Jona musste sich auch im zweiten Spiel ohne ihren letzte Woche operierten Cheftrainer Jeff Tomlinson geschlagen geben. Für den Aufsteiger von 2018 war es erst die zweiten Heimniederlage nach 60 Minuten in dieser Saison.

Lausanne HC Verteidiger Lukas Frick, links am Boden, und Stuermer Ronalds Kenins, rechts, gegen SC Rapperswil-Jona Lakers Stuermer Casey Wellman (#9) und Danny Kristo, Mitte rechts, waehrend dem Eishockey-Meisterschaftsspiel der National League zwischen den SC Rapperswil-Jona Lakers und Lausanne HC am Dienstag, 29. Oktober 2019, in Rapperswil. (KEYSTONE/Patrick B. Kraemer)

Die Lakers stolpern zuhause gegen Lausanne. Bild: KEYSTONE

Die Telegramme:

Bern - Fribourg-Gottéron 1:2 (0:1, 1:1, 0:0)
16'768 Zuschauer. - SR Tscherrig/Kaukokari, Progin/Cattaneo.
Tore: 6. Gunderson (Stalberg) 0:1. 25. Rossi (Gunderson, Schmutz) 0:2. 37. Ebbett (Praplan) 1:2.
Strafen: 1mal 2 Minuten gegen Bern, 2mal 2 Minuten gegen Fribourg.
PostFinance-Topskorer: Arcobello; Desharnais.
Bern: Schlegel; Untersander, Koivisto; Andersson, MacDonald; Burren, Blum; Henauer; Rüfenacht, Arcobello, Moser; Praplan, Ebbett, Kämpf; Sciaroni, Bieber, Scherwey; Grassi, Berger, Colin Gerber.
Fribourg-Gottéron: Berra; Gunderson, Kamerzin; Furrer, Stalder; Abplanalp, Chavaillaz; Schneeberger, Marti; Marchon, Walser, Vauclair; Brodin, Schmutz, Stalberg; Rossi, Desharnais, Mottet; Lauper, Schmid, Lhotak.
Bemerkungen: Bern ohne Mursak, Pestoni, Beat Gerber, Krueger, Heim, Jeremi Gerber, Fribourg-Gottéron ohne Bykow, Sprunger und Forrer (alle verletzt). Bern ab 58:20 ohne Torhüter.

Biel - ZSC Lions 4:3 (1:0, 1:0, 1:3, 1:0) n.V.
5534 Zuschauer. - SR Hebeisen/Müller, Altmann/Wolf.
Tore: 8. Salmela (Cunti/Ausschluss Phil Baltisberger) 1:0. 26. Künzle 2:0. 41. (40:24) Roe (Pettersson, Noreau/Ausschluss Kreis) 2:1. 42. (41:16) Berni (Pettersson) 2:2. 48. Wick (Schäppi) 2:3. 57. Pouliot (Fuchs/Ausschluss Pettersson) 3:3. 64. (63:56) Fuchs (Fey) 4:3.
Strafen: 3mal 2 Minuten gegen Biel, 5mal 2 Minuten gegen ZSC.
PostFinance-Topskorer: Rajala; Roe.
Biel: Paupe; Rathgeb, Forster; Fey, Salmela; Moser, Kreis; Sataric; Cunti, Pouliot, Rajala; Tschantré, Ullström, Kessler; Riat, Fuchs, Künzle; Ulmer, Neuenschwander, Kohler; Wüest.
ZSC Lions: Flüeler; Noreau, Marti; Phil Baltisberger, Geering; Trutmann, Berni; Blindenbacher, Sutter; Pettersson, Roe, Suter; Hollenstein, Krüger, Bodenmann; Chris Baltisberger, Sigrist, Wick; Brüschweiler, Schäppi, Pedretti.
Bemerkungen: Biel ohne Schneider (überzähliger Ausländer), Lüthi, Gustafsson, Hügli und Brunner, ZSC Lions ohne Prassl, Simic, Diem (alle verletzt) und Ortio (überzähliger Ausländer). Tor von Wick wegen Goalie-Behinderung aberkannt (63.).

Lugano - Ambri-Piotta 3:4 (0:1, 1:2, 1:0, 0:0) n.P.
7'200 Zuschauer (ausverkauft). - SR Stricker/Urban, Kaderli/Gnemmi.
Tore: 12. Flynn (Fischer, D'Agostini) 0:1. 27. Goi (Bianchi) 0:2. 37. (36:38) Müller (Zwerger, Flynn/Ausschluss Suri) 0:3. 38. Bürgler (Chiesa) 1:3. 46. Haussener (Chorney) 2:3. 60. (59:24) Riva (Fazzini, Klasen) 3:3 (Lugano ohne Torhüter).
Penaltyschiessen: Flynn 0:1, Lammer 1:1; D'Agostini 1:2, Klasen -; Müller 1:3, Fazzini -; Zwerger 1:4.
Strafen: 3mal 2 Minuten gegen Lugano, 6mal 2 Minuten gegen Ambri-Piotta.
Postfinance-Topskorer: Klasen und Fora.
Lugano: Zurkirchen; Ohtamaa, Chorney; Loeffel, Vauclair; Chiesa, Riva; Jecker, Wellinger; Klasen, Lajunen, Lammer; Fazzini, Romanenghi, Suri; Bürgler, Sannitz, Bertaggia; Jörg, Haussener, Vedova.
Ambri-Piotta: Manzato; Fora, Dotti; Ngoy, Fischer; Plastino, Jelovac; Pinana; Trisconi, Flynn, Egli; Incir, Goi, Bianchi; D'Agostini, Müller, Hofer; Neuenschwander, Dal Pian, Kneubühler; Zwerger.
Bemerkungen: Lugano ohne Morini, Zangger und Walker (verletzt), Ambri ohne Rohrbach, Kostner und Sabolic (alle verletzt) sowie Conz (im Aufbau bei den Biasca Ticino Rockets). - Fussball-Nationaltrainer Vladimir Petkovic im Publikum. - 21. Romanenghi verletzt ausgeschieden. - Pfosten: 52. Fazzini, 64. Lajunen. - 59. Timeout Lugano, von 58:19 bis 59:24 ohne Torhüter.

Genève-Servette - Zug 2:4 (0:1, 2:1, 0:2)
5062 Zuschauer. - SR Lemelin/Dipietro, Kovacs/Obwegeser.
Tore: 20. (19:03) Martschini 0:1. 21. (20:28) Klingberg (McIntyre) 0:2. 26. Winnik (Wingels, Tömmernes/Ausschluss McIntyre) 1:2. 32. Fehr (Wingels/Ausschluss Lindberg) 2:2. 47. Diaz (Kovar, Martschini/Ausschluss Bozon) 2:3. 60. (59:03) Martschini (Hofmann) 2:4 (ins leere Tor).
Strafen: 3mal 2 Minuten gegen Genève-Servette, 4mal 2 Minuten gegen Zug.
PostFinance-Topskorer: Wingels; Hofmann.
Genève-Servette: Mayer; Karrer, Maurer; Jacquemet, Tömmernes; Völlmin, Le Coultre; Wingels, Smirnovs, Rod; Wick, Fehr, Winnik; Douay, Berthon, Maillard; Miranda, Kast, Bozon.
Zug: Genoni; Diaz, Stadler; Schlumpf, Alatalo; Morant, Zgraggen; Zryd; Thiry; Klingberg, Lindberg, McIntyre; Martschini, Kovar, Hofmann; Simion, Leuenberger, Bachofner; Langenegger, Albrecht, Zehnder.
Bemerkungen: Servette ohne Mercier, Tanner, Richard und John Fritsche (alle verletzt), Zug ohne Schnyder, Thorell und Senteler (alle verletzt). - Pfosten: 13. Diaz, 32. Wick, 37. Tömmernes. - 24. Timeout Genève-Servette, von 58:54 bis 59:03 ohne Torhüter.

Rapperswil-Jona Lakers - Lausanne 2:5 (1:0, 0:4, 1:1)
3670 Zuschauer. - SR Salonen/Wiegand, Fuchs/Ambrosetti.
Tore: 5. Wellman (Egli) 1:0. 25. Junland (Emmerton, Bertschy) 1:1. 26. Genazzi (Herren/Teamstrafe Rapperswil-Jona/Coach's Challenge) 1:2. 29. Froidevaux (Traber) 1:3. 34. Jeffrey (Heldner) 1:4. 44. Dünner (Clark, Wellman/Ausschluss Benjamin Antonietti) 2:4. 60. (59:08) Emmerton (Bertschy, Jeffrey) 2:5 (ins leere Tor).
Strafen: 2mal 2 Minuten gegen die Rapperswil-Jona Lakers, 3mal 2 Minuten gegen Lausanne.
PostFinance-Topskorer: Egli; Bertschy.
Rapperswil-Jona Lakers: Bader; Hächler, Maier; Vukovic, Dufner; Egli, Randegger; Gähler, Schmuckli; Clark, Rowe, Simek; Dünner, Wellman, Kristo; Mosimann, Schlagenhauf, Forrer; Hüsler, Ness, Casutt.
Lausanne: Stephan; Lindbohm, Frick; Heldner, Junland; Nodari, Genazzi; Oejdemark; Bertschy, Emmerton, Herren; Vermin, Jeffrey, Leone; Moy, Almond, Kenins; Traber, Froidevaux, Benjamin Antonietti.
Bemerkungen: Rapperswil-Jona Lakers ohne Cervenka, Profico, Schweri und Eliot Antonietti, Lausanne ohne Jooris und Grossmann (alle verletzt), sowie Wärn (überzähliger Ausländer). - Pfostenschüsse Hüsler (8.) und Simek (19.). Timeout Rapperswil-Jona (55:18) und danach bis 59:08 ohne Torhüter. (pre/sda)

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    Alle Leser-Kommentare
  • CuJo 30.10.2019 12:33
    Highlight Highlight Der Entscheid, das Tor des "Z" in der OT nicht zu geben, ist einfach nur lächerlich. Wenn DAS künftig den Massstab für Torhüterbehinderung darstellt, können wir wirklich aufhören mit Eishockey spielen.
    ....kommt noch dazu, dass der Spieler vom Bieler in den Torhüter geschoben wurde.
  • DäTopscorer 30.10.2019 08:03
    Highlight Highlight Das Spiel gestern kurz zusammengefasst..
    Nicht die Coaches Challenge (in der der Schiri die Situation nicht sehen konnte) war Schuld an der Niederlage von Rappi (auch wenn in meinen Augen der Linienrichter ein solch klares Offside im Livespiel sehen muss), sondern das Spieler wie Chancentöter Hüsler das ver*ammte Tor nicht Treffen, auch wenn es leerstehen würde!
    Wie so oft wurde das Spiel bereits im ersten Drittel verspielt, weil man nur eine der unzähligen Chancen genutzt hat.. 🤷‍♂️
  • Goon 30.10.2019 06:17
    Highlight Highlight Aurel, bist du noch da? Tikki?

    Haben sich alle verkrochen wies ausschaut 😋😂😂
    • miarkei 30.10.2019 07:20
      Highlight Highlight Grande Bern oder? ;)
    • IKEA Kundendienst 30.10.2019 10:32
      Highlight Highlight Die sind am "Drink for the future" neue Spieler und Trainer sind teuer.......
  • Couleur 30.10.2019 03:49
    Highlight Highlight Will die SCB Gastro GmbH mit Andrew MacDonald auch noch ins Fastfood Business expandieren? Denn rein sportlich gesehen scheint das eine weitere Chatelain Niete zu sein. Da frage ich mich ernsthaft, ob der noch schlechter ist als der Ligatransferflop Koivisto.
  • Hoopsie 30.10.2019 00:42
    Highlight Highlight Korrigiert diese Coaches Challenge Regel. Kann ja nicht sein, dass im Fall von Lakers - Lausanne eine Strafe ausgesprochen wird, nur weil man die Situation nicht im Kameraausschnitt hat. Entweder man sieht es, dass die Challenge falsch ist, dann eine Strafe oder man sieht es nicht. Dann zwar den Spielentscheid so belassen aber sicher keine Strafe. Der Coach kann ja nichts dafür, dass der Kerl an der Kamera pennt! Schiris, bitte sofort diese Regel ändern!
    • Scrj1945 30.10.2019 06:42
      Highlight Highlight Habe ich mir auch gedacht. Und so wie es aussieht war es sogar auch ein offside. Ist gesterns sehr doof gegen rappi gelaufen
    • SörgeliVomChristophNörgeli 30.10.2019 11:59
      Highlight Highlight Für mich ist relativ klar zu sehen, dass es Offside ist. Und nein: Ich bin nicht Rappi-Fan.
    • Windfahnenprophet und Gotthelfjünger 30.10.2019 12:33
      Highlight Highlight Der Kerl an der Kammera kann sicherlich nichts dafür. Wenn die Liga/Verband eine solche Regelung einführt, müssen sie auch sicherstellen, dass man es überprüfen kann, was in diesem Fall nicht gemacht werden konnte. Aber sind wir ehrlich, gibts in irgendeinem Verband wie FIFA, UEFA etc fähige Leute? Nein, gibt es nicht. Man muss von den Bildern her annehemen, dass es ein Offside war, war aber knapp und kann daher nicht dem Linesman angekreidet werden und weil der Feldentscheid nicht 100% wiederlegt werden konnte, musste man das Tor leider geben.
  • So und nöd andersch 29.10.2019 22:50
  • So und nöd andersch 29.10.2019 22:41
    Highlight Highlight Ein Sieg von Biel wäre in Ordnung gegangen, hätten die Schiris nicht jede Möglichkeit genutzt gegen den ZSC zu pfeiffen. Die Zebras müssen über die Bücher!
    • Manulu 30.10.2019 12:24
      Highlight Highlight Sehe ich leider anders. Für mich wurde Biel - vorallem im 1. Drittel - von den Schiris krass benachteiligt. Fanbrille und so....
    • So und nöd andersch 30.10.2019 19:21
      Highlight Highlight Z.b als Roe vom Bieler einfach umgehauen wurde? Na dann...

Einsam sind die Tapferen der Leventina oder wenn sogar Grossmütter gegen Ambri sind

So kann nur Ambri verlieren. In 60 Minuten hat sich die dramatische, 82-jährige Geschichte dieses faszinierenden Hockeyunternehmens wie in einem grossen Dreiakter offenbart. Auf dem Weg in die Niederlage gegen Langnau (3:4) spielt sogar die Grossmutter eines Spielers eine entscheidende Rolle.

Einsam sind die Tapferen (Lonely Are the Brave) – dieser Titel des melancholischen Filmklassikers aus den 1950er Jahren mit dem grossen Kirk Douglas in der Hauptrolle passt wunderbar zu diesem Spiel, ja zur ganzen aufwühlenden Geschichte Ambris. Drei Szenen führen im Emmental in eine Niederlage, die von den Hockey-Göttern nur Ambri zugemutet wird.

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