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Carolina Hurricanes center Jordan Staal (11) celebrates his goal against Toronto Maple Leafs goaltender Garret Sparks with teammates during the third period of an NHL hockey game, Tuesday, April 2, 2019, in Toronto. Carolina Hurricanes right wing Nino Niederreiter (21) picked up an assist on the play. (Frank Gunn/The Canadian Press via AP)

Die Carolina Hurricanes und Nino Niederreiter stehen mit einem Bein im Final der Eastern Conference. Bild: AP/The Canadian Press

Warum das Hoch von Niederreiters Hurricanes niemanden überraschen dürfte

Die Carolina Hurricanes stehen im Conference-Halbfinal vor einem Sweep gegen die New York Islanders. Das Team, das vor dem Saisonstart kaum jemand auf der Rechnung hatte, ist nun gar ein heisser Stanley-Cup-Anwärter. Die Geschichte zeigt: Das ist typisch Carolina.



Neun Jahre waren die Carolina Hurricanes nicht mehr in den Playoffs. Und im Januar dieses Jahres, als sie einmal mehr in den unteren Regionen der Tabelle zu finden waren, traute ihnen kaum jemand mehr den Sprung in die Playoffs, geschweige denn erfolgreiche Playoffs zu.

Doch mit dem Zuzug des Schweizers Nino Niederreiter Mitte Januar begann die Trendwende.

Nun sind die Hurricanes doch in den Playoffs gelandet und stehen nach dem dritten Sieg in Serie gegen die New York Islanders vor dem Einzug in den Final der Eastern Conference. «Das nächste Spiel wird das härteste», sagt Carolinas Trainer Rod Brind'Amour. «Sie werden nicht einfach aufgeben. Bis jetzt war jedes Spiel umkämpft, meist entschied nur ein einziges Tor. Das wird am Freitag nicht anders sein.»

Es ist eine Überraschung, dass die Mannschaft von der US-Ostküste derart gut performt. Schliesslich haben die drei Top-Stürmer Sebastian Aho, Teuvo Teravainen und insbesondere Niederreiter in den Playoffs noch nicht ihr volles Potenzial abgerufen. Und weil Stammgoalie Petr Mrazek verletzt ist, steht mit Curtis McElhinney eine Nummer 2 im Tor, die Anfang Saison von Toronto noch abgeschoben wurde.

Doch obwohl lange wenig für die «Canes» sprach, sollte der momentane Höhenflug eigentlich nicht überraschen. Das zeigt ein Blick in die Vergangenheit. Denn Carolina erreicht die Playoffs zwar nicht oft, doch wenn die Hurricanes mal dabei sind, dann sind sie gekommen, um zu bleiben. In diesem Jahrtausend scheiterten sie nur einmal in der ersten Runde.

New Jersey Devils goalkeeper Martin Brodeur blocks a shot by Carolina Hurricanes' Rod Brind'Amour (17) during the third period of the Eastern Conference playoff game, Wednesday, April 18, 2001, in Raleigh, N.C. Brind'Amour scored the winning goal 46 seconds into overtime as the Hurricanes defeated the Devils 3-2. New Jersey leads the series 3-1.  (KEYSTONE/AP Photo/Bob Jordan) === ELECTRONIC IMAGE ===

Der heutige Carolina-Coach Rob Brind'Amour scheitert in den Playoffs 2001 an Martin Brodeur. Bild: AP

Der Torhueter der Ottawa Senators Martin

Martin Gerber bringt 2006 den Stanley Cup nach Langnau. Bild: KEYSTONE

Nach dem Conference-Final von 2009 verpasste das Team aus Raleigh die Playoffs wieder neun Mal in Folge. Man sieht: Erfolg in der «Post-Season» war selten das Problem der Hurricanes. Das Problem war, dass man die Playoffs zu selten erreichte. Wenn sie aber einmal drin waren, hatten sie meistens auch Erfolg.

Dieses Jahr scheint es zumindest einmal bis in die dritte Runde zu gehen. Denn erst vier Mal in der Geschichte der NHL gelang es einem Team, einen 0:3-Rückstand in einer Playoff-Serie noch zu drehen. So unberechenbar wie die NHL-Playoffs dieses Jahr sind, dürfen sie sogar vom Titel träumen.

Wie weit kommen die Carolina Hurricanes noch?

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