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Lander packt Ambris Kostner am Kragen.
Lander packt Ambris Kostner am Kragen.Bild: keystone

Zuger Wende zum Overtime-Sieg in Ambri – Davos in Genf chancenlos

Die National League kommt langsam wieder ins Rollen. Mit dem EV Zug und dem HC Davos nahmen am Dienstag zwei weitere Teams den Spielbetrieb wieder auf – mit unterschiedlichem Erfolg.
11.01.2022, 23:05

Ambri – Zug 2:3 n.V.

Ambri-Piotta wartet auch nach drei Spielen im neuen Jahr auf den ersten Sieg. Nach den Niederlagen in Genf (3:4) und Biel (0:4) gab es für die Leventiner beim 2:3 nach Verlängerung zuhause gegen Zug immerhin den ersten Punktegewinn. Das entscheidende Tor in der zweiten Minute der Overtime erzielte Zugs Verteidiger Samuel Kreis.

Zuger Jubel, bevor es durch den Gotthard zurück nach Hause geht.
Zuger Jubel, bevor es durch den Gotthard zurück nach Hause geht.Bild: keystone

Lange sah es danach aus, als könnte sich Ambri über den ersten Heimsieg seit fast zwei Monaten freuen. Dank den Toren von Dario Bürgler (2.) und Topskorer Inti Pestoni (20.) lag die Mannschaft von Trainer Luca Cereda bis zur 46. Minute 2:0 vorne, ehe die Gäste die Partie noch drehten.

Für Diskussionen sorgte dabei der Ausgleichstreffer von Zugs Captain Jan Kovar in der 52. Minute. Die Direktabnahme des tschechischen Topskorers landete zwar im Fanghandschuh von Benjamin Conz, weil dessen Fänger aufgrund der Wucht des Pucks jedoch mit vollem Umfang hinter der Torlinie verschwand, entschieden die Schiedsrichter nach dem Videostudium auf Tor. Conz blieb bei seinem Comeback nach einer über einmonatigen Verletzungspause der Applaus für eine Glanzparade, die letztlich keine war.

Zuvor fand der EVZ im ersten Pflichtspiel nach der mehr als zweiwöchigen Corona-Pause lange nicht ins Spiel, auch weil er zu viele Strafen fasste. Doch Ambri konnte keinen Profit daraus schlagen und ging letztlich im fünften Saisonduell mit dem Meister zum vierten Mal als Verlierer vom Eis. Die Biancoblu drohen allmählich den Anschluss an den unteren Playoff-Strich zu verlieren. Obwohl sie drei Spiele mehr absolviert haben als der zehntplatzierte SC Bern, beträgt der Rückstand fünf Punkte.

Ambri-Piotta - Zug 2:3 (2:0, 0:0, 0:2, 0:1) n.V.
4516 Zuschauer. - SR Stolc (SVK)/Urban (AUT), Cattaneo/Duc.
Tore: 2. Bürgler 1:0. 20. (19:44) Pestoni (Fora) 2:0. 46. Herzog (Müller) 2:1. 52. Kovar 2:2. 62. Kreis (Lander) 2:3.
Strafen: 5mal 2 Minuten gegen Ambri-Piotta, 6mal 2 Minuten gegen Zug.
PostFinance-Topskorer: Pestoni; Kovar.
Ambri-Piotta: Conz; Fora, Isacco Dotti; Hietanen, Burren; Fohrler, Fischer; Pezzullo; Moses, Regin, Cajka; Bürgler, Heim, Kneubuehler; Pestoni, Grassi, Zwerger; Trisconi, Kostner, McMillan; Bianchi.
Zug: Genoni; Schlumpf, Kreis; Cadonau, Djoos; Hansson, Gross; Wüthrich; Simion, Kovar, Suri; Klingberg, Senteler, Zehnder; Müller, Lander, Herzog; Stehli, Leuenberger, De Nisco.
Bemerkungen: Ambri-Piotta ohne D'Agostini (überzähliger Ausländer), Zug ohne Bachofner, Martschini und Stadler (alle verletzt).

Zug-Trainer Dan Tangnes: «Ich freue mich, dass Grégory Hofmann zurück ist.»Video: YouTube/MySports

Servette – Davos 4:0

Wie Ambri-Piotta bestritt auch Servette bereits seine dritte Partie im neuen Jahr. Drei Tage nach dem 1:3 im Léman-Derby gegen Lausanne kehrten die Genfer wieder auf die Erfolgstrasse zurück. Das 4:0 gegen die Bündner war für sie bereits der sechste Sieg aus den letzten sieben Spielen. Servette bleibt damit im Kampf um einen Playoff-Platz an Lausanne (8.) und Bern (9.) dran.

Lange Gesichter bei den Davosern – so macht die Heimfahrt aus Genf keine Freude.
Lange Gesichter bei den Davosern – so macht die Heimfahrt aus Genf keine Freude.Bild: keystone

Bei den wegweisenden Toren zum 1:0 und 2:0 leistete der HCD gütige Mithilfe. Sowohl der Schuss von Tanner Richard in der 5. Minute wie auch der Abschluss des NHL-erprobten Verteidigers Sami Vatanen zu Beginn des Mitteldrittels wurden von einem Davoser Spieler entscheidend abgelenkt.

Arnaud Jacquemet: «Ich hatte nur ein Training vor dem Spiel.»Video: YouTube/MySports
Chris Egli: «Wir suchen zu oft die schönen Pässe.»Video: YouTube/MySports

Der HCD trat im ersten Spiel seit dem 23. Dezember und der Absage des Spengler Cup offensiv erschreckend schwach auf. Der vom EHC Kloten ausgeliehene Dominic Nyffeler im Genfer Tor wurde kaum einmal richtig gefordert. Letztlich brauchte der ältere Bruder von Lakers-Goalie Melvin Nyffeler 18 Paraden zu seinem ersten Shutout in der höchsten Liga.

Servette - Davos 4:0 (1:0, 2:0, 1:0)
3696 Zuschauer. - SR Hebeisen/Borga, Schlegel/Kehrli.
Tore: 5. Richard (Vermin) 1:0. 23. Vatanen (Tömmernes/Powerplaytor) 2:0. 32. Pouliot (Tömmernes, Jacquemet) 3:0. 48. Jooris (Winnik/Powerplaytor) 4:0.
Strafen: 3mal 2 Minuten gegen Servette, 4mal 2 Minuten gegen Davos.
PostFinance-Topskorer: Tömmernes; Ambühl.
Servette: Nyffeler; Karrer, Tömmernes; Vatanen, Maurer; Völlmin, Le Coultre; Jacquemet; Jooris, Filppula, Winnik; Smirnovs, Richard, Vermin; Moy, Pouliot, Miranda; Antonietti, Berthon, Vouillamoz; Riat.
Davos: Senn; Nygren, Barandun; Dominik Egli, Wellinger; Zgraggen, Jung; Heinen; Frehner, Rasmussen, Ambühl; Simic, Corvi, Chris Egli; Wieser, Prassl, Pospisil; Schmutz, Canova, Knak; Ritzmann.
Bemerkungen: Servette ohne Charlin, Descloux, Patry, Rod, Smons und Tanner (alle verletzt), Davos ohne Bromé, Nussbaumer (beide verletzt) und Stransky (gesperrt).

Die Tabelle

(ram/sda)

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