DE | FR
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
SC Rapperswil-Jona Lakers Cheftrainer Jeff Tomlinson, Mitte, wird von seinen Spielern verabschiedet nach dem vierten Eishockey Playoff-Halbfinalspiel der National League zwischen den SC Rapperswil-Jona Lakers und dem EV Zug am Samstag, 1. Mai 2021, in Rapperswil. (KEYSTONE/Patrick B. Kraemer)

Die Lakers verabschieden sich nach dem Out von Trainer Jeff Tomlinson. Bild: keystone

Zug beendet das Lakers-Märchen und steht im Playoff-Final: «Das gibt uns Energie»

Der zweite Playoff-Finalist heisst wie erwartet EV Zug. Die Innerschweizer gewinnen das vierte Halbfinalspiel in Rapperswil-Jona 6:3 und treffen ab Montag auf Genève-Servette.



Playoff-Final (ab Montag, 3. Mai – Best-of-5)

Zug (1.) – Genf (6.)

Das kleine Wunder der Rapperswil-Jona Lakers in diesen Playoffs findet kein Happy End. Im letzten Spiel lässt das Überraschungsteam dieser Saison eine seiner grossen Qualitäten vermissen. Vor allem im ersten Drittel geht die defensive Organisation und Stabilität über weite Strecken verloren. Das 0:3 nach 20 Minuten durch die Treffer von Lino Martschini (6.), Sven Senteler (16.) und Justin Abdelkader (20.) ist bereits mehr als die halbe Miete. Die Lakers gewannen in den Viertel- und Halbfinals gegen Lugano (4 Siege) und Zug (1) keines ihrer Spiele nach einem Rückstand.

abspielen

Die Highlights des Spiels. Video: YouTube/MySports

Für einmal ist es mit Melvin Nyffeler, sonst die Lebensversicherung im Goal und einer der Erfolgsgaranten, der am Ursprung der Niederlage steht. Er patzt beim 0:2 und 3:5 und sieht beim 0:1 und 0:3 zumindest unglücklich aus.

Eine seiner anderen Qualitäten zeigen die Aussenseiter zum Abschied ihres Trainers Jeff Tomlinson, der nach sechs Jahren seinen Platz räumen muss, aber noch einmal eindrücklich. Die Lakers stecken nie auf. Im Mitteldrittel kommen sie durch das erste (!) Saisontor von Martina Ness, der einen Abpraller von der Bande über die Linie stochert, in der 29. Minute aus ziemlich heiterem Himmel zum ersten Treffer.

abspielen

Das sagt Lakers-Goalie Melvin Nyffeler. Video: YouTube/MySports

Er leitet die beste Phase des von 50 Fans sehr lautstark unterstützten Heimteams ein. Gut zwei Minuten später bringt Steve Moses mit dem 2:3 tatsächlich nochmal Spannung rein. Die St.Galler drücken sogar kurz auf den Ausgleich, ehe Dario Simion nach einem Konter mit dem Knie ins Rapperswiler Tor trifft und das Strohfeuer in der 33. Minute bereits wieder löscht.

«Wir hatten ein starkes erstes Drittel und sind dann cool geblieben. Wir haben gut gespielt, das gibt uns Energie für den Final.»

Dan Tangnes, Trainer EV Zug

Wie bereits in Spiel 3, als man den Sack zuhause hätte zumachen können, werden die Zuger nach der beruhigenden 3:0-Führung wieder etwas nachlässig, werden diesmal aber nicht dafür bestraft. Im Schlussdrittel reagieren sie auf das 3:4 (54.) innerhalb von 80 Sekunden.

abspielen

Das sagt Lakers-Trainer Jeff Tomlinson. Video: YouTube/MySports

Rapperswil-Jona Lakers - Zug 3:6 (0:3, 2:1, 1:2)
50 Zuschauer. - SR Piechaczek/Wiegand, Progin/Steenstra. -
Tore: 6. Martschini (Kovar, Abdelkader) 0:1. 16. Senteler (Bachofner) 0:2. 20. (19:27) Abdelkader (Shore) 0:3. 29. Ness 1:3. 32. Moses (Wick/Ausschlüsse Hofmann; Cervenka) 2:3. 33. Simion (Kovar, Hofmann) 2:4. 54. Eggenberger (Rowe) 3:4. 55. Klingberg (Albrecht) 3:5. 59. Leuenberger (Abdelkader, Kovar) 3:6 (ins leere Tor).
Strafen: 3mal 2 Minuten gegen Rapperswil-Jona Lakers, 4mal 2 Minuten gegen Zug.
PostFinance-Topskorer: Wick; Kovar.
Rapperswil-Jona Lakers: Nyffeler; Egli, Profico; Vukovic, Jelovac; Sataric, Maier; Randegger, Dufner; Clark, Cervenka, Schweri; Lehmann, Rowe, Eggenberger; Moses, Wick, Loosli; Wetter, Ness, Forrer.
Zug: Genoni; Diaz, Geisser; Zgraggen, Alatalo; Schlumpf, Stadler; Gross; Simion, Kovar, Hofmann; Martschini, Shore, Abdelkader; Klingberg, Albrecht, Zehnder; Leuenberger, Senteler, Bachofner; Langenegger.
Bemerkungen: Rapperswil-Jona Lakers ohne Payr und Dünner, Zug ohne Wüthrich (alle verletzt) und Thorell (überzähliger Ausländer). - Rapperswil-Jona Lakers von 56:36 bis 58:12 ohne Torhüter. (abu/sda)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Der 1000er-Klub des Schweizer Eishockeys

1 / 16
Der 1000er-Klub des Schweizer Eishockeys
quelle: ti-press / samuel golay
Auf Facebook teilenAuf Twitter teilenWhatsapp sharer

Dinge, die Hockey-Fans niemals sagen würden

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

Eismeister Zaugg

Vögtlin hat gemischelt: Das ist der neue Modus mit 13 Teams

Spielplangeneral Willi Vögtlin hat nun den neuen Modus mit Aufsteiger Ajoie und 13 Teams erarbeitet. Als Kuriosum: Ajoie spielt in der Ostgruppe.

Nächste Saison umfasst die Qualifikation 52 Spiele. Die Frage, die Willi Vögtlin lösen musste: Wie stellen wir es an, dass alle 13 Teams auf 52 Partien kommen? Er hat es mit der Bildung von drei Gruppen gelöst. Nächste Saison gibt es eine West-, Ost- und Südgruppe.

Und so geht es.

Zuerst spielen alle gegen alle je zwei Heim- und Auswärtsspiele. Ergibt 48 Spiele. Nun kommen die Gruppenspiele.

Innerhalb der West- und Ostgruppe spielt jeder gegen jeden eine Partie. Ergibt vier Spiele. In der …

Artikel lesen
Link zum Artikel