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Der Eishockey Trainer des EHC Biel, Kevin Schlaepfer, links hoert zu neben dem sprechenden Daniel Villard, Manager EHC Biel, am Donnerstag, 15. Oktober 2015 in einer Medienkonferenz in der Tissot Arena in Biel ueber seine berufliche Zukunft. Der Schweizer Eishockeyverband Swiss Ice Hocke hat in den letzten Tagen mit Schlaepfer Gespraeche ueber den Posten als Nationaltrainer gefuehrt, obwohl er noch in einem bis 2018 laufenden Vertrag mit dem EHC Biel gebunden ist. (KEYSTONE/Peter Klaunzer)

Wird vorerst in Biel an der Bande bleiben: Kevin Schläfper.
Bild: KEYSTONE

Tränen bei Kevin Schläpfer! Der Biel-Coach wird gegen seinen Willen nicht Nati-Trainer 

Der EHC Biel gibt Kevin Schläpfer nicht frei für die Nationalmannschaft. Diesen Entscheid trifft der Verwaltungsrat des EHC Biel einstimmig. Die Pressekonferenz verläuft höchst emotional, zwei Mal bricht Schläpfer in Tränen aus. 



Zum Verwaltungsratsentscheid kam es, weil der Eishockeyverband auch nach einer ersten Absage aus Biel nicht nachliess und Kevin Schläpfer weiter als Nationaltrainer im Fokus behielt. Schläpfer besitzt in Biel noch einen Vertrag bis 2018.

Die Verantwortlichen des EHC Biel kritisierten den Eishockeyverband für sein Vorgehen in der «Causa Schläpfer» massiv. Andreas Blank, der Verwaltungsratspräsident des EHC Biel, stellte fest, dass «die Geschichte in einer sportlich schwierigen Situation grosse Unruhe hinterlassen hat». Das Vorpreschen des Verbandes habe Biel «schockiert» und sei «nicht akzeptabel» (Geschäftsführer Daniel Villard).

Der Eishockey Trainer des EHC Biel, Kevin Schlaepfer, haelt ein Taschentuch vor die Nase am Donnerstag, 15. Oktober 2015, in einer Medienkonferenz in der Tissot Arena in Biel ueber seine berufliche Zukunft. Der Schweizer Eishockeyverband Swiss Ice Hockey hat in den letzten Tagen mit Schlaepfer Gespraeche ueber den Posten als Nationaltrainer gefuehrt, obwohl er noch in einem bis 2018 laufenden Vertrag mit dem EHC Biel gebunden ist. (KEYSTONE/Peter Klaunzer)

Kevin Schläpfer wäre gerne Trainer der Nationalmannschaft geworden.
Bild: KEYSTONE

Auch andere NLA-Klubs hätten sich bei den Führungspersonen in Biel gemeldet und die Bieler bestärkt, dass das Vorgehen des Verbandes nicht nachvollziehbar sei. Wie nahe die ganze Sache Kevin Schläpfer gegangen ist, wurde an der Medienorientierung in der Bieler Arena offensichtlich. Der Bieler «Hockey-Gott» brach an der Pressekonferenz gleich zweimal in Tränen aus. Kevin Schläpfer bestätigte auch, dass er den dritten Vorschlag des Verbandes, die Nationalmannschaft erst Ende Saison zu übernehmen, gerne angenommen hätte. 

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Kevin Schläpfer verlässt weinend die Pressekonferenz.
YouTube/SPORTAL HD

Nach dem Abgang von Glen Hanlon wird die Schweizer Nationalmannschaft vorerst von Felix Hollenstein betreut. Am kommenden Deutschland-Cup wird jedoch John Fust an der Bande stehen, da Hollenstein aus «familiären Gründen» passen muss. (cma/si)

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    Alle Leser-Kommentare
  • Against all odds 15.10.2015 14:50
    Highlight Highlight Nun wird die ganze Sache in den Medien so verdreht, dass der EHCB jetzt die bösen sind, unglaublich! Über die miese Vorgehensweise des Verbandes braucht man da gar nicht zu sprechen. Da sind der SCB und ZSC vorher informiert als Biel, das ist unterste Schublade, wo bleibt die Solidarität unter den Vereinen? KS hat sich ziemlich naiv verhalten und gedacht er erhalte die Freigabe vom Verein dann schon. Im Frühling bis 2018 verlängern ohne Ausstiegsklausel und verlauten lassen seine Arbeit in Biel sei noch nicht abgeschlossen, sich vom Verband aber trotzdem Honig um den Mund schmieren lassen...
  • Tikkanen 15.10.2015 14:44
    Highlight Highlight ...so schnell geht's und es wird nie wieder wie es war. Kevin, du "duurisch" mi.
    Auch hätte ich von Stoney mehr Einsatz für Kevin erwartet. Den GL Snobbies ist es egal wie es Ihrem Coach geht, obschon sich dieser jahrelang den A.... für den Klub aufgerissen hat.
    Dem Verband sei es verziehen, er einfach den besten, bereiten Coach und das wäre vermutlich der Kevin gewesen.
  • Staal 15.10.2015 14:40
    Highlight Highlight http://www.nzz.ch/sport/eishockey/fliegende-wechsel-1.18629929

    ganz klar, der Filz beginnt bei Zahmer.
  • Staal 15.10.2015 13:55
    Highlight Highlight der Anfang vom Ende in Biel
    • Amboss 15.10.2015 15:26
      Highlight Highlight Nee, das nicht. Soo mächtig und wichtig ist Schläpfer nun auch wieder nicht.

      Es gibt nur einen Club, welcher total von seinem Trainer abhängig ist und bei welchem nach dem Abgang des Trainers wirklich nichts mehr geht: Davos

      Biel ist sich das kämpfen gewohnt, die mussten zuletzt immer kämpfen. Ist sozusagen im Bieler Gen verankert.
  • Don Quijote 15.10.2015 13:49
    Highlight Highlight Spannender Krimi aus dem Seeland! Ich bin sehr gespannt, wie Schläpfer in Biel weiterarbeiten wird. Brennend würde mich auch interessieren, wie sein Verhältnis nun zum Arbeitgeber ist... Kevin ist alles in allem eine sehr bemerkenswerte Führungspersönlichkeit!

  • Laurent_Biel 15.10.2015 13:43
    Highlight Highlight Und was hört man von Raffainer und Co., die dem EHC Biel jetzt mindestens sechs Punkte genommen haben mit ihrem drecken Vorgehen der Marke "unterste Schublade"?
  • Ralphster 15.10.2015 13:38
    Highlight Highlight Dass der EHC Biel sich in der jetzigen Situation nicht einfach so von seinem Trainer trennen will, ist verständlich. Wie vorher beim Verband scheint aber auch hier die Kommunikation nicht ideal zu sein. Bis Ende Saison hätte man genug Zeit einen Nachfolger für Schläpfer zu finden. Bis dahin könnte er den Club-Trainerposten wahrscheinlich als Doppelmandat ausführen.
    Bin mal gespannt wie es hier weitergeht. Kann mir ehrlich gesagt nicht vorstellen, dass Schläpfer nun effektiv bis 2018 bleibt.
    • JKF 15.10.2015 14:57
      Highlight Highlight Schläpfer wollte aus persönlichen Gründen (Entweder...oder...) kein Doppelmandat, obwohl ihm diese Möglichkeit vom Verband offeriert wurde. Ansonsten gebe ich dir vollkommen recht. Eine für alle Parteien eher unangenehme Situation, welche die weitere Zusammenarbeit enorm auf die Probe stellt.
    • Playoffbart 15.10.2015 15:31
      Highlight Highlight Schläpfer hätte das Doppelmandat diese Saison gemacht, der EHC Biel wollte das aber nicht. Stand zumindest so in der Zeitung.
    • JKF 15.10.2015 16:05
      Highlight Highlight Ich meinte, er hätte das Doppelmandat bewusst abgelehnt, kann aber sein, dass ich hier falsch liege. Würde aber zu seiner Mentalität passen, dass er entweder 100% gibt oder es lieber bleiben lässt.
  • Hayek1902 15.10.2015 13:29
    Highlight Highlight Ich find das immer noch eine Sauerei des Verbandes. Bin kein Biel Fan, aber das macht man doch nicht in der laufenden Saison. Wenn man ihn im Sommer zum Verband hätte lotsen wollen, wärs was anderes gewesen.
  • Daylen 15.10.2015 13:27
    Highlight Highlight Was für ein Theater... Dem Trainer, der aus eigenem Wunsch und aus Loyalität gegenüber dem Club keine Ausstiegklausel im Vertrag wollte eine solche Chance zu verwehren... Die Liga hat sich komplett daneben verhalten. Dies ist jetzt jedoch eine Trotzreaktion der Bieler Führung. Da würde sich bestimmt ein fähiger Trainer finden lassen bis nächsten Frühling.
  • Amboss 15.10.2015 13:18
    Highlight Highlight Mal wieder so eine Angelegenheit, wo alle verlieren:
    - Der Verband, weil er jetzt mit der 2-Wahl-Lösung Hollenstein leben muss. Und nebenbei die Meisterschaft verfälscht
    - Der EHCB, welcher wegen dieser Sache vielleicht die Playoffs vepasst
    - Schläpfer, welcher viel von seinem Rennommee verloren hat. Er ist nicht mehr ein Kulttrainer ist

    Ach hätte der Verband die vertragliche Situation doch respektiert und hätte bis 2018 gewartet. Und davor eine andere gute Lösung präsentiert. Denn Hollenstein ist keine gute Lösung. Unter diesen Umständen sowieso nicht.

    • joe 15.10.2015 14:18
      Highlight Highlight Inzwischen hat man ja auf Fust ausweichen müssen...! :-(

      Sehr unprofessionel!
  • chandler 15.10.2015 13:05
    Highlight Highlight Ist dem SIHF eigentlich klar, dass dieser mit seiner super Aktion einen Klub aus dem eigenen Land an den Rand eines Kollapses bringt? Der EHCB ist und bleibt ein kleiner und zerbrechlicher Verein. Es müssen viele Zahnräder miteinander klar kommen und funktionieren damit das Überleben garantiert werden kann. Eines davon, der Trainer, wurde nun massiv abgestumpft. Dass so etwas toleriert werden kann ist mir schleierhaft.
    • satyros 15.10.2015 14:55
      Highlight Highlight Der Verband wird von Bern und Zürich beherrscht. Wäre Schläpfer dort angestellt, hätte man sich bestimmt anders verhalten als beim kleinen EHCB.

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