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CORRECTS TO SAY PATRICK DID NOT RETURN TO THE GAME AFTER THE INJURY - Philadelphia Flyers' Nolan Patrick, center, is helped of the ice by Jori Lehtera, left and a member of the training staff after suffering an injury during the third period of an NHL hockey game against the Anaheim Ducks', Tuesday, Oct. 24, 2017, in Philadelphia. Patrick did not return to skate later in the game. The Ducks won 6-2. (AP Photo/Tom Mihalek)

Nolan Patrick (Mitte) wird mit einer Verletzung vom Eis geführt. Bild: AP

Vom Pech verfolgt – Hischiers Draft-Konkurrent Nolan Patrick erleidet nächsten Rückschlag



Es gab eine Zeit, da befanden sie sich auf Augenhöhe, im direkten Duell zueinander: Nico Hischier und Nolan Patrick. Mittlerweile hat der Schweizer seinen Konkurrenten beim NHL-Draft von 2017 überflügelt. Nicht nur, dass Hischier an erster Stelle von New Jersey gezogen wurde und Patrick als Nummer 2 bei den Philadelphia Flyers landete, auch die Rollen im Team sind komplett unterschiedlich.

Hischier ist bei New Jersey Center in der ersten Linie, erhält viel Verantwortung und Eiszeit. In zwei Jahren hat er schon fast die Marke von 100 Skorerpunkten geknackt.

Patrick hatte derweil Mühe, sich in den besten zwei Reihen der Flyers festzusetzen. Der Kanadier konnte sein unbestrittenes Potential bislang nie ausschöpfen, skorte in seiner Rookie-Saison 30 Punkte. Letztes Jahr war es dann ein Zähler mehr. Auch die tiefergehenden Zahlen deuteten nicht wirklich auf einen bevorstehenden Durchbruch hin.

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Doch das hat nicht mit fehlendem Talent zu tun. Patrick ist schlicht und einfach auch vom Pech verfolgt. Der heute 21-Jährige wurde schon seine ganze Karriere hindurch immer wieder von Verletzungen zurück geworfen. In seinem englischen Wikipedia-Artikel fällt das Wort «Injury» alleine im Abschnitt über seine Juniorenzeit elf Mal.

Als 13- und 14-Jähriger brach der Stürmer sich zwei Mal das Schlüsselbein. Später folgten Verletzungen an der Leiste und am Knie und 2016 musste er im Sommer eine Hernie operieren lassen. Auch in seinem Draft-Jahr wurde Patricks Saison von einer Verletzung vorzeitig beendet.

In der NHL verpasste der Kanadier bislang 19 Spiele durch kleinere Verletzungen sowie eine Hirnerschütterung. Der ganz grosse Rückschlag blieb aber aus – bis jetzt. Er verpasste schon das ganze Trainingscamp und wird bis auf weiteres nicht spielen.

Die Flyers kommunizierten in der Nacht, dass Patrick den Saisonstart definitiv verpassen wird: «Bei Nolan Patrick wurde eine Migränen-Störung diagnostiziert. Er wird nicht zum Saisonstart nach Europa reisen. Weitere Informationen werden wir nach unserer Rückkehr nachliefern.»

Regelmässige Migränen können bei Profisportlern Probleme auslösen. Die Symptome verstärken sich oft bei Anstrengungen, und Sensitivität gegenüber Licht oder Lärm lassen sich mit dem Leben als Eishockeyprofi nicht besonders gut vereinbaren. Zudem ist es kein Problem, dass mit einer Operation aus der Welt geschafft werden könnte. Dass Patrick in seiner Rookie-Saison eine Gehirnerschütterung erlitt, könnte seinen Zustand ebenfalls beeinflussen.

Flyers-Trainer Alain Vigneault ist zwar optimistisch: «Unser medizinisches Personal glaubt, dass wir die Probleme mit der richtigen Behandlung bald unter Kontrolle haben werden.» Dennoch geraten durch Patricks Ausfall die Pläne der Flyers etwas aus den Fugen. Vorgesehen war, dass Sean Couturier und Kevin Hayes auf der Centerposition die Schwerarbeit übernehmen und Patrick in der dritten Linie die schwächeren Linien des Gegners durch wirbelt. Nun müssen die Fans in Philadelphia weiter auf den Durchbruch von Nolan Patrick warten.

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