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Zuerichs Simon Bodenmann, Mitte, kaempft um den Puck gegen Rapperswils Florian Schmuckli, links, und Nico Duenner, rechts, im Eishockeyspiel der National League zwischen den Rapperswil-Jona Lakers und dem ZSC Lions am Samstag, 21. September 2019, in der St. Galler Kantonalbank Arena in Rapperswil-Jona. (KEYSTONE/Ennio Leanza)

Die SCRJ Lakers halten den ZSC in Schach. Bild: KEYSTONE

Rappi schlägt auch den ZSC in der Verlängerung – Zug gewinnt gegen Lugano nach Penaltys



Rapperswil – Zürich 3:2nV

Im Duell zweier gut in die neue Saison gestarteten Teams sahen die ZSC Lions in Rapperswil lange wie Sieger aus. Aber die Lakers setzten sich nach einem 0:2-Rückstand noch mit 3:2 nach Verlängerung durch.

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Die Highlights der Partie. Video: YouTube/MySports

Matchwinner war letztlich wie bereits am Dienstag in Biel (1:0 nach Verlängerung) Roman Cervenka. Zum zweiten Mal innerhalb von 96 Stunden entschied der Tscheche für die Lakers eine Overtime. Im Heimspiel gegen die Lions realisierte Cervenka nach bloss 19 Sekunden das Siegtor.

Die Rapperswil-Jona Lakers verdienten sich am Ende den Sieg. Die ZSC Lions lagen zwar nach sieben Minuten mit 2:0 vorne, lehnten sich danach aber zurück und liessen sich von den Lakers dominieren. Captain Andrew Rowe (21.) und Daniel Kristo (48.) glichen für das Heimteam aus. Unmittelbar vor Kristos Ausgleichstreffer hatten Chris Baltisberger und Pius Suter für die ZSC Lions Topchancen vergeben.

Zuerichs Simon Bodenmann, rechts, trifft zum 0:2 Tor im Eishockeyspiel der National League zwischen den Rapperswil-Jona Lakers und dem ZSC Lions am Samstag, 21. September 2019, in der St. Galler Kantonalbank Arena in Rapperswil-Jona. (KEYSTONE/Ennio Leanza)

Bild: KEYSTONE

Zug – Lugano

>>> Hier gibt's den Liveticker zum Nachlesen.

Der HC Lugano wartet in der National League auch nach drei Spielen auf den ersten Sieg. Die Tessiner unterlagen in Zug 2:3 nach Penaltyschiessen - die Zentralschweizer kehrten nach zwei Niederlagen zum Erfolg zurück.

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Die Highlights des Spiels. Video: YouTube/MySports

Während Sven Senteler im Shootout für den EVZ traf, gelang es keinem der fünf Schützen der Gäste, Goalie Leonardo Genoni zu bezwingen. Überhaupt zeigte Genoni, der einen schwierigen Start in die Saison erlebt hatte, eine starke Leistung. Beispielsweise rettete er in der 63. Minute mirakulös gegen Matteo Romanenghi. In der 13. Minute hatte er gegen den solo auf ihn losziehenden Reto Suri das 0:2 verhindert.

Die Zuger waren auch in dieser Partie in der Verteidigung nicht sattelfest - nach fünf Spielen haben sie bereits 20 Gegentreffer kassiert. Sowohl dem 0:1 von Dario Bürgler (7.) als auch dem 2:2 von Luca Fazzini (27.) gingen Fehler voraus. Die Gastgeber, für die Erik Thorell (20.) und Santeri Alatalo (24.) erfolgreich waren, hätten sich nicht beklagen können, wenn sie das Eis erneut als Verlierer verlassen hätten. Lugano, das zum fünften Mal in Folge gegen den EVZ verlor, holte immerhin den ersten Punkt in der laufenden Meisterschaft.

Zugs Torhueter Leonardo Genoni beim Eishockey Meisterschaftsspiel der National League zwischen dem EV Zug und dem HC Lugano, am Samstag, 21. September 2019 in der Bossard Arena in Zug. (KEYSTONE/Alexandra Wey)

Bild: KEYSTONE

Biel – Langnau 3:2 nP

Innerhalb von 24 Stunden gewannen die Bieler sowohl gegen den SC Bern wie gegen die SCL Tigers mit 3:2 nach Penaltyschiessen. Wie am Vorabend in Bern gelang das wichtigste Penalty-Goal dem Finnen Toni Rajala. Auch der Österreicher Peter Schneider reüssierte, derweil alle Langnauer an Elien Paupe scheiterten.

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Die Highlights des Spiels. Video: YouTube/MySports

Die SCL Tigers hätten in Biel indes mehr als einen Punkt verdient. Die Emmentaler führten nach 24 Minuten durch Benjamin Neukom und Ben Maxwell mit 2:0. Aber trotz 35:24 Torschüssen liessen die Langnauer den EHC Biel ins Spiel zurück. Marc-Antoine Pouliot (27.) und Yannick Rathgeb (47.), der bei den Junioren noch für Langnau gespielt hat, glichen für die Seeländer aus. In der Verlängerung besass der Langnauer Alexej Dostoinow solo die beste Torchance.

Sowohl bei Biel mit Elien Paupe (statt Jonas Hiller) wie bei Langnau mit Damiano Ciaccio (statt Ivars Punnenovs) hüteten im Vergleich zu den Freitagspielen neue Goalies das Tor.

Biels Jason Fuchs, links, und Langnaus Claudio Cadonau, rechts, kaempfen um den Puck, beim Eishockey Meisterschaftsspiel der National League zwischen dem EHC Biel und den SCL Tigers , am Samstag, 21. September 2019, in der Tissot Arena in Biel. (KEYSTONE/Anthony Anex)

Bild: KEYSTONE

Genf – Bern 4:2

Die zwei Teams boten den 5544 Zuschauern eine hochstehende Partie mit vielen Chancen auf beiden Seiten. Zum Matchwinner der Genfer avancierte Eliot Berthon, der nicht als begnadeter Torschütze bekannt ist. Der 27-jährige französische Stürmer mit Schweizer Lizenz erzielte mit dem 1:1 (14.) und 2:1 (23.) zum ersten Mal in der National League zwei Treffer in einem Spiel. Davor hatte er es in 370 Begegnungen in der höchsten Schweizer Liga gerademal auf 20 Tore gebracht.

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Die Highlights des Spiels. Video: YouTube/MySports

46 Sekunden vor der zweiten Pause erhöhte Daniel Winnik mit seinem dritten Saisontor auf 3:1. Mehr als der Anschlusstreffer durch Simon Moser 67 Sekunden vor dem Ende gelang den Gästen nicht mehr. 13 Sekunden vor Schluss machte Tanner Richard mit einem Schuss ins leere Tor zum 4:2 alles klar.

Damit beendete Servette eine Serie von vier Heimniederlagen gegen den SC Bern, der schon am Vorabend zu Hause gegen Biel (1:2 n.P.) als Verlierer vom Eis gegangen war. Die Führung für die Berner schoss in der 12. Minute Thomas Rüfenacht.

Bern's center Jan Mursak, of Slovakia, left, vies for the puck with Geneve-Servette's defender Jonathan Mercier, right, during a National League regular season game of the Swiss Championship between Geneve-Servette HC and SC Bern, at the ice stadium Les Vernets, in Geneva, Switzerland, Saturday, September 21, 2019. (KEYSTONE/Salvatore Di Nolfi)

Bild: KEYSTONE

Die Tabelle:

Die Telegramme:

Genève-Servette - Bern 4:2 (1:1, 2:0, 1:1)
5544 Zuschauer. - SR Salonen/Müller (Kaderli/Dreyfus).
Tore: 12. Rüfenacht (Arcobello, Moser) 0:1. 14. Berthon (Simek) 1:1. 23. Berthon (Miranda, Mercier) 2:1. 40. (39:14) Winnik (Smirnovs, Wingels) 3:1. 59. (58:53) Moser (Arcobello) 3:2 (ohne Goalie). 60. (59:47) Richard (Winnik) 4:2 (ins leere Tor).
Strafen: zweimal 2 Minuten gegen Genève-Servette, viermal 2 Minuten gegen Bern.
PostFinance-Topskorer: Wingels; Arcobello.
Genève-Servette: Mayer; Karrer, Maurer; Wick, Mercier; Jacquemet, Le Coultre; Guebey; Wingels, Smirnovs, Winnik; Rod, Fehr, Maillard; Douay, Richard, Miranda; Simek, Berthon, Bozon; Tanner.
Bern: Caminada; Untersander, Blum; Andersson, Beat Gerber; Burren, Koivisto; Krueger, Colin Gerber; Rüfenacht, Arcobello, Moser; Praplan, Mursak, Berger; Sciaroni, Ebbett, Pestoni; Grassi, Heim, Jeremi Gerber.
Bemerkungen: Genéve-Servette ohne Antonietti, Fritsche, Tömmernes, Kast und Völlmin. Bern ohne Bieber, Kämpf (alle verletzt) und Scherwey (NHL-Camp). - 1. Spiel in der National League für Tanner. - Timeout Bern (58:06). SCB von 57:34 bis 59:47 ohne Goalie.

Zug - Lugano 3:2 (1:1, 1:1, 0:0, 0:0) n.P.
7086 Zuschauer. - SR Lemelin/Wiegand, Fuchs/Wolf.
Tore: 7. Bürgler (Sannitz) 0:1. 20. (19:36) Thorell (Zgraggen) 1:1. 24. Alatalo (Hofmann) 2:1. 27. Fazzini 2:2.
Penaltyschiessen: Bürgler -, Martschini -; Klasen -, Hofmann -; Loeffel -, Senteler 1:0; Fazzini -, Thorell -; Zangger -.
Strafen: viermal 2 plus 10 Minuten (McIntyre) gegen Zug, viermal 2 Minuten gegen Lugano.
PostFinance-Topskorer: Kovar; Chiesa.
Zug: Genoni; Diaz, Stadler; Schlumpf, Alatalo; Zryd, Zgraggen; Thiry; Klingberg, Kovar, Hofmann; Martschini, Senteler, Thorell; Simion, McIntyre, Bachofner; Leuenberger, Albrecht, Schnyder; Zehnder.
Lugano: Zurkirchen; Ohtamaa, Chorney; Chiesa, Jecker; Riva, Wellinger; Loeffel; Zangger, Lajunen, Klasen; Bürgler, Sannitz, Bertaggia; Fazzini, Romanenghi, Suri; Jörg, Walker, Lammer.
Bemerkungen: Zug ohne Lindberg (gesperrt) und Morant. Lugano ohne Vauclair, Morini (alle verletzt) und Spooner (überzähliger Ausländer). - Lattenschüsse: 54. Klasen, 62. Hofmann. - Timeout Zug (64:10).

Biel - SCL Tigers 3:2 (0:1, 1:1, 1:0, 0:0) n.P.
5627 Zuschauer. - SR Borga/Stricker, Ambrosetti/Cattaneo. -
Tore: 8. Neukom (Maxwell, Glauser) 0:1. 25. Maxwell (Blaser, DiDomenico/Ausschluss Gustafsson) 0:2. 27. Pouliot 1:2. 48. Rathgeb (Schneider) 2:2.
Penaltyschiessen: Hügli -, Pesonen -; Riat -, Maxwell -; Rajala 1:0, Diem -; Tschantré -, Schmutz -; Schneider 2:0.
Strafen: fünfmal 2 plus 10 Minuten (Künzle) gegen Biel, achtmal 2 Minuten gegen SCL Tigers.
PostFinance-Topskorer: Rajala; Pesonen.Biel: Paupe; Moser, Kreis; Rathgeb, Forster; Sataric, Salmela; Fey; Tschantré, Pouliot, Rajala; Hügli, Cunti, Künzle; Riat, Fuchs, Schneider; Ulmer, Gustafsson, Lüthi; Karaffa.
SCL Tigers: Ciaccio; Glauser, Leeger; Erni, Lardi; Schilt, Blaser; Cadonau, Huguenin; Kuonen, Maxwell, Neukom; DiDomenico, Berger, Pesonen; Schmutz, Gagnon, Dostoinow; Rüegsegger, Diem, Andersons.
Bemerkungen: Biel ohne Brunner (verletzt) und Neuenschwander (krank), SCL Tigers ohne Earl und In-Albon (beide verletzt).

Rapperswil-Jona Lakers - ZSC Lions 3:2 (0:2, 1:0, 1:0, 1:0) n.V.
4360 Zuschauer. - SR Fluri/Massy, Gnemmi/Schlegel.
Tore: 7. Chris Baltisberger (Roe, Pettersson/Ausschluss Dünner) 0:1. 8. Bodenmann (Pedretti) 0:2. 21. (20:55) Rowe (Egli/Ausschluss Prassl) 1:2. 48. Kristo (Egli) 2:2. 61. (60:19) Cervenka 3:2.
Strafen: viermal 2 Minuten gegen Rapperswil-Jona Lakers, dreimal 2 Minuten gegen ZSC Lions.
PostFinance-Topskorer: Cervenka; Suter.
Rapperswil-Jona Lakers: Nyffeler; Vukovic, Profico; Hächler, Maier; Egli, Randegger; Gähler, Schmuckli; Kristo, Rowe, Forrer; Clark, Cervenka, Spiller; Mosimann, Schlagenhauf, Casutt; Hüsler, Ness, Dünner.
ZSC Lions: Flüeler; Noreau, Marti; Phil Baltisberger, Geering; Trutmann, Berni; Sutter; Suter, Roe, Wick; Pettersson, Prassl, Chris Baltisberger; Sigrist, Diem, Bodenmann; Simic, Schäppi, Pedretti; Hinterkircher.
Bemerkungen: Rapperswil-Jona Lakers ohne Wellman (überzähliger Ausländer), ZSC Lions ohne Blindenbacher, Krüger und Hollenstein (alle verletzt). (abu/sda)

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Höchste Zeit, dass auch sie sich wandeln upgraden und ihre HC, SC und EV durch zeitgemässe Namen ersetzen!

* Update: User weisen darauf hin, dass der richtige Plural «mice» lautet. Das ist natürlich korrekt. Da ein kleiner Fehler zum …

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