Sport
Wintersport

Langläufer Gabriel Gledhill läuft in Oslo «ziemlich betrunken» ins Ziel

Ein anderer Teilnehmer machte aus dem Rennen eine Party. Gabriel Gledhill erzählte skandinavischen Medien später: «Es hat unglaublich viel Spass gemacht. Ich bin ziemlich betrunken geworden. Schon in  ...
Gabriel Gledhill wurde 67. und Drittletzter.Bild: instagram

«Bin ziemlich betrunken geworden» – Langläufer bechert während legendärem Rennen

Langlauf-Olympiasieger Einar Hedegart führt am Holmenkollen in Oslo über 50 Kilometer einen norwegischen Achtfach-Sieg an. Ein anderer Athlet betrinkt sich derweil.
15.03.2026, 11:0815.03.2026, 11:08
Kim Steinke / t-online
Ein Artikel von
t-online

Auch in Abwesenheit von Rekord-Olympionike Johannes Hösflot Klaebo haben Norwegens Skilangläufer das traditionelle 50-Kilometer-Rennen am Holmenkollen in Oslo dominiert. Doppel-Olympiasieger Einar Hedegart setzte sich bei einem Achtfach-Sieg der Norweger in der 129. Auflage des Evergreens vor Harald Östberg Amundsen und Martin Nyenget durch.

Ein anderer Teilnehmer machte aus dem Rennen eine Party. Gabriel Gledhill erzählte skandinavischen Medien später: «Es hat unglaublich viel Spass gemacht. Ich bin ziemlich betrunken geworden. Schon in der dritten Runde habe ich angefangen, Bier und Schnaps zu trinken.» Der Brite kam als 67. über die Ziellinie, hatte mehr als 20 Minuten Rückstand auf Hedegart.

«Fast alles wieder erbrochen»

«Ich habe vielleicht zehn bis zwölf Bier und fünf oder sechs Shots getrunken», verriet der alkoholisierte Gledhill. Und weiter: «Es war ziemlich schwierig, ins Ziel zu kommen. Aber in Holmenkollen geht es darum, Spass zu haben.» Zuschauer am Streckenrand reichten ihm wiederholt alkoholische Getränke. «Es gab Bier, Jägermeister, Schnaps und sogar Mundspülung», so Gledhill, der danach «fast alles wieder erbrochen» habe.

Auch der gebürtige Norweger Fredrik Fodstad, der für Kolumbien startet, griff unterwegs zum Bier. Eine Frau hielt ihm eine Flasche entgegen, Fodstad zögerte nicht, stoppte kurzzeitig sein Rennen und trank aus. Anschliessend jubelte er mit den Fans und klatschte ab.

Das Ski-nordisch-Mekka Holmenkollen ist bekannt für Volksfeststimmung. Für Langläufer wie Gledhill und Fodstad ist das traditionsreiche Rennen in Oslo weniger ein Wettkampf. Athleten wie das Duo aus der zweiten Reihe nehmen dies stellenweise etwas lockerer.

Bei den Frauen, die am Holmenkollen zum dritten Mal über 50 Kilometer antraten, siegte wie 2024 Schwedens Doppel-Olympiasiegerin Frida Karlsson mit 1:48 Minuten Vorsprung auf ihre Landsfrauen Linn Svahn und Jonna Sundling.

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Die Schweizer Medaillen an den Olympischen Spielen 2026
1 / 21
Die Schweizer Medaillen an den Olympischen Spielen 2026

Franjo von Allmen, Ski alpin: Gold Abfahrt, Gold Super-G, Gold Team-Kombination.

quelle: keystone / alessandro della valle
Auf Facebook teilenAuf X teilen
Hund auf der Zielgeraden mischt Langläuferinnen auf
Video: watson
Das könnte dich auch noch interessieren:
Du hast uns was zu sagen?
Hast du einen relevanten Input oder hast du einen Fehler entdeckt? Du kannst uns dein Anliegen gerne via Formular übermitteln.
0 Kommentare
Dein Kommentar
YouTube Link
0 / 600
Hier gehts zu den Kommentarregeln.
Mercedes dominiert erneut – wieso die Formel-1-Saison so gut wie entschieden ist
Auch im Sprint-Qualifying in China waren die beiden Mercedes-Piloten George Russell und Kimi Antonelli mit Abstand die Schnellsten. Die Dominanz in der Formel 1 dürfte sich fortsetzen – dennoch ärgert sich auch der deutsche Rennstall über das neue Reglement.
Die Dominanz von Mercedes setzt sich auch zu Beginn des zweiten Rennwochenendes der neuen Formel-1-Saison fort. George Russell sichert sich im Sprint-Qualifying die Pole vor seinem Teamkollegen Kimi Antonelli. Die anderen Autos konnten da nicht mithalten. Weltmeister Lando Norris war als Dritter über sechs Zehntelsekunden langsamer als Russell – in der Königsdisziplin des Motorsports sind das Welten.
Zur Story