Sport
Eishockey

Das sagt Nino Niederreiter nach seiner Ankunft beim Schweizer WM-Team

Switzerland`s Nino Niederreiter arrives at the airport in Wien for the IIHF 2019 World Ice Hockey Championships, in Wien, Austria, on Monday, May 20, 2019. (KEYSTONE/Melanie Duchene)
Verstärkt die Schweiz an der WM: Nino Niederreiter am Wiener Flughafen.Bild: KEYSTONE

Niederreiter beim Schweizer WM-Team angekommen: «Haben die Chance, etwas zu erreichen»

20.05.2019, 13:2620.05.2019, 13:48

Nino Niederreiter ist bei der Schweizer Eishockey-Nationalmannschaft angekommen. Der Bündner Stürmer verstärkt die Equipe nach dem Ausscheiden mit den Carolina Hurricanes in den Halbfinals der NHL-Playoffs um den Stanley Cup. Von Raleigh (North Carolina) führte Niederreiters Anreise via Washington, Zürich und Wien nach Bratislava. Am Nachmittag soll er in der Slowakei erstmals mit dem Nationalteam trainieren.

«Wenn ich die Möglichkeit habe, für die Schweiz zu spielen, dann ergreife ich sie», sagte Niederreiter bei seiner Ankunft. Der 26-jährige Churer betonte: «Ich spiele gerne für mein Land.»

Natürlich hat Niederreiter aus der Ferne beobachtet, wie sich seine Kollegen bislang geschlagen haben. Nach vier Siegen zum WM-Auftakt gab's am Wochenende zwei Niederlagen gegen Weltmeister Schweden und Olympiasieger Russland. Aber die Schweiz habe gut gespielt, befand Niederreiter. «Ich denke, wir haben wie schon letztes Jahr die Chance, etwas zu erreichen.»

«El Niño» war Bestandteil beider Schweizer Teams, die 2013 und 2018 jeweils WM-Silber gewonnen haben. «Das waren grossartige Erlebnisse», blickt Niederreiter zurück. Aber gerade im vergangenen Jahr, als die Schweiz im Final erst im Penaltyschiessen gegen Schweden verlor, sei die Chance auf den WM-Titel sehr gross gewesen. «Ich hoffe, wir können das Versäumte eines Tages nachholen», sagt er deshalb. Niederreiter selber war es, der die Schweiz vor Jahresfrist im Final 1:0 in Führung gebracht hatte.

Switzerland`s Nino Niederreiter arrives at the airport in Wien for the IIHF 2019 World Ice Hockey Championships, in Wien, Austria, on Monday, May 20, 2019. (KEYSTONE/Melanie Duchene)
Kaum da, steht er im Fokus: NHL-Star Niederreiter.Bild: KEYSTONE

Die Schweiz schliesst die WM-Vorrunde morgen Dienstag (12.15 Uhr) gegen Tschechien ab. Sie ist bereits vor dieser Partie für die Viertelfinals qualifiziert. Wer am Donnerstag der Gegner sein wird, ist noch offen. Sicher ist, dass es einer aus dem Quartett Finnland, USA, Kanada und Deutschland sein wird.

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Die besten Bilder der Eishockey-WM in der Slowakei
Ueli Maurer diskutiert mit Magdalena Martullo-Blocher
Video: watson
Du hast uns was zu sagen?
Hast du einen relevanten Input oder hast du einen Fehler entdeckt? Du kannst uns dein Anliegen gerne via Formular übermitteln.
4 Kommentare
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
Die beliebtesten Kommentare
avatar
«SLAPSHOT»
20.05.2019 14:12registriert Mai 2017
Yeah Nino!
00
Melden
Zum Kommentar
avatar
MARC AUREL
20.05.2019 16:04registriert Dezember 2014
Am liebsten Deutschland als Gegner und sie 5:0 schlagen!
00
Melden
Zum Kommentar
4
Der neue SCB-Trainer Serge Aubin – einer wie Bill Gilligan
Nach vielen Irrungen und Wirrungen ist der SC Bern mit dem neuen Trainer Serge Aubin (51) auf dem Weg zurück zur Konkurrenzfähigkeit. Eine gute Entscheidung. Serge Aubin hat ein ähnliches Profil wie Bill Gilligan.
Seit Kari Jalonen (Meister 2017 und 2019) sind kuriose Entscheidungen bei der Anstellung der Trainer mit ein Grund für den anhaltenden Misserfolg in Bern. Seit der Meisterfeier von 2019 hat der SCB nie mehr eine Playoff-Serie gewonnen und der letzte Trainer, der mit dem SCB einen Erfolg feiern konnte, ist ein Österreicher: Mario Kogler gewann 2021 den Cup.
Zur Story