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Coronavirus: Bauer Hockey produziert jetzt Schutzausrüstung für Mediziner

Hersteller von Hockey-Ausrüstung produziert jetzt Schutzmaterial für Mediziner

26.03.2020, 09:3926.03.2020, 09:39

Auch Kanada kämpft an allen Fronten gegen die Coronavirus-Pandemie. Der Nationalsport Eishockey ruht im ganzen Land und sorgt dennoch für Schlagzeilen. Denn «Bauer», eigentlich ein bekannter Hersteller von Hockey-Ausrüstung wie Schlittschuhen, Helmen oder Handschuhen, hat angekündigt, nun neuerdings Gesichtsschütze für Mediziner herzustellen.

«Schutzausrüstung, die es erlaubt, dass Menschen alles für ihr Team geben, ist unser Hintergrund. Im Moment sind wir alle im gleichen Team», schreibt «Bauer» in einer Mitteilung. Die ersten Schutzschilder sollen ab nächster Woche lieferbar sein. Beim Unternehmen seien bis gestern Mittwoch schon über 100'000 Stück bestellt worden, sagt CEO Ed Kinnaly.

Die Firma produziert die Schutzausrüstung in Fabriken im kanadischen Québec und in Liverpool im US-Bundesstaat New York. Bislang seien nur Bestellungen aus Kanada eingetroffen, das Ziel sei es aber, auch in die USA zu liefern.

Der Schutzschild von «Bauer» soll gemeinsam mit einer regulären Gesichtsmaske getragen werden. Im Gegensatz zu dieser schütze er aber das ganze Gesicht, auch die Augen vor Viren und anderen Erregern. Man habe sich mit Ärzten und Pflegefachpersonal ausgetauscht, damit die Utensilien auch den Bedürfnissen entsprechen.

Die Schilde sollen auch nicht das Ende der Fahnenstange sein: «Ich wünschte, wir könnten noch mehr tun», sagt Kinnaly. «Wenn wir sonst noch irgendwie helfen können, werden wir es versuchen.» (abu)

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1 Kommentar
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Die beliebtesten Kommentare
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Lars mit Mars
26.03.2020 11:22registriert März 2020
Das nenn ich mal innovativ und flexibel. Well done, Bauer.

Und nächstes Jahr Standard für NL-Schiris 😃
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Niederlage gegen die Lakers oder wie der SCB sein Publikum verhöhnt
Keine Emotionen, wenig Intensität, behutsames Tempo, kaum Härte und ein schmähliches 1:2 gegen die Lakers. Die Rechnung kann trotzdem aufgehen. Aber es gibt ein Problem: So verliert der SCB seine Identität und sein Publikum. Ausnahmsweise eine Polemik.
Eigentlich ist ja alles in Ordnung und nach wie vor ist alles möglich. Der SCB hat das Hinspiel gegen die Lakers nur 1:2 verloren und kann im Rückspiel am Mittwoch in Rapperswil-Jona den Viertelfinal gegen Davos doch noch erreichen. Ein Sieg mit zwei Toren Differenz genügt. Am 23. Januar haben die Berner auswärts die Lakers 2:0 besiegt. Es gibt also keinen Grund zur Panik. Und schon gar keinen zur Polemik.
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