Sport
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
Der Langnauer Stuermer Todd Elik wurde am Freitag, 28. Januar 2000, anlaesslich der Allstar Night des Schweizer Eishockeys in Bern, mit dem Titel des wertvollsten Spieler des Jahres 1999 ausgezeichnet. (KEYSTONE/JUERG MUELLER)

Todd Elik wurde zum wertvollsten Spieler des Jahres 1999 ausgezeichnet. Bild: KEYSTONE

Eismeister Zaugg

Wie der beste Todd Elik aller Zeiten den grössten Skandal unseres Hockeys verhinderte

Nur mit viel, viel Glück kommt unser Hockey im Frühjahr 1999 um den Flaschenwurf von Chur, um den wohl grössten Skandal der Geschichte herum. Ausgerechnet dank Rock’n’Roller Todd Elik.



Es ist die Geschichte über zwei der bestgehüteten Geheimnisse unseres Hockeys. Liga-Qualifikation 1999. Chur gegen Langnau. Der NLB-Meister gegen den Playout-Verlierer der NLA. Ein Drama in sieben Akten. Es geht um einen Platz in der höchsten Liga. Chur will unbedingt nach oben, Langnau versucht den sofortigen Wiederabstieg zu vermeiden. Der Liga-Benjamin hat in 36 Qualifikationspartien bloss 18 Punkte geholt und ist mit einem Torverhältnis von 112:221 einer der schwächsten Neulinge seit Einführung der Playoffs. Chur ist also klarer Favorit.

Skandalös ist an und für sich bereits die Machtfülle von Churs Manager Heini Schmid. Der ehemalige Kult-Schiedsrichter ist zugleich im Teilamt für die Ausbildung der Schiedsrichter zuständig und wird dafür vom Verband bezahlt. Für diese entscheidende Serie tritt er nicht einmal in den Ausstand. Eine Verfilzung, die nicht nur im Emmental als mafiös bezeichnet wird.

Beat Kaufmann, Praesident der HC Lugano SA, links, und Heini Schmid, Vertreter der EHC Chur Sport AG, rechts, beim Handschlag, am Mittwoch, 15. Mai 2002 in Cadro, anlaesslich einer Medienkonferenz. Wie an der MK bekanntgegen wurde, wollen der HC Lugano und der EHC Chur kuenftig in verschiedenen Bereichen eng zusammenarbeiten. Der EHC Chur ist mit 2,5 Millionen Franken verschuldet und ersucht um Nachlassstundung. Da der Club auch nach dem wahrscheinlichen Konkurs in der Nationalliga B spielen will, wurde die Partnerschaft mit dem HC Lugano beschlossen. (KEYSTONE/Karl Mathis)

Churs Heini Schmid (rechts) 2002 mit Lugano-Präsident Beat Kaufmann. Bild: KEYSTONE

Im drittletzten Spiel am 5. April 1999 in Chur wird Langnaus Todd Elik provoziert und legt sich mit den Zuschauern an. Er begeht den Fehler, mit dem Stock in die hinter der Spielerbank stehenden Zuschauer zu schlagen. Heini Schmid spielt den Namen des Knaben, der von Todd Eliks Stock getroffen worden sein soll, schlau den Medien zu und löst damit eine regelrechte Hetzkampagne gegen den Kanadier aus. Was für ein Unhold, der mit dem Stock ein armes, braves, unschuldiges Kind schlägt! Lebenslänglich sperren! Todd Elik wird für zwei Spiele gesperrt und damit ist die Saison für ihn eigentlich beendet. Langnau kann aber mit einem Rekurs eine aufschiebende Wirkung erreichen (was heute nicht mehr möglich wäre), so dass Todd Elik für das alles entscheidende Spiel am 10. April in Chur doch antreten kann.

Die Langnauer gewinnen dieses alles entscheidende siebte und letzte Spiel in Chur nach einem 0:2-Rückstand mühelos 7:2. Die Partie ist nach zwei Dritteln entschieden, Todd Elik bucht sechs Assists und ein Tor.

Die Zusammenfassung von Spiel 7. Video: SRF

Eine der grössten Einzelleistungen in der Geschichte unseres Hockeys. Langnau bleibt oben, Chur wird ein Jahr später dank der Aufstockung der höchsten Liga auf 12 Teams den Aufstieg schaffen und im Frühjahr 2002 in der Liga-Qualifikation gegen Servette den Platz in der NLA verlieren. Heute spielen die Bündner in der MySports League.

Todd Eliks «Jahrhundertspiel» wäre vermutlich nicht einmal nötig gewesen. Denn die SCL Tigers hätten dieses Spiel gar nicht verlieren können. Diese Geschichte ist eines der bestgehüteten Geheimnisse unseres Hockeys.

Die mangelhafte Platzorganisation der Churer ist nämlich bereits vor dem letzten Spiel bekannt und offiziell vom Verband scharf gerügt worden. Immer wieder sind die Langnauer in Chur auf der Spielerbank mit Bier überschüttet und verbal provoziert worden. Was ja den Skandal um Todd Eliks Publikums-Stockschlag ausgelöst hat. Die Churer sind aufs Strengste ermahnt worden: Gibt es noch einmal einen Zwischenfall, dann geht die Partie Forfait verloren.

Die Langnauer Fans feiern ihren Verein, aufgenommen im letzten Ligaqualifikationsspiel Chur gegen Langnau vom Samstag, 10. April 1999, in Chur. Langnau gewinnt die Partie gegen Chur mit 7:2 und sicher sich damit den Ligaerhalt. (KEYSTONE/Arno Balzarini)

Die Langnauer Fans jubeln nach dem 7:2-Sieg in Spiel 7. Bild: KEYSTONE

Darauf bauen die schlauen Emmentaler im Kampf gegen die «Churer Mafia». Einer ihrer Bandengeneräle und der Klubarzt – beide Namen sind mir leider entfallen – haben alles genau besprochen und vorgekehrt. Droht im Schlussdrittel eine Niederlage, wird sich der besagte Langnauer Funktionär auf einmal an den Kopf greifen. Vom Boden bei der Langnauer Spielerbank wird er die Bierflasche aufheben, die er während des Spiels im Mantel versteckt hält. Mit Ketchup wird Blut am Kopf simuliert und der Klubarzt wird den unglücklich getroffenen, der sich demonstrativ schmerzverzerrt den Kopf hält, über das Eis in die Kabine geleiten. Und ihm dort sogleich und heimlich mit einem kleinen Schnitt in die Kopfhaut eine echte Wunde zufügen. Der ultimative Beweis für den Flaschenwurf.

Die Forfaitniederlage der wegen mangelhafter Platzorganisation bereits verwarnten Churer wäre damit Tatsache.

Der Flaschenwurf von Chur, der nicht stattfinden musste

Ist das, was die Langnauer da unter Cheftrainer Köbi Kölliker vorgekehrt hatten, verwerflich oder gar ein Skandal? Ja und nein. Es war, juristisch gesehen, wohl eher Notwehr gegen die «Churer Mafia». Denn auch das zweitbestgehütete Geheimnis unseres Hockeys rankt sich um diese nachgerade legendäre Partie.

L'entraineur du SCL Tigers Koebi Koelliker, droite, donne des consignes a ses joueurs lors du 5eme match de la serie de la finale de promotion relegation de National League B, LNB, et National League A, LNA, du championnat suisse de hockey sur glace, entre le SCL Tigers et le Lausanne HC, LHC, ce samedi, 13 avril 2013, a la patinoire Ilfishalle de Langnau. (KEYSTONE/Jean-Christophe Bott)

2013 sprang Köbi Kölliker nochmals als Interimstrainer bei den Tigers ein. Bild: KEYSTONE

Der Schlaumeier Heini Schmid hatte nämlich vorgehabt, einen Churer Spieler (auch sein Name ist mir leider entfallen) damit zu beauftragen, Todd Elik bereits beim Warmlaufen vor dem Spiel und nicht erst während des Spiels zu provozieren, niederzuschlagen und ausser Gefecht zu setzen. Vorsichtshalber erkundigte er sich vor dieser schicksalsschweren Auseinandersetzung bei seinen Verbandskollegen, was eigentlich passieren würde, wenn es lange vor dem Spiel, beispielsweise beim Warmlaufen, zu einem Eklat kommen sollte und dabei zufälligerweise Todd Elik ausrasten sollte. Die Antwort: Das sei nicht ganz klar, aber Chur riskiere in diesem Fall eine Forfaitniederlage. Und Heini Schmid verzichtete auf den Kamikaze-Einsatz.

Verrückt, aber wahr: Ausgerechnet Todd Elik, der meistbestrafte Spieler dieser Saison (169 Strafminuten in 36 Qualifikationspartien), der charismatische Bösewicht, hat unser Hockey in der letzten Saison des 20. Jahrhunderts vor dem wohl grössten Skandal der Geschichte bewahrt. Den Grund, warum er so gut spielte, kennen wir auch. Brent Reiber, damals Head, erinnert sich noch gut: «Todd sagte mir vor dem Spiel: Keine Sorge, Brent, heute Abend spiele ich Hockey …»

Der Langnauer Stuermer und Spielmacher Todd Elik am Samstag, 4. November 1999 im Eishockey NLA-Meisterschaftspiel SC Langnau gegen die ZSC Lions in Langnau. (KEYSTONE/JUERG MUELLER) === ELECTRONIC IMAGE ===

Todd Elik entschied sich, Hockey zu spielen. Bild: KEYSTONE

Was er dann ja auch getan hat: ein Tor und sechs Assists. Und auch sonst war er gut wie vorher und nachher nie mehr: In 36 Qualifikationsspielen hatte er 60 Punkte gebucht. In den acht Partien der Playouts und der Liga-Qualifikation (drei Partien fehlte er wegen Sperren) legte er sage und schreibe 27 Punkte nach (6 Tore, 21 Assists). Wir haben im Frühjahr 1999 den besten Todd Elik aller Zeiten gesehen.

Liga-Qualifikation 1999 Chur (NLB-Meister) gegen SCL Tigers (Verlierer NLA-Playouts)

Chur – Langnau 4:3
Langnau – Chur 7:5
Chur – Langnau 3:5
Langnau – Chur 6:4
Chur – Langnau 5:3
Langnau – Chur 2:3
Chur – Langnau 2:7

Unvergessene Eishockey-Geschichten

Bobby Orr entscheidet mit dem «Flying Goal» den Stanley-Cup-Final

Link zum Artikel

Ralph Krueger schreibt das wichtigste SMS der Schweizer Hockey-Geschichte 

Link zum Artikel

Deutschland verpasst die grosse Sensation, weil der Puck auf der Linie kleben bleibt

Link zum Artikel

NHL-Star Darryl Sittler stellt einen Rekord für die Ewigkeit auf

Link zum Artikel

04.01.1987: Als nach der grössten Prügelei aller Zeiten die Lichter ausgingen und ein Spiel die Eishockey-Welt veränderte

Link zum Artikel

16.01.1905: Nach 23 Tagen Anreise werden die Dawson City Nuggets im Stanley-Cup-Final mit 2:23 vermöbelt

Link zum Artikel

19.10.1996: Del Curto klärt seine Spieler auf: «Zum Schiri nüma ‹Fuck you› sägä, äs git zwei Minuta, hä!»

Link zum Artikel

24.02.2006: Neunmal das F-Wort in einer Minute – Greg Holst macht sich mit legendärem Ausraster-Interview unsterblich

Link zum Artikel

14.05.2008: Philippe Furrer schiesst das kurioseste Eigentor der Schweizer Hockey-Geschichte

Link zum Artikel

10.10.1979: Ein gewisser Wayne Gretzky bestreitet sein erstes Spiel in der NHL – er wird sämtliche Rekorde pulverisieren

Link zum Artikel

18.02.2006: Die «Eisgenossen» spielen kanadischer als die Kanadier und rächen sich für eine uralte Schmach

Link zum Artikel

11.03.1979: NHL-Haudegen Randy Holt prügelt sich zu einem bis heute gültigen Rekord – 67 Strafminuten in einem einzigen Spiel

Link zum Artikel

08.04.1980: Sie wissen nicht, was sie tun, als sich zwei Schweden als erste Hockeyspieler einen Playoff-Bart wachsen lassen

Link zum Artikel

28.01.2009: Die Zürcher Löwen krönen sich zu Europas Eishockey-Königen

Link zum Artikel

24.03.1936: Im längsten Hockey-Spiel aller Zeiten fällt das goldene Tor erst im 9. Drittel – um 2.35 Uhr nachts

Link zum Artikel

28.12.1999: «La Montanara» erklingt in Berlin – Ambri krönt sich zum europäischen Champion

Link zum Artikel

Nie haben wir uns mehr über ein Tor gegen die Schweiz gefreut als bei Omarks Penalty-Trick

Link zum Artikel

22.09.2012: Rick Nash meldet sich mit einem Blitz-Hattrick in der Schweiz zurück

Link zum Artikel

30.12.1981: Wayne Gretzky schafft den verrücktesten seiner Rekorde: 50 Tore in 39 NHL-Spielen

Link zum Artikel

26.12.1993: Dank Chomutow und Bykow träumt Aufsteiger Davos vom ersten Spengler-Cup-Titel seit 35 Jahren

Link zum Artikel

Amerikas College-Boys erlegen den russischen Bären

Link zum Artikel
Alle Artikel anzeigen
DANKE FÜR DIE ♥

Da du bis hierhin gescrollt hast, gehen wir davon aus, dass dir unser journalistisches Angebot gefällt. Wie du vielleicht weisst, haben wir uns kürzlich entschieden, bei watson keine Login-Pflicht einzuführen. Auch Bezahlschranken wird es bei uns keine geben. Wir möchten möglichst keine Hürden für den Zugang zu watson schaffen, weil wir glauben, es sollten sich in einer Demokratie alle jederzeit und einfach mit Informationen versorgen können. Falls du uns dennoch mit einem kleinen Betrag unterstützen willst, dann tu das doch hier.

Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen?

(Du wirst zu stripe.com umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)

Nicht mehr anzeigen

Alle NLA-Absteiger seit Einführung der Zwölfer-Liga

Dinge, die Hockey-Fans niemals sagen würden

Abonniere unseren Newsletter

20
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
20Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • ben_fliggo 15.04.2020 17:20
    Highlight Highlight Legendäre Story. Was macht Todd Elik eigentlich heute so?
  • DerSeher 15.04.2020 17:13
    Highlight Highlight "Immer wieder sind die Langnauer in Chur auf der Spielerbank mit Bier überschüttet und verbal provoziert worden."

    Heute noch Alltag in Rappi und keinen interessierts 🤷‍♂️
  • Lars mit Mars 14.04.2020 20:45
    Highlight Highlight Ein schönes Räubergschichtli. Mag mich gut an die Zeit erinnern, stand damals in der Khurer Kurve.

    Ob das Gschichtli wirklich stimmt, frag ich mich grad ein wenig. Die Spielerbänke in Chur waren lange ein Problem, da die Fans zu nahe kommen konnten. Nach dem „Senseskandal“ von Elik wurden die Spielerbänke vor dem letzten Spiel massiv ausgebaut, sprich die Spieler deutlich von den Fans getrennt. Ob da noch eine Bierflasche auf die Bank hätte geworfen werden können, wage ich zumindest anzuzweifeln.
  • snowball-X 14.04.2020 17:36
    Highlight Highlight Wie wäre es nun danit, dass wir die Saison-Prognose, welche ja auch nur die Regular Season berücksichtigt, mit der Abschlusstabelle vergleichen? Wie es aussieht hat Herr Zaugg ja auch Zeit um irgendwelchen historischen Begebenheiten ein paar Zeilen zu widmen.
  • banda69 14.04.2020 16:42
    Highlight Highlight .. und Martin Gerber im Tor... wer hätte damals gedacht was für eine Karriere er noch machen wird..
  • Der Bosnier 14.04.2020 16:22
    Highlight Highlight Jaja, der Todd. Die damalige Bar55 in Langenthal machte damals richtig Umsatz. Immer mit ca. 5000.- Barvorrat in der Tasche und unbändigem Durst, wurden bis tief in die Nacht unzählige Gins vernichtet. Falls dann noch Mike Posma und Eric Lecompte dabei waren, konnte es richtig heiter werden. Zu dieser Zeit bin ich regelmässig mit üblem Kater zur Arbeit erschienen;)
  • HabbyHab 14.04.2020 14:56
    Highlight Highlight Oh, geheimgefährliches Verhalten wird gerühmt. Super.
  • Lümmel 14.04.2020 14:47
    Highlight Highlight Danke Klaus für dieses grandiose "Zückerli"! Weltklasse! 😅
  • marak 14.04.2020 14:46
    Highlight Highlight se non è vero, è ben trovato
    Der Ketchuptrick wäre ein wenig gar gewagt gewesen. Auf wundersame Weise verursacht eine ganze Bierflasche einen hübschen Schnitt. Hat auch beim Chilenischen Nationalgoalie nicht funktioniert. Vermutlich wäre es noch eine Bierflasche aus dem Emmental gewesen. Oder hätter er Clanda eingekauft vor dem Spiel. Und das mit der Übung "Provokation vor dem Spiel" ist auch ein wenig weit hergeholt. Aber die Emotionen gingen sehr hoch und die Eishockeywelt ist ja eine nette und unterhaltsame Schwatzbude.
  • JohnnyBarolo 14.04.2020 14:37
    Highlight Highlight Das waren noch Zeiten im einzig richtigen Hallenstadion :P
    • Staal 15.04.2020 11:03
      Highlight Highlight Ganz schlimmer und hässlicher Bunker dort. Und noch schlimmer die Namensänderung zum Chaos Präsi
    • JohnnyBarolo 15.04.2020 21:58
      Highlight Highlight Hat halt ein bisseli zuviel aus staal das Schmuckstück
  • DerLauch 14.04.2020 14:37
    Highlight Highlight Den besten Elik aller Zeiten sah man jeweils am Abend im Hirschen in Langnau. Dort war er schier unschlagBAR🍻😄
    • Camembär 14.04.2020 20:38
      Highlight Highlight Elik habe ich eher in bleibender (schlechter!) Erinnerung aus dem Mühlitäntsch. Unglaublich, was sich dieser Typ da teilweise geleistet hat.
    • W.G. 14.04.2020 22:54
      Highlight Highlight Vor der Sattelkammer hat er jeweils das Auto laufen lassen, während er drinnen becherte.
      Und im Däntsch oder im Chäschäller hat er seinen Drink immer mit einer 100 er Note bezahlt und NIE Rückgeld gewollt. Deshalb konnte er sich so viel erlauben. Oft hat er auch eine Harrasse Bier bestellt und sie mitten im Raum auf den Boden gestellt, wo man sich bedienen durfte.
      Aber am anderen Tag um 7.00 Uhr hat er immer alle Kinder der kanadischen Spieler nach Gümligen in die englische Schule gefahren
  • bullygoal45 14.04.2020 14:34
    Highlight Highlight Bei solchen Geschichten und Legenden darf auch Langnau gerne eine Hauptrolle besetzen! 🐯

    Danke für dieses Kapitel CH-Hockeygeschichte 😃😃😃!
  • Gondeli 14.04.2020 14:27
    Highlight Highlight Todd hatte den Tiger im Herzen!

    Ho-ho-hopp Langnou!
    • Mia_san_mia 14.04.2020 16:07
      Highlight Highlight Aber nicht so wie DiDomenico, oder?
    • Reader09 14.04.2020 19:10
      Highlight Highlight Elik kamm auch 2x zurück nach Langnau, gleich wie DiDo auch kommen wird😊

    • Beaudin 14.04.2020 19:21
      Highlight Highlight wer ist DiDomenico ?
      😉

Kommentar

Fussball und Hockey – der Staat darf das Hobby der Millionäre nicht finanzieren

Unser Fussball und unser Eishockey können problemlos ohne zusätzliche staatliche Hilfe durch die Virus-Krise kommen. Eine Polemik wider einen Sündenfall.

Unser Sport – in erster Linie der Fussball und das Eishockey in den beiden höchsten Ligen – ist in seine grösste wirtschaftliche Krise der Geschichte geraten. Inzwischen ist der Staat in der Lage, die Wirtschaft mit Milliarden durch die Krise zu «füttern». Darüber hinaus gibt es die Möglichkeit, die Lohnbuchhaltungen über die Kurzarbeitsregelung zu entlasten. Davon profitiert auch der in Kapitalgesellschaften organisierte Profisport.

Der Sport ist systemrelevant geworden, daher werden …

Artikel lesen
Link zum Artikel