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WM 2026: Ein einziger FIFA-Verantwortlicher entschied im Fall Balogun

epa13093438 Folarin Balogun of USA reacts during the FIFA World Cup 2026 Round of 16 match USA against Belgium, in Seattle, USA, 06 July 2026. EPA/CHRISTOPHER TORRES
Am Ende brachte er nichts: Die Begnadigung von Folarin Balogun sorgte aber für grossen Ärger in der Fussballwelt.Bild: keystone

Neue Enthüllung im Fall Balogun: Eine einzelne Person entschied über Begnadigung

13.07.2026, 04:1013.07.2026, 04:10

Eine einzige Person soll bei der FIFA über die Begnadigung von Folarin Balogun entschieden haben: Mohammad Al-Kamali. Der Mann aus den Vereinigten Arabischen Emiraten ist der Vorsitzende der Disziplinarkommission des Weltfussballverbands. Beim Entscheid, die Sperre des US-Stürmers vor dem WM-Achtelfinal gegen Belgien auf Bewährung auszusetzen, habe Al-Kamali die 17 weiteren Mitglieder des Gremiums nicht miteinbezogen. Dies berichtet die Londoner Zeitung Times.

Sollte dies der Wahrheit entsprechen, wäre dies höchst aussergewöhnlich. Normalerweise entscheide Al-Kamali nicht im Alleingang, wie der britische Journalist Ben Jacobs berichtet.

Balogun hatte im WM-Sechzehntelfinal die Rote Karte gesehen und wäre für den Achtelfinal damit eigentlich gesperrt gewesen. Doch die FIFA-Disziplinarkommission setzte die automatische Spielsperre aus, womit der 24-Jährige die 1:4-Pleite gegen Belgien auf dem Feld miterleben durfte. Zuvor wurde eine Sperre in der Geschichte der Fussball-Weltmeisterschaft noch nie gänzlich zur Bewährung ausgesetzt.

Im Vorfeld der Begnadigung hatte US-Präsident Donald Trump bei FIFA-Präsident Gianni Infantino angerufen und darum gebeten, die Szene neu zu bewerten. Trump bekräftigte, dass er Infantino nicht gesagt habe, was er tun solle. Auch der FIFA-Präsident erklärte, nichts mit dem Entscheid an sich zu tun gehabt zu haben.

Video: watson/nina bürge

In einem Statement im Namen der Disziplinarkommission sprach auch Mohammad Al-Kamali von einem unabhängigen Entscheid seines Gremiums. Er berief sich dabei auf Artikel 27, der es der FIFA erlaubt, Sperren auf Bewährung auszusetzen. Einen Grund für die Begnadigung gab der Weltfussballverband nicht an. (nih)

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Weisch na?
13.07.2026 04:30registriert November 2022
Es gehen mir gerade so viele bissige Kommentare durch den Kopf, dass ich gar nicht weiss, welchen ich zuerst verfassen soll.
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DasWölfchen
13.07.2026 05:51registriert April 2023
Bei dieser WM geht es mir wie bei den „gaht‘s no“-News über DT. Soll ich lachen, weinen oder k*tzen?
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