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epa08386132 (FILE) - Monaco's Formula One driver Charles Leclerc of Scuderia Ferrari in action during the second practice session of the Austrian Formula One GP at the Red Bull Ring circuit in Spielberg, Austria, 28 June 2019 (re-issued 27 April 2020). Formula 1 Group CEO Chase Carey posted a statement on the Formula 1 website on 27 April 2020 saying that the series is targeting to start the season by the beginning of July with the Austrian Grand Prix in Spielberg on 3-5 July being the first race.  EPA/VALDRIN XHEMAJ *** Local Caption *** 55305392

Auf dem Kurs in Spielberg soll mit grosser Verspätung die Saison beginnen. Bild: EPA

2020 mindestens 15 Rennen – so sieht der neue Formel-1-Fahrplan aus

Die Formel 1 drückt auf das Tempo. Die Corona-Zwangspause soll Anfang Juli mit einem Rennen in Österreich enden. Mindestens 15 Grands Prix soll es noch in diesem Jahr geben.



Die von der Corona-Pandemie ausgebremste Formel 1 plant ihren Neustart am 5. Juli mit einem Rennen in Österreich. Der überarbeitete Rennkalender werde 15 bis 18 Grands Prix mit einem Saisonfinale im Dezember in Abu Dhabi umfassen, teilte die Rennserie am Montag mit.

Die ersten Rennen sollen im Juli und August ohne Zuschauer in Europa stattfinden. Von September an werde es auch Rennen auf anderen Kontinenten geben, hiess es. Ein endgültiger Kalender soll sobald wie möglich veröffentlicht werden.

Mit dem Grand Prix von Le Castellet in Frankreich hatte am Montag auch das letzte im Juni vorgesehene Rennen das Handtuch geworfen. Die gesetzlichen Regelungen machen eine Durchführung zu jenem Zeitpunkt unmöglich. Auf eine eventuelle Verschiebung später im Jahr verzichteten die Organisatoren. Zuvor war bereits der GP von Monaco abgesagt worden, acht weitere Rennen mussten verschoben werden.

Gleich zwei Rennen in Österreich?

Im Not-Kalender der Formel 1 könnten Spekulationen zufolge sogar die ersten beiden Saisonläufe im österreichischen Spielberg stattfinden. «Wir sind voller Hoffnung und es wäre ein grossartiger Start für die Meisterschaft, falls dies als sicher erachtet wird. Ich weiss, dass Red Bull alles tut, um das Rennen zu ermöglichen», hatte Red-Bull-Teamchef Christian Horner gesagt.

Laut Red-Bull-Motorsportberater Helmut Marko prüfe die Formel 1 gemeinsam mit den Veranstaltern in der Steiermark, «wie man die Anzahl der Personen einschränken kann, dass nicht der komplette Tross – dann wären es mehrere Tausend Leute – anreisen muss». Die Teammitglieder könnten über Charter-Flieger direkt in Zeltweg nahe der Rennstrecke landen. Österreichs Sportminister und Vizekanzler Werner Kogler hatte schon gesagt, dass die Regierung einem Geisterrennen «zumindest nicht im Wege stehe».

epaselect epa07682898 Monaco's Formula One driver Charles Leclerc of Scuderia Ferrari in action during the qualifying session of the Austrian Formula One GP at the Red Bull Ring circuit in Spielberg, Austria, 29 June 2019. The 2019 Formula One Grand Prix of Austria will take place on 30 June.  EPA/VALDRIN XHEMAJ

Werden die Tribünen so gut gefüllt sein? Bild: EPA

Geisterrennen in Silverstone

Im Anschluss an das Gastspiel in Österreich könnten zwei Rennen im Silverstone folgen. Die Streckenbetreiber informierten die Ticket-Inhaber am Montag, dass es in diesem Jahr kein Rennen mit Zuschauern geben werde.

Bis zu einer endgültigen Lösung seien aber noch viele Probleme zu überwinden, warnte die Formel 1. Dabei gehe es auch um die Einreise und die Arbeit der Teams in den jeweiligen Ländern der Rennen. Die Gesundheit und die Sicherheit aller Beteiligten stehe weiter im Vordergrund. (ram/sda/dpa)

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