Wo Infantino wohl künftig die FIFA-Weltfussballer kürt? «Die Stadt lebt für Fussball»
Seit 2016 kürte der Fussball-Weltverband FIFA den Weltfussballer und die Weltfussballerin im Rahmen der «The Best»-Awards. Sowohl die besten Spieler als auch die besten Trainerinnen und Goalies wurden ausgezeichnet, ausserdem wurden unter anderem auch der Puskas- und der Marta-Preis für das schönste Tor des Jahres bei den Männern bzw. den Frauen vergeben.
Die Austragung in Katar vor zwei Wochen, bei welcher Ousmane Dembélé und Aitana Bonmatí als Beste geehrt wurden, wird jedoch die letzte in diesem Format sein. Dies gab die FIFA nun bekannt. Beim World Sports Summit in Dubai verkündete FIFA-Präsident Gianni Infantino gemeinsam mit dem Kronprinzen des Emirats, Scheich Mansoor bin Mohammed Al Maktoum, die Einführung der «New World Football Awards».
Die Veranstaltung solle ab 2026 «die einzige offizielle jährlich stattfindende FIFA-Preisverleihung sein und künftig die weltweit einflussreichsten Fussballer versammeln», hiess es in der Mitteilung. Die FIFA habe sich mit dem Sportrat Dubais, dem bin Mohammed Al Maktoum vorsitzt, darauf geeinigt, dass die Auszeichnungen jeweils in der Stadt in den Vereinigten Arabischen Emiraten vergeben werden. Präsident Infantino schwärmte davon, diesen «Event der Extraklasse» in Dubai veranstalten zu dürfen, «einer Stadt, die für den Fussball atmet und lebt».
Mit den «New World Football Awards» dürfte die FIFA einmal mehr versuchen, den Ballon d'Or anzugreifen, der von «France Football» vergeben wird und bei den Profis sowie in der Öffentlichkeit nach wie vor einen höheren Stellenwert hat. Es werde «nicht nur eine Preisverleihung sein, sondern vielmehr eine innovative Veranstaltung, die den Fussball feiert und die besten Leistungen des vergangenen Jahres auf und neben dem Spielfeld offiziell würdigt», so Infantino.
Genauere Informationen zu den Preiskategorien sowie zum Abstimmungsverfahren wolle die FIFA erst zu einem späteren Zeitpunkt bekannt geben. Bisher waren die Captains und Trainerinnen sowie jeweils ein Medienvertreter der Mitgliedsländer des Weltverbands stimmberechtigt, auch die Fans durften für ihre Favoritinnen und Favoriten stimmen. (nih)
