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Brasilien taucht gegen Kolumbien – und verliert Neymar wegen Roter Karte nach (!) dem Schlusspfiff

Brasilien taucht gegen Kolumbien – und verliert Neymar wegen Roter Karte nach (!) dem Schlusspfiff

18.06.2015, 06:4518.06.2015, 09:28

Wer hätte das gedacht? Brasilien verliert erstmals seit 24 Jahren wieder gegen Kolumbien und für die Seleçao endet die Serie von elf siegreichen Partien seit der WM und der Übernahme von Carlos Dunga.

Die Highlights der Partie.YouTube/Copa America 2015

Für das Team von Coach José Pekerman war der Sieg ein Befreiungsschlag, nachdem es das erste Spiel ausgerechnet gegen die Nachbarn aus Venezuela verloren hatte. Die Kolumbianer stiegen gleich zu Beginn der Partie hart ein, Brasilien hielt lange entschlossen dagegen. In der Gruppe C stehen jetzt Brasilien, Kolumbien und Venezuela mit drei Punkten da, Peru noch mit keinem.

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Die Szene der Partie: Schiedsrichter Enrique Osses rennt Neymar nach und zeigt ihm Rot.gif: Youtube/alxrecords

Verteidiger Jeison Murillo erzielte in der 35. Minute den einzigen Treffer der Partie. Brasilien hatte danach nicht wirklich eine gute Chance auf den Ausgleich. Superstar Neymar wirkte genervt und hätte während der Partie auch mit Gelb-Rot wegen Ballwegschlagen vorzeitig unter die Dusche geschickt werden können.

Das 1:0 für Kolumbien.YouTube/KoraLifeTV.HD

Nach dem Schlusspfiff entluden sich die Emotionen in Handgreiflichkeiten. Mitten drin: Torschütze Murillo, Neymar und James Rodriguez. Nach einer wohl verbalen Provokation Murillos versuchte Neymar eine Kopfnuss. Sevillas Carlos Bacca schubste ihn danach um. Obwohl Neymar sich daraufhin schnell durch den Spielertunnel aus dem Staub machte, sah er und Bacca noch die Rote Karte. Ein Stirnband mit der Aufschrift «100% Jesus» trug Neymar dieses Mal nicht. Vielleicht lag der Wutausbruch daran. (fox/si)

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Das Hockey-Wahldebakel beschert Marc Lüthi viel unnötige Arbeit
Eine neue Verwaltungsrätin, gerettete Ehre, aber keine Wiederwahl für Peter Zahner in den Verwaltungsrat und eine politische Charme-Offensive: So wird unter dem neuen Präsidenten Marc Lüthi versucht, die Scherben nach dem historischen Hockey-Wahldebakel zusammenzukehren.
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