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Sein grösster Erfolg: Joachim Löw 2014 mit dem WM-Pokal.
Sein grösster Erfolg: Joachim Löw 2014 mit dem WM-Pokal.
Bild: Bongarts

Der Weltmeister hat genug – Löw hört nach der EM als Bundestrainer auf

Joachim Löw tritt nach der EM als Bundestrainer zurück. Das meldete der DFB am Dienstag. Löw war seit Sommer 2006 Chefcoach der deutschen Fussball-Nationalmannschaft.
09.03.2021, 11:3709.03.2021, 12:55

Joachim Löw wird seine Tätigkeit als Bundestrainer nach der Europameisterschaft im Sommer 2021 beenden. Das verkündete der DFB auf seiner Webseite. Löw habe darum gebeten, seinen «ursprünglich bis zur WM 2022 laufenden Vertrag unmittelbar mit Abschluss des EM-Turniers zu beenden.» Dem stimmte der DFB zu.

«Bin dankbar dem DFB gegenüber»

«Ich gehe diesen Schritt ganz bewusst, voller Stolz und mit riesiger Dankbarkeit, gleichzeitig aber weiterhin mit einer ungebrochen grossen Motivation, was das bevorstehende EM-Turnier angeht», wird Joachim Löw auf der Webseite zitiert.

Löw weiter: «Ich bin stolz, weil es für mich etwas ganz Besonderes und eine Ehre ist, mich für mein Land zu engagieren. Und weil ich insgesamt fast 17 Jahre mit den besten Fussballern des Landes arbeiten und sie in ihrer Entwicklung begleiten durfte. Mit ihnen verbinden mich grosse Triumphe und schmerzliche Niederlagen, vor allem aber viele wunderbare und magische Momente – nicht nur der Gewinn der Weltmeisterschaft 2014 in Brasilien. Dankbar bin und bleibe ich gegenüber dem DFB, der mir und der Mannschaft immer ein optimales Arbeitsumfeld bereitet hat.»

Trotz seiner Entscheidung geht Löw voller Vorfreude in das Turnier im Sommer: «Für die bevorstehende Europameisterschaft verspüre ich weiterhin den unbedingten Willen sowie grosse Energie und Ehrgeiz. Ich werde mein Bestes geben, unseren Fans bei diesem Turnier grosse Freude zu bereiten und erfolgreich zu sein. Ich weiss auch, dass dies für die gesamte Mannschaft gilt.»

Bedauern bei Bierhoff

Auch DFB-Präsident Fritz Keller und Oliver Bierhoff, Direktor Nationalmannschaften und DFB-Akademie, äusserten sich zum angekündigten Rücktritt Löws. «Ich habe grossen Respekt vor der Entscheidung von Joachim Löw. Der DFB weiss, was er an Jogi hat, er ist einer der grössten Trainer im Weltfussball. Jogi Löw hat den deutschen Fussball wie kaum ein anderer über Jahre hinweg geprägt und international zu höchstem Ansehen verholfen. Nicht nur aufgrund seiner sportlichen Errungenschaften, sondern auch wegen seiner Empathie und Menschlichkeit», so Keller. «Dass er uns frühzeitig über seine Entscheidung informiert hat, ist hoch anständig. Er lässt uns als DFB somit die nötige Zeit, mit Ruhe und Augenmass seinen Nachfolger zu benennen.»

Jahrelange Führungskräfte: Bierhoff und Löw.
Jahrelange Führungskräfte: Bierhoff und Löw.
Bild: EPA

Oliver Bierhoff erinnert sich an die gemeinsame Zeit zurück: «Joachim Löw und ich haben fast 17 Jahre lang eng zusammengearbeitet. Wir durften gemeinsam so viel erleben und auch zusammen durchstehen. Es ist schon ein besonderes Verhältnis, das vor allem von absolutem Vertrauen geprägt ist. Unter Jogi stand die Nationalmannschaft wieder für Spielfreude und attraktiven Offensivfussball, diese Mannschaft und ihre Spieler haben sich unglaublich mit ihm entwickelt. Ich bedauere, dass sich nach der EURO unsere Wege beruflich voneinander trennen.»

Löw war seit 2006 im Amt. Als Nachfolger von Jürgen Klinsmann macht er Deutschland 2008 zum Vize-Europameister und 2014 zum Weltmeister. Mit 189 Spielen ist er vor Sepp Herberger und Helmut Schön der Rekordtrainer des DFB. (t-online)

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Als das Leder noch ein Leder war: Alle 21 WM-Bälle seit 1930

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Als das Leder noch ein Leder war: Alle 21 WM-Bälle seit 1930
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