Sport
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Servettes Gael Ondoua jubelt nach seinem Tor zum 0-2 im Super League Spiel zwischen Neuchatel Xamax FCS und Servette FC, am Samstag, 5. Oktober 2019 im Stadion Maladiere in Neuenburg. (KEYSTONE/Peter Klaunzer)

Gael Ondoua jubelt nach seinem Tor zum 0:2. Bild: KEYSTONE

Tasars Traumtor reicht Servette nicht zum Sieg – Thun weiter in einer Baisse



Xamax – Servette 2:2

– Nach 18 Minuten scheint Neuchâtel Xamax - Servette beim Stand von 0:2 schon fast entschieden zu sein. Aber die Neuenburger erkämpfen sich gegen stark nachlassende Servettiens ein 2:2.

– Auf der Maladière bestätigte sich, dass Aufsteiger Servette nach seinem guten Saisonstart nicht mehr gefestigt ist. Besser als mit zwei Toren aus anderthalb Chancen hätte der Match für die Genfer nicht beginnen können. Das 2:0 von Gaël Ondoua war schön herausgespielt, aber das 1:0 war mit einem Sonntagsschuss zustande gekommen. Der Türke Varol Tasar, der wie die ganze Mannschaft von Trainer Alain Geiger in den letzten Wochen hauptsächlich schwächere Leistungen gezeigt hatte, traf aus über 25 Metern von der Seite mit einem Schlenzer via Pfosten.

– Die Genfer verwalteten den Vorsprung nach der Pause schlecht. Die Neuenburger Tore von Gaëtan Karlen und - per Foulpenalty - von Raphaël Nuzzolo waren die logische Folge. Der Penalty, den Nuzzolo selbst herausholte, war streng, wenn nicht fälschlicherweise gepfiffen. In den TV-Bildern war keine relevante Berührung zwischen Nuzzolo und dem angeblichen Täter Andrea Maccoppi auszumachen. Aber die Neuenburger hätten auch bei anderen Gelegenheiten Tore erzielen können.

Neuchâtel Xamax - Servette 2:2 (0:2)
5819 Zuschauer. - SR Horisberger. -
Tore: 15. Tasar (Schalk) 0:1. 18. Ondoua (Schalk) 0:2. 50. Karlen 1:2. 78. Nuzzolo (Foulpenalty) 2:2.
Neuchâtel Xamax: Walthert; Neitzke, Oss, Xhemajli; Seydoux, Corbaz, Ramizi, Kamber; Haile-Selassie (31. Doudin), Karlen (82. Seferi), Nuzzolo.
Servette: Frick; Sauthier, Rouiller, Sasso, Gonçalves; Tasar (69. Cognat), Maccoppi, Ondoua (81. Kyei), Schalk (61. Souici); Koné, Imeri.
Bemerkungen: Neuchâtel Xamax ohne Di Nardo, Dugourd, Mveng und Farine (alle verletzt). Servette ohne Stevanovic, Cespedes (beide gesperrt), Iapichino, Busset (beide verletzt) und Wüthrich (geschont). Verwarnungen: 1. Kamber (Foul), 48. Ramizi (Foul), 58. Maccoppi (Foul), 63. Koné (Foul), 74. Nuzzolo (Unsportlichkeit), 78. Frick (Foul), 83. Kyei (Foul). (sda)

Thun – Luzern 0:2

– Der FC Thun bleibt in der Super League am Tabellenende sitzen. Beim 0:2 im Heimspiel gegen Luzern sahen sich die Berner Oberländer mit einem bekannten Problem konfrontiert: Mangelnde Effizienz. Hätten die Spieler im FC Thun nur die Tugend ihres Präsidenten, Luzern wäre am Samstagabend keine Hürde gewesen. Markus Lüthi hatte vor der Partie gegen Luzern im Interview mit Teleclub mit einer Ruhe überzeugt, die seinem Team in den darauffolgenden 90 Minuten vor dem Tor komplett abging. Fast im Überfluss brachte Matteo Tosetti seine Teamkollegen in gute Abschlussposition, immer scheiterten sie.

– Die Quittung für die Nachlässigkeit vor dem Tor erhielt das Team von Trainer Marc Schneider nach der Pause. Nach 51 Minuten reagierte Marvin Schulz auf einen Prellball vor dem Thuner Strafraum goldrichtig, der von ihm freigespielte Francesco Margiotta liess Thun-Goalie Andreas Hirzel aus 15 Metern keine Abwehrchance. Zehn Minuten vor Schluss entschied Luzerns Youngster Darian Males mit seiner ersten Ballberührung die Partie vorzeitig. Der 18-Jährige, der nur Sekunden vor seinem Tor eingewechselt worden ist, erzielte in seinem dritten Teileinsatz in der Meisterschaft den ersten Treffer.

– Sie hatten in Thun die Chancenauswertung bereits vor der Partie als eines der Hauptprobleme ausgemacht, der neuste Auftritt bot Trainer Schneider diesbezüglich weiteres Anschauungsmaterial. Die Stammkräfte Simone Rapp und Marvin Stillhart zeigten sich aus bester Position ebenso harmlos wie die als Joker eingewechselten Saleh Chihadeh und Dennis Salanovic. Luzern, das bis Samstag mit sieben geschossenen Toren gemeinsam mit Thun die schwächste Offensive der Liga stellte, genügte darum ein diskreter Auftritt zu den drei Punkten. (sda)

Thun - Luzern 0:2 (0:0)
4619 Zuschauer. - SR Piccolo. -
Tore: 51. Margiotta (Schulz) 0:1. 79. Males (Margiotta) 0:2.
Thun: Hirzel; Glarner, Havenaar, Sutter, Hefti (85. Munsy); Stillhart (75. Chihadeh), Fatkic; Tosetti, Castroman, Vasic (68. Salanovic); Rapp.
Luzern: Müller; Kakabadse, Lucas, Knezevic, Sidler; Ndiaye (83. Demhasaj), Schulz (91. Cirkovic), Voca, Schürpf; Margiotta, Eleke (77. Males).
Bemerkungen: Thun ohne Hediger, Bigler, Karlen, Ziswiler (alle verletzt), Joss und Righetti (krank). Luzern ohne Schwegler, Ndenge, Grether und Arnold (alle verletzt). Verwarnungen: 67. Ndiaye (Foul). 76. Havenaar (Foul). 89. Demhasaj (Foul). (sda)

Die Tabelle

DANKE FÜR DIE ♥

Da du bis hierhin gescrollt hast, gehen wir davon aus, dass dir unser journalistisches Angebot gefällt. Wie du vielleicht weisst, haben wir uns kürzlich entschieden, bei watson keine Login-Pflicht einzuführen. Auch Bezahlschranken wird es bei uns keine geben. Wir möchten möglichst keine Hürden für den Zugang zu watson schaffen, weil wir glauben, es sollten sich in einer Demokratie alle jederzeit und einfach mit Informationen versorgen können. Falls du uns dennoch mit einem kleinen Betrag unterstützen willst, dann tu das doch hier.

Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen?

(Du wirst zu stripe.com (umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)

Oder unterstütze uns mit deinem Wunschbetrag per Banküberweisung.

Nicht mehr anzeigen

Rekordtorschützen der Super League (Stand 22.05.2019)

Chefsache: Keine Fussball-Fans im Büro, bitte!

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

0
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
0Alle Kommentare anzeigen

Kommentar

Das Ende der Berner Sportwelt wie wir sie kannten

Die Berner Kantonsregierung verbietet bis auf Weiteres Grossveranstaltungen mit mehr als 1000 Personen. Es ist das Ende des Berner Sportes mit den SCL Tigers, dem SC Bern, Biel und YB. Dieser Alleingang der Berner lässt sich in einem Satz zusammenfassen: Eine Regierung dreht durch.

Zuerst einmal ein paar Reaktionen auf den Alleingang der Berner. Hockey-Ligadirektor Denis Vaucher ist fassungslos. «Wir haben alle Schutzkonzepte umgesetzt und es hat bei den Spielen nicht das kleinste Problem gegeben. Weil die Berner Regierung den Ausbau des Contact-Tracing verschlafen hat, gibt es nun diese Regelung.»

Wie es weiter geht, wird erst im Laufe des Montags bekannt. Die Klubs brauchen Zeit, um zu entscheiden, wie sie mit diesem Verbot von Fussball und vor allem von Hockey auf Berner …

Artikel lesen
Link zum Artikel