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Football Soccer Britain - Hull City v Arsenal - Premier League - The Kingston Communications Stadium - 17/9/16
Arsenal's Granit Xhaka celebrates scoring their fourth goal  
Action Images via Reuters / Lee Smith
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Granit Xhaka: Löst das Tor den Knoten? Bei ihm – und vor allem bei Wenger? Bild: Lee Smith/REUTERS

Rätseln über die Jubelgeste von Xhaka. Aber klar ist: Fans fordern ihn in der Startelf

Granit Xhaka erzielt im fünften Anlauf sein erstes Tor für Arsenal. Doch der 45-Millionen-Mann sitzt bisher meist auf der Bank. Die Fans können das nicht verstehen.



Granit Xhakas Start bei Arsenal läuft nicht nach Wunsch. Der Nationalspieler wurde auch gestern gegen Hull erst eingewechselt. Dann setzte er mit seinem Supertor aus 35 Metern aber ein Ausrufezeichen:

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Xhakas Tor gegen Hull. Video: streamable

Nach dem Treffer hält er sich den Finger auf die Lippen und macht mit der anderen Hand ein Zeichen, das man als «Blablabla» interpretieren kann. Geäussert hat sich Xhaka dazu noch nicht. Aber es liegt nahe, was er sagen wollte: Jetzt seid mal ruhig, ich antworte auf dem Platz. Ob er damit eine bestimmte Person meinte, ist offen.

Der «Mirror» will dank Twitter herausgefunden haben, dass die Geste auf keinen Fall gegen Trainer Wenger gerichtet war, sondern viel mehr gegen Schweizer Journalisten, die ihn zuletzt für seine Aussagen rund um den Kosovo kritisierten.

Müsste Granit Xhaka in die Arsenal-Startelf?

Für wen die Geste auch immer war: Es dürfte beim Tor nicht nur Xhaka ein Stein vom Herzen gefallen sein. Sondern auch vielen Fans. Denn der Sommereinkauf kam bisher noch nicht auf Touren. Oder besser: Trainer Arsène Wenger bremste ihn aus. So sehen dies zumindest viele Anhänger der Gunners. Dass Wenger auch gegen Hull auf Francis Coquelin und Santi Cazorla im Mittelfeldzentrum setzt, verstehen die meisten nicht. Denn für die beiden war es in sieben Tagen der dritte Einsatz. Xhaka hingegen schmort auf der Bank.

Und dabei war es doch gerade zuvor die Partie gegen Watford, in welcher Arsenal in dieser Saison am meisten überzeugte. Und in welcher Xhaka zum einzigen Mal über 90 Minuten auf dem Platz stand. Kein Wunder sind die Fans mit Wenger nicht einverstanden und lassen ihren Ärger auf Twitter raus:

«Coquelin zuzuschauen, während Xhaka auf der Bank sitzt, tut so weh.»

Ich kann die 70. Minute kaum erwarten, wenn Xhaka und Lucas eingewechselt werden und Arsenal anfängt gut zu spielen.»

Wenger aber bleibt gewohnt kühl: «Xhaka ist noch nicht soweit. Er wird jede Woche stärker und besser und wir werden noch viel Freude an ihm haben.» Coquelin und Cazorla seien halt eingespielt und würden gut miteinander funktionieren, sagt Wenger. Den Fans leuchtet dies wenig ein, wie auch dieser Tweet beweist:

Versuche herauszufinden, warum Xhaka nicht in der Startelf steht.

Andere wiederum monieren, dass die Medien natürlich schuld sind. Mache Xhaka ein Riesentor, sei das für Martin Tyler, sowas wie der Beni Thurnheer Englands, ein «netter Treffer». Trinkt Paul Pogba dagegen einen Schluck Wasser schreie der gleiche Tyler vor Aufregung herum. 

Wie auch immer. Auch wenn das Tor alleine noch keinen guten Spieler ausmacht und Hull zu jenem Zeitpunkt zu zehnt war, Xhaka gewähren liess und es «nur» das 4:1 in der Nachspielzeit war. Macht der Schweizer so weiter, kann Wenger nicht mehr lange an ihm vorbeischauen. Vielleicht darf der 23-Jährige am Dienstag im Cup gegen Nottingham Forest von Beginn weg ran. Oder nächste Woche beim Knüller gegen Chelsea. Bis dahin freuen wir uns noch mit dem Premierentor Xhakas.

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Video: streamable

(fox)

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