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From left, Switzerland's midfielder Granit Xhaka, Switzerland's defender Ricardo Rodriguez and Switzerland's midfielder Blerim Dzemaili react after the FIFA World Cup 2018 group E preliminary round soccer match between Switzerland and Costa Rica at the Nizhny Novgorod Stadium, in Nizhny Novgorod, Russia, Wednesday, June 27, 2018. (KEYSTONE/Laurent Gillieron)

Xhaka schaut etwas vorsichtiger in die Partie gegen Schweden als Dzemaili. Bild: KEYSTONE

«Unser erstes Ziel haben wir erreicht – alles andere ist mir egal»

Granit Xhaka kündigt nach dem 2:2 gegen Costa Rica und mit Blick auf das Achtelfinal-Duell der SFV-Auswahl mit Schweden eine weitere mentale Steigerung an. Und er weist auf zwei Überraschungen der bisherigen WM hin.



Er verleiht dem Schweizer Spiel in der Regel entscheidendes Gewicht und Kontur: Granit Xhaka. Auch an einem für seine Verhältnisse eher dezenten Tag wie beim Auftakt gegen Brasilien ist der Arsenal-Star unverzichtbar. «Ihn kann man immer anspielen, er hat immer eine Lösung», sagt beispielsweise Manuel Akanji über den Cheforganisatoren im defensiven Mittelfeldzentrum.

Switzerland's defender Manuel Akanji, left, and Switzerland's midfielder Granit Xhaka, right, attend a training session on the eve of the group E match between Switzerland and Serbia of the FIFA soccer World Cup 2018 at the Arena Baltika Stadium, in Kaliningrad, Russia, Thursday, June 21, 2018. (KEYSTONE/Laurent Gillieron)

Akanji (links) ist froh, im Spiel einen Xhaka vor sich zu haben. Bild: KEYSTONE

Selbst in einem wilden Schlagabtausch wie gegen Costa Rica (2:2) kam nur einer von 101 Pässen Xhakas nicht an. In seiner Spielwertung war der 25-Jährige ähnlich präzis: «Wir waren nicht ganz parat. Und wenn man an einer Endrunde im mentalen Bereich nicht hundertprozentig bereit ist, sagt man schnell einmal bye-bye.» Sie hätten sich das Leben selber schwer gemacht. «Gegen Schweden werden wir anders auftreten.»

«Unser erstes Ziel haben wir erreicht. Alles andere ist mir egal.»

Granit Xhaka nach dem Achtelfinal-Einzug

Aber den erneuten Vorstoss unter die Top 16 stellt Xhaka im Gespräch mit der Nachrichtenagentur Keystone-SDA über alles: «Wir haben uns für die Achtelfinals qualifiziert. Unser erstes Ziel haben wir erreicht – mehrheitlich souverän und in einer starken Gruppe. Alles andere ist mir egal.» Wohl auch die vorübergehend zur landesweiten Affäre aufgedunsene Doppeladler-Posse.

Xhakas Interesse gilt dem sportlichen Teil. Selbstverständlich sei nichts. «Es ist an dieser WM schon viel Unerwartetes passiert.» Die beträchtlichen Probleme der Argentinier kommen dem Chef-Passeur bei der persönlichen Rückschau auf die ersten zweieinhalb WM-Wochen in den Sinn. Und: «Die Deutschen fahren nach Hause, das ist natürlich die grösste Überraschung des Turniers.»

Xhakas Respekt vor Schweden

Derweil Blerim Dzemaili bereits unmittelbar nach Spielschluss die Achtelfinal-Konstellation zur hochprozentigen Chance erklärte, «die wir jetzt einfach packen müssen», fiel die Reaktion Xhakas dezenter aus. «Ich habe grossen Respekt vor Schweden. In der Barrage gegen Italien spielten sie zweimal zu null. Sie sind defensiv enorm stabil und lassen wenig zu.»

50 Prozent der Stammbesetzung wird in der Abwehrkette am kommenden Dienstag in St.Petersburg nicht verfügbar sein. Stephan Lichtsteiner und Fabian Schär fehlen wegen einer Gelbsperre. «Sehr bitter» sei das, bedauert Xhaka. «Fabian ist im Aufbauspiel enorm wichtig. Über Steph müssen wir nicht reden – ihn will man in jedem Spiel auf dem Platz haben.»

«Fabian ist im Aufbauspiel enorm wichtig. Über Steph müssen wir nicht reden – ihn will man in jedem Spiel auf dem Platz haben.»

Xhaka über die gesperrten Lichtsteiner und Schär

Der Wortführer und Leader ist aber keineswegs an frühzeitigen verbalen Ausflüchten interessiert. Der Back-up-Reihe vertraut er, die Verdienste des früheren Abwehrpatrons Johan Djourou hat Xhaka selbstredend nicht vergessen: «Ein Hammertyp mit einer grossen Vergangenheit – ganz wichtig für das Team.»

Switzerland's midfielder Granit Xhaka, center, is warming up by physiotherapists next to Johan Djourou , left, before a training session on the eve of an international friendly soccer match between Spain and Switzerland at La Ceramica stadium in Villarreal, Spain, Saturday, June 2, 2018. The Swiss team plays Spain in Villarreal on Sunday in preparation for the upcoming 2018 Fifa World Cup in Russia. (KEYSTONE/Laurent Gillieron)

Könnten gegen Schweden auch auf dem Platz aufeinendertreffen: Johan Djourou und Xhaka.  Bild: KEYSTONE

Trotz gravierender Ausfälle hat der Schweizer Schlüsselspieler nur einen Plan im Kopf: im dritten Anlauf «endlich» die Runde der letzten acht zu schaffen – auch für jene, die nun gesperrt sind. «Ich hoffe, dass wir ihnen ein Geschenk machen können und dass sie den Viertelfinal spielen werden.»

Lichtsteiners Beitrag

Die Worte Xhakas hörte Captain Lichtsteiner gerne. Das vorerst wichtigste Spiel in Russland wird der 103-fache Internationale zwar verpassen, von einem persönlichen Schock will er nicht sprechen. «Das gehört leider zum Fussball. Ich gehe in jedes Duell, da passieren halt Fouls», meldet der 34-Jährige.

Switzerland's defender Stephan Lichtsteiner, reacts during the FIFA World Cup 2018 group E preliminary round soccer match between Switzerland and Costa Rica at the Nizhny Novgorod Stadium, in Nizhny Novgorod, Russia, Wednesday, June 27, 2018. (KEYSTONE/Laurent Gillieron)

Lichtsteiner wird den Achtelfinal gegen Schweden verpassen. Bild: KEYSTONE

In den Tagen vor dem Achtelfinal gegen einen Gegner «mit sehr guten Einzelspielern und einer sehr guten Organisation» wird der siebenfache Serie-A-Champion natürlich nicht untätig sein. «Ich kann dem Team helfen, indem wir die zwei, drei Dinge, die zu verbessern sind, in den verbleibenden Trainings ansprechen werden.» (sda/qae)

Noten zum Nati-Spiel gegen Costa Rica

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