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epaselect epa06844710 Emil Forsberg (top) and Ola Toivonen of Sweden celebrate after the FIFA World Cup 2018 group F preliminary round soccer match between Mexico and Sweden in Ekaterinburg, Russia, 27 June 2018. Sweden won the match 3-0.

(RESTRICTIONS APPLY: Editorial Use Only, not used in association with any commercial entity - Images must not be used in any form of alert service or push service of any kind including via mobile alert services, downloads to mobile devices or MMS messaging - Images must appear as still images and must not emulate match action video footage - No alteration is made to, and no text or image is superimposed over, any published image which: (a) intentionally obscures or removes a sponsor identification image; or (b) adds or overlays the commercial identification of any third party which is not officially associated with the FIFA World Cup)  EPA/ROMAN PILIPEY   EDITORIAL USE ONLY

Für Schweden ist der Achtelfinal bereits ein Erfolg. Bild: EPA/EPA

Achtelfinal-Gegner Schweden – offensive Mängel, aber viel Disziplin und Kampfgeist

Schweden ist mehr als die Summe seiner Spieler. Der Schweizer Achtelfinal-Gegner lebt von seinem Teamgeist, den er in letzter Zeit speziell gepflegt hat.



Den Stresstest haben die Schweden in den letzten Monaten gleich mehrmals bravourös bestanden. Ihnen mag in Abwesenheit von Zlatan Ibrahimovic der grosse Star fehlen, der aussergewöhnliche Könner. Doch was mannschaftliche Geschlossenheit angeht, präsentieren sich die Schweden hervorragend.

In den WM-Playoffs hielten sie Italien stand, und in Russland reagierten sie auf die bittere Niederlage gegen Deutschland mit einem 3:0 gegen Mexiko.

epa06019877 Sweden's Jimmy Durmaz (L) celebrates scoring with teammate Ludwig Augustinsson during the FIFA World Cup 2018 group A qualifying soccer match between Sweden and France at Friends Arena in Solna, Stockholm, Sweden, 09 June 2017..  EPA/Marcus Ericsson  SWEDEN OUT

Jimmy Durmaz geriet nach der Niederlage gegen Deutschland in die Kritik Bild: EPA/TT NEWS AGENCY

Nach der Pleite gegen Deutschland geriet mit Jimmy Durmaz einer der ihren unter Beschuss, weil er den entscheidenden Freistoss verursacht hatte. Nach den rassistischen Attacken gegen den Offensivspieler mit türkischen Wurzeln stellte sich das Team hinter den Teamkollegen.

Einer für alle, alle für einen

Einer für alle, alle für einen – es könnte das Motto der Schweden sowohl neben als auch auf dem Platz sein. Das Team lebt von seinem Kampfgeist und der defensiven Disziplin und ist längst nicht immer so schön anzusehen wie am Mittwoch beim Sieg gegen Mexiko.

Schweden in Zahlen

Gründung des Verbandes «Svenska Fotbollförbundet»: 1904.
FIFA-Ranking (Juni 2018): 24.
Trainer: Janne Andersson (seit 2016).
WM-Teilnahmen (12): 1934, 1938, 1950, 1958, 1970, 1974, 1978, 1990, 1994, 2002, 2006, 2018.
Bestes WM-Resultat: Finalist (1958/2:5 gegen Brasilien). -
WM-Vorrunde 2018: 1:0 gegen Südkorea, 1:2 gegen Deutschland, 3:0 gegen Mexiko.
WM-Tore: Andreas Granqvist (2), Ola Toivonen, Ludwig Augustinsson, Eigentor.
Bilanz gegen die Schweiz: 28 Spiele, 10 Siege, 7 Unentschieden, 11 Niederlagen.
Letztes Duell (27. März 2002): Schweden - Schweiz 1:1. (sda)

Um die Tugenden nicht aufs Spiel zu setzen, verzichtete Nationaltrainer Janne Andersson darauf, Ibrahimovic für die WM aufzubieten. Der Star der Mannschaft ist in Abwesenheit des Goalgetters nun Emil Forsberg, Fussballprofi in der dritten Generation, frei von Skandalen und sich nie zu schade auch nach hinten zu arbeiten. Zur Symbolfigur ist in den drei Gruppenspielen aber eher Innenverteidiger und Captain Andreas Granqvist geworden, der die Verteidigung zusammenhält und vom Elfmeterpunkt zweimal sicher traf.

epa06844286 Emil Forsberg of Sweden in action during the FIFA World Cup 2018 group F preliminary round soccer match between Mexico and Sweden in Ekaterinburg, Russia, 27 June 2018.

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Emil Forsberg, der Star der schwedischen Mannschaft. Bild: EPA/EPA

Die Abwehr ist die grosse Stärke der Schweden, doch gegen Mexiko zeigten sie auch, dass sie in der Lage sind, die Offensive zu suchen, wenn es nötig ist. Mit ihren kräftigen Angreifern können sie Druck erzeugen, mehr Mühe bekunden sie beim Ausnützen ihrer Torchancen. Mit Marcus Berg und Ola Toivonen bilden zwei Spieler die Sturmspitze, die sich in den letzten Monaten nicht als sehr effiziente Goalgetter hervorgetan haben. Berg vergab gegen Mexiko gleich eine ganze Reihe von exzellenten Möglichkeiten, bevor das 1:0 fiel.

Mit dem Einzug in den Achtelfinal haben die Schweden bei ihrer ersten WM-Teilnahme seit 2006 schon mehr erreicht als ihnen viele Experten zugetraut hatten. Andersson ist überzeugt, dass sein Team in den letzten Wochen nochmals gewachsen ist.

Er sei stolz, fast schon gerührt über die Art und Weise, wie seine Spieler die Achtelfinal-Qualifikation bewerkstelligt haben. Typischerweise hob der emotionale Coach die Disziplin seines Team hervor.

epa06844684 Swedish soccer fans celebrate after Sweden scored against Mexico during the Russia 2018 World Cup Group F soccer match, as they watch the match on a big screen outdoors at Norra Bantorget in central Stockholm, Sweden, on June 27, 2018.  EPA/Fredrik Sandberg SWEDEN OUT

Bei den schwedischen Fans herrscht Euphorie. Bild: EPA/TT NEWS AGENCY

Es ist schon eine Weile her, seit letztmals eine schwedische Nationalmannschaft bei einer Endrunde für internationale Schlagzeilen gesorgt hat. Seit die Skandinavier 1994 sensationell den 3. Platz erreichten, haben sie nie mehr eine K.o-Runde überstanden - weder bei einer WM noch bei einer EM. Nun soll diese Durststrecke im 29. Duell mit der Schweiz enden. Die letzte Partie zwischen diesen beiden Ländern, die man in gewissen Teilen der Welt so leicht verwechselt, fand vor über 16 Jahren statt. Die Bilanz steht bei 11:10 Siegen für die Schweiz. (abu/sda)

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9Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • govolbeat 28.06.2018 08:24
    Highlight Highlight Bin am Dienstag beruflich in Schweden. Das wird spannend :-)) Hoffe, dass mich unsere Nati nicht hängen lässt und ich einen Sieg in Schweden bejubeln kann! Jedoch nach gestriger Leistung, ich weiss nicht so recht...

    Hopp Schwiiz.
  • Madmessie 28.06.2018 06:46
    Highlight Highlight Falls das für Schweden gilt, die gleich viele Tore wie die Schweiz schossen, gilt für die Schweiz: Achtelfinal-Gegner Schweiz – offensive Mängel, wenig Disziplin und Kampfgeist
  • N. Y. P. D. 28.06.2018 06:38
    Highlight Highlight Ich spüre kollektives Aufatmen in der Schweiz.
    Was ?
    Schweden als Achtelfinal - Gegner ?
    Very nice !

    Jaja..
  • Blitzableiter 28.06.2018 05:59
    Highlight Highlight Schweden vs. Schweiz. Kommt mir irgendwie bekannt vor.. Warum nur dieses flaue Gefühl? 😒
  • Pana 28.06.2018 00:15
    Highlight Highlight Sieg im Penalty-Schiessen. Divine Justice oder so #HockeyWM
  • Áfram GC Unihockey 28.06.2018 00:14
    Highlight Highlight Revanche für den 20.5.2018!

    Zwar in einem anderen Sport und "nur" im Achtelfinal, aber dennoch.
  • leu84 27.06.2018 23:45
    Highlight Highlight Schweden oder die Schweiz, da hat auch Herr Potus mühe, die zwei auseinander zu halten 🤔
    • MaskedGaijin 28.06.2018 00:58
      Highlight Highlight Der schaut doch kein Soccerball.
    • Mia_san_mia 28.06.2018 06:00
      Highlight Highlight Soccerbsll 😂👍🏻

Herr und Frau Mötzli, können wir uns nicht einfach mal freuen?!

Die Schweiz schlägt Serbien hochdramatisch 2:1. Schlagzeilen machen aber die Doppeladler beim Jubel von Granit Xhaka und Xherdan Shaqiri. Die Gesten waren unüberlegt und unnötig. Aber auch verständlich für Spieler, bei denen sich so viel um Identität und Zugehörigkeit dreht.

Als sich Xherdan Shaqiri nach seinem 2:1 in der 90. Minute gegen Serbien dazu entschied, seine Hände zum Doppeladler zu formen, da wurde er innert Sekunden vom Helden zum Deppen. 

Zumindest für ganz viele Schweizer Fans. Die Freude über den Sieg wurde schnell gedämpft. Dürfen sich Schweizer da überhaupt noch freuen? Das war doch Hochverrat!

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