Sport
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Enttäuschte Basler

«Wir haben uns 90 Minuten den Arsch aufgerissen – dann ist dieses Gegentor sehr bitter»

Die Entscheidung fiel spät gegen den FC Basel – umso bitterer ist diese Niederlage. Fabian Frei kann kurz nach dem Schlusspfiff noch nicht ganz wahrhaben, was geschehen ist.



Fabian Frei konnte es nach dem späten Gegentor zum entscheidenden 0:1 gegen Ludogorez Rasgrad gegenüber dem «SRF» noch nicht wirklich fassen: «Das ist ganz bitter, so spät noch ein Gegentor zu kassieren.» Zuvor hatten seine Basler 90 Minuten nicht brilliert, aber trotz der Roten Karte in der 18. Minute sich gut geschlagen. 

Animiertes GIF GIF abspielen

Die Rote Karte gegen Serey Die. Gif: SRF

Frei drückt es so aus: «Sorry, für den Ausdruck, aber wir haben uns 90 Minuten den Arsch aufgerissen und dann laufen wir in einen blöden Konter.»

Angesprochen hat er damit den Ballverlust von Ahmed Hamoudi, der in der Nachspielzeit im Angriff eine falsche Entscheidung traf, sich zu einem Dribbling verleiten liess und das Leder verlor. 

Animiertes GIF GIF abspielen

Der entscheidende Ballverlust von Hamoudi vor dem Gegentor. Danach wird der Konter zum 0:1 eingeleitet. Gif: SRF

Allgemein hatte Basel im Nachhinein vielleicht zu stark auf die Defensive gesetzt, denn die Niederlage ist verdient, einfach der Zeitpunkt des Gegentors war unglücklich. Im Nachhinein lässt sich dies allerdings immer sagen. Hätten die Basler einen Punkt mitgenommen, wäre alles richtig gewesen. Aber nach der harten Roten Karte gegen Serey Die zeigte sich der FCB offensiv gar nicht mehr.

Animiertes GIF GIF abspielen

Das 1:0 für Ludogorez. Gif: SRF

«Es gab zu viele Dinge, die wir nicht beeinflussen konnten», fasst Frei zusammen. Er war aber eigentlich mit der Leistung zufrieden: «Ich kann der Mannschaft nur ein Kompliment machen. Das ist Fussball. Manchmal passiert das.

«Basel wird offensiver spielen müssen»

Besser ist die Laune natürlich bei den Siegern. Michail Aleksandrov sagt im SRF-Interview: «Klar, war der Sieg glücklich, wenn der Treffer so spät fällt. Aber wir hatten davor einige Chancen und uns diesen Sieg verdient.» Nach zwei knappen Niederlagen gegen Liverpool und Real Madrid hat den Bulgaren jetzt endlich mal das Glück gelacht. Und wie will man in das Rückspiel in Basel gehen? «Ähnlich wie heute. Aber Basel wird offensiver spielen müssen.»

Immerhin gut für Basel: Real Madrid nimmt Liverpool drei Punkte ab. So bleiben die Reds, Ludogorez und Basel gleichauf.

DANKE FÜR DIE ♥

Da du bis hierhin gescrollt hast, gehen wir davon aus, dass dir unser journalistisches Angebot gefällt. Wie du vielleicht weisst, haben wir uns kürzlich entschieden, bei watson keine Login-Pflicht einzuführen. Auch Bezahlschranken wird es bei uns keine geben. Wir möchten möglichst keine Hürden für den Zugang zu watson schaffen, weil wir glauben, es sollten sich in einer Demokratie alle jederzeit und einfach mit Informationen versorgen können. Falls du uns dennoch mit einem kleinen Betrag unterstützen willst, dann tu das doch hier.

Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen?

(Du wirst zu stripe.com umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)

Oder unterstütze uns mit deinem Wunschbetrag per Banküberweisung.

Nicht mehr anzeigen

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

0
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
0Alle Kommentare anzeigen

Unvergessen

23 kg Sprengstoff machen das legendäre Wankdorfstadion dem Erdboden gleich

3. August 2001: Unkraut, Moder und eine gemeingefährliche Elektrizitätsanlage. 47 Jahre nach dem Wunder von Bern hat das alte Wankdorfstadion seinen Dienst getan und wird gesprengt.

Um Punkt 15 Uhr ist es um das Wankdorfstadion geschehen. Fünf lange und drei kurze Hornstösse dröhnen als letztes Warnsignal über das Areal – dann zündet Sprengmeister Marco Zimmermann die 23-Kilogramm-Ladung des Sprengstoffs Gelamon. Rund viertausend Augenzeugen sehen, wie die ausgeweidete Fussballruine mit einem dumpfen Knall in sich zusammensackt.

Doch das Wankdorf wäre nicht das Wankdorf, wenn es sich widerstandslos ergeben würde. Trotz der akribischen Planung will sich einer der vier …

Artikel lesen
Link zum Artikel