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WM 2026: Englands Medien zerreissen Thomas Tuchel – die Presseschau

epa13113662 England's head coach Thomas Tuchel during the FIFA World Cup 2026 semifinals match England against Argentina, in Atlanta, USA, 15 July 2026. EPA/RONALD WITTEK
Die englische Presse lässt kein gutes Haar an Nationaltrainer Thomas Tuchel.Bild: keystone

«Grösster Schmerz in 60 Jahren Schmerz»: Englands Presse leidet und zerreisst Tuchel

England ist nach einer späten Wende der Argentinier im WM-Halbfinal ausgeschieden. Für die englische Presse ist Thomas Tuchel der grosse Buhmann – im Land der Finalisten freuen sie sich hingegen auf den Wunschfinal. Das schreiben die internationalen Medien.
16.07.2026, 08:2516.07.2026, 08:25

England 🏴󠁧󠁢󠁥󠁮󠁧󠁿

The Guardian

«Es sollte anders sein als zuvor, aber Argentinien hat Entschlossenheit gezeigt, Thomas Tuchel Angst.»

The Sun

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bild: the sun
«Das geht auf die Kappe des Trainers, daran besteht kein Zweifel. Thomas Tuchel sollte eigentlich der Mann sein, der das fehlende Puzzlestück liefert. Besser sein als alle, die seit Sir Alf Ramsey (Weltmeistertrainer von 1966) vor ihm da waren. Den grössten Titel holen. Doch als er die wichtigsten Entscheidungen treffen musste, um sein Gehalt und den fetten neuen Vertrag zu rechtfertigen, den er vor der Weltmeisterschaft unterschrieben hatte, wurde Tuchel zu einer weiteren Version all der anderen Beinahe-Männer.»
quelle: thesun.co.uk

The Independent

«Tuchels pure Feigheit hat Englands WM-Traum beendet.»
«Ist das ein Kündigungsgrund? All das Geld … für das hier? Es ist ehrlich gesagt bemerkenswert, dass ein Trainer, der wegen seines taktischen Gespürs und seiner vermeintlichen Fähigkeit, den Sieg zu holen, verpflichtet wurde, England mit einer Reaktion, die reine fussballerische Feigheit war, tatsächlich noch weiter davon entfernt.

Heute sollte es so weit sein, aber wir haben es vermasselt.»

Daily Mail

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Bild: daily mail
«Für England ist dies eine Zeit zerbrochener Träume. England findet immer einen Weg, diese Spiele zu verlieren, und nun ist es wieder einmal so gekommen. Sie sind immer die Pointe in den Witzen anderer.»

BBC

«Englands Niederlage gegen Argentinien fühlt sich wie die schmerzhafteste in 60 Jahren Schmerz an.»
«Englands Spieler und Trainer hatten die Unsterblichkeit in ihren Händen, da sie durch Anthony Gordons Tor in der 55. Minute führten. Aber ihr Griff löste sich durch katastrophale Entscheidungen von Thomas Tuchel.


England hat viel Schmerz erleiden müssen über die Jahre, aber als jemand, der schon seine siebte WM begleitet, fühlte es sich noch nie so schlimm an. Weil dieser Halbfinal gegen ein schlagbares Argentinien immer von ‹Was wäre wenn?›-Fragen begleitet werden wird.»
quelle: bbc.com

Mirror

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Bild: mirror
«Thomas Tuchel hat seine Spieler mit inakzeptablen Wechseln im Stich gelassen.»
«60 Jahre des Schmerzes gehen weiter und dieses Mal wagt man kaum daran zu denken, wann der Schmerz dieser herzzerreissenden Niederlage jemals nachlassen wird. Es tut nicht einmal mehr weh. Es ist eher ein Gefühl der Taubheit und der Ungläubigkeit darüber, was passiert ist. Hätte sich England noch weiter zurückgezogen, hätte es im Foyer des nahegelegenen Coca-Cola-Museums campieren müssen.

Es lässt sich nicht leugnen, dass die Schuld bei Thomas Tuchel liegt. Lionel Messi Zeit und Raum zu geben, um seine Magie zu entfalten, war ein Rezept für Ärger. Und genau so kam es auch.»
quelle: mirror.co.uk

Argentinien 🇦🇷

Olé

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Bild: olé
«Helden: Historische Aufholjagd, Tschüss England – und ab in den WM-Final.»
«So kann man doch nicht schreiben. Ist es unprofessionell zu sagen, dass man unter Tränen schreibt? Im Handbuch eines Journalisten ist Platz für Emotionen. Wo bleibt die Leidenschaft? Wie soll man sich nicht mit einer solchen Demonstration von Engagement, Einstellung und Glauben identifizieren? Wie könnte man nicht mit Messi weinen, mit Paredes, bei Scalonis Einwechslungen, bei Enzos Jubelschrei, wenn Barco hereinkommt und wie ein wildgewordener Verrückter feiert? Wie könnte man nicht gerührt sein, wenn wir miterleben, wie Geschichte live und direkt geschrieben wird? Argentinien im Final. Argentinien hat die englische Zurückhaltung gedemütigt. Argentinien hat es wieder einmal geschafft. Argentinien … Ich kann nicht mehr.»

La Nación

«Sie sind Argentinier! Das Nationalteam hat wieder unsere Herzen erobert.»
«Diese Mannschaft hat wieder einmal bewiesen, dass sie das gewisse Etwas hat. Es gab immer ein Bein, einen Sprint, einen Pass, eine Antwort. So spielt man Weltmeisterschaften. In ihrem siebten Spiel fand Argentinien wieder zu jener Form zurück, die in Katar alle begeistert hatte. Es ist ein epischer Sieg, einer von denen, die für immer in Erinnerung bleiben. Eine Wiedergutmachung einer Nationalmannschaft, die ein solches Spiel brauchte, um sich davon zu überzeugen, dass sie es wieder bis zum Ende schaffen kann.»

Spanien 🇪🇸

Marca

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Bild: marca
«Der schönste Final der Welt.»
«Es wird ein Final zwischen Spanien und der besten Nationalmannschaft der Welt geben – solange ‹La Roja› nicht das Gegenteil beweist. In einer (wieder einmal) heldenhaften Aufholjagd gelang es dem amtierenden Weltmeister, das Spiel gegen England zu drehen.

Es war unglaublich, wie sich die Albiceleste mit Herzblut zurückkämpfte und die Partie verdient gewann. Denn sie hat mehr Herz, mehr Liebe … vielleicht nicht viel mehr Fussball, aber sie ist eine legendäre Mannschaft. Historisch. ‹La Roja› muss am Sonntag viel spielen und hundertmal härter kämpfen, um den amtierenden Weltmeister zu besiegen.»
quelle: marca.com

Sport

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«Final gegen Messi – verrückt!»
«Der von so vielen erträumte Final ist nun da: Spanien und Argentinien, die beste Nationalmannschaft Europas und die beste Südamerikas, treffen im Final der Weltmeisterschaft aufeinander. Es wird aus vielen Gründen der Final der Superlative sein: wegen der historischen Verbindungen zwischen beiden Ländern, weil es das zweite Aufeinandertreffen der beiden in der WM-Geschichte sein wird – das von 1966 fand in der Gruppenphase statt – und vor allem wegen der zahlreichen Höhepunkte, die das Spiel in New York verspricht. Nicht zuletzt das Duell zwischen Messi und Yamal.»
quelle: sport.es
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quelle: keystone / petr david josek
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